ich fange mal von hinten an, eine Werkstattfeile, rund mit 20 mm Durchmesser (ich gehe mal nicht von einem Schreibfehler aus) ist ein ganz schöner Brocken, außer auf den momentan angebotenen bei eb... kann ich dir schon fast keinen Rat mehr geben. Als Lösung in einer solchen Feilenfrage fällt mir nur noch die Firma Alexander Leist in Neutraubling bei Regensburg ein, die stellen selbst Feilen her, dort ist das dann bestimmt machbar, allerdings bestimmt auch eine Frage des Preises, ein Anruf kostet ja nicht viel.
Rundfeilen hören meines Wissens bei 16 mm Durchmesser auf, aber lasse mich gern diesbezüglich belehren.
Nun, eine Feile zum Schärfen oder Bearbeiten von gehärtetem Stahl. Gehärteter Stahl ist nun mal das Medium was sich mit herkömmlichen Feilen relativ schwierig bearbeiten lässt, obwohl Feilen bis 70 hrc hart sind. Einen Ansatz für diese Problematik sehe ich darin daß man Feilen mit einem sehr feinen Hieb benutzen sollte, diese haben zwar nicht die Abtragsleistung einer Feile mit Hieb 1, 2, oder 3, haben aber wohl den Vorteil daß sie wenigstens einigermaßen greifen. Zudem würde ich versuchen eine Feile mit einem "Einhieb" zu bekommen, diese zeigen dann noch eine bessere Wirkung.
Es handelt sich bei diesem Feilentyp um ,wie bereits gesagt, Einhiebfeilen, früher wurden sie auch Schlichtfeilen genannt, aber heute nennt man jede Feile ab Hieb 4 eine Schlichtfeile.
Was das Feilen selbst betrifft, es ist zwar vermessen hier unter Fachleuten solche Ratschläge zu geben, aber ich wage es dennoch, das zu bearbeitende Werkstück soll absolut fest eingespannt sein (eventuelle feine Vibrationen im Werkstück setzen die Leistung der Feile herab), das benutzen von Kreide als "Feilmedium" kann ein bißchen helfen und der Einsatz einer Feilenbürste begünstigt die Sache noch ein wenig. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie können diese Arbeit ein wenig erleichtern.
Valtitatanfeilen sind bestimmt eine Alternative, wenn sie nur doppelt so lange stehen wie eine Feile von Pferd sind sie ihr Geld wert, einen Versuch werde auch ich einmal machen, diamantbeschichtete sind auch sehr gut, aber auch diese habe ich schon beim Feilen von ihrer Beschichtung befreit.
Manchmal bin ich froh noch so einen vorsintflutlichen schweren ledertransmissionsbetriebenen Naßschleifstein zu besitzen, er hat mir schon manche einsame Stunde mit meinen Feilen erspart.
Viele Grüße
Roman
Beiträge von juchten
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das ist wohl das produktivste, triff dich mit gearrillero und sprich mit ihm über dein Vorhaben. Bücher oder eben vergleichsweise geschriebenes sind immer ein stummer Lehrmeister.
Ansonsten hätte ich dir vorgeschlagen, besorg dir bei jemanden ein Stück Stahl dass zur Klinge taugt, am besten weichgeglüht, zeichne mit Kreide oder Edding die Klinge auf den Stahl, nimm eine Feile und befrei das Messer das sich in diesem Stück Stahl befindet. Bohr zwei oder drei Löcher wenn Du den Griff verschrauben oder vernieten willst, mach dann Griffschalen drauf oder wickle ganz einfach eine Schnur als Griff. Parierelement würde ich anfangs gar kein separates anfertigen, verpass der Klinge mit der Feile ein Parierelement. Schick vor der Griffmontage dein Werk zur Wärmebehandlung, danach freu dich dran und nimm dir dann das zweite vor, es wird nichts verschwiegen, bei einem wirds nie bleiben.
