Beiträge von Elric

    Ist halt genauso ne Kurzgeschichtensammlung wie die Bibel.


    Octenisept ist würde ich aber nur für oberflächliche und kleinere Wunden verwenden. Ansonsten Jod oder Alkohol.


    Mein Großvater hat mir mal nen Schnitt in der Hand mit Primasprit gereinigt, das Zeug hat 96% und hat den netten Nebeneffekt, das die Stelle erstmal taub wird. Sollte man aber nicht pur trinken, gibt fiese Halsschmerzen.


    Panzertape würde ich nur mit Verband drunter verwenden, ansonsten enthaart man sich schnell die Umgebung der Wunde. Ich kenne auch Leute die eine Art Pflasterallergie bei Klebeband haben, das juckt dann sehr unangenehm.


    Ich handhabe es inzwischen so, dass ich alles was kleiner ist, mit Sekundenkleber klebe. Was dazu zu groß ist muss sowieso genäht werden. Großflächige Wunden heilen am besten, wenn man viel Luft drann lässt und zur Not zwischendurch abtupft.


    Leider/Gott sei Dank, habe ich mit sowas relativ viele Erfahrungen gesammelt und so meine favorisierten Methoden gefunden.


    Die meisten Verletzungen lassen sich aber durch Vorsicht vermeiden. Heute z.B. habe ich mir fast den Daumen in der Bandsäge gespalten. Die Kantel die ich gesägt habe, hatte einen Knoten und danach einen kleinen Hohlraum, da ist das Band einfach durchgerutscht. Hätte ich nciht hölllisch aufgepasst, hätte ich die längste Zeit nen rechten Daumen gehabt. Jetzt ist es nur ne Kerbe im Fingernagel und ein Kratzer auf der Fingerkuppe.


    Also, passt auf euch auf ;)


    Gruß,
    Elric

    Für den Preis ein wirklich cooles Teil. Eine vollwertige Stichwaffe. Magst du noch die Klingenstärke dazu schreiben ?


    Ich möchte übrigends nicht in jemandes Haut stecken, wenn er von der polnischen Polizei mit sowas aufgegriffen wird. Es mag dort zwar viele Polizisten geben, die für ein paar Zloty auch mal ein Auge zudrücken, aber so einen Dolch zu führen ist in Polen definitiv verboten.


    Das es in Polen keine/kaum Gewaltverbrechen und Überfälle gibt ist übrigens Unfug.


    Gruß,
    Elric

    @ Werchzeuchtreja


    ne Skizze habe ich leider nicht, ich versuche aber mal die Bewegung zu erklären.


    Er saß und ist aufgestanden, hat sich mit der Hand in der er das Messer hielt am Stuhl abgestützt, sodass sein Arm, nach hinten in einem ca. 35 Grad Winkel zum Körper war. Als der Arm dann nach vorn geschwungen ist, hat er sich dabei von hinten, seitlich die Messerspitze in den Oberschenkel gestoßen.


    Die Aktion war so vollkommen daneben und total bescheuert, das ich wohl vor Lachen zusammen gebrochen wäre, wenn die Wunde nicht sofort geblutet hätte wie sau.


    Die Wunde haben wir damals mit Jod desinfiziert. Die Wundheilung war wohl ganz gut, nur die Blutung zu stoppen war wirklich schwer. Die Narbe ist keine 2cm lang und kaum noch zu sehen.


    Der gleiche Kollege, hat sich auch mal beim Feuerspucken die Haare abgefackelt. Er hats also wirklich drauf was sowas angeht.

    Ich weiß wie schmerzlich es ist, ein Werkzeug zu verlieren, das einen durch Dick und Dünn begleitet hat.


    Wie sagt man so schön " Wenn man es etwas liebt muss man es gehen lassen, wenn es von alleine zurückkommt bleibt es für immer." ich drück dir die Daumen das es so kommt :thumbup:


    Gruß,


    Elric

    Moin moin,


    ich selbst hatte noch keins davon in der Hand, da ich aus D bin und es hier illegal wäre. Ich meine aber, das vor ein paar Jahren der Typ von der Firma mal BM Fakes produziert und vertrieben hat und das die meisten seiner Teile aus China zugekauft sind. Teile aus China zu kaufen wäre ja nciht weiter wild, aber es kamen mal erhebliche Zweifel an den Materialien auf. Soll bedeuten, es wurde wohl mal angezweifelt das die Titan Teile tatsächlich Titan sind und es stand im Raum das er günstigere bzw. weniger hochwertige Stähle verwendet hat, als in den Artikelbeschreibungen angegeben waren.


