Beiträge von Rorschach

    Also das Ausgangsmaterial war eine Platte K 110 mit den Maßen 200 x 50 x 6 mm, von der Stärke dürften noch schmächtige 5,8 mm übrig sein :biggrin: ; die Klinge ist ungefähr 95 mm lang, die Schneidkante ca. 90 mm;


    Danke. Hatte es anhand des zweiten Bildes ein klein wenig länger eingeschätzt.

    Bei den Anforderungen könnte der MAXpedition Condor II genau das Richtige sein. Mit geschickter Packerei sollte das eigentlich alles reinpassen.


    Hab' erst vorletzte Woche mit mir gerungen, ob ich mir den hole, dann aber doch entschieden, dass mein Deuter diese Größe bereits abdeckt und die nächste Tasche daher ein Gearslinger werden soll.

    Richtig "heiß" war ich auf Tom Brown's Tracker aus "Stunde des Jägers" - bis ich auf der IWA den Preis gesehen habe. :whistling: Wird vielleicht mal in leicht abgewandelter Form ein Selbstbau-Projekt werden.


    Dann das (Küchen-?) Messer von Chief Ryback in "Alarmstufe Rot", das er in der Küchenszene dem Angreifer in den Hals wirft (würde auch gut in den Neckknife-Thread passen ;) ) Sowas musste natürlich sofort her. Hab' dann allerdings schnell festgestellt, dass es mit meinen Wurffähigkeiten nicht weit her ist. :D


    Na und dann natürlich wie bei vielen hier die Rambo-Messer, wobei mir das aus Teil 4 am besten gefällt. Auch die Messer von Riddick in "Pitch Black" und vom Nightslasher in "City Cobra" sind nett anzusehen.


    Und da fast 1 1/2 Jahrzehnte ein Spyderco Police mein täglicher Begleiter war (heute war dank verschließbarer Tasche der erste "Freigang" seit 31.03.08), freue ich mich natürlich jedes Mal, wenn ich ein Spydie in einer Filmszene sehe.

    Hab gerade mal 2 Stück bestellt (brauchte eh ein Geschenk für meinen Bruder :biggrin: ). Bin mal gespannt, wie der im Vergleich zu meinem Benchmade 1100-02 ist, denn der Preisunterschied ist ja schon beträchtlich.

    Wenn du aus Kostengründen das Messer nicht weggeben willst, es aber doch irgendwann ein bißchen Härte haben soll, mach es ganz einfach mit einem Schweißbrenner oder ähnlichem heiß bis es gut hellrot scheint, tauch es in einen halben Liter warmes nicht mehr gebrauchtes Fittieröl bis es nur cirka 100 grad hat und leg es dann für eine halbe Stunde in einen 180 grad warmen Backofen, danach lass es an der Luft abkühlen oder tauch es in die Regentonne.


    Hab zwar auch keinen Schweißbrenner, aber evtl. lässt sich sowas kurzfristig ausleihen. Zumindest ist das 'ne Methode, die mir vom Aufwand her noch akzeptabel erscheint. Danke für den Tipp! :thumbup:


    Ich weiß zar nicht um welchen Stahl es sich handelt, aber so sind die meisten herkömmlichen Stähle hart zu kriegen, sollte es ein pulvermetallurgischer Stahl sein, seis drum, lass ihn wie er ist, er ist auch so hart genug, sofern Du keine großen Schneidereien mit ihm vorhast.


    Für das kleine Backup hatte ich mir 1.2842 in max. 3mm Stärke vorgestellt. Und Schneidearbeiten sind damit nicht vorgesehen, dafür habe ich andere Klingen.


    Hallo,
    wenn du das Material sowie so erst besorgen mußt, kannst du auch gleich Titan Gerade5 ( Federhart ) besorgen.
    Titan ist von Natur aus viel härter und zäher wie ungehärteter Stahl, lässt sich aber noch gut mit Säge, Feile und Schleifpapier bearbeiten.
    Weitere Vorteile : Geringes Gewicht, rostfrei, antimagnetisch, allergiefrei und ganz nebenbei im Moment sehr in.
    Gruß Eckhard


    Vom Material her ist's bestimmt toll, aber sicher auch 'ne ganze Ecke teurer. Und ich wollte es eigentlich so günstig wie möglich halten, so dass es nicht weiter schmerzt, wenn das Teil z.B. im nächsten Gully verschwinden muss. ;)


    Und so ungefähr soll das Messerchen aussehen (der Griffbereich entspricht allerdings noch nicht ganz meinen Vorstellungen):


    Backup01.jpg

    Nee, Rohrschach. Das is doch Mist.
    Ich würde kein Messer bauen und es nicht härten...
    Find ich nicht gut.
    Lass Dir doch einfach n tipp geben wie man härtet, hier im Forum gibts wirklich kompetente Leute. Juchten zum Beispiel, der ist auch sehr hilfsbereit.


    Wie gesagt, bei 'nem "richtigen" Messer ist das für mich keine Frage, aber das Teil wird ja nur unwesentlich größer als ein handelsüblicher Schlüssel. Selber härten kann ich mangels Equipment nicht, und wenn ich den Winzling außer Haus gebe, befürchte ich, dass die Sache teurer wird, als wenn ich mir gleich was Fertiges kaufe.


