Beiträge von widhalmt

    Ich hab' jetzt mein erstes PenCott Stück: Ein Sabre Smock in GreenZone. Hose gibt's in meiner Grösse nicht mehr, aber man hat mir gesagt, bis Herbst / Winter wird nachproduziert und dann werden auch andere Sabre Kleidungsstücke (Special Forces Hose!) in PenCott Mustern verfügbar sein - vielleicht sogar in SnowDrift.


    Ein paar eilige Photos hab' ich hier abgelegt - eigentlich auch mit Bildunterschriften, aber die scheint Picasa geschluckt zu haben.


    Ein Review ist in Arbeit aber einen Ersteindruck will ich mal posten: Im Vergleich zum Claw Gear Smock wirkt der von Sabre auf jeden Fall durchdachter. Er hat weniger Taschen und "Features", wie MOLLE Streifen an den Hüften, dafür wirkt er klar durchdachter. Alle Taschen haben ziemlich massive D-Ringe im Inneren und der spärlich eingesetzte Klettverschluss dient eigentlich immer nur dazu, als alternativer Schnellverschluss zu einem Knopf oder einem Buckle kurz zu halten. Die Klettflächen sind alle deutlich kleiner. Bei anderen Kleidungsstücken hatte ich oft das Problem, dass Klettverschlüsse andere Stoffe aufrauen oder nicht mehr richtig halten, das kann hier kaum zum Problem werden, da sie eigentlich nie mit anderen Teilen des Smocks in Berührung kommen und falls sie nicht mehr halten ist immer ein anderer Verschluss da, sie zu ersetzen.


    Überhaupt sind einige sinnvolle Features ziemlich unaufdringlich und man muss sie suchen, machen aber den Gesamteindruck deutlich runder. An den Unterarmen und im Schulterbereich sind dünne Lagen aus festem Schaumstoff untergebracht, teilweise mit Codurda bedeckt. Die helfen schon, sind aber erst nicht zu spüren. Taschen und Kapuze werden von Draht aufgehalten, der dünn genug ist, nicht aufzufallen. Die Brusttaschen haben Durchlässe ins Innere des Smock, um Kabel für Headsets durchzuführen. Diese Taschen haben auch Halteschlaufen für Funkgeräte und sind sowohl von oben, als auch von der Seite zugänglich. Hörte sich für mich erst sinnlos an, ist im Alltag aber praktisch. Von oben Befüllen, von seitlich eingreifen um Handy, etc. zu bedienen.


    An den Hüften sind Munitionstachen angebracht, die man schön zweckentfremden kann. Draht hält sie offen und sie haben Elastikschlaufen im Innern, die Kleinteile halten.


    Was mir besonders gefällt: an beiden Armen sind Taschen an Ober- und Unterarmen vorhanden. Die am linken Unterarm ist sogar teilweise mit Gummi gefüttert, um den Inhalt trocken zu halten.


    Der Stoff ist ziemlich dünn und grosse Ventilationsschlitze, die mit sehr dünnem und sehr reissfestem (hab's schon im Zip eingeklemmt) Insektennetz verschlossen sind sorgen dafür, dass man ihn ohne weiteres auch an ziemlich warmen Tagen anziehen kann, einfach über's T-Shirt. Wasserdicht ist er natürlich nicht, aber er säuft sich nicht gleich voll wie viele andere Kleidungsstücke. Ein Zeit lang hält man es schon im Regen aus damit. Ich überlege noch, ob ich eine Sprühimprägnierung draufmache.


    Die Nähte wirken verttrauenserweckend, sind aber nicht so massiv und auch nicht mehrfach ausgeführt wie bei anderen Herstellern. Bisher gab's nicht das kleinste Problem, aber ich hab' ihn ja erst kurz. Die Zips sind von unterschiedlichen Herstellern, die teilweise keinen Namen draufschreiben. Sie wirken filigraner als YKK, hatte aber ebenfalls noch kein Problem. An sich wirkt er ausgesprochen robust, hat aber diese Details, die mich etwas stutzig machen. Ich werd' ihn nicht schonen und berichten, falls sich was tut.


