Beiträge von Rorschach

    Nach über 15 Jahren Police bin ich evtl. etwas befangen. ;)


    Aber gehen wir doch mal kurz auf die Punkte von Ookami ein:


    • leichter für mich ein KO-Kriterium, ich mag's schwer
    • besserer Schutz vor dem Abrutschen durch Material und Griffform hier muss ich zustimmen
    • full flat-grind SpyderEdge :biggrin:
    • gibts auch in Tarnfarbe oder Signalorange na ja, wer's braucht :huh:
    • dem Linerlock bei meinem vertraue ich vollkommen mir gefällt der Backlock besser
    • vielseitigere Klingenform kann man gelten lassen
    • ein wenig dickere (stabilere) Klinge bei besserer Schneideigenschaft lasse ich gelten
    • größeres Daumenloch bringt m.E. keinen Vorteil


    Aber vielleicht solltest Du einfach dem Rat von misanthropic folgen ... :thumbup:

    Also sei mir bitte nicht böse, aber bei all dem Hin- und Hergeschreibe und der scheinbar endlosen Diskussion zu diesem Thema wird es langsam wirklich albern.


    Na ja, scheint zumindest so interessant gewesen zu sein, dass Du's gelesen hast. ;)


    Statt hier endlos zu zitieren und zu diskutieren hättest du in der Zeit 10 Klingen selbst härten können.


    Wenn's um den reinen Zeitaufwand geht, hast Du sicherlich recht.


    Warum versuchst du es nicht einfach mal, die Tipps dazu hast du ja zur Genüge bekommen....


    • Bin ich noch nicht mit meinen Entwürfen zufrieden
    • Daraus resultiert, dass es bisher noch nix zu schneiden gab (abgesehen davon, dass ich auf freie Maschinenzeit angewiesen bin)
    • Keine Klinge - nix zu härten


    Aber wenn's Dir hilft, werd ich einfach nix mehr zu dem Thema schreiben. Meine Eingangsfrage wurde erschöpfend beantwortet, und wenn ich weitere Hilfe brauche, habe ich 'nen Ansprechpartner gefunden.

    nur weis unser lieber freund ned was für einen stahl und ob und wie er ihn härten soll


    Dem aufmerksamen Leser ist sicherlich nicht entgangen, dass ab Beitrag 14 ff. 1.2842 als Stahl feststand. :P Und was das Härten angeht, hab ich von juchten prima Tipps bekommen. :danke:


    zudem is das ganz nur ein pfuscher messer das 0,50cent kostet soll, bei X stück is dann auch wohl nicht so viel arbeit drinen.


    Wie bereits geschrieben, steckt der Großteil der Arbeit im Entwurf, denn "ausgeschnitten" wird's danach von der Maschine. Da diese hochpräzise arbeitet, ist Deine abwertende Bemerkung absolut nicht angebracht. :thumbdown:


    bei allem anderen, sprich wenn mann ein richtiges messer bauen will
    sollt man das wissen und das equipment dazu haben oder gleich bei einer härterrei machen lassen ;)


    Für die "großen" Entwürfe, die echte User werden sollen, habe ich das nie in Frage gestellt (lässt sich auch auf der ersten Seite nachlesen!).



    Dass es einfach wird, habe ich nicht erwartet, sonst hätte ich den Thread gar nicht erst gestartet. ;) Platz ist vorhanden, Vorbereitungszeit nehme ich mir. Das notwendige Wissen muss ich mir erarbeiten, wobei ich von juchten schon einige äußerst hilfreiche Hinweise bekommen habe. Und davor, dass ich mich vor dem heißen Metall hüten soll, hat er mich auch schon gewarnt.


    Wenn du ne gute Klinge hast würd ich die auf jedem Fall beim Profi härten lassen ! :thumbup: alles andere is am falschen Ende gespart


    Die User, über deren Entwürfen ich zurzeit sitze, werden auf jeden Fall vom Profi gehärtet. Daran habe ich aber auch keine Sekunde gezweifelt.


    Würd dir als einweg Backup wenns schon sein muss en altes Schweizer Messer empfehlen ( kosten ja net viel gibts auch in klein usw) damit haste auch nie irgentwelche Props wenn du ZB kontolliert werden solltest .


    Nee, das entspricht nicht mal ansatzweise meinen Vorstellungen.


    Dein Entwurf zB kann man je nach Größe und ermessen des Beamten auch schon als Stoßdolch /Faustmesser auslegen ..... vorallem wenn dem evtl deine Nase net passen sollte oder der keine ahnung hat.


