Beiträge von columbo

    Erinnert mich sehr an das Mind Set vieler Amerikaner im Kalten Krieg. Und an den Film „Eve und der letzte Gentleman“ (1999). Die Fiktion wird von der Realität mal wieder eingeholt.


    Das kann sich in unseren Generationen glaub keiner wirklich vorstellen, was das tatsächlich bedeuten würde. Die paar Sachen, die ich vorbereitet habe, sind Überbrückungsszenarien für ein paar Tage. Eine Apokalypse ... wie will man sich da schützen? Aus einem Shelter muss man nach einer gewissen Zeit auch wieder raus. Und bei bei so einem Kriegsgerät kann man davon ausgehen, dass es eine breitere Wirkungsstreuung hat als ein Unfall in Fukoshima (ich meine mich hier an eine etwas kurz gefasste Sperrzone von 20 km zu erinnern).


    Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Da kommt mir immer das Zitat eines berühmten Physikers in den Kopf:
    „Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der 3. Weltkrieg geführt werden wird. Im 4. Weltkrieg kämpfen sie dann wieder mit Stöcken und Steinen.“ (sinngemäß).


    Bin gespannt, was hier noch für Szenario-Lösungen kommen. Denn so abstrus entfernt ist das Szenario mittlerweile nicht mehr, wenn man sich die weltpolitische Lage ansieht mit seinen Krisenherden (teils sehr nahe an uns sogar).

    Das hier ist ein Quick View zur aktuellen Version des Kizlyar Strazh.


    Interessant ist die Kunststoff-Scheide anstatt der sonst gängigen Lederscheide (wie neu sie ist, oder ob es sie in einer Modellvariante schon länger gibt, kann ich nicht sagen). Sie ist beidseitig nutzbar für Links- und Rechtshänder, angenehm flach mit abschraubbarem Gürtelclip und funktionalen Aussparungen. Klappert erwartungsgemäß halt a weng, hält das Messer aber sicher und fest. Das Messer kommt übrigens in Blisterverpackung.


    Kompakt ...
    Gesamt misst das Strazh 195 mm, davon 90 mm Klinge bei einer Stärke von 3,5 mm. Das Ganze bei leichten 115 g.
    Hier zum leichteren Größenverständnis mit einigermaßen bekannten Messern (was ich halt da habe Delica, Small Trigonaut, Manly Comrade):

    Wobei ich sagen muss, dass Ring hier eher die Lösung Nr. 2 ist. Die für mich sinnigste Ziehhilfe, wenn gut und durchdacht gemacht, ist meiner aktuellen Wahrnehmung nach ein Haken bzw. eine Nase am Griffende, wie aktuell ja schön umgesetzt im EDC-Messer-Projekt von NightHawk & Hatamoto.


    Beim Karambit macht Ring auch funktional Sinn. Hier ist Flippen auch möglich, vom Gebrauchswert wohl aber eher weniger angesagt. Außer dem nützlichen Zieh-Aspekt aus den Tiefen eines Rucksacks o. ä. bringt der Ring schon einige ergonomische Nachteile bei Handschuhgröße L und größer.


    Für mich passt es aber gut.


    Sobald ich Zeit habe, reichere ich oben auch noch mit Bildern an und integrier das Video (falls das außerhalb des Video-Review-Bereichs zulässig sein sollte im Forum).

    Moin QMC,


    piekst schon a weng, wenn Du gewohnt bist, den Daumen oben drauf zu legen. Die Klinge ist vorne breit genug am Übergang zum Griff, dass sie als Guard funktioniert und die Hand vom Rutschen in die Klinge bewahrt (bei moderater Nutzung). Ein Dolch ist das Ganze eh nicht und in ein Holzbrett rammen wird mann so ein dezent dimensioniertes Messerchen eher auch nicht. Ist dann natürlich eine Frage der Handgröße. Bei größeren Pfoten wird der Ring wahrscheinlich zum Problem, weil der Platz ausgeht. Und dann ist das mit dem Daumenauflegen keine praktikable Lösung. Richtig.


    Griff-Maße:
    Höhe bauchigste Stelle: 2,25 cm
    Breite bauchigste Stelle: 1,5 cm
    Griffschalen-Länge: ca. 8 cm +

    Servus zusammen,


    vor einiger Zeit lief ein Inspirations-Thread zum Thema "Fixed Blades 'a la Gitfo mit Ring". Hier hatte ich nach Ideen, Erfahrungen und Vorschlägen für Messer mit Tailring am Griffende gefragt. In entsprechendem Thread wurde u.a. auch das Böker Accomplice vorgeschlagen. Relativ neu, schick und basierend auf einem durchaus gelungenen Custom-Design von John Gray. Damals gab es nichts, aktuell immer noch wenig, hier noch gar nichts zum jetzigen Stand (28.12.2017).