    Das Tarnmuster ist über jeden Zweifel erhaben. Wer noch nicht begeistert von PenCott ist, sollte sich mehr darüber informieren. :)


    Wovon ich echt begeistert bin ist der Kundendienst von Sabre. Telefonisch bekommt man ausführlich Auskunft, auf Emails wird innerhalb weniger Stunden geantwortet und man bekommt ausführliche Hilfe. Ich hatte eine Frage zu den Massen und die haben mir extra die Daten aus der Produktion zusammengeschrieben und kurz darauf nochmal ungefragt nachgelegt, weil sie einen Tipfehler hatten. Wirklich sehr schnell, sehr persönlich, ausführlich und freundlich. :thumbup:

    Meine grosse Sorge ist halt, dass Akkupacks wie die von Powertraveller eine andere Ladeelektronik haben, die mit Solarpanels klarkommt, wogegen der Eneloop "Strom aus der Steckdose" will, wenn er auch durch einen Rechner und einen USB Port geleitet wird und er somit besonders schlecht damit funktioniert oder sogar Schaden nimmt.


    Ich habe noch etwas weiter recherchiert und bin jetzt auf folgendem Stand:


    • Ich werde mir mal den c't Artikel zu Gemüte führen. (Hab' sie nicht mehr abonniert, seit ich mir iX lese und beide in unserem Büro aufliegen.) Danke für den Tip!
    • Der Eneloop ist günstig genug, dass man ihn auf jeden Fall mal besorgt und zur Not durch ein weiteres Powerpack ergänzt, das mit Solarpanels klarkommt.
    • Die Solargorillas von Powertraveller sind derzeit sowohl für mein Budget, als auch für meine Tragekapazität völlig überdimensioniert (auch wenn ich sonst auf überdimensioniert bei Gear stehe 8) ) Aber der Solarmonkey Adventurer von denen sieht verdammt gut aus und ist ein echter "Haben Will" Kandidat.

    Danke für den Link. Ist sicher eine sehr feine Sache und werde ich verfolgen. Ist aber gar nicht, was ich mir vorstelle. Ich will das in mein Gear integrieren und so eine Tasche passt nicht so ganz zum PenCott Outfit. :) Prinzipiell möchte ich ja nur ein Akkupack zum Aufladen in den Smock geben und bei längerem Halt / Lagern würde ich die Solarzellen aus dem Rucksack nehmen, oder die auch mal aussen an den Rucksack hängen. Oder einige andere Szenarien, aber das obige umschreibt wahrscheinlich am Besten, was ich mir vorstelle.


    Um Wirtschaftlichkeit geht's mir dabei weniger. Solange es funktioniert und nicht dazu führt, dass mir der Booster innerhalb von 2 Monaten eingeht, wär das fein. Auch wenn das iPhone im Betrieb uU mehr braucht, als die Solarzellen liefern. Meist sollte das Telephon und evtl. auch das Akkupack ja eh "herkömmlich" geladen werden, nur für den Fall, dass man mal ausnahmsweise vergisst, zu laden oder wenn man mal wirklich länger unterwegs ist, hätte ich gern ein Backup. Und da ist eine langsam ladende Solarzelle immer noch besser als nix.

    Hallo,


    Angeregt durch die aktuelle "Gear" habe ich überlegt, mir Eneloop Booster, also einen Akku, mit dem man Handy, iPad, etc. unterwegs laden kann, zuzulegen. Eneloop deshalb, weil ich bisher von deren AA und AAA recht überzeugt bin und mir als interessierter Laie erhoffe, dass sich auch der Booster fast nicht selbst entlädt. Jetzt frage ich mich aber, ob ich daran ein Solarpanel anschliessen kann, oder ob der wahrscheinlich nicht damit zurechtkommt oder es zumindest nicht lange überlebt, wenn er immer wieder so aufgeladen wird. So wie ich das verstehe, haben die meisten mobilen Panels selbst einen kleinen Akku, um wenigstens etwas konstanten Strom abzugeben und einen Akku mit einem Akku zu laden, der einen Akku laden soll, scheint mir einigermassen abenteuerlich.


