ganz genau.
wenn die Funktion eines Messers "schneiden" ist - dann das Messer was stumpf ist - ein schlechtes Messer ist.
Bedeutet:
Das Billigstmesser mit absolutem Low-Cost-Stahl, für den Verkauf sauscharf abgezogen, ist ein gutes Messer. Und da damit ja Schluss ist und es nur darauf ankommt, kann die hässliche Nylonscheide Fäden ziehen, die Nieten abstehen, die Schrauben weich sein, die Griffschalen nicht plangeschliffen sein, die Klinge Spiel haben usw. Es ist scharf, damit kann man schneiden = ein gutes Messer. Dass es diese Schärfe nach nur ganz wenigen Schneidaufgaben verliert und ständig nachgeschliffen werden muss, zählt nicht.
Daneben: Ein toll verarbeitetes Messer auf dem Gebrauchtmarkt. Feinste Holzgriffschalen, edelste Materialien, sauberst und solide verarbeitet mit einem guten Stahl ... aber auf Grund mangelnder Pflege oder schlechtem Umgang des Vorbesitzers einfach stumpf. Kein gutes Messer. Mit nach Hause genommen und geschliffen wird es zum guten Messer, dass ich noch meinen Enkeln vermachen könnte. Könnte, denn ich habe ja zum zuerst beschriebenen guten Messer gegriffen. Hm ....
Auf der anderen Seite: Ein Messer, das nicht schneidet, bringt mir nichts (in der Sekunde, in dem Moment, in dem ich es brauche).
In einem Porsche mit Motorschaden bin ich nicht schneller als in einem Trabbi 
So interessant teilweise die Antworten hier sind - was macht für mich ein gutes Messer aus? -, ich denke, wir haben Remington´s Frage nicht ganz richtig verstanden und es geht eher um Folgendes:
Auf dem Gebrauchtmarkt liegen vor dir fünf Messer unterschiedlichter Preisklasse und Qualität. Es gibt keine Stahlbezeichnungen auf den Klingen, es sind keine Hersteller angegeben, es gibt keine Unterlagen zu den Messern, du kannst keins der Messer identifizieren und hast nicht die Möglichkeit, im Netz oder Katalogen zu recherchieren. Kannst du das hochpreisige Qualitätsmesser erkennen? Woran erkennst du es?