    Ich kann natürlich nichts zur Validität dieser Vorwürfe sagen, da ich seine Messer noch nicht live gesehen, geschweige denn eine Materialprüfung druchgeführt/veranlasst habe. Diese Dinge schwirten mir aber noch im Kopf rum.


    Vllg. bemühst du einfach mal Google, dann wirst du sicherlich auch noch mehr und aktuelleres zu dem Thema finden.


    Zitat

    ein nicht zu teures Bali

    das ist natürlich sehr vage für ne konkrete Empfehlung.



    Gruß,


    Elric

    Jetzt haue ich mal raus : sieben Folder und 15 Fixed, wobei davon 4 gekauft sind, der Rest ist von mir. Also habe ich, insgesamt 22 Messer, inkl. Küche.


    Das mit dem Sammeln ist nicht so mein Ding, ich habe immer ein schlechtes Gewissen wenn die Sachen nur rumliegen, der Platz wird bei mir auch schnell knapp und oft gehen viele Modelle schnell wieder.


    Es bleiben nur die User und ein ZT 550 habe ich nocht als Safequeen, falls das andere mal abhanden kommt.


    Gruß,


    Elric

    Vom Konzept her so garnicht mein Fall, die Ausführung finde ich aber klasse.


    Die Verabeitung sieht mehr als anständig aus und die Griffschalen haben es mir richtig angetan. Vllt kann sich ja einer von euch beiden mal äußern wie das zu bewerkstelligen ist ?


    Ich drücke dem Paul die Daumen das er noch sehr weit kommt mit seinen Messern, er zeigt ja immer wieder sehr ambitionierte und durchdachte Designs, die in der Ausführung mit der Zeit auch immer besser werden.


    Meine Freude darüber ist darin begründet das es als Amateur und Hobbyist immer wieder schön ist zu sehen, das auch andere klein angefangen haben, aber mit Übung an Engagement viel zustande bringen. Das Motiviert ungemein :thumbup:


    Gruß,


    Elric

    Ob dir irgendeine Firma für ein Heidengeld fräst was du möchtest steht ja nicht zur Debatte. Die meisten Firmen, auch große, haben aber besseres zutun als sich außerhalb ihres Fachgebiets solcher Arbeiten anzunehmen, vorallem weil die wenigsten Leute bereit sind für sowas den betrag zu zahlen der gefordert wird.


    Ich hab nur gesagt das Schanz eben nicht günstig ist, es gibt Leute die machen die gleiche Arbeit günstiger, manche eben teurer, ganz ohne Wertung. Das ein Profi mit seiner Arbeit Geld verdienen muss sollte klar sein, ich wusste nicht das man sowas extra sagen muss.


    Ich glaube aber das hier inzwischen schon alles Nötige und viel mehr gesagt worden ist, deswegen bin hier raus.


    Gruß,
    Elric

    @ Solution


    ich glaube kaum das eine Schlosserei oder dergleichen sich auf solche Experimente einlassen würde, dafür ist in der INdustrie die Arbeitszeit zu kostbar.


    Allerdings ging es auch nie darum eine Klinge ausschließlich per Fräse herzustellen, der Threadstarter hat lediglich eingeworfen, das er sich vorstellen könnte das auch Messermacher mit solchen Geräten arbeiten und das sowas vllt. günstiger ist als Handarbeit. Dem ist nicht so.


    Btw. würde ich Jürgen Schanz nicht unbedingt als günstig bezeichnen. Im Vergleich zu nem INdustriebetrieb der ein (!!!) Messer mit einer zich hunderttausen Euro teuren Maschine baut, logisch, aber ansonsten hat Herr Schanz sich sein Preisniveau durchaus erarbeitet.


    Die Nummer mit der Fräse ist btw. als ob man Airbus fragen würde einem ein Auto zu bauen, überspitzt, aber ich frag nen Bäcker nicht nach nem Schnitzel, es hat schon nen Grund das es verschiedene Berufe und Berufsgruppen in der Metallverarbeitung gibt.


