Beiträge von dischu

    Wo gibt es denn das Linerlock mit den schwarzen Griffschalen? Finde es in seinem Shop nicht.


    Das ist mal eine gute Frage. Kann es auch nicht finden. Wenn du dich fürs MSP Linerlock entscheidest und schwarz willst, würde ich einfach über das Kontaktformular des Shops kurz nachfragen oder mal anrufen.

    Danke auch für den guten Tipp mit dem Pin. Also sollte ich definitiv ein reines Zweihandmesser nehmen um auf Nummer sicher zu gehen.


    Naja, es ist nicht so, dass man ein "Messer mit einhändig feststellbarer Klinge" keinesfalls §42a konform bekommen kann. Es KANN schon ausreichen, die Daumenpins abzuschrauben. Dann kann man noch die Achsschraube so anziehen, dass es unmöglich wird, es einhändig zu öffnen.
    Es ist nur halt nicht dieses pauschale "Schraub ich einfach den Pin ab, ist es $42a konform". Die Klinge kann so breit sein, dass es spielend möglich ist, sie einhändig zu öffnen. Oder die Klinge lässt sich aufschütteln. Du meinst dann vielleicht, das passt schon so, der Beamte, der dich kontrolliert, sieht es anders, und schon ist die Diskussion da, die man vermeiden wollte.
    Ich habe da ein besseres Gefühl, wenn ich zu einem Messer greife, welches von Haus aus für eine Zweihandbedienung vorgesehen wurde, und man dieses beispielsweise durch einen Nagelhau an der Klinge erkennen kann. Und dieses verstelle ich mir dann NICHT bewusst so, dass ich es doch mit einer Hand öffnen kann.


    Ich habe mal das Real Steel H6 Free, das Linerlock MSP und zum Vergleich - weil wir es auch angesprochen haben - das Spyderco UKPK nebeneinander gelegt. Vielleicht hilft es bei der Entscheidungsfindung.
    Das Real Steel H7 Free habe ich (noch) nicht. Da versuche ich mir immer noch einzureden, ich brauche es nicht ;)





    Das Real Steel H6 Free ist schon deutlich länger. Irgendwie massiver, bulliger wirkt das MSP Linerlock nach meinem Empfinden. Bei ähnlichen Klingenstärken (H6 Free 3,5mm, MSP Linerlock 3,7mm). Sauber verarbeitet sind sie beide.
    Beim H6 Free kannst du den Clip umsetzen (tip up oder tip down) aber nur auf einer Seite. Beim MSP lässt er sich nicht umsetzen (nur tip down), meines Wissens kann man ihn aber durch etwas Aufwand auf die andere Seite bringen. Für viele wäre das ein KO-Kriterium.
    Das MSP Linerlock kommt mit CPM S90V mit einem Premiumstahl, der für enorme Schnitthaltigkeit steht (was allerdings das Nachschleifen erschwert) und in der Preisklasse eher selten zu finden ist. Wenn du dein Budget etwas überschreiten kannst, würde ich das MSP Linerlock wählen. Aber mit dem H6 Free machst du nichts falsch. Preis/Leistung ist hier top.

    +1 fürs Linerlock MSP
    Super Verarbeitung, als robust würde ich es auch bezeichnen und CPMS90V Stahl für 110,- EUR, die den gesteckten Preisrahmen nur leicht sprengen.


    Pohl Force Bravo One sieht natürlich schön taktisch aus und bringt seinen eigenen Feststellungsbescheid mit, liegt aber mit rund 150,- EUR schon deutlicher außerhalb des Preisrahmens.
    Ansonsten die genanten neuen Real Steel Modelle H6 Free und H7 Free, mit denen man noch unterhalb des gesetzten Limits bleiben könnte.
    Um bei Spyderco zu bleiben, wäre das UKPK natürlich eine Möglichkeit, würde wohl auch in den Preisrahmen passen, ist aber kein dicker robuster Brecher. Aber ein feines kleines nie störendes EDC Messer.


    Wenn ich mir 101%ig sicher sein möchte, dass ein Messer §42a konform ist, würde ich nicht unbedingt bei einem Einhand-Messer den Pin entfernen. Es macht es nicht automatisch §24a konform, ggf. lässt sich die Klinge dennoch einhändig öffnen, aufschütteln oder was auch immer und man bekommt Probleme. Auch viele Zweihand-Messer lassen sich ohne große Anstrengungen einhändig öffnen, aber viel mehr als ein als Zweihand-Messer beworbenes und konstruiertes Messer zu kaufen, um §42a konform unterwegs zu sein, kann man ja kaum machen.

