Beiträge von Jens

    Mit der Klingenbeschriftung muss ich mir noch was einfallen lassen X/

    Ich finde gerade das cool, hat mich sofort an die frühen G.W. Stone Messer erinnert, der in den 70ern und 80ern in die Buck 110 neue Klingen eingebaut hat, waren auch so gestempelt. Das zeigt sofort dass es Handarbeit ist und man ist von der präzisen Arbeit noch mehr beeindruckt 👍.

    Danke Micha M., gerne auch noch ein paar Einzelheiten dazu für euch. Vor einigen Jahren habe ich auf den Olchinger Messertagen zum ersten Mal ein Koob Messer in der Hand gehalten, echte Meisterwerke. Das Konzept das Messer aus dem Vollen zu arbeiten hat mir seither sehr imponiert.


    Daher wollte ich mich einfach mal selber an einem solchen Projekt versuchen, ich habe zwar keine Fräse; aber es geht auch ohne:


    Zunächst habe ich auf Papier eine Zeichnung gemacht, diese dann ausgeschnitten und auf den Stahl übertragen. Danach mit der Flex rundum eingeschnitten und per Hand da wo die Klinge hinsoll jeweils genau 5mm eingeschnitten, sodass der Griff später auch mittig sitzt.


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    Dann die Klinge mit Flex und Bandschleifer herausgearbeitet:


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    Dann fleißig Feilen bis man auf die gewünschte Klingenstärke kommt:


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    Danach kann man den Griff herausarbeiten:


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    Nun habe ich mit der Schieblehre 4mm Rand angezeichnet und innen nochmal mit einem Abstand von 8mm für die Löcher:


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    Die Löcher verbinde ich dann einfach mit der Laubsäge und feile Sie anschließend aus:


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    So ist der momentane Stand, ich bin mir noch nicht sicher ob ich es handsatinieren soll oder Glasperlenstrahlen oder DLC beschichten lassen soll…

    Davon hängen dann die weiteren Schritte ab.


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    Meine Meinung:


    Ich glaube ebenfalls, dass eine gewisse Spezialisierung von Vorteil wäre.

    Dazu ein Produkt das man lange lagern kann und das keine großen Probleme mit Gewährleistung bereiten dürfte.

    Ein Produkt mit hoher Marge und nur etwas Arbeitsaufwand beim Einstellen wäre z.B. Rohmaterial zum Messermachen wie Hölzer usw.


    Der Kevin Wilkins verkauft derzeit sein Lager als gesammelte Posten, da er wohl in Ruhestand geht, ich habe mich schon eingedeckt aber es ist noch einiges da, damit könntest du z.B. für wenige hundert Euro mal den Markt testen und der Normalkunde freut sich auch weil er sich das Stück Holz für 10€ im Shop aussuchen kann und keine 50€ für eine Kiste mit 50 Stück zahlen muss von denen er 49 nicht braucht.


    Für dich nur etwas Aufwand Fotos zu machen und bereits nach relativ wenigen verkauften Stücken hast du das Investment wieder drin und man kann sich auf die Suche nach einem langfristigen Lieferanten machen.

    Hallo zusammen,


    ich konnte durch einen Zufall kürzlich ein Messer ergattern nach dem ich schon seit sehr langer Zeit gesucht habe und das hat mich veranlasst, den Verlauf meiner Leidenschaft für Schneidwaren etwas zu rekapitulieren.


    Dabei stieß ich auch auf ein altes Video von Jim Skelton, genannt „ the magnificent seven“ mit dem er dem damaligen Trend Rechnung getragen hat, seine Sammlung zu analysieren und die sieben Lieblinge

    anderen Messerfans vorzustellen und deren Lieblingsmesser zu sehen.

    Dabei geht man immer von der Annahme aus, wenn man alle Messer bis auf diese sieben hergeben müsste, was würde man behalten und warum. Hier geht es explizit nicht um die teuersten Messer die man besitzt sondern die, die man am Liebsten benutzt.


    Ich dachte mir eine schöne Sache das 2025 hier auch mal wieder zu machen, würde mich freuen wenn von euch auch ein paar Leute mitmachen und Ihre Schätze zeigen.


    Dann will ich mal den Anfang machen, die Messer kommen in keiner speziellen Reihenfolge:


    Chris Reeve Large Sebenza 21 Insingo knife art exclusive (oben)

    Mein absolutes Lieblingsmesser, leicht, dennoch robust und mit der für Chris Reeve bekannten Präzision ist man für jeden Anlass gut gerüstet


    Chris Reeve Regular Sebenza BG 42 (unten)

    Etwas Nostalgie für mich, ich hatte als Student schon mal eines, welches ich später des Geldes wegen wieder verkauft habe. Ein Messer nachdem ich lange gesucht habe und dann letztendlich in den USA wieder ergattern konnte. Reeve typisch technisch perfekt.


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    Todd Begg Bodega, Old school mit dem alten Logo und den überstehenden Inlays, nach Jahren endlich in meiner Sammlung.


    Vor 12 Jahren das erste mal bei Jim Skelton den berühmten Bruder „Big Red“ gesehen, auf der IWA 2017 oder 2018 bei einem Kaffee mit Marc Begg ausgiebig bestaunt und daraufhin auch eines gekauft, leider war zu der Zeit nur die damals aktuelle Version aus dem California Custom shop ohne „flutes“ in der Klinge zu bekommen, es kam für mich nie an das Original heran, also hatte ich es nach kurzer Zeit wieder verkauft.


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    Ein Eigenbau von mir, genau wie ich mir ein fixed Blade vorstelle das mein Opa getragen hätte, 1095 Stahl, Griff aus Pappelmaserholz und die exzellente Lederscheide vom Cowboy. Gerne und oft genutzt mit reichlich Patina.

    Hergestellt ganz ohne den Einsatz elektrischer Maschinen.


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    Die Taschenmesserversion davon ist für mich das GEC Tom‘s Choice barlow, das erste mal bei Randy Johnson gesehen und 2017 oder 18 diese Version für das blade forum mit Micartainlays ergattern können. Ein perfektes Messer das wenig auffällt.


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    Als nächstes ein Messer das ich kürzlich bereits vorgestellt habe und immer gerne trage und benutze, mein Jim Webb Integral. Klinge von mir von 12,1 auf 11,5 cm gekürzt wegen 42a.


    Sehr schöne Handarbeit aus einer Zeit wo solche Messer noch mehr Werkzeuge als Sammlerstücke waren.

    Die von Ihm gefertigte IWB Scheide ist sehr bequem und das Messer fällt trotz der Größe dadurch nicht auf.


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    Eines meiner günstigsten Messer das ich aber so so oft in der Tasche habe, ob in der Werkstatt oder wenn es etwas grober zugeht, Byrd Cara Cara 2 full serrated, es ist leicht und schneidet super, alles was ein Messer können muss.


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