    Fakt ist auf jeden Fall, für die 130 Euro die ein Müller Backlock kostet, bekommt man keine handgemachte Messerklinge aus Böhler M390 oder S90V, und schon garkeine die in Einzelfertigung auf teuren Maschinen entstanden ist.


    Gruß,


    Elric

    Die "Kriegskröte" wird wohl schneiden, mehr oder weniger. Die Klinge ist zwar 5mm stark aber auch recht hoch, das gleicht die Stärke wieder etwas aus. Mir persönlich wäre das Messer bei der Größe zu schwer, das ist ja aber Geschmackssache.


    Ich denke, wenn du pragmatisch an die Sache herangehst, wirst du schneifreudigere, leichtere ( und günstigere) Messer finden die deinen Ansprüchen zu sagen, wenn dir aber das War Toad gefällt, dann wirst du so oder so deinen Spaß daran haben.


    Wie oft gehts dann wieder : reine Funktionalität vs. haben wollen


    Ich denke dazu, das man sich ruhig mal was gönnen darf :thumbup:


    Ich wünsch dir viel Erfolg beim suchen, finden und benutzen.


    Gruß,


    Elric

    Bei 150 Euro dachte ich auch nciht an Markus Reichard oder Jürgen Schanz, eher an nen Bastler.


    Das Ding bei so einer Klinge ist, egal ob mit Vorlage oder nciht, das Maß gehalten werden muss, undzwar exakt, wenn alles passen und gut laufen soll.


    So eine Fräse kostet richtig viel Kohle, das sich so eine Anschaffung rechnet, da muss schon viel damit zu bewerkstelligen sein. Vor allem aber, kostet so eine Programmierung auch Zeit, dazu die Abschreibungen ( inkl. der Anschaffungen) da kostet sowas eben.


    Eine Taschenmesserklinge bedeutet mehr Arbeitsaufwand, als ein Fixed ( in der Regel).


    Die Tatsache das Müller solche Messer für ca. 130Euro anbietet, liegt einfach daran das es Serienfertigung ist und keine Einzelarbeit. Ohne genau zu wissen wie da produziert wird, bin ich fast sicher, dass zumindest die Rohlinge ziemlich maßgenau ausgeschnitten zur Endfertigung gehen, sodass nicht jedes Einzelteil mühsam und in Handarbeit angepasst werden muss.


    Solche Arbeitsstunden sind letztendlich das, was richtig Geld kostet.


    Kleinere Erfahrung dazu:


    Ein Kumpel und ich wollten ein Projekt angehen, dafür hätten wir so 15 Rohlinge gebraucht, das ist von Hand ( Aussägen, ausschleifen) ne Menge arbeit. Da haben wir mal bei einem Betrieb in seiner Nähe angefragt ob die uns die Rohlinge ausfräsen können. Der Kostenvoranschlag beinhaltete ca. 120 Euro für das einrichten der Fräse und pro Stück hätten wir dann 15 Euro Euro drauf gezahlt.


    Ich weiß nicht ob das Angebot gut oder schlecht war, da ich mich damit nicht so auskenne, Fakt ist aber, das es Zeit ( = Geld) kostet so eine Fräse zu programmieren, wenns nicht CNC ist muss jemand die Maschine bedienen usw. so ein Aufwand lohnt einfach nicht für eine Klinge.


    Würde man so verfahren, müsste ja noch Anschliff dran, dann muss gehärtet werden sowie gefinished und glaube mir, M390 bei 60+ HRC zu finishen ist auch am BS ne Sache die dauert und verschleißt Bänder etc. danach die Montage und das Schärfen. Selbst mit viel Erfahrung und gutem Werkzeug, bringt man da nen guten Arbeitstag mit zu.


    Wenn sich das Spaß dann noch rechnen soll, dann kostet das ganze eben viel Geld.


    Ein komplettes Messer zu bauen, fällt mir persönlich übrigends leichter als nur eine Klinge zu bauen, ein Teil auf ein vorhandenes System anzupassen ist oft schwerer als was ganz eigenes zu bauen, das mag anderen aber nicht so gehen.