    Also dachte ich mir, ich versuch zumindest etwas zurückzugeben für die tolle Beteiligung im damaligen Thread. Entsprechend meinen Möglichkeiten und dem Faktor "zwischen den Jahren" bekommt Ihr hier also einen Quick View auf das Messer. Darum bitte kein Review oder sogar ein Praxis-Test erwarten. Das überlasse ich denjenigen, die das wirklich gut können. Mein Fokus ist eher, mit einem simplen stummen Video einen ersten optischen Eindruck und ein Gefühl für die Dimensionen zu geben.


    Spezifikationen:
    Die Standard-Specs zum Accomplice finden sich bei Böker.


    Griff-Maße:
    Griffschalen-Länge: ca. 8 cm +
    Höhe an der bauchigsten Stelle: 2,25 cm
    Breite an der bauchigsten Stelle: 1,5 cm


    Hier das Video:
    YOUTUBE-VIDEO Böker Accomplice - stummer Quick View


    Persönliche Eindrücke:
    Von meinen bisherigen Böker-Messern war ich nicht beeindruckt, ums mal diplomatisch auszudrücken. Keins, das ich zuhause hatte, ist im Koffer geblieben. Und nein, das offensichtlich auch sehr gute Cup war nicht dabei. Aktuell habe ich das Small Trigonaut (ist funktional, aber das Feeling kommt nicht), ein M13 American-Kami-Design (reiht sich in die Liste der Nicht-Geliebten ein) und das Accomplice. Und ich kann sagen, beim Accomplice haben die Funken gesprüht, schon beim ersten Anfassen. Zumindest war eine Verbindung da. Das Teil wird mich so schnell nicht mehr verlassen ... ganz persönliche und auch situationsgeprägt subjektive Meinung.



    Es hat ...
    Charme, gute Handlage, gute Größe und - erstaunlicherweise für so ein Tailring-Messer - echte Alltags-Funktionalität. Und eine für mich überraschende Erkenntnis: es hat eine top Preis-Leistung. Du bekommst für 80 € UVP einen soliden No-Nonsense-Stahl, schöne Fertigung, gut texturierte Griffe und ein vollwertiges Custom-Knife-Design. Hätte ich im Vergleich dazu für das M13 und das Trigonaut den von Böker aufgerufenen UVP bezahlt ... lassen wir das.



    Lieferumfang:
    Ist im Video zu sehen. Kydex sehr schön passend, Gürtel-Clip ok (nix Besonderes, aber man nimmt es gerne mit, da es eh drin ist).


    Erst ... aber dann ...
    Ursprünglich habe ich es mir geholt, weil ich ein selfdefense-affines 42a-Last-Option-Piekserchen haben wollte. Ring war als Ziehhilfe aus dem Rucksack oder der tiefen Tasche gedacht. Stört mich interessanterweise gar nicht arg beim normalen Greifen. Sieht man vielleicht auf dem Video. Hängt natürlich auch mit der Handgröße zusammen. Als Referenz: Ich habe Handschugröße zwischen M und L. Also eher mittleres Pfotenmaß. Jetzt werde ich es als EDC immer dabei haben in der Tasche. Der eh mehr theoretische SV-Gedanke ist gar nicht mehr relevant.



    Nettes Detail:
    Auf dem Tailring ist hinten ein Kapselheber dran (wer will, kann es auch als länglichen Schlagpin sehen), der ggf. auch als Schlitzschraubenzieher oder Flaschenöffner herhalten könnte.



    Soweit meine ersten Eindrücke des Accomplice. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen, sich diesem Messer etwas mehr zu widmen und einen genaueren Blick drauf zu werfen. Das John-Gray-Design ist definitiv gut umgesetzt.

    Ja, klasse. Das Ziehhkendesign hinten finde ich generell interessanter als den Ziehhilfering. Flippen wie beim Karambit macht ja meist nicht so Sinn.


    Solche Hakengriffe habe ich bewusst nur bei ein zwei Benchmades gesehen. Glückwunsch zum spannenden Messer.

