Beiträge von Inferno

    So ein Mora ist auch mit Technik aus 2010 gut automatisiert herstellbar. Klar hat das dann keine "Seele", wie ein Messer das vom Schmied persönlich scharf geleckt wurde, aber der Prozess funktioniert, die Ergebnisse sind gut - und falls nicht, wird es schon aussortiert von der Anlage. Großserientechnik ist oft nur deshalb so gut, weil kein Mensch involviert ist :)

    Wie heißt es doch: "Hoffentlich verkauft meine Frau nie meine Ausrüstung für den Preis, den ich ihr zu Lebzeiten genannt habe" ;)


    Lustig finde ich in dem Zusammenhang auch immer, wenn z.B. auf Mydealz ein Messer für 50€ angepriesen wird, viele Leute kommentieren, wie man nur so viel Geld für ein Messer ausgeben kann. So gehen die Maßstäbe auseinander.

    Also pro Buck Strider 325€? Auch wenn die beiden siche ergänzen ist das mMn. ein sehr ambitionierter Preis.

    Ja, zumal ein paar Einträge darunter sogar "richtige" Strider für wenig mehr gehandelt werden. Gut, nicht im Doppelpack, aber trotzdem. Die Buck Strider waren früher ja für um die 100 Dollar erhältlich, wenn ich mich nicht irre.


    Neulich habe ich ein Hinderer XM-18 der vorletzten Generation für 260€ erstanden, nur mal so zur Einordnung, was man für wesentlich weniger Geld bekommen kann ;)

    Ich hab mir mal interessehalber eine auf AliExpress für 9,69€ mit Versand aus Frankreich bestellt. Mal sehen, ob sie jemals ankommt :D

    Gerade im Rettungswesen sind solche Lampen momentan beliebt, hab jetzt schon einige Kollegen mit einer Olight O-Clip (oder wie sie heißt) gesehen. Ich wollte mir eigentlich schon lange eine Streamlight Sidewinder holen, da ist die Wuben dann sozusagen die Generalprobe dafür.

    Auch, wenn nicht alle geforderten Merkmale zutreffen, aber das Benchmade Bailout finde ich sehr schön. Es steht auch schon auf meiner eigenen Liste ^^

    Und mit einem Hogue macht man auch nichts falsch, das Deka in Magnacut war für mich die Entdeckung dieses Jahres. Die Qualität ist tadellos, und die Preise sehr fair.

    Das Richten von gehärtetem Stahl wird wohl schwierig, ohne dass man eine neue Wärmebehandlung vornehmen muss. Vielleicht sind Juchten oder Jürgen Schanz hier gute Ansprechpartner :/

    Olight war ja vor 15 Jahren ganz nett,

    Dann war meine M18 Maverick wohl aus der Ära, die fand ich tatsächlich gut und dem Threadtitel entsprechend. Das war wohl ein freundliches Pendant zur Stryker.


    Fand hier im Forum ein neues Zuhause; meine favorisierten Lampen habe ich ja unlängst gezeigt. Lag also in dem Fall nicht an Olight.

    Genau, so Um 2010 rum war Olight noch ein "Geheimtipp", ich erinnere mich noch daran, wie die M20 Warrior damals zelebriert wurde und ich sie hier über einen damaligen Forenpartner gekauft habe. Geblieben ist sie tatsächlich bis heute, fristet ihr Dasein aber auf dem Abstellgleis, nachdem die Lichtleistung mit modernen Lampen nicht mehr mithalten kann. Und Greiders M18 wohnt auch hier ;)


    Heute ist Olight für mich auch irrelevant. Dieses aggressive, und leider für viele chinesische Hersteller typische Marketing voller Übertreibungen und falscher Angaben ist einfach abstoßend. Es müsste eigentlich nicht sein. Viele chinesische Tech-Artikel sind unbestritten gut, aber diese Marktschreierei nervt.

    Ich bin mit den Swiss Tools auch höchst zufrieden. Jedoch ist und bleibt ein Charge Plus TTI mein Lieblings-Tool. Was Leatherman besser macht, sind der modernere Klingenstahl, das Titangehäuse und die auswechselbaren Drahtschneider. Auch den integrierten Bithalter finde ich gelungen. All das macht Victorinox nicht. Dort wehrt man sich seit Langem gegen echte Innovation und setzt nur auf neue Farben und Designs, wie Leatherman ja seit einigen Jahren auch. Das mit der fehlenden Tasche finde ich jetzt doch schade, da es ja nichts anderes als verdeckte Inflation darstellt. Und gerade zum Transport im Rucksack waren die nicht verkehrt.


    Unverständlich bleibt mir aber, warum Leatherman die beliebte Juice-Serie nicht wiederbelebt, die fand ich früher schon gelungen. Heute zahlt man Mondpreise dafür, wenn man eins findet...

    Ich bin auch ein großer Fan von dem kleinen Ding. Oft führt es einem vor Augen, dass man 95% seiner Aufgaben damit abarbeiten kann, und eigentlich gar keine größeren Messer oder Tools bräuchte.


    Das "Jetsetter" mit Schere und dem Schraubendreher-Tool müsste sogar wirklich Airline- und Waffenverbotszonen-tauglich sein :)

    Ist denn bekannt, ob die noch in Zufuhr befindlichen MOBAST-Systeme durchweg in 5-Farb-Flecktarn ankommen werden? Es wäre etwas ulkig, wenn die Truppe dann mit Multitarn-Kleidung und 5FT-Westen durch die Gegend läuft. Dazu käme noch, dass die neuen Rucksäcke alle Steingrau-Oliv sind. Praktisch spielt es zwar wohl keine Rolle, und in Summe ist das Gesamtpaket dann immer noch besser als alles Bisherige, aber es wäre schon wieder verpasst worden, einmal alles "gescheit" und einheitlich zu beschaffen. Jetzt haben zwar alle neue Ausrüstung, schauen aber dafür aus wie ein Harlekin. Professionell ginge anders...

    Es gibt ein implantierbares Langzeit-EKG, ja. Aber dazu muss schon der Verdacht auf hämodynamisch instabile Herzrhythmusstörungen bestehen, also zum Beispiel bei Patienten mit unerklärlichen Episoden von Bewusstlosigkeit. Bei "nur" wahrgenommenen Rhythmusstörungen wird das wohl nicht von der Krankenkasse übernommen. Das "nur" habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn das allein kann die Lebensqualität schon massiv beeinträchtigen.