Rucksack für Touren bis eine Woche gesucht.

  • Moin,


    mein größter Rucksack ist ein TAD Fast Pack EDC mit ca. 32 Litern.


    Im Frühling möchte ich gerne eine Woche nach Schweden zum Zelten und Wandern.
    Dabei dachte ich an einen Rucksack um und bei 50 Litern.


    Da ich in diesem Bereich totaler Neuling bin, kann ich gar nicht abschätzen wie groß
    der Rucksack sein muß.
    Der Rucksack ist auch nur der Anfang meiner Suche, Schlafsack, Isomatte und Zelt fehlen
    auch noch.


    Der Rucksack sollte in gedeckter Farbe sein und ein gutes Tragesystem besitzen.
    Es muß nicht zwangsläufig ein Taktischer Rucksack sein. Darf es aber..


    Beim TAD Rucksack stört mich, das er nur von oben zu beladen ist, ein Rucksack der
    komplett zu öffnen wäre, ist denke ich praktischer.
    Finanziell darf er gerne einen angemessenen Preis haben. Ich setze erstmal 350 Euro an.


    Über Tipps bin ich sehr dankbar.
    Und ich bin mir bewußt das ich einen Rucksack Probetragen muß..

  • Ich schlage die Arctery Khard vor ... sind nicht zu schwer und echt gut verarbeitet. Sind in Zivilen und militärischen Farben erhältlich und vor allem in verschiedenen Grössen (30, 45 und 60 Liter).

  • Überleg dir mal, was du alles mitnehmen willst. Ich kenne Leute, die eine Tagestour mit weniger als 40L großem Rucksack nicht bewältigen können, und welche, die eine Woche mit einem 30L- Rucksack auskommen (Versorgungsmöglichkeiten unterwegs vorausgesetzt).


    Stell deine Packliste zusammen, leg die Ausrüstung auf einen Haufen, und überleg dir dann, wie groß der Rucksack sein muss, um alles aufnehmen zu können. Erst den Rucksack kaufen, und dann die Packordnung an einen zu kleinen Rucksack anpassen zu müssen ist da weit weniger vorteilhaft. Aus dem Bauch heraus würde ich aber zu ca 65L oder sogar mehr raten.

  • Hi ich habe mir im Sommer für eine ähnliche Unternehmung einen Rucksack gekauft und auch hier gefragt und mir dann einen fjällräven Kajka gekauft und bin 100% zufrieden kann ihn weiter empfehlen


    Gruß Ortgang


    P.s als Zelt habe ich mir nen Hilleberg gekauft, ich finde es sehr durchdacht und bin auch damit sehr zufrieden

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  • Also ich halte um 50 Liter für eine Woche für vernünftig.


    Mit einem Deuter Aircontact PRO 60 + 15 habe ich 10 Tage Schweden überstanden und hatte dabei mein komplettes Essen mit dabei. Fürs trinken einen entsprechenden Filter, da wir unterwegs an Flüssen und Seen aufgefüllt haben.
    Eine 5 Tage Tour habe ich mit einem Deuter ATC Lite 40+10 überstanden. Auch hier komplett ohne Einkauf zwischendurch.
    Beide Male mit Schlafsack, Matte und Unterkunft. Wobei ich bei der kurzen Tour nur ein Tarp mitgenommen habe und kein Zelt wie bei der längeren.


    Bei einigen Deuter Modellen hast du auch eine Frontöffnung. Zum Beispiel bei Aircontact oder Futura Vario ist dies der Fall. Dadurch kannst du sowohl von oben als auch von vorne packen und ausladen.


    Für mich persönlich ist das Tragesystem der wichtigste Faktor bei einem Tourenrucksack. Wen dass nicht für deinen Rücken passt wirst du Probleme auf deiner Tour bekommen. Daher würde ich empfehlen einen Outdoorladen bei dir in der Nähe aufzusuchen. Dort kannst du in der regel die Rucksäcke mit Gewichten befüllen und zur Probe tragen.

    Bier kaltstellen ist auch irgendwie kochen!

  • Ich schlage die Arctery Khard vor ... sind nicht zu schwer und echt gut verarbeitet. Sind in Zivilen und militärischen Farben erhältlich und vor allem in verschiedenen Grössen (30, 45 und 60 Liter).


    Der Khard schwebte mir auch schon vor. Nur habe ich gelesen das er nicht sehr bequem sein soll. Hast du da Erfahrungen?


    Überleg dir mal, was du alles mitnehmen willst. Ich kenne Leute, die eine Tagestour mit weniger als 40L großem Rucksack nicht bewältigen können, und welche, die eine Woche mit einem 30L- Rucksack auskommen (Versorgungsmöglichkeiten unterwegs vorausgesetzt).