    Modern halt. :)
    Romeo hatte ich schon. War mir persönlich viel zu grifflastig. Ist aber wahrscheinlich dolch-typisch. Keine Ahnung. Den Applegate Fairbarn find ich zu teuer von außen betrachtet. Hatte aber noch keinen.


    Den Devil's Beigade Dolch V-42 und das Grunddesign Fairbarn-Sykes finde ich sehr ansprechend ... einfach ästhetisch ohne historische Regerenz o.ä. Weiß einfach zu gefallen, die schlichte Form.

    Sakra ... jetzt wollt ich grad eine Kreativfragerunde zum Thema Dolche starten ... wär jetzt natürlich doppelt gemoppelt. 8|


    Sehr schöne Sammlung. Hast Du performancetechnisch oder aus anderen Gründen Favouriten?

    Die Victorinox sind absolut genial für den Preis in Küche und rund ums Haus (hab selbst 10 von den Tomatenschnetzlern) ... gibt es auch spitz in Steakmesserform ... aber glaub nicht so für Arbeit (weniger Performance als Stil). Sind auch ein wenig dünn, wenns mal verkantet im Arbeitseinsatz.


    Falls Du Dich noch nicht entschieden hast, Smokehead, dann schau mal generell bei Tauchermessern. Da gibts einiges, Cressi usw. Könnte im 40-50€-Bereich was dabei sein. Wobei Mora sicher der Preis-Leistungs-Kracher sein dürfte.

    Servus zusammen,


    bevor ich blind einen ungetesteten Murks als Weihnachtsgeschenk kaufe, frage ich lieber vorher.


    Hier die Eckpunkte:
    - möglichst günstig (bis max 25-30 €, gerne drunter ... also auch gute Aldi-Lampe bzw. Alternative)
    - möglichst einfach (ein Schalter AN/AUS)
    - Ausleuchtung Nahbereich
    - Nutzung im Winter/dunkle Übergangsmonate morgens für wenige Minuten pro Tag
    - Zweck: Soll am Gehstock montiert den Laufbereich hell machen zum sicheren Laufen
    - Gummihalter schon vorhanden
    - Betrieb: Standard-Batterien (AAA/AA) ... Ladefunktion ist glaube in dieser Preiskategorie sinnlos zu fragen
    - normale Handgröße ca. ø 20 mm+, kein Schlüsselanhänger-Format
    - Länge darf gern sehr kompakt/kurz sein


    Beim Überfliegen habe ich jetzt keinen passenden Thread gefunden. Da ging alles (sinnvollerweise) um hochwertigere Lampen. Hier soll einfach vernünftig und günstig sein, halt kein ganz arger Schrott. Falls es doch was dazu gibt, helft mir bitte kurz mit dem Link aus.


    Danke :)

    Sieht ja schon mal gut aus.Für viel Funktionalität nehm ich ein Multitool. Hier ist es natürlich nett, wenn man mit den Teilen hier zwei dreimSachen machen kann (hebeln, schrauben, Flasche öffnen ... reicht ja schon). Sechskant Schrauben ist bei manchen Minitools ja auch möglich in gängigen Kleingrößen.


    Ist teilweise echt erstaunlich, was Leatherman und Co. aus einem kleinen Teil alles rausholen.

    Ich habe schon eine Weile die Idee, mein EDC Kit um ein Minitool zu ergänzen. In dem Thema kenne ich mich null aus und sehe im was habt Ihr als EDC Thread und auch sonst im Forum unterschiedlichste Tools.


    Per Zufall bin ich auf das Böker Cop Tool gestoßen und wieder auf das Crowbar-Thema gekommen. Darum die Frage an Euch: Was nutzt und kennt ihr an solchen ergänzenden Tools?


    Die Eckpunkte:
    -EDC-Format (hosentaschen- und Pocket-Organizer-passend)
    - Hebelfunktion wäre nett
    - robust (also kein Billiggerödel, das gleich bricht)
    - gerne Serie, wenns kein absolutes Unikat und beziehbar ist, aber auch Customs


    Snails u.ä. sehe ich jetzt zwar nicht in meinem Fokus. Ich interessier mich vorrangig für Crowbar- Konstruktionen Wenn Ihr es aber relevant findet, packt es mit dazu.



    Übersicht der genannten Tools aus dem Thread:


    * Böker Cop Tool
    * Böker Minibar
    * Leatherman Thread
    * diverse Leatherman Pocket Tools (Übersicht)
    * SOG MacV