    Bereits vor ein paar Tagen eingetroffen ...


    Zwei günstige Messertaschen von MTech, da ich das Kisten- und Haufen-Prinzip satt habe.






    Macht schon irgendwie was sie soll und die Messerchen liegen auch warm und weich. Wirklich weiterempfehlen mag ich sie dennoch nicht.
    Die einzelnen Taschen sind zwar leicht unterschiedlich groß, aber dennoch für richtig ausgewachsene Folder zu klein. Aber was mich noch mehr stört: Schließen lässt sie sich am besten, wenn sie leer ist ... was sie aber nie ist. Gefüllt müsste die Deckellasche etwas länger sein, um vernünftig den Klettverschluss zu schließen. Dafür kosten die Taschen aber auch nicht mal 1/3 der Böker Taschen. You get what you pay for.


    Außerdem Bergmann BW 00100 ...



    Verdammt viel Stiefel für unter 50,- EUR, an denen ich noch gut Einlaufarbeit leisten muss. Soll weniger zum Wandern, mehr grober Arbeitsstiefel sein.

    Tolles lesenswertes Review, vielen Dank dafür! Ich habe das Terävä Jääkäripuukko (was bin ich froh über die Copy & Paste Funktion) schon etwas länger, ebenfalls 110 und Carbon, und wundere mich fast, damals kein Review hier zu hinterlassen zu haben. Aber ganz gut so. Vielleicht wären wir sonst nicht in den Genuss deiner Zeilen gekommen :D


    Ich bin nach wie vor sehr zufrieden und batone alles was mir vors Puukko kommt. Es ist nicht schön, aber das bin ich auch nicht. Es ist nichts für die Vitrine, nein, es ist ein Werkzeug. Jetzt bitte das Tim Taylor Home Improvement Ho Ho Ho einspielen.
    Die Scheide finde ich übrigens klasse ......... aber ich kann auch keine Kydex selbst herstellen ;)
    Und irgendwie ist das Bedürfnis, ein Mora Garberg kaufen zu müssen, schlagartig verschwunden.


    Ein paar Fotos kann ich noch beisteuern (ich habe hier echt kein Review hinterlassen?).
    Als ich das Paket gesehen habe, dachte ich als erstes: "Ach du *******, nun hast du dich beim Bestellen um Faktor 10 vertan oder sie haben noch ein Skrama mitgeschickt!" ;)











    Ganz witzig 1:
    Ich habe damals viele englischsprachige Reviews auf YouTube zu dem Messer gesehen und ein Ami (?) hat sich den Namen des Shops varusteleka.com und dessen Aussprache mit den Worten Where is the liquor gemerkt, wenn ich mich richtig erinnere :D. Leider kann ich das Video gerade nicht finden.


    Ganz witzig 2:
    Damals gab es das Messer bei den irren Finnen außerdem als Set in der Bastelecke zusammen mit einem Holzscheit. Artikelbezeichnung: DIY wooden cock. Die Artikelbeschreibung war auch sehr lesenswert. Scheinbar bieten sie dieses Bastelset nicht mehr an. Schade :D


    Fußnote:
    Zieht euch mehr Steve`n`Seagulls rein. Die Jungs lohnen sich :thumbup:

    Zu mir ist gerade etwas "Tek Lok ähnliches" aus China unterwegs. Gleiches Herkunftsland wie das F118. Vielleicht passt das ja :D


    Spaß beiseite, an der nicht Tek Lok kompatiblen Scheide soll es nicht scheitern.
    Ein bisschen Gedanken mache ich mir noch wegen des hoffentlich nicht zu kleinen Griffs.

    Stimmt es, dass die Helikon-Tex Sachen verhältnismäßig groß ausfallen? Speziell die Ärmel?
    Ich spiele mit dem Gedanken, mir mal die Patriot in 3XL zu bestellen. Leider muss ich so 4 von 5 Teilen in 3XL wieder zurücksenden, weil die Ärmel zu kurz sind. Wäre ganz schön, wenn ich das vermeiden könnte.


    Ansonsten habe ich nur Erfahrungen mit den Helikon Tex UTP Shorts. Diese gefallen mir sehr gut, was dem Threadstarter kaum weiterhelfen wird ;)


    Edit: Oh, nun hat Solution da gerade etwas zu geschrieben. Ihn störts, mir würde es zu­gu­te­kom­men :D
    Ärmellänge?

    Ich eskaliere gleich :D


    Die Fragestellung ist: Wie guten Stahl erkennen. Punkt. Steht nichts drauf, Messerhersteller unbekannt. 14 Tage Schnitthaltigkeit testen oder schärfen ausgeschlossen.
    Geht das? Ich könnte es nicht. Aber ich finde die Fragestellung interessant. Vielleicht gibt es da Tricks oder Anhaltspunkte? Geschmackstest, Draufbeißen, Draufpinkeln, ein Huhn opfern ..... was weiß ich ...

    Klar haben einige die Frage hier verstanden. Und auch beantwortet.


    Jaja, und einige halt nicht ;) , denn ...



    Ja. Guter Stahl schneidet laaaang und wird einfach geschärft.


    Vor dir liegen zwei Messer. Du musst jetzt eines davon wählen. Du kennst die Modelle nicht. Es ist kein Hersteller angegeben. Es steht nichts auf der Klinge. Keine Möglichkeit der Recherche. Beide Messer gefallen in Sachen Einsatzgebiet, Größe, Verarbeitung, Zubehör und Zustand.
    Eine Messerklinge ist aus CPM S90V mit vorzüglicher Wärmebehandlung, die andere aus 420 mit schlechter Wärmebehandlung. Erkennst du das Messer mit S90V und - falls ja - wie?

    ganz genau.


    wenn die Funktion eines Messers "schneiden" ist - dann das Messer was stumpf ist - ein schlechtes Messer ist.


    Bedeutet:


    Das Billigstmesser mit absolutem Low-Cost-Stahl, für den Verkauf sauscharf abgezogen, ist ein gutes Messer. Und da damit ja Schluss ist und es nur darauf ankommt, kann die hässliche Nylonscheide Fäden ziehen, die Nieten abstehen, die Schrauben weich sein, die Griffschalen nicht plangeschliffen sein, die Klinge Spiel haben usw. Es ist scharf, damit kann man schneiden = ein gutes Messer. Dass es diese Schärfe nach nur ganz wenigen Schneidaufgaben verliert und ständig nachgeschliffen werden muss, zählt nicht.


    Daneben: Ein toll verarbeitetes Messer auf dem Gebrauchtmarkt. Feinste Holzgriffschalen, edelste Materialien, sauberst und solide verarbeitet mit einem guten Stahl ... aber auf Grund mangelnder Pflege oder schlechtem Umgang des Vorbesitzers einfach stumpf. Kein gutes Messer. Mit nach Hause genommen und geschliffen wird es zum guten Messer, dass ich noch meinen Enkeln vermachen könnte. Könnte, denn ich habe ja zum zuerst beschriebenen guten Messer gegriffen. Hm ....


    Auf der anderen Seite: Ein Messer, das nicht schneidet, bringt mir nichts (in der Sekunde, in dem Moment, in dem ich es brauche).
    In einem Porsche mit Motorschaden bin ich nicht schneller als in einem Trabbi ;)


    So interessant teilweise die Antworten hier sind - was macht für mich ein gutes Messer aus? -, ich denke, wir haben Remington´s Frage nicht ganz richtig verstanden und es geht eher um Folgendes:
    Auf dem Gebrauchtmarkt liegen vor dir fünf Messer unterschiedlichter Preisklasse und Qualität. Es gibt keine Stahlbezeichnungen auf den Klingen, es sind keine Hersteller angegeben, es gibt keine Unterlagen zu den Messern, du kannst keins der Messer identifizieren und hast nicht die Möglichkeit, im Netz oder Katalogen zu recherchieren. Kannst du das hochpreisige Qualitätsmesser erkennen? Woran erkennst du es?

    Ein gutes Messer erkennt man immer daran, dass es Bluetooth hat.


    Victorinox Presentation Master ... mit Bluetooth Controller .... ein gutes Messer :thumbup:



    Na klar, jeder hat seine Vorlieben in der Linienführung, aber das meinte ich eher nicht. Hatte mal auf nem Flohmarkt ein Fairbanks für 80 Euro in der Hand, aber da lagen die Griffschalen nicht sauber an und ich dachte, es wäre vielleicht ne chinesische Kopie. Am Stahl hätte ich das aber nicht erkannt, scharf wars ja...


