Ich entdecke gerade diesen Thread und hole ihn mal kurz an die Oberfläche.
Nur so als Gedanke - die Serrations haben sich seit Jahrzehnten heimlich in unser Leben eingeschlichen und werden jeden Tag aufs Neue von Befürwörtern wie auch von Gegnern für die gleichen Aufgaben gleich oft benutzt.
Klick...
Wo die glatte Schneide aufhört zu schneiden denkt die Zahnung noch gar nicht daran. Selbst mit richtig stumpfen Serrations lassen sich auch Stöcke schnitzen.
Der Punkt ist nur - die Sägezahnung muss nicht zu grob und zu tief sein, denn dann ist der Wiederstand, den es beim Durchziehen zu bewältigen gilt sehr groß und uns vergeht die Lust. Damit lässt sich nicht mehr schnitzen, da zu grob, und auch nicht gut Sägen, da alle Zackenspitzen in eine gerade Linie geordnet sind. Sprich also - wenn zu grob, dann taugen sie nichts.
Aber die flachen Serrations, ala Benchmade etwa, sind meiner Meinung nach im Alltag sehr nützlich. Sie schneiden weiches Schnittgut ohne zu reißen und gleiten beim Schnitzen tangential am Stock entlang.
Man sollte diese Sache am besten für sich ausprobieren, abwiegen und entscheiden, denn jeder ist anderes verrückt.
Ich unterteile Serrationes an Messern in "intelligenten" und "schwachsinnigen" solchen. :pils: