Beiträge von strcat

    Wenn Du mit der Packliste zufrieden bist, wieso fragst Du dann andere was sie davon halten wenn Du deren Meinung nicht hören willst (außer sie entspricht Deiner)?! Du hast gefragt, andere haben geantwortet. Wo ist jetzt das Problem dabei?!

    Is ja kein Thema mit dem "lieber etwas mehr dabei", aber Zahnpasta, Zahnbürste, Wund-/Heilsalbe, 3x Rettungsdecke, Zeckenzange, Insektenschutzmittel, Nasentropfen, was gegen Erkältung, Handseife, Kondome, Labello, Vaseline, Hobo-Kocher, Streichhölzer, Bolzenschneider, Drahtsäge, Knicklichter, Kabelbinder, Panzertape, (ich hör jetzt einfach auf, weil das sonst ausufern würde) ist bei 72h durch die Pampa latschen absoluter overkill. Sich auf Eventualitäten vorbereiten ist ja löblich, aber man kann es auch übertreiben.

    Die zutreffenste Anwort ist wohl "Kann sein". Auf der sicheren Seite ist man letzendlich nur mit einem Messer für das es einen Feststellungsbescheid gibt oder es ein "einschneidiges" Fixed mit einer Klingenlänge unter 12cm ist.

    Mit der Kleidung, die ich bei mir trage und der Kleidung, die ich im Rucksack habe, besitze ich ja eigentlich ein ganzes Set Wechselkleidung.


    "eigentlich".. Spring mit kompletter Ausrüstung ins Wasser, geh raus und zieh Dich um. Dann merkst Du ja gleich ob Du alles dabei hast, was Du benötigst. Klamotten, Medikamente, .. würde ich wasserdicht verpacken; dann bleiben sie zum einen trocken und bieten zum zweiten noch etwas Auftrieb wenn man wirklich mal ins Wasser fällt.

    Ich weiß vom Wandern, dass auch auf kurze Strecken jedes Gramm sehr schnell zu einem gefühlten Kilo werden kann. Man ist nicht immer bei idealer körperlicher Verfassung, vielleicht ist man krank, wird Nachts aus dem Bett geschmissen etc., muss rennen/laufen. Ich denke da ist schon ein unterschied, ob man 15 oder 25 Kilo am Buckel hat.


    Vielleicht ist man auch topfit. Oder vielleicht hat man gerissene Außenbänder. Vielleicht auch einen kleinen Fahrradanhänger parat. ..


    Zitat

    40 Kilo Rucksack mit 1,5kg wär ein Traum, leider wiegt mein Rucksack schon leer das Doppelte :thumbup: Auf 20 Kilo komme ich vermutlich leider schon, ich muss inhaltlich reduzieren.


    Ich hab keine Rucksack mit 40l (nur drunter oder drüber); das Gewicht hab ich von einem 40l Rucksack von Deuter abgelesen (http://www.deuter.com/DE/de/wa…trail-pro-40-3441315.html war der erste den ich gefunden hab).

    Hallo?! Es geht um 72h bzw. durchschlagen bis zum nächsten Notfallzentrum und nicht um den Abschlussmarsch der SAS. Das ganze "Das ist viel zu schwer!", "Meine Ausrüstung ist um 4,215kg leichter!" ist in meinen Augen Bullsh*t. Da wird auf jedes Gramm geachtet, aber z. B. kein Wetterschutz und keine komplette Ersatzgarnitur Bekleidung mitgenommen (is kein Vorwurf, sondern mir nur beim Überfliegen aufgefallen). Einmal ins Wasser gefallen, läuft man in nassen Klamotten rum. Am Feuer trocknen entfällt bei starkem Regen und einen Unterschlupf suchen/bauen ist je nach Umgebung entweder nicht drin oder gefährlich (einsturzgefährdet, erregt Aufmerksamkeit, ..). Schutzbrille fehlt auch und bei starkem Wind und trockener Umgebung oder Regen/Schnee kann das unangenehm bis gefährlich werden.
    Ein Haufen Zeug kann man weglassen. Auf Insektenschutz, Nasentropfen, was gegen Erkältung, Zahnpaste, Zahncreme, Labello, Taschentücher, .. kann man 72h lang verzichten. Ich würde Suppenwürfel und Teebeutel mitnehmen.


    Ob 10, 15 oder 25kg spielt bei 72h keine Rolle; es macht sich vom Gewicht her bemerkbar, richtig, aber ausschlaggebend ist das nicht. Anständiges Schuhwerk, Funktionsklamotten und Rucksack mit gutem Tragesystem ist bei weitem wichtiger.

    Wenn ich die Liste grob zusammenrechne, komm ich auf gut 20kg ohne Lebensmittel. Multitool, 2x Taschenlampe, Bolzenschneider, Panzertape, Messer und Schlagstock sind mal so nebenbei 1kg ohne Pouch. Dazu noch ein 40l Rucksack mit 1,5kg und IFAK mit Tasche sind 3kg. 19er Glock mit zwei Magazinen auch nochmal 1kg, ..
    Bei 72h (+/-) ist es egal ob der Rucksack 15 oder 25kg hat; über das Gewicht würde ich mir Gedanken machen wenn ich damit Wegstrecken wie den Appalachian-Trail zurücklege.