    Und gebaut wird da auch nicht viel; ein Kumpel schneidet meine (DXF-) Vorlage per EDM aus und ich würde der Klinge nur etwas Schliff geben.


    Aber, ich verstehe MR. ACP's Einwand nicht -
    a) wegen der rechtlichen Seite
    b) viele wirkliche ultima Backupmesser bestehen aus Kunststoff, Titan oder Kohlefaser...


    Ungehärteter Stahl bringt doch auch so ~10-13 HRC zu Tage - und wenn das für einen einzigen Einsatz nicht reicht - dann weiß ich auch nicht...


    Punkt b) trifft genau meinen Gedankengang. :thumbup:


    Hab' neulich in 'ner Doku mal gesehen, was die an improvisierten Waffen in 'nem US-Knast sichergestellt haben; bin mir sicher, dass das alles wirkungsvoll gewesen wäre, auch ohne gehärtet zu sein.


    2003_0113Bild0039.JPGrechtliche konsquenzen gibts meines wissens für ungehärtete messer(noch) nicht.aber sich mit einem messer zu verteidigen hat immer rechtl.folgen u. über die sollte man sich im klaren sein. §-notwehr auswendig lernen!
    aber zurück zum härten! ich mach doch kein messer mit viel zeitaufwand u. ellbogenschmalz um dann vor dem letzten
    schritt halt zu machen...
    wenn du das aber so möchtest werd ich es akzeptieren...


    meine handgemachten backup's


    Dass ich in 'nem rechtlichen Dilemma bin, falls es tatsächlich mal soweit kommen sollte, ist mir bewusst, doch da halte ich es sinngemäß wie Marc "Animal" Young: Lieber von 12 Leuten gerichtet, als von 6 getragen.


    Das Zeitaufwändigste an dem Ganzen ist der Entwurf; danach muss ich nur noch einen Pfad setzen und auf Diskette speichern, den Stahl besorgen und warten, wann mein Kumpel etwas freie Zeit an der Maschine hat. Quick and dirty - keine Griffschalen, keine Wicklung, nur ein paar Zentimeter blanker Stahl. Ist natürlich nicht mit dem zu vergleichen, was Du geschaffen hast.


    Werde später vielleicht mal 'nen Entwurf poste, damit man sieht, wie simpel das Teilchen werden soll.

    ich hoffe du bist dir darüber im klaren was das für rechtliche folgen haben könnte?!


    Welche rechtlichen Konsequenzen sollte es haben, ein Messer nicht härten zu lassen? ?(


    Oder meinst Du die Dinge, die es nach sich ziehen könnte, wenn man eine evtl. lebensbedrohliche Gefahr mit einem Messer abgewehrt hat? Nun, die dürften sich nicht von denen unterscheiden, die zu erwarten sind, wenn man ein gekauftes, statt eines selbstgebauten Messers benutzt.


    wenn du einen gegenstand baust dem du unter umständen dein leben anvertraust würd ich dir auf jeden fall zum härten raten. ein messer was nicht gehärtet ist ist wie schuhe ohne bänder,ne hose ohne knöpfe,zwar da aber nicht zu gebrauchen


    Dass Härten für ein Gebrauchsmesser Pflicht ist, ist mir durchaus bewusst, aber bei 'nem "Einmalgegenstand" sehe ich den Sinn nicht so ganz. 3mm halbwegs scharfer Stahl dürfte nach meiner laienhafter Ansicht doch auch ohne Härten 'ne Hausnummer sein; ich geh' jetzt einfach mal von den Verletzungen aus, die ich mir z.B. aus Unachtsamkeit an 'nem stinknormalen Alublech zugezogen habe. Oder liege ich mit meiner Vorstellung soweit daneben (bin in der Metallbearbeitung noch völlig unerfahren)?

    Ich bin gerade dabei, ein kleines (< 8 cm) Backup-Messer zu entwerfen. Da das Teil bis zum (hoffentlich niemals eintreffenden) Ernstfall in seinem Kydex-Kleidchen verbleiben soll, frage ich mich, ob ich überhaupt den Aufwand treiben soll, den Stahl härten zu lassen?

    Lecker! :thumbup:


    Sowas trifft genau meinen Geschmack. Allerdings finde ich auch, dass die Kydex-Scheide etwas weniger Material im Griffbereich haben könnte. Darf man fragen, was das Teil kostet? Finde nämlich keine Preise auf der Raidops-Seite. :S

    So, jetzt hab ich mich einige Tage quer durch's Forum gelesen und als ersten Beitrag gleich mal 'ne (hoffentlich) interessante Frage: ist es möglich, Micarta aus zwei verschiedenen Materialien herzustellen? Mir schwebt nämlich ein Mix aus Leinen und Papier vor, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob sich beides gut miteinander verträgt.


    Falls sich jetzt jemand fragt, warum ich beide Materialien mixen will: das Papier soll bedruckt werden, so dass beim Schleifen sowohl die Struktur des Leinens, als auch der Druck erkennbar ist. Ob das natürlich in der Praxis genauso aussieht wie in meinen Gedanken, werde ich wohl erst am fertigen Produkt erkennen. :rolleyes:


    Für sachdienliche Hinweise danke ich im voraus.