    Nachdem sich die Schablone meines Entwurfs als völlig untauglich erwiesen hat, wird das Design sowieso komplett überarbeitet. Dem Ermessensspielraum von Grün-Weiß ist man allerdings immer ausgeliefert, egal welche Form die Klinge hat. Wenn denen meine Nase nicht passt, ist jedes Messer erst mal weg.


    Wenn ich dann noch davon ausgeh das das Ergebniss net Prfofihaft/ nach gekauftem Messer aussehn wird , ( da du net ewig viel arbeit reinstecken willst) kann man das schnell als selbstgebaute Waffe Verstehn .......


    Also wenn die Qualität des Entwurfs dementsprechend ist, wird sich die Klinge kaum von einem Kaufprodukt unterscheiden lassen. Ich könnte dann höchstens noch den Anschliff vermasseln.


    achso nochwas : ne Falsch gehärtete Klinge bricht im Extremfall schneller als dir lieb is , vorallem wenn du auf was Hartest triffst( Knochen oder so) :bibber:


    Dass gehärtet wird, steht ja mittlerweile fest; die Frage ist nur noch, ob ich's selbst probiere oder vom Fachmann machen lasse.


    Ich habe mir auch das Härten ersparen wollen und gleich zu Titan Grade 5 gegriffen . Es hatte ewig gedauert und scharf bekommt man es nur mit Tricks . Jetzt kaufe ich meinen Stahl bei Jürgen Schanz , da gibt es auch was für schmales Geld . Ich schicke das Messer zu ihm , zum härten und bekomme es perfekt gehärtet und angelassen mit einer Rechnung über 7,- eus + Porto zurück .


    Ok, bei 7 Euro stellt sich wirklich die Frage, ob's sich überhaupt lohnt, selbst das Feuer anzuschüren. Ist das bei ihm immer so günstig oder nur, wenn man den Stahl bei ihm gekauft hat?

    Hab meine Pens heute auch erhalten, aber die Begeisterung hält sich bei mir in Grenzen. Sicher, für den Preis ist das Teil der Hammer, aber mein Benchmade wirkt doch um einiges hochwertiger. Auch die Befestigung des Clips gefällt mir beim 1100-2 besser. Der Schrade wird also definitiv nur der Zweit-Pen bleiben.


    Die Verarbeitung ist aber bestens, und es gibt auch keine Farbunterschiede in der Anodisierung. Er müsste nur ein klein wenig massiver sein.

    Das wäre natürlich auch ne Möglichkeit unsere Schwarze auf weiss umzulackieren :hmmm:


    Mach's nicht, die weißen Haare fallen viel mehr auf (Teppich, Kleidung, Mobiliar, etc.). :S


    Wollte ja nur meine Erfahrung mitteilen. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht und schick aussehen tut´s ja auch *lach*
    Bei einer schwarzen Labrador-Dame macht sich das auch optisch ganz gut..... :thumbup:


    Nee, ist ja auch ok. Ich frage mich nur immer, ob sowas vielleicht auch bloß Zufall ist. Dieses Jahr fand ich z.B. dass es sowieso viel weniger Zecken gab, als die letzten Jahre.

    Was wirklich gegen Zecken hilft (habe es selbst nicht geglaubt) ist eine Kette mit unbehandelten Bernstein. Sollte sich doch eine Zecke auf den Hund verirren, sterben Sie ab.


    Du meinst bestimmt Amberdog. Na ja, man muss sich nur 'ne halbwegs plausible Geschichte einfallen lassen, und schwupps finden sich gerade unter den Hundefreunden genug "Gläubige", die sowas zu einer lukrativen Sache werden lassen. :surprise:


    Ich weiss. Die Kette bekommt natürlich der Hund um. Durch Reibung auf dem Fell soll sich dort ein Geruch und etwas aus dem Bernstein verteilen, das Zecken nicht mögen. Beißt sich doch eine fest, sterben Sie ab und fallen ab. Warum genau weiss ich auch nicht und war auch mehr als skeptisch. Aber unserer trägt es bereits das dritte Jahr. Findest auch Info´s wenn Du danach googelst.


    Also was Google ausspuckt sind vorrangig Angebote von Leuten, die das Zeug verständlicherweise gewninnbringend an den Mann (oder Frau) bringen wollen, und Berichte von einer überschaubaren Anzahl von Leuten, die Bernstein mit "Erfolg" angewendet haben. Aber abgesehen davon, dass Hundehalter eine ganz besondere Spezies sind (ich will mich da nicht ausschließen), die sich oftmals den größten Mist andrehen lassen, gibt's ja auch genug Leute, die sich irgendwelche Steine ins Trinkwasser legen, die Haare nach dem Mondkalender schneiden lassen, etc. ...


    Was wirklich Wissenschaftliches in Bezug auf Bernstein und Zecken habe ich aber auf die Schnelle nicht finden können. Dass die Hersteller/Verkäufer sowas wie geschnitten Brot anpreisen, sollte man jedenfalls nicht als Maßstab heranziehen.


    Zitat von ChipZero

    Und preislich kommt es auch nicht teurer als Frontline oder sonstwas und da gehen den Hunden und Katzen teilweise die Haare aus, so aggressiv ist das Zeug. Aber das muss jeder selber wissen.


    Gut, von solchen Mitteln halte ich eh nix. Mag sein, dass das Zeug wirksam ist, aber ich setze den Hund damit auch Substanzen aus, die nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind. :thumbdown: Da ist's besser, den Hund nach 'nem Ausflug in gefährdete Gebiete kurz nach etwaigen spinnentierartigen Schwarzfahrern abzusuchen. So ein "Untersuchungsritual" hat darüberhinaus den schönen Nebeneffekt, dass es sich positiv auf die Mensch-Hund-Bindung auswirkt - und das völlig kostenlos! :)


    Also die Ketten die wir haben, sind mit einem Faden gemacht, der mehrere Bruchstellen hat. Da unsere gerne in Hecken rumsucht, konnten wir uns auch bereits davon überzeugen, dass das auch funktioniert. Ist dann halt immer eine Sucherei bis man die Kette wieder hat......


    So wie meine durch Gebüsche und Unterholz jagt, wäre ich ja nur noch mit dem Suchen nach der abgerissenen Kette beschäftigt. :bibber: Da ist's schon von Vorteil, 'nen reinweißen kurzharigen Hund zu haben, auf dem jede Zecke sofort auffällt, bevor sie sich festbeißen kann. :thumbup:

    Das Konzept von Atoma gefällt mir, allerdings vermisse ich die Größe A6. :(


    Da mir die Idee von d.frentzel mit den Kydex-Deckeln gefällt, dachte ich mir, dass man sich die passende Größe mit ein paar Atoma-Aluringen gleich selbst basteln könnte. Leider verkauft Manufactum die Dinger aber nur in Sets von 33, bzw. 24 Stück. :bibber:


    Nun meine Frage: gibt es hier vielleicht jemanden, der sich ein Set gekauft hat, und 5-6 Ringe loswerden möchte?


    Ansonsten besorge ich mir einfach einen A5-Block und jage den gnadenlos durch die Papierschneidemaschine. :biggrin:

    Hallo Rorschach,


    also ich muss zugeben langsam machst du mir Angst.


    Völlig unbegründet. :shrug:


    Du willst ein Backup für SV also den Fall der Fälle machen. Es soll kostengünstig sein und mit wenig Aufwand herzustellen damit ein Verlust nach Entsorgung im Gully nicht schmerzt.


    :amen:


    Und nun schreibst du du willst dir einen Vorrat dieser Backup Messer zulegen?


    Klaro. Bei dem Preis kann ich die Messerchen auf div. Jacken und Taschen verteilen und muss nicht ständig rumräumen, damit ich's da habe, wo's eigentlich sein soll. Außerdem lässt sich sowas auch schön mal verschenken. :buds:


    Geht mich ja eigentlich nix an aber was hast du eigentlich vor? :S


    Ich bereite mich gerade auf GNAK vor. :stabby:


    Ich persönlich werde hier sicher niemandem Tips oder eine Anleitung an die Hand geben wie er sich für seine Straßenkämpfe oder sonstiges rüsten kann.


    Kann mich nicht daran erinnern, um solche "Ratschläge" gebeten zu haben? ?(


    Aber vielleicht habe ich da auch nur was falsch verstanden....


    ... oder ich habe mich einfach nur zu ungenau ausgedrückt. :whistling:

    Nee danke, Stahl sollte es schon sein. ;)


    1.2842 wird pro Rohling (je nachdem, wie geschickt ich die auf dem Blech anordne) ca. 1,50 Euro kosten. Das "Kosten sparen" bezog sich rein auf's Härten, weil ich da mal was von ca. 15 Euro pro Klinge (ohne Versand) gelesen habe. Das rechnet sich nicht für ein Messer, dass nur einen hypothetischen einmaligen Nutzwert hat. Wenn ich aber - wie oben beschrieben - mit eigenen Mitteln relativ leicht selbst Härten kann, so werde ich dies schon allein deshalb tun, weil ich etwas dabei lerne.