    Gruß,
    Elric

    Die Müller Messer sind auch wirklich empfehlenswert, gerade das MSP (Jäger) Back- und das Linerlock sind im Preisleistungsverhältniss wirklich kaum zu schlagen und durch die vielfältigen Griffmaterialien auch sehr unterschiedlich im Erscheinungsbild.


    Dazu sind sie auch noch 42a konform.


    Gruß,
    Elric

    Der Axislock der Benchmade Messer macht das Nachbauen einer Klinge, verhältnismäßig einfach, problematischer ist es da eher die Klinge in der Stärke,genau auf Maß zu bekommen.


    Du kannst aber eigentlich jeden (Hobby) Messermacher hier im Forum oder auch allgemein Fragen. Ist kein Hexenwerk.


    Die Preise sollten variieren. Beim M390 ist der Materialpreis zwar hoch, der Stahl ist in D aber besser zu bekommen als S90V. Der Preis hängt im Wesentlichen vom Messermacher ab, aber ich denke so 150 Euro sollte man schon einplanen.


    Gruß,


    Elric

    Ich bin was Werkzeuge angeht jemand der immer "höher, schneller, weiter" will. Bei meinen selbstgebauten Messern, die ich ald EDC für mich baue, gehe ich selten über 3mm Klingenstärke und schleife in der Regel auf unter 0,2mm hinter der Schneide aus. Da fühlen sich 5mm Klingenstärke an als ob ich meinen Apfel mit nem Meißel schneide.

    Das ist mal ein amtlicher Taschenpanzer.


    Das erste Medford das mir optisch zusagt, in der Version deutlich besser als mit Daumenloch.


    Wie ist denn bei dem Klopper die Handlage ? Kannst vllt. noch die Stärke des Griffs nachliefern ?


    Ich bin bei solchen Messern immer sehr hin und her gerissen. Auf der einen Seite passen sie direkt in meine Tacticool Sparte, auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen das sowas als (Schneid)Werkzeug, sonderlich taugt.


    Gruß,


    Elric

    Bügelsäge mit HSS Blätter, das mache ich immer so, das geht wunderbar. Die Feinheiten dann mit der Feile, eine scharfe Raspel geht auch, achte aber darauf das das Material nicht ausreißt. Ist etwas mühsehlig geht aber wunderbar.


    Mit wenig Druck gehen auch Laubsäge mit Stahlsägeblatt, die reißen aber leicht, also dauert auch das.


    Und beim schleifen/schmirgeln, den Atemschutz nicht vergessen ;)


    Gruß,


    Elric

    Ich wünsch dir gute Besserung mit deinem Finger.


    "Gut Ding will Weile haben" trifft nicht nur auf das Endergebnis am Werkstück zu, die schmerzliche Erfahrung musste ich auch schon machen, hat mich an der Bandsäge fast nen Finger gekostet. Seit dem passe ich auf wie ein Fuchs und mache keine halben Sachen mehr.


    "Lustige" Anekdote aus meiner frühen Jugend.


    Ein Freund und ich saßen bei meinen Eltern im Garten und haben geschnitzt, ich mit meinem Puma Palmwood er mit einem Herberz Messer mit Bowieklinge. Mein Kumpel steht auf und sticht sich mit dem Schwung des Arms, von hinten in den Oberschenken.


    Er konnte kaum doof aus der Wäsche gucken, als die Stichwunde schon anfängt zu sprudeln, innerhalb von wenigen Sekunden lief ihm das Blut schon in die Socken. Wir sind dann rein und haben nen Monatsvorat Damenhygieneartikel auf die Wunde geklebt ( seine Eltern hätten uns gekillt), dieser "Druckverband" war durch geblutet als er Zuhause ankam ( vllt. 400 Meter von mir aus). Seine Mutter hätte nichts gemerkt wenn das Blut nicht schon aus seinem Schuh gelaufen wäre.


    Wurde dann im Kranknehaus genäht, vier Stiche und ne Menge Spott vom Arzt für seine Schusseligkeit, und den Blutfleck in unserem Wohnzimmer durfte er im Anschluss noch selbst beseitigen.


    Ab dem Tag passt er besser auf, manche Leute lernen leider so am besten.


    Gruß,


    Elric