    Pistolen sind gute Nahkampfwaffen bis 10m (eher darunter); darüber braucht man Langwaffen. Verdeckt tragen gut und recht, aber was bringt Dir eine Pistole in der Hosentasche oder im Rucksack wenn Dich jemand angreift? In Notfallzentren die von Behörden geleitet werden, gibt es Eingangskontrollen und da ist es egal ob Kurz- oder Langwaffe. Waffen die nicht zugriffsbereit getragen werden, bieten im Ernstfall keinen brauchbaren Schutz, zumal es auch um Abschreckung geht.

    Das heißt du siehst die Langwaffe eher in Priorität als die Kurzwaffe? Ich würde im Zweifelsfall, wenn die Möglichkeit bestehen würde überhaupt eine Schusswaffe mitzunenehmen, eher zu meiner Glock 19 greifen, da ich sie sowohl im Rucksack verstauen, als auch relativ unauffällig am Körper tragen könnte. 9mm hat auch weniger Gewicht als Langwaffenmunition. Bei 8 Magazinen für AUG/AR15/etc mit 30 Schuss bin ich auch bei 240.


    Zum Campen oder für den "Einfach mal raus"-Rucksack braucht man keine Schusswaffe und bei Szenarien wie der unausweichlichen Zombi-Apokalypse mit Zusammenbruch jeglicher Infrastruktur ist es egal ob man die Waffe verdeckt tragen kann oder nicht. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich immer eine Langwaffe zur Verteidigung nutzen. Im Rucksack bringt eine Glock eh nichts und zur Jagd kann man sie bis auf wenige Ausnahmen vergessen. Waffen gehören zugriffsbereit, geladen, gespannt und gesichert (im Holster oder am an den Mann.


    Zitat

    Gewichtstechnisch will ich nicht über 15 Kilo kommen, das halte ich eh schon für viel.


    15kg ist gar nichts. Mit Deiner Liste kommt Du - grob geschätzt und ohne die Klamotten mit eingerechnet - auf ~25kg.


    Zuerst sollte man aber erstmal wissen welches Szenario abgedeckt werden soll.

    Ich würde erstmal alle saisonbedingten Artikel extra verpacken und dann je nach Bedarf mitnehmen. Sonnenschutzcreme UV 50 und lange Unterwäsche in einem Rucksack mitschleppen ist sinnbefreit. Schmerzmittel würde ich auch nur welche mitnehmen, die auch wirken und nicht die teuren Apothekertictacs von Ibu. 250 EA 9mm ist in meinen Augen auch suboptimal. Wenn die Möglichkeit besteht scharfe Waffe(n) zu führen, nimm 2-4 Magazine für die Kurzwaffe und 4-8 Magazine für eine Langwaffe mit; ansonsten lass sie gleich ganz weg.


    Als ich noch aktiv bei der Truppe war, hatte ein Rucksack für eine 72h Übung bzw. Einsatz zwischen 15 und 50kg; je nachdem was Sache war (Durchschlagübung, EKL1/2, vorgez. Beobachter, .. und von den 50kg kann man aber noch ~10kg Kommunikationsausrüstung abziehen). Das Thema ist zu komplex um da eine Standardliste erstellen zu können.

    Ich hab nur die Striker XT und HT, aber mit den beiden bin ich sehr zufrieden. Irgendwann gewinne ich mal im Lotto und lass mir eine Hardshelljacke anfertigen die so ist wie ich sie haben will und an der ich dann nix auszusetzen hab.

    So in etwa meinte ich das, ja. Mich persönlich nervt es wenn ich z. B. in der U-Bahn stehe, mich oben festhalte oder den Koffer vom Gepäckfach hole und das (der?) Holster freiliegt. Ist fast genau so nervig wie wenn man auf der Schießbahn ist und die geschlossene Jacke zu kurz ist um sie anständig zwischen Köper und Holster einzuklemmen und bei jeder Bewegung über die Waffe rutscht und man wieder rumfummeln muss. Ist aber wie gesagt nur rein subjektiv, weil ich die Jacke nicht kenne.

    Die Videos sind ganz gut gemacht, aber jedesmal wenn ich einen sehe der den Finger nicht lang am Abzug hat, kriege ich das Bedürfnis ihm den zu brechen. Außerdem wird in dem Video nicht wirklich auf die Jacke eingegangen, sondern lediglich kurz ein paar Features gezeigt. So wie ich das auf den Videos sehe, ist sie mir persönlich zu kurz geschnitten; wenn ich da die Arme über Kopf nehme, zieht das die Jacke mit hoch und das nervt mich persönlich (war bei der alten Alpha Leaf genau so).
    Kaufen werde ich sie mir nicht, weil ich schon genügend Jacken habe, aber anprobieren würde ich sie schon gerne mal.