    Stell deine Packliste zusammen, leg die Ausrüstung auf einen Haufen, und überleg dir dann, wie groß der Rucksack sein muss, um alles aufnehmen zu können. Erst den Rucksack kaufen, und dann die Packordnung an einen zu kleinen Rucksack anpassen zu müssen ist da weit weniger vorteilhaft. Aus dem Bauch heraus würde ich aber zu ca 65L oder sogar mehr raten.


    Hi ich habe mir im Sommer für eine ähnliche Unternehmung einen Rucksack gekauft und auch hier gefragt und mir dann einen fjällräven Kajka gekauft und bin 100% zufrieden kann ihn weiter empfehlen


    Gruß Ortgang


    P.s als Zelt habe ich mir nen Hilleberg gekauft, ich finde es sehr durchdacht und bin auch damit sehr zufrieden


    Das Problem ist, das ich noch keinen Schlafsack, Iso und Zelt usw. habe, da wird es schwer ne Packliste bzw. nen Probepacken zu machen.
    Aber ich denke das ich mit 50 Litern hinkommen sollte.
    Der Fjällräven scheint mir zu groß zu sein und die 55 Liter Modelle sind für Mädels.



    Die Deuter werde ich mir hier vor Ort mal anschauen.

  • Kauf lieber mit ein wenig Reserve. So kannst du auch mal noch zusätzliches Zeugs unterbringen. Durch die Zurgurte stört das auch ned.
    Den Fjällraven würde ich als stolzen Besitzer (mit Schwedenerfahrung) ebenfalls empfehlen. Vor allem das Bodenfach zum trocknen von Material finde ich super.



    PS: Wenn du noch Kartenmaterial brauchst, schick mal ned PM.

    In God We Trust, All Others We Monitor

  • Ich habe diesen von Lowe: http://www.mctrek.de/rucksaeck…ps-65-20-rucksack_4018705
    der trägt sich voll und leicht beladen sehr angenehm. Mit den reichlich vorhandenen Kompressionsgurten kann man die Größe gut regulieren, wenn er nicht voll ist.
    Der breite Hüftgurt verteilt das Gewicht sehr gut. Er lässt sich von oben und von vorne beladen, man kommt also gut an den Inhalt, ohne wühlen zu müssen. Ein Bodenfach für Schmutzwäsche, Nasses oder nen Schlafsack hat er auch.

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

    Einmal editiert, zuletzt von Judge ()

  • War auch schon mehrfach in Schweden (jeweils immer für 7-14 Tage), meine Begleiter waren mit einem Tatonka Bison 75 und Yukon 70 ausgerüstet. Ich hatte meinen Bergans Alpinist dabei. Unsere Zelte waren das Vaude Hogan Ultralight, Nordisk Svalbard und Robens Summerwind.


    Informier dich auf alle Fälle über das Wetter in der Region in der du Wandern willst, im August 2013 sind wir vom Wetter ziemlich überrascht worden, obwohl wir uns vorher informiert hatten. Zwei Wochen Dauerregen (teilweise auch Schneeregen) und um die 0 Grad am Kungsleden, in Deutschland hatten wir noch 30 Grad.
    Such dir danach deine Ausrüstung zusammen, am besten wäre es wenn du den Rucksack deiner Wahl vorher im Geschäft etwas testen kannst. Nimm Abstand von billig Rucksäcken, bei unserer 40km Probetour vor dem ersten Schwedentrip waren nach den ersten 15km voll beladen mit 30kg bei einem No-Name Rucksack die Polster der Schulterträger und des Beckengurts irreversibel zusammengedrückt, da war nichts mehr mit Polsterung.

  • Danke schonmal für die vielen Vorschläge. Die meisten sind
    im Globetrotter in Hamburg vorrätig. Also werde ich mich da mal hinbegeben.

  • Wie schon gesagt, erst alles Gepäck zusammen kaufen, dann den Rucksack, so machen es die Profis auch. Und bezüglich der Gedeckten Farben, bring auf jeden Fall etwas in Signalfarben mit, sei es der Rucksack, Oberkörperbekleidung oder der Poncho. In komplett Camo durch die Schwedische Wildnis zu hüpfen ist nicht gerade clever...

  • Ich würde den Osprey Kestrell empfehlen, gibt es in verschiedenen Größen!!! Mehr als 15 Kilogramm Gewicht werden schnell zur Tortur. Wenn man bereit ist, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, gibt es im Ultraleichtbereich geiles Equipment. Wenn Du wirklich bis 350€ allein für den Rucksack ausgeben willst, kannst du auch mal bei Laufbursche schauen, Handarbeit einer kleinen deutschen Manufaktur!!!

