Beiträge von andre

    Stelle heute ein Bajonett vor welches bei den Streitkräften Russlands und Bulgariens zu finden ist. Sicher wird es auch noch bei anderen Staaten, insbesondere solchen der ehemaligen Sowjetunion, verwendet, leider fehlen mir dafür Belege. Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Modell hier zeige, da es ja um Messer von Einheiten geht und nicht unbedingt um Bajonette. Da aber das Bajonett immer weiter zum Mehrzweckwerkzeug entwickelt wurde und somit auch die Eigenschaft als Messer immer weiter in den Vordergrund trat und da ich dieses Bajonett auf einigen Bildern, in der Verwendung als Nahkampfwaffe, ohne, dass es auf die Schusswaffe aufgepflanzt war, sah, habe ich mich entschieden es hier zu zeigen.
    Das von mir gezeigte Modell wird als Modell 89, NBV oder auch 6X5 bezeichnet. Ob es sich damit um ein Nachfolgemodell des Seitengewehres für die AK 74 handelt ist, meiner Meinung nach, fraglich da sich beide Modelle in Verwendung befinden und wohl auch parallel produziert werden. Möglicherweise wurde und wird dieses Modell nur an Spezialeinheiten ausgegeben.
    Nachdem viele Jahre lang, die Masse der Bajonette für die Kalaschnikow, in der allseits bekannten Form mit der Entenschnabelspitze verwendet wurden und werden, erhielt dieses Modell wieder eine Mittelspitze so wie die ersten Modelle für die AK 47. Erhalten blieb der Sägerücken und die Drahtschneidefunktion. Dabei darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass es eine frühe Variante ohne Drahtschneider gibt und, dass auf Basis des Bajonetts ein Kampfmesser geschaffen wurde. Das Kampfmesser ist ohne Drahtschneider und wohl auch ohne Sägerücken.
    Meiner Auffassung nach ist die vorgestellte Klinge in puncto Vielseitigkeit eher ein Rückschritt im Vergleich zum Vorgängermodell. Insbesondere die Stufe in der Klinge, unterhalb der Säge, schränkt die Verwendung selbiger wohl recht erheblich ein.
    Von mir gezeigt wird ein russisches Modell welches für den Export geändert wurde und das bulgarische Modell.
    Bilder zu diesem Bajonett finden sich bei:
    - Schrepfer-Proskurjakov „Speznas“ hier Soldaten der VDV
    - Pohl „Messer im Kampfeinsatz“
    - K-ISOM 1/2009 russische Soldaten in Georgien. Auch bei diesem Bild deutet der Uniformmix und die 40er Magazine im Doppelpack an einer AK auf Spezialeinheiten hin.


    andre




    An Kompassen liegt bei mir auch noch einiges in der Schublade. In Gebrauch sind noch der Suunto Armbandkompass und der Recta.
    Näher zeigen möchte ich das Modell der tschechoslowakischen Armee mit der Bezeichnung Kompass
    XBK. Dieser Kompass wurde wohl von Meopta hergestellt. Die Kompassrose ist eigentlich in einer mit Flüssigkeit gefüllten Kapsel gelagert. Bei meinen ist die Kapsel trocken, kann aber wohl, vertrauend auf die Informationen im Netz, gefüllt werden. Die Kompassrose ist in 60 Teile geteilt. Über ein Prisma ist eine präzise Messung möglich. Für die grobe Orientierung kann der Kompass auch bei geschlossenen Deckel genutzt werden. Auf der Rückseite findet man eine Umrechnungstabelle von 1/6000 auf 1/6400 (Artilleristischer Vollkreis). Seitlich wurde ein Rad zur Winkelmessung integriert.
    Ich denke, dass dies ein nicht häufig anzutreffender Kompass ist und ich hoffe, dass er den Interessierten gefällt.


    Hallo Brummbär,


    bei der Suche zu meinem vorgestellten Kompass stieß ich darauf, dass der von Dir in Beitrag 2 Bild 2 gezeigte Kompass aus der DDR stammen könnte und für den „Großen Bruder“ produziert wurde.


    andre



















    Im Kommando Spezial Nr.2 März/Sep. 2010 "Fernspäher, Recce und NATO-LRRP" von K-ISOM finden sich einige Artikel zu den Aufklärungseinheiten der Bundeswehr die auch das Thema Kalter Krieg anreißen.


    andre

    Hier mein Urlaubsmesser, welches dieses Jahr aus Dänemark kommt. Es handelt sich um ein unspektakuläres fast winziges Klappmesser. Erworben habe ich es in AARHUS im Mu-seum „Den Gamle By“. In diesem Freilichtmuseum gibt es einen kleinen Eisenwarenladen der unter anderem diese kleinen Messer vertreibt. Der Verkäufer war ein sehr sympathischer Herr der über sehr gute deutsche Sprachkennnisse verfügt. Er erzählte, dass diese kleinen Klappmesser in Dänemark von vielen Menschen im Alltag mitgeführt werden und, dass sie früher zum kastrieren von Schweinen verwendet wurden. Kein wirklich spektakuläres Messer aber für mich eine nette Erinnerung an einen schönen Urlaubstag.


    andre



    Hallo
    andre Danke Dir.


    Das BW kenne ich das hat einen Metall Abschluss am Griff. Bei meinen ist der Griff Komplett aus Plastik.
    Also vermutlich eine Zivil Version bzw. Versionen da keines der Messer ein Nummer oder andere Zeichen hat außer den Hersteller.


    Gruß Brumbaer


    Hallo
    andre Danke Dir.


    Das BW kenne ich das hat einen Metall Abschluss am Griff. Bei meinen ist der Griff Komplett aus Plastik.
    Also vermutlich eine Zivil Version bzw. Versionen da keines der Messer ein Nummer oder andere Zeichen hat außer den Hersteller.


    Gruß Brumbaer

    Habe mich schon gewundert, dass der Knauf nicht so richtig metallisch rüber kam. Dachte allerdings, dass es am Bild liegt.


    andre

    Hallo Brumbaer,


    zum Scubapro, Bild 1 das untere Messer, hatten wir an dieser Stelle


    Frage zu Scubapro Tauchermesser


    ein bißchen was zusammengetragen.


    andre

    Zu dem Thema kann ich diesen Exoten zeigen. Ich bekam ihn vor etlichen Jahren von einem Kollegen geschenkt der ihn aus den USA mitbrachte. Laut seiner Aussage hatte man in den USA festgestellt, dass der Tonfa, aufgrund der trainingsintensiven Handhabung, für den durchschnittlichen Streifenbeamten ungeeignet ist, da diese ihn nur wie einen normalen Schlagstock benutzten. Auf der Suche nach Alternativen, muss es auch zur Entwicklung des gezeigten Schlagstockes gekommen sein. Die hakenförmige Formgebung soll Zug-, Druck- und Fixiertechniken ermöglichen. Wirklich durchgesetzt hat sich dieses Design aber wohl nicht.


    andre






    Hier mal gezeigt, dass Bootsmannsmesser oder auch Bootsmesser aus DDR-Zeiten. Diese Messer sollen wohl im Bestand des Bordwerkzeuges der K10 Kutter gewesen sein. Sodass stimmt, könnte dieses Messer im Bestand der Volksmarine als auch der GST gewesen sein. Sonstige Verwendungen außerhalb dieses Satzes sind selbstverständlich möglich und auch wahrscheinlich. Bilder im Netz zeigen dieses Messer mit Schäkelöffner welcher bei meinen nicht vorhanden ist. Ob es sich um ein Modell ohne diesen Öffner handelt oder ob dieser verloren ging kann ich nicht erkennen. Hersteller des Messers war die Messerfabrik in Mühlhausen und die Qualität des Stahls ist eher unterirdisch.
    Für weitere Hinweise wäre ich dankbar.


    andre





    Hallo Brummbär,
    das Taschenmesser ist wirklich etwas was überall herumliegt, fast aus jedem Urlaub kommt eines mit, der Flohmarkt gibt auch immer etwas her und als Dienstmesser ist es einfach nicht wegzudenken. Ich selbst kaufte am letzten Wochenende ein Otter Mercator in Kupfer. Messing, schwarzer Kasten und großes Mercator Multi waren schon da.
    Gerade die dienstlichen Taschenmesser finde ich schon interessant und trug mich auch mit dem Gedanken Taschenmesser in das Thema „Messer von Special Forces und anderen Einheiten“ (Messer von Special Forces und anderen Einheiten) einzubauen. Aber hier passt es auch gut hin.
    Fange allerdings mal mit etwas allgemeinen an. So habe ich unten ein Bild angehängt welches, das von Dir gezeigte DDR Kabelmesser in der Sprenggerätetasche zeigt. Diese Kabelmesser waren im Handel erhältlich und gelangten in verschiedenen Ausführungen auch zur NVA.
    Auch eine Anmerkung zum Schweizer Armeemesser sei noch erlaubt. Soweit ich weiß, wurde und wird nur jeweils ein Modell ausgegeben und dies an alle Dienstgrade. Ein Unterschied zwischen den Dienstgradgruppen wird also nicht gemacht.


    andre







    Das Messer ist von Toni Oostendorp (East Village Knies) Das Stahl ist D2 und der Griff besteht aus Grune und Braune Micarta Scheiben. Er ist sehr ergonomisch geformt ( nur für Hand Grosse 12) Es ist kein flat tang wie bei Brend aber ein sehr dicker narrow tang der besser zu formen ist. Der Guard ist massives Stahl, kein Halb Integral. Mit 40 Cm TL ist es nicht so klein. Die Klinge ist 6,5 mm dick.

    Danke für die Erklärungen zum Messer.


    andre