Viele Grüße und gutes Gelingen
Roman -
in Filmen haben mir viele Messer gut gefallen, auch die genannten meiner Vorredner, wobei dabei das Messer aus Rambo 1 mich am meisten damals faszinierte (obwohl ich bis heute keinen Sinn in einem gesägten Messerrücken entdecken kann). Kurzum, das Messer das mich in einem Film am meisten beeindruckt hat war aus dem Streifen Pich Black, Planet der Finsternis mit Vin Diesel als Riddick. Es handelt sich um dieses grobe Teil mit dem er sich die Glatze rasiert. Es ist der Archetyp eines Messers, die anderen Messer in diesen Riddickfilmen sind ja meist durchgestylte Desingware, aber bei dieses Teil passt auch wirklich in die Szenerie in der das Ganze spielt. ich muss mir wieder eins machen, das letzte kam irgendwie unter die Räder.
Viele Grüße
Roman -
was soll ich sagen, Abstand jedes Stiches stimmt, Abstand der Naht vom Rad stimmt, sauber zurückgenäht am Ende der Naht beidseitig, die Kanten sauber gebrochen und schön geglättet, das Messser passt, kurzum, besser kann man es nicht machen.
Übrigens gefällt mir die Scheide ohne Nieten sehr gut, findet man oft bei sehr teuren Messern.
Viele Grüße
Roman -
Montierung und Ätzung liegen im Auge des Betachters, was dem einen gut gefällt, gefällt dem anderen vielleicht nicht so gut.
Meine Meinung ist ganz einfach, das Messer gefällt mir, aber abgesehen von dem ersten Eindruck hat mich die geschwungene Schneide und diese abgesetzte Spitze beendruckt. Dadurch wirkt es sehr gefällig und lässt es wie aus einen Guß erscheinen. Ich kann mir gut vorstellen dass es anstehende Schneidarbeiten hervorragend bewältigt.
Viele Grüße
Roman -
einer der Adressen bei der ich Stahl kaufe ist die Firma Rupp Edelstahlhandel in Ensdorf im Saarland. Stähle wie 1.2842 und 1.3505 sind meist als Schienenabschnitte zu erwerben, allerdings oft in ein wenig unhandlichen Größen wenn man nicht schmiedet, 60 mal 12 z. b., die Schwarzstähle oder eben unlegierte Werkzeugstähle können ab einem Bestellwert von 30 Euro geordert werden.
Telefonisch ist die Sache allerdings meist ein wenig schwierig, hinfahren ist besser, dafür bezahle ich aber bei 1.2842 cirka 2,50 euro das kilo.
Ansonsten bin ich immer auf der Suche nach altem Blattfederstahl der sich für die Herstellung größerer KLingen hervorragend eignet. Wenn man selbst härtet und sich ein wenig Mühe antut ist sogar ein Hamon zu erreichen.
Was sich auch sehr gut eignet für eine große Klinge ist ck75, er ist sowohl sehr beanspruchbar wie auch ausreichend hart und nimmt auch eine Hamonlinie an.
Was die Korrosionsfestigkeit von sochen Stählen anbelangt, ja, sie werden wenn man sie nicht ein bisschen pflegt immer hier und da ein bisschen Flugrost ansetzen, aber Keltenschwerter waren auch nicht aus extrem rosträgem Hochleistungsstahl gemacht und überdauerten 2000 Jahre in nassen Gräbern, nach dieser Zeit sieht ein moderner Stahl nicht viel anderes aus.
Viele Grüße
Roman -
fogendes Ergebnis:
Ausgangsmaterial: Leisten aus 1.2379, industriell feingeschliffen und schwach poliert
Leiste mit 25 % Essig, ein paar dunkelbraune bis schäwrzliche Flecken, nach Abwischen mit Wasser wieder blanker Stahl,
Leiste mit 96 % Schwefelsäure, grauer Belag mit deiversen Punktuierungen in Grautönen, nach Neutraliesieren und Abwaschen mit Wasser blieb dieser Belag, mit 180 er Schmirgel war er einfach zu entfernen,
Leiste mit 30 % Schwefelsäure, Stahl zeigte nach neutralisieren und abwaschen mit Wasser stumpfen Grauton der gleichmässig war, mit 180 er Schmirgel auch leicht zu entfernen.Viele Grüße
Roman -
eine Leiste mit 30 %, eine mit 96 %, eine mit Essigessenz; aber wie es bis jetzt aussieht íst der Stahl mit solchen Sachen nicht sonderlich zu beeindrucken.