    Wenn es dir nicht zusagt, dir nicht gefällt, du schon beim ersten Anfassen ein ungutes Gefühl hast, ist es kein gutes Messer. Für dich kein gutes Messer.
    Ist kein Stahl angegeben, dann erkenne ich ihn auch nicht, es sei denn es ist wirklich der letzte Dreck. Aber guter Brot- und Butter Durchschnittsstahl oder High-End-Hochleistungsstahl? Auf dem Flohmarkt würde ich sie durch Befingern wohl kaum unterscheiden können. Nach längerer Nutzung - wie lange hält es die Schärfe und wie gut lässt es sich überhaupt schärfen - mag das etwas anders sein. Auf eine gute Verarbeitung kann man natürlich achten. Die Stahl-Angaben auf der Klinge sichten und natürlich den Hersteller sofern bekannt. Und dann wie gesagt: Gefällt es mir? Passt es für meinen Einsatzbereich? Gehört alles auch zum "guten Messer".


    Der Büromensch, der mit seinem Gentleman Klapper seinen Apfel zerteilt, hat ganz bestimmt ganz andere Ansprüche an ein "gutes Messer" als der Bushcrafter, der gerade beim Batoning fürs Lagerfeuer ist.


    Tja, und dann ist da noch der Preis, obwohl ich nie sagen würde, ein gutes Messer erkennt man am Preis. Klar gefallen mir viele Messer für 400, 600, 800 Euro oder mehr. Aber ich kaufe mir keine. Nicht weil ich sie mir nicht unbedingt leisten kann, sondern auch weil ich es nicht will. Das ist nicht mein Beuteschema, das ist es mir einfach nicht wert. Aber ich kann mich wie blöd über ein 30,- EUR Neck-Knive freuen, dass prima in der Hand liegt, gut verarbeitet ist und genau macht, was ich will.

    Ja, Zoll ist toll. Ich musste erst einmal hin, da ich sonst immer darauf achte, den Gesamtpreis unter 22,00 EUR bzw. 26,00 EUR zu halten, so dass gar nicht erst Einfuhrumsatzsteuer anfällt. Und das damals auch nur, weil der Versender die Angaben auf den Paket nicht richtig gemacht hat. Einmal Zoll und zurück sind für mich immer gleich 100km!
    Bei Gearbest kann man ähnlich wie bei Amazon die gekauften Artikel bewerten. Für Bewertungen erhält man Punkte und die Punkte kann man sammeln und bei einer der nächsten Bestellungen einlösen. Also Bewertungen für jeden kleinen Plastik-Haken abgegeben, Punkte gesammelt und den Preis des Harnds Talisman unterhalb der Grenze für Einfuhrumsatzsteuer gedrückt. Mission accomplished :D


    Vom Harnds Talisman bin ich nach wie vor begeistert. So macht Flippern Spaß :thumbup: Das einzige Problem ist nicht am Messer sondern wieder mal unser $42a, der die Hosentaschenzeit des Talisman doch stark begrenzt.


    Gerade habe ich übrigens noch zwei "hochpreisige" Harnds Lark besetllt. 5,5cm 8CR14Mov Klingen mit Karabiner und eingebautem Flaschenöffner. Bei Gefallen wird aufgestockt und sämtliche Damen- wie Herren-Handtaschen mit einem dieser Messerchen versehen ;)


    Achso: Gerne geschehen :)

    Ui, wirklich schick. Das habe ich direkt mal übersehen.
    Ich befürchte nur, ein "Bushcraft Plus" wird auch wieder ein deutliches Plus beim Preis ausmachen. Und auf dieses Nylon-Monster um die Kydex könnte ich auch verzichten. Positiv jedoch, dass man zumindest laut Facebook Artikel alles einzeln kaufen kann, sofern da die Händler mitspielen.

    Ja, ich weiß auch nicht, ob mir die Preisgestaltung oder -entwicklung der mir eigentlich sonst immer so sympatischen Marke Real Steel gefällt. Die Messer sind es bestimmt wert, aber bei Preisen von 75,- EUR oder 100,- EUR (neben den eh schon vorhandenen hochpreisigen Modellen wie Megalodon oder S571 Pro) sind sie nicht mehr so konkurrenzlos, bzw. ich würde schon eher mal den Blick über den Tellerrand werfen zu den üblichen Verdächtigen, sei es nun von Zero Tolerance oder Spyderco oder was auch immer.
    Mein T101 Thor habe ich 2015 für 59,95 EUR gekauft. Heute im gleichen Shop 68,95 EUR, die T101 Special Edition gar bei 74,95 EUR. Mag jetzt keine Unsumme an Differenz sein, aber doch so viel, dass ich auch mal rechts und links von Real Steel schauen würde.