  • also nur vom preis auf die qualität zu schliessen ist der falsche weg
    ich kann nur jedem empfehlen sich erst einmal gut seine ausrüstung zusammen zustellen und sich dann nach seinen bedürfnissen und körpergrösse einem passenden rucksack in ruhe raussuchen - ich habe 2 autarke touren erst wieder im letzten jahr im elbsandsteingebirge unternommen eine im sommer und die andere im herbst
    18 / 10 tage - fazit der sache hatte bei der 18 tage einen 80l + 20 rucksack bei mit 1 mann schlauchzelt isomatte und allen krims und auf der 10 tage tour das zelt gegen einen biwaksack ausgetauscht und meine kleidung besser ausgewählt und hatte dann eine 45 +10 rucksack mit wobei das teil nicht einmal bis zum anschlag voll war
    ich würde sagen falls da noch was mit reserve sein soll um die 60 + 10 l sache und dann solltest du dich auf höchstens 15kg zuladung begrenzen können , es muss nicht ultraleicht sein man muss nur seine ausrüstung zweckmässing zusammenstellen ( merino /funktionszeug merinosocken/trekkingsocken + zelt bis 2kg + matte bis 1 kg , schlafsack - und dann wird oft zuviel unnützer kram mitgenommen das war auf meiner sommertour auch so - was es letzt endlich für ein rucksack wird ergeben sich aus einer testsache mit dem gewicht und volumen deiner ausrüstung und vor allem stundenlanges probetrage verschiedener rucksäcke - ein vergleich ich habe leute für 2-.3 tage mit einen 80 /20 berghaus laufen sehen - während ich eine 4 tage autarktour mit nur 31,5 liter helikontex gemacht habe hatte da 2 1liter leichtflaschen mit wasserfilter 2litertrinksystem

  • Ich denke ich komme auch mit nem bummelig max. 60 Liter Rucksack aus.
    Gestern war ich in Kiel in einem Outdoorladen mit einer recht guten Auswahl
    an Rucksäcken die auch direkt mit Gewicht gepackt waren.
    Deuter, Fjällräven, Osprey, Berghaus usw. leider war ich zeitlich recht knapp,
    da meine Frau zum Essen ausgeführt werden wollte. :D


    Deuter fällt raus, die fühlten sich nicht gut an. Am besten vom Gefühl waren
    die Fjällräven. Leider fällt der Kajka raus, der ist mir absulut zu groß mit 75 Litern
    Es scheint ihn auch mit 65 Litern zugeben. Aber wohl recht schwer. Auf den wird
    es wohl hinauslaufen.
    Aber ich werden nochmnal mit mehr Zeit dort einkehren und alle Modelle nochmal
    Probetragen.

  • Noch ein kleiner Tip von mir: achte darauf, dass Zurrschnallen, Clips und andere Plastikteile von guter Qualität sind, sprich nicht spröde und mit gutem Halt. Unterwegs eine gebrochene Schnalle mit Paracord zu flicken geht zwar, ist aber nervig. Und ich erinnere mich an einen genialen Irlandtrek, der für mich aber dadurch getrübt wurde, dass ich während dem Laufen konstant damit beschäftigt war, die rutschenden Zurrschnallen meines Jack Wolfskin Rucksacks (jajaja, ich weiß - Anfängerfehler. Ist 25 Jahre her) nachzuziehen...

    If everything seems under control - you're just not going fast enough! - Mario Andretti

  • Aja noch was zu Rucksack und Co


    Falls du mit dem Auto die Tour machst is der Rucksack relativ egal, auch eine Tasche würds tun.
    Wenn du dann von deinem Base Camp wanderen gehst, reicht ein kleiner Rucksack.


    Jedoch wenn du mit dem Flieger an kommst und irgentwie in die Pampa kommst von dort dann weg tourst...
    wirds spannend :D


    Minimalismus is gut und auf Ultralight zu gehen is sicher Cool, jedoch mach Probe Wanderungen
    in deiner Umgebung oder am Wochenende, probier dein Zeug aus und was du alles brauchst.


    Mit jeder Tour, Urlaub,...wird das Zeug weniger und weniger. Gerade wenn du nicht auf schön in der
    Stadt essen gehst sonder nur du und die Natur, brauchst du nicht hübsch sein( ok so denkt eh jeder Mann :P )


    Merinowool 1000% dafür, Socken besser ein Paar mehr oder auch 2 (Merino), Woolle im allgemeinen is Trumpf :thumbup:


    Toploader Rucksäcke find ich noch immer recht Sinnvoll und zuverlässig, jedoch kauf auch ein paar Packsäcke, so findest du alles(falls Farblich unterschiedlich)
    und hast Wasserdichte Unterteilungen.
    Falls man sich draut kann man auch ein größeren Rucksack nehmen z.B.
    http://ilbepack.com/


    Vorteil er hällt wohl ewig, einzig keine Bodenfachzugang


    Zelt und Co, Falls Bäume immer vorhanden sind würd ich zu einen Hängematte tendiren z.B http://hennessyhammock.com/
    Isomatten aus Schaumstoff würde ich bevorzugen weil können nicht kaputt gehen und wiegen am wenigsten ;)

    „Ein freier, denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt;
    oder wenn er bleibt, so bleibt er aus Gründen, aus Wahl des Bessern. “

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