Roman -
hat mich selbst interessiert, also kein langes theoretisches Geschwafel, ich war heut morgen in der Schmiede und habe ein Schlückchen 96 % Schwefelsäure auf ein Stück 1.2379 verbracht. Nach einer Minute war der Schwefelsäureauftrag milchig, nach 4 Minuten hatte sich der Zustand auch nicht geändert, also habe ich die Schwefelsäurde vom Stahl getrennt.
Das Resultat war nicht unbedingt gigantisch, es war eben auf der Stelle wo sich die Säure befand ein anderes, matteres Grau auf dem Stahl zu erkennen. Was die Haltbarkeit betrifft, ich habe ein Teil davon mit 180er Schmirgel bearbeitet, ohne Mühe wars wieder weg.
Wie sich der Rest der behandelten Fläche verhält schreibe ich dir heute abend, ich belasse auch ein Teil Säure mal länger auf dem Stahl, obwohl das bei der Güte von 1.2379 nicht viel bringen wird.
Bis dann
Roman -
ich habe zwar keinen Grund hierzu etwas zu schreiben, muss es aber doch weil ich Micha noch einen Grund geben will bei der nächsten Geschichte mich auch zu erwähnen.
Micha, dieses abgebildete Bowie, das ist übrigens die Größe bei der bei mir die Bowies anfangen, alles darunter lehne ich kategroisch ab, es gab zwar früher auch kleinere, aber die richtigen Bowiemesser hatten immer Gardemaß.Viele Grüße
RomanPS: Hallo Fred, wenn Du so ein Teil haben willst, machs dir ganz einfach, such keinen mehr der dir so ein Teil macht, besorg dir ein Stück Blattfederstahl, säg die grobe Form mit der Trennscheibe raus, mach die Feinarbeit inklusive der Schneide zuerst mit der Schruppscheibe, dann mit der Lamellenscheibe, bohr ein paar Löcher rein und schon ist es fast fertig. Wie Du so ein Teil daheim mit einfachen Mitteln härten kannst so dass es Nägel spaltet kann ich dir schreiben wenn es soweit ist. Gutes Gelingen.
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das Bowiemesser von Fitzen ist eben ein sattes Teil, inwieweit sich ein solches Messer wirklich zu dem bewährt was er demonstriet hat ist mehr in den Bereich Theorie anzusiedeln.
Es bleibt ein schweres scharfes Messer, das ist eigentlich ja schon Waffe genug, der Rest bleibt im Auge des Betrachters, ebenso wie die Gefälligkeit.Zu Michas Ausführungen was den Linkshanddolch betrifft, man muß diesbezüglich von meiner Warte aus alles sehr relativ sehen was heutige und damalige Waffen betrifft. Die damaligen Hersteller von blanken Waffen konnten auf ein eigenes oder fremdes Erfahrungspotential zurückgreifen was uns heutigen Menschen nicht mehr möglich ist. Die Auseinandersetzung mit blanken Waffen stand nicht nur in Japan, sondern auch hier bei uns in hoher Blüte, solche Waffen waren hochspezielle Geräte in einer Auseinandersetzung zwischen zwei bewaffneten Kontrahenten. Ich denke nicht dass heutzutage noch jemand in der Lage wäre sich mit einem solchen Gegenüber zu messen, uns fehlt garantiert die Übung und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Kaltblütigkeit dieser Recken die das Wort "Hemmschwelle" mit -x- und -u- schrieben soweit sie des Schreibens kundig waren.
Der Linkshanddolch war ein typischer Vertreter seiner Zeit, aus dem kurzen Handschild hervorgegangen war er eine fürchterliche Waffe die mit heutigen Klingenwaffen nichts zu tun hat, wenn auch Fitzen dort Anleihen gemacht hat, dieses Messer von Fitzen eignet sich nicht zum Abfangen von gegenerischen Klingen, da spricht das Gewicht und die Gefahr die damit einhergeht einfach dagegen. Ein Festhalten von Klingen oder ein sehr hypothetisches Brechen derselben ist nicht mehr als Umstand der nicht eintreten wird.Zeitgenössische Bowiemesser wurden bevor es Schusswaffen gab desöfteren, wie nachzulesen ist, benutzt um Meinungsverschiedenheiten für alle Zeiten aus der Welt zu räumen. Diese Messer verfügten bei einigen Modellen über eine Messingleiste die auf dem Messerrücken eingelassen war, damit sollte wohl ein Wegschlagen oder ein Stoppen der gegnerischen Klingen (um keine "Querschläger" zu riskieren) bewirkt werden, ein Parierelement zum Festhalten oder gar zum Brechen (nicht vorstellbar bei den Dimensionen früher Bowiemodelle) wurde meines Wissens nicht angebracht. Die Parierelemente der damaligen Bowiemesser hatten diverse Formen, aber solche klauenartigen Fortsätze habe ich bis heute bei alten Modellen nicht gesehen.