    Habt Ihr dazu Infos für mich? Oder Alternativen? Wie gesagt, ich bin nicht so firm, was Akkus anbelangt und bin da für alles offen. Ich möchte halt ein Handy iPhone 4 / Samsung Xcover auch unterwegs laden können und möglichst Solarzellen als Alternative haben, wenn mal keine Steckdose / USB Anschluss in der Nähe ist. Ein Ladezyklus für's iPhone ist da schon die Obergrenze was ich mir erwarte und ich erwarte auch besondere Witterungsbeständigkeit. :D Wobei ich nochmal festhalten will, dass für mich die Faszination den erwarteten Nutzen deutlich überwiegt.


    edit: Den Thread zum Freeloader ( freeloader pro ) hab' ich schon gefunden - ich dachte nur, dass es inzwischen wahrscheinlich Alternativen am Markt gibt.

    Ich verteil mein EDC Zeug regelmässig um und wechsle es auch immer wieder aus. Ich gehe da viel mehr nach Anwendungszweck als wirklich nach bestimmten Teilen. Manches habe ich in den Hostentaschen, ein bisschen mehr in Jacke oder Smock. Letztens hatte ich immer (auch für 30minuten mit Hund um den Block) meinen Sitka mit allem möglichen mit. Da ist z.B. auch ein First Aid Kit, das, ziemlich baugleich nochmal in einem MP Cocoon vorhanden ist, den ich, sollte ich den Sitka mal nicht mithaben, in den Smock oder die Unterschenkeltasche einer T.R.U. stecken kann.


    Zum Anzug habe ich das nicht mit, dafür auch einiges in den Sakkotaschen und den Rest in einem MP Neatfreak Organizer, den ich dazu von allen Patches befreie.

    Hab's schon gesehen. Gut, dass sich das so geändert hat, deckt sich auch mit der Aussage zum Entscheidungszeitpunkt durch einen netten Sabre Mitarbeiter. Und YAY, die haben eine grössere Range an Grössen. :)

    Hm, hat wer eine Bezugsquelle für die polnische Kleidung gefunden? Auf der Website sind einige Links zu Händlern, die sie allerdings alle nicht zu führen scheinen. Scheint mir aber mehr daran zu liegen, dass man auf deren Webshops nix findet. Auch wenn PenCott vielleicht noch nicht verfügbar ist, würde ich mir gern mal ein paar Preise dazu ansehen. Ich denke mal, dass Teile in MultiCam einigermassen vergleichbar sein dürften, was den Preis betrifft. Oder evtl. 5% mehr, aber nicht gravierend.

    Werd' ich mir nochmal anschauen. Danke. Ich fürchte nur, dass ich mit Versandkosten da bald auf das gleiche wie bei einer SOD komme, aber die Qualität dafür etwas auf der Strecke bleibt. Das mal als üble Vorahnung, ohne nachgeforscht zu haben.

    Hier auch von mir mal wieder ein Update:


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    • Strider SMF CC
    • Fenix TK21
    • Helikon Shemagh
    • ca. 15m Paracord
    • Ersatzbatterien für die Fenix und evtl. eine weitere Fenix mit AA Battieren, die ich öfter mal mithabe
    • Ein kleines First Aid Kit in einem Maxpedition Cocoon Pouch
    • Taschentücher
    • Notizblock (falls mal mein Handy ausfällt - sonst nutze ich Evernote)
    • Asthmaspray
    • Spyderco Native
    • Fischer Spacepen
    • Hunde"kacksackeln"
    • Cohiba Zigarillos
    • Personalausweis
    • Tacticalforum Mitgliedskarte
    • Sturmfeuerzeug (nicht im Bild)
    • iPhone 4 (Bild damit gemacht)


    Oft habe ich noch die oben erwähnte L1D von Fenix und einen Leatherman Charge TTi mit.


    Das ganze ist dann je nach Situation in einem Maxpedition Jumbo (selten), einem Maxpedition Sitka (werktags) oder einem ClawGear Smock untergebracht.

    Zu 5.11 und TT kann ich (noch) nichts sagen. Aber ich hab' MP schon relativ lange im Einsatz und führ auch allerhand strapaziöse Spompanadeln damit auf. Zwar nicht auf "Behördenniveau", aber doch einiges. Meinen Falcon II hab' ich schon etliche Jahre und hatte bisher nicht ein einziges Problem damit.