Beiträge von jerry bwd

    Das ist eben genau die Frage! Wann ist ein Messer - speziell für die Herrschaften in Wiesbaden(!) - ein Karambit?
    Ich hab schon ne Weile gesucht aber außer den üblichen zahllosen und unsäglichen "Informationen" über §42a, durchtränkt mit Halb- und Unwissen, nichts sinnvolles und belastbares gefunden. Mir ist auch klar, daß im Einzelfall die jeweilige Situation, der jeweilige Polizeibeamte, der jeweilige Richter oder der jeweilige Feststellungsbescheid ausschlaggebend sind. Mich würde aber halt interessieren, ob es nicht schon irgendwo klare Aussagen gibt, anhand derer man abschätzen kann, was aus gesetzlicher Sicht als Karambit angesehen wird.
    Wenn da jemand Quellen hat, wäre ich dankbar.

    Ich verstehe doch die Gesetzeslage richtig: Da das N.K.3K den Ring hat - womöglich auch wegen der etwas gekrümmten Gesamtform - zählt es als "Karambit" (daher ja auch das K) und ist per Definition eine Waffe. Ergo: Erwerb und Besitz ab 18 und Führverbot außerhalb des privaten Geländes. Richtig?
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    Genau die Frage hatte ich im Hinterkopf, als ich mich wegen Erfahrungen mit dem Küchen-Waki erkundigt hab ;)
    Beim C und S muß ich sagen, macht sich die Klingenstärke sehr vorteilhaft. Die Klinge ist ja breit genug um auch mit 4mm Dicke richtig stabil zu sein. Brechstangen gibt's von ER ja genug und die 4mm machen sich da mal recht "schnittig" 8) und machen speziell das S spürbar leichter, als andere ERs ähnlicher Größe. Trägt auch zu ner breiter gefächerten Auswahl bei, ich find das sehr gut.
    Ich fänd aber interessant, wie sich das dann bei einer 30cm langen Klinge so macht, ob man bei dieser Länge schon was davon "spürt", daß die Klinge dünner ist. Sooo falsch kann's aber nicht sein, denn das noch nen Tick längere Mato Grosso gibt's ja auch schon ne ganze Weile. Vielleicht hat sich das GERADE bei dieser Länge aus Gewichts- und Balancegründen bewährt.

    Ich glaube da Katana ein weiblicher bzw weiblich klingender Name ist, kann man auch Die Katana sagen. Wobei wenn man Das Schwert meint, dann ist es wiederum Das Katana. Hmm, ich glaube beides ist richtig :)


    Aaahja :huh:



    Kleiner Nachtrag zur Feuchtigkeit: Da ich mich wirklich für Chemie und Physik interessiere (hobbymäßig) habe ich mich durchgelesen. Feuchtigkeit und Kondensation kann nur ab einer bestimmten Luftmenge entstehen, und das auch nur dann wenn die Luft sehr feucht ist. Bzw wo sich zb warme und feuchte Luft stauen kann (ungelüfteter Raum usw). Das wollte ich nur kurz erwähnen.


    Teilweise argumentierst Du jetzt gegen Dich selbst und teilweise ist was Du hier schreibst in unserem Kontext ganz einfach falsch (wir sprechen nicht von Wohnungsbelüftung sondern von Metalloberflächen). Wenn Du Dich bei allem, wofür Du Dich "wirklich interessierst" SO einliest, brauchen wir hier nicht weitermachen.


    Bei dem was Du so schreibst, darfst Du Dich echt nicht wundern, wenn Du nicht so richtig ernst genommen wirst. Ich hab's ernsthaft versucht, aber jetzt geb ich auch auf...
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    Noch was vergessen:
    Du hast gefragt, wie das mit dem Erl ist, der würde ja auch kein Öl abbekommen. Normalerweise genau wie mit der Klinge. Einmal, wenn Du das Schwert neu hast, den Griff abnehmen, saubermachen, leicht einölen, Griff montieren.


    Auch noch ein Satz zu (sinngemäß): "man merkt schon wenn man es in die Hand nimmt, daß es das aushält". Ein Fachmann erkennt in der Hand z.B. eine gute Balance, kann die Schwingungsknoten herausfinden, erkennt ob der Griff ordentlich montiert ist und er kann beurteilen ob man mit einem Schwert gut umgehen kann. Was die Klinge aushält, wie sie gehärtet ist usw. kann kein Mensch beim in-die-Hand-nehmen erfühlen!


    Und was ist nun mit "DIE Katana"? Woher hast Du das, daß er/sie/es weiblich ist? Würde mich ehrlich interessieren.