    Ansonsten kann man aber den 1.2842 auch recht einfach auf einem Holzkohle- Grill härten. ( eventl. wird noch ein Blasebalg benötigt )


    Danke für den Tipp. Wusste nicht, dass das funktioniert. :thumbup:


    Ach ja, nochmal kurz zum Thema Titan: in der Bucht bekommt man nur Grad 1 und 2, Grad 5 wird (momentan) nur als Rundmaterial angeboten. Und 'ne kurze Recherche im blauen Forum ergab, dass das definitiv nicht meine Preisklasse ist. :surprise:


    Eckhards Idee mit dem Grill ist natürlich im Pinzip die Patentlösung für Härtevorgänge mit einfachen Mittel, allerdings wirst Du ein bißchen Luft in das Feuer bringen müssen.


    Das sollte das geringste Problem sein. Funktioniert da 'ne Heißluftpistole eigentlich besser als ein Fön?


    Da es eine relativ kleine Klinge ist wirds auch keine große Geschichte. Wenn das Feuer gut angebrannt ist, dann leg die Klinge auf die Glut und laß sie ruhig fünf Minuten Wärme ziehen, jetzt musst Du auf irgendeinem Weg Luft ins Feuer bekommen, ein Blasebalg wie Eckhard es vorschlägt ist die vermutlich brauchbarste Lösung (wer hat schon einen Grill mit seitlicher oder unterer Luftzufuhr).


    Also mein Weber OTG 57 kann problemlos von unten mit Luft versorgt werden. :D


    Die ganze Sache machst Du am besten abends damit Du ungefähr weißt wo Du dran bist (im Tageslicht kann man die Farben auf erwärmten Metall schlecht einschätzen), wenn die Klinge eine Farbe annimmt die von rot so langsam Richtung hellrot geht müßte eigentlich alles passiert sein (falls ein Magnet zur Hand ist, wenn der Magnet nicht mehr an der Klinge greift, dann bist Du im unteren Härtebereich von 1.2842, cirka 720 grad). Jetzt kannst Du sie aus dem Feuer nehmen und wie gesagt abschrecken in Öl und im Backofen anlassen.


    Da ist jetzt das Problem, dass im am Standort des Grills keinen Backofen habe. Gibt's evtl. 'ne andere praktikable Lösung? Ansonsten muss ich den Grill eben irgendwo hintransportieren, wo ein Backofen in der Nähe ist.


    Die üblichen Hinweise: wenn Du die Klinge in das Öl tauchst wird es brennen, achte bitte auf die erwärmte Klinge, Metall in diesem Zustand verursacht keine normalen Brandverletzungen mit Blasenbildung usw., es brennt einfach eine sehr schlecht heilende Wunde bis ins Fleisch.


    Womit nimmt man eigentlich die Klinge aus Feuer? Brauch ich da 'ne besondere Zange?


    die handwerklichen tips die mensch hier bekommt sind ja schon echt spitze! ich freu mich grad enorm sowas alles zu lesen!


    Dem kann ich nur beipflichten. Vorallem so unkompilziert, damit's ein DAU wie ich auch versteht. :biggrin:


    dennoch ist mir in den letzten tagen folgender gedanke gekommen: bau das ding doch in g10! ist leichter und sollte für diesen einen zweck auch dienlich sein. mach vorher noch nen wellenschliff dran (schön grob) und dann sollte das ding auch genügend schneiden. vorteil: bearbeitung im keller mit dem dremel ist möglich. und rosten wird das ding auch neva eva.


    Für ein Einzelstück ist die Idee nicht schlecht, aber ich will ein paar Klingen "auf Vorrat" machen, da erhöht sich natürlich der Arbeitsaufwand enorm. Lasse ich das jedoch meinen Kumpel an seiner Maschine "ausschneiden", kann ich problemlos 20, 30 oder mehr Rohlinge in einem Arbeitsgang anfertigen lassen, weil es bei dem Verfahren ziemlich egal ist, ob das Material jetzt 3, 30 oder 300 Millimeter dick ist. Die genaue Stärke, die verarbeitet werden kann, weiß ich jetzt nicht, aber bei den Werkstücken, die ich schon gesehen habe, müssten 30 cm auf jeden Fall funktionieren; das wären praktisch 100 Rohlinge (soviel brauche ich aber nicht).

    Man erkennt am Griff, dass es ein ER sein muss, aber meinen Geschmack trifft's nicht; schon gar nicht, wenn ich mir den Preis ansehe. :wacko: Das Messer links daneben wäre schon eher meine Richtung (und wahrscheinlich Preisklasse).


    Klingt nach einem Falcon II.


    Bist Du Dir sicher, dass das alles in 'nen 23 l Rucksack passt? :whistling: Allein die Shirts, Hosen und Pullover brauchen einiges an Platz, und mit 'ner Breite von etwas über 24 cm dürfte man Schwierigkeiten haben, 'nen 15,4" Laptop unterzubringen.