Wie dem auch sei, es bleibt irgendwie ein etwas anderes oder auch besonderes Bowiemesser, und das für einen annehmbaren Preis.
Viele Grüße
Roman -
ein Schmiedekurs bringt dich da nicht weiter, besorg dir einfach ein Rest Damststahl, säg das Teil aus was dir zusagt, schleif und polier es, dass bring es zu einem Goldschmied, der soll dir dann die Spange anbringen und die Fassung für den Stein.
Das sind einfach Arbeiten die man einem Profi überlassen soll, wenn man eine solche Krawattennadel trägt schaut auch jeder hin, da soll das Teil nicht nach Bastelarbeit aussehen.
Viele Grüße
Roman -
das Erscheinungsbild des Beils erinnert mich an Fiskars-Äxte und Beile, diese haben ja ebenfalls einen hohlen Glasfaserstiel und eingegossene Gehäuse. Zumindest die Fiskarswerkzeuge sind, soweit ich das aus eigener Erfahrung sagen kann, sauber gemacht, gut zu schärfen und tun ihren Dienst.
Wenn noch ein Messer im Stiel untergebracht ist, wieso nicht, es mag zwar gewöhnungsbedürftig sein, aber doch zumindest ab und an mal praktisch.
Ich denke nicht dass dein Gewinn ein Teil für den Müll ist.Viele Grüße
Roman -
bei mir hat einmal ein wasserdichter Faltbeutel von Ortlieb fast zwanzig Jahre seinen Dienst getan ohne dass etwas nass wurde. Aber ich gehe davon aus dass die Anbieter die -ausgeruestet- genannt hat ebenfalls die gleiche Qualität aufweisen.
Viele Grüße
Roman -
Micha, lass dir diesen Text bitte direkt urheberrechtlich schützen sonst greift Terry Pratchett ihn ab und Du findest ihn in einem seiner nächsten Bücher wieder.
Übrigens Rainer, das Messer gefällt mir sehr gut, ich finde es nicht bieder und konservativ.Viele Grüße
Roman -
ich will mich über dieses Werkzeug aus Faltblättchen nicht auslassen, man soll keine Äpfel mit Birnen vergleichen.
Wenn Du alte Axtgehäuse zuhause liegen hast, such dir eins aus was dir gut gefällt, mein Vorschlag wäre 1000 bis 1250 gramm, sprühs mit Kriechöl ein und wisch es mit Stahlwolle ab. Dann besorg dir einen Axtstiel und stiel die Axt ein, es ist ein bisschen Arbeit, aber das Produkt spielt dann nicht in der Liga wie diese Ramschäxte, was sage ich, ich zitiere aus Pulp Fiction: "Das ist nicht einmal der gleiche Sport."
Viele Grüße
RomanPS: die Axtgehäuse die sich in deinem Besitz befinden wurden bestimmt von Leuten gemacht die wussten was sie taten, diese bunten Äxte werden vermutlich von Machinen gemacht die heute Äxte machen und morgen irgendetwas anderes
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ich kann mir ja taktisches auf vielen Gebieten vorstellen und bin gern bereit mich immer belehren zu lassen, aber eine Säge ist eine Säge und bei einer Säge sehe ich nichts taktisches, egal wie ich sie drehe und wende, es bleibt einfach eine Säge, mit Bügel oder mit Handgriff oder von mir aus auch mit zwei Handgriffen und zwei Meter lang.
Eine Säge soll vor allem eins, das ist gut sägen, jetzt kommt es noch darauf an was ich sägen soll. Knochen schließe ich einfach aus, wer sägt heute noch Knochen, wenn einer das unbedingt reglmässig machen muss soll er sich eine Knochensäge kaufen, kosten im Fleischerfachbedarf ab ungefähr 50 oder 60 Euro. Das ist übrigens die einzige Möglichkeit Knochen jedweder Art sauber und fachgerecht mittels Säge zu trennen, alles andere ist nicht mehr als ein für die Hände gefährlicher Behelf.
Wenns eine Klappsäge sein soll, niemals war der Markt so bestückt mit Klappsägen, vor allem mit guten Klappsägen, wie jetzt, wer jetzt keine findet der findet nie mehr eine.
Was Sägen mit Einhand- oder Zweihandgriffen oder Bügel betrifft gilt im Prinzip das gleiche.
Meine Vorredner haben ganze Arbeit geleistet, da sind die Firmen genannt die ich auch genannt hätte was Klappsägen betrifft, ich hätte vielleicht noch die von Wolff Gartengeräte genannt, die schneidet sehr gut und hat einen schönen roten Griff, da ich mittlerweile in einem Alter bin bei dem man mal vergisst wo man eben etwas hingelegt hat ist das sehr nützlich, vor allem draußen. Mein Vater stutzt jedes Jahr cirka drei- bis vierhundert Obstbäume, dieses Ding hat er seit Jahren neben den richtigen Sägen als Taschensäge dabei und benutzt sie auch sehr heftig (für meinen Vater ist das Wort Gebrauch gleichzusetzen mit Verbrauchen), sie hat bis heute gehalten und schneidet immer noch gut.
Ich gebe übrigens bigbike 182 unumwunden Recht, Kershaw baut keine Sägen, die kaufen die und kleben ihr Logo drauf, macht Stihl mit seinen Äxten auch, Stihl steht drauf und Fiskars ist drin.
Viele Grüße
Roman -
da musste ich zuerst einmal nachdenken, die Hose machte auch bei mir das Rennen. Wenns draussen mal sehr blutig oder schleimig (beim Fischen) zugeht putze ich es einfach am Gras ab (und dann an der Hose).
Ansonsten habe ich Messer auch schon mit allem saubergemacht, von Benzin bis Aceton und Bremsenreiniger, Stahlwolle, Schmirgel und Schabeisen (es ist manchmal nicht leicht bei mir ein Messer zu sein).Viele Grüße
Roman -
wenn ich aus deinen Vorschlägen ein handliches Allzweckmesser aussuchten müsste würde ich dieses Chroma-Messer kaufen, allerdings würde ich es mir nie freiwillig kaufen, dieses Ding sieht so schön geschmeidig aus dass ich immer Bedenken hätte dass meine Hand geschmeidig in die Schneide fahren würde.
Ich benutze jetzt seit Jahren neben verschiedenen anderen zwei ganz klassische Kochmesser von Sabatier, eins mit einer 10" Klinge und eins mit einer 6" Klinge, wenn ich den beiden Messern nur zehn Prozent Schärfaufwand und Pflege widme im Gegensatz zu japanischen Messern schneiden sie genausogut und liegen mir besser in der Hand. Nichts gegen die japanischen Klingen, sie sind jetzt modern, sehen anders aus, schneiden gut und sind vermutlich zu 97 % aus gewalztem industriellen Mehrlagenstahl (die Japaner haben das auch drauf).
Achso, der Preis, zwei dieser Sabatiermesser kosten zusammen keine 90 Euro.
Viele Grüße
RomanPS: Ich halte wirklich viel von japanischen Messern (im Gegensatz zu japanischem Essen), aber ich bin einfach nicht genug Liebhaber um diese Messer immer in Bestform zu halten, vielleicht bin ich einfach auch nur zu faul.
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zu den Vorschlägen von Martin und Torsten könnte ich noch tieffrieren empfehlen, aber manche Stähle sind leider nicht sehr froh damit sehr tief abgekiühlt zu werden. Eine letzte Möglichkeit die mir einfällt, falls Zeit genug zur Verfügung steht ist der Einsatz von Kriechöl, man glaubt es zwar kaum, aber Kriechöl schafft es wirklich im Laufe mehrere Tage oder Wochen bei warmer Lagerung die Klebefuge zu unterwandern.
Viele Grüße und gutes Entkleben
Roman