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    Tatsächlich was vergessen:


    Wo nimmst Du das eigentlich her, daß es "DIE Katana" heißt??
    Das ist mir bisher wirklich noch nie untergekommen, aber ich lerne ja auch immer gerne dazu :)
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    Vielen Dank Chris! Ich hab so lange dran geschrieben, es wäre schade gewesen, das nicht zu posten :)


    So, jetzt nochmal in Ruhe:
    ZeroVision, Du hast uns Dein Katana gezeigt, das Du neu angeschafft hast und auf das Du stolz bist. Du hast ein paar Dinge darüber und auch über Dich geschrieben. Und ich mutmaße jetzt einfach mal, daß Dir die Antworten darauf nicht egal sind. Also...


    Wie hier schon öfter gesagt, will Dir keiner Dein Katana madig machen. Wenn es Dir gefällt und Du damit glücklich bist, ist alles gut!
    Allerdings schreibst Du hier eine Menge Dinge, die - verzeih mir die Deutlichkeit - von fehlender Sachkenntnis zeugen. Außerdem solltest Du mit einem bisschen gesundem Mißtrauen Dinge hinterfragen, die einfach nicht sein können, auch wenn's auf einer Händlerhomepage geschrieben oder auf ein "Zertifikat" gekritzelt ist. Andererseits verschließt Du Dich gegen gut gemeinte Erklärungen, Einwände und Tipps und hörst nur das, was Du hören willst. Vielleicht solltest Du manches davon nochmal in Ruhe überdenken, es hat sich ja heute etwas überschlagen. Aber der Reihe nach...


    Zunächst zum Mißtrauen.
    - Du glaubst doch nicht wirklich, daß man irgendwo auf der Welt ein handgeschmiedetes Katana mit differentieller Härtung und echter Hamon für nur 100 Euro bekommt, oder? Die traditionelle Herstellung hat Roman ja sehr schön erläutert - und wenn Du "Zitat: ein Japan und Katana Fan" bist, hast Du davon ja zumindest auch schon mal gehört. Aber selbst ein handgeschmiedetes "Katana" aus 1045-Bandstahl wär zu dem Preis einfach nicht drin, und da spreche ich noch nicht mal von einer - in irgendeiner Form echten - Härtelinie.
    - Warum sollte man auch einen zeitgemäßen, als Band verfügbaren, gut bieg-, fräs- und schleifbaren Stahl, der genau dafür gedacht ist, dann noch von Hand schmieden. Lieber stelle ich doch eine fehlerfreie und sauber gearbeitete Klinge mit ebenso zeitgemäßen Methoden daraus her, wenn ich einen Blick auf Sinn und Wirtschaftlichkeit habe (so die Worte eines befreundeten Schwertschmiedes 8) ).
    - Den angegebenen Stahl (1045, 1.17.30, C45U) kriegt man beim Härten mit aller Gewalt an der Oberfläche vielleicht gerade mal so auf 57 oder 58 HRC. Dann ist er aber noch nicht angelassen und schlichtweg falsch wärmebehandelt. Dieser Stahl ist dazu gedacht, daß er relativ hoch angelassen wird, um eine bestimmte Streckgrenze, Zugfestigkeit und Bruchdehnung einzustellen. Dabei wird die Härte (HRC) meist gar nicht mehr angegeben, deshalb ist es schwierig hierüber genaue Angaben zu finden. Die von Balinzwerg zitierten 45 HRC dürften die Größenordnung aber ganz gut treffen.
    - Differentielle Härtung ist hier so eine Sache. Bei dicken Werkstücken aus 1045 funktioniert es ganz gut, die Außenschicht höher zu härten und den Kern zäher zu lassen (Schalenhärtung). Das wäre grundsätzlich für ein Schwert nicht das schlechteste, aber 7mm sind da eigentlich nicht dick genug. Wie aber bei einem 100-Euro-Katana eine differentielle Härtung mit 58 HRC an der Schneide und 45 HRC am Rücken sowohl technisch und als auch wirtschaftlich möglich sein sollen, da hab ich echt überhaupt keine Idee.
    - Ergo: Dein Katana ist kein Schrott oder so, es hat aber mit einem traditionellen Katana nur die Form gemein. Ist doch super, wenn es Dir gefällt und bezahlbar war. Häng es Dir an die Wand und freu Dich dran. Ich persönlich hätte kein gutes Gefühl, es für richtige Schnittests zu verwenden. Wenn es gut läuft, funktioniert das, aber das will auch gelernt und geübt sein und ist nicht einfach mit Draufhauen getan. Wenn's schlecht läuft, verbiegt die Klinge (und das ist auch schon einem mir bekannten Kenner mit nem 10.000 Euro-Katana passiert ;( ) oder noch schlimmer, sie bricht - mit erheblicher Verletzungsgefahr. Und wofür willst Du ein Katana denn sonst verwenden, zum Heckeschneiden? ?(


    Weiter zum Rosten und der Frischhaltefolie:
    - Wo keine Luft, im Speziellen kein Sauerstoff ran kommt, rostet auch nichts, stimmt schon. Aber erstens ist Frischhaltefolie im chemischen Sinn nicht luftdicht (Lack übrigens auch nicht) und zweitens entfernst Du den Sauerstoff aus dem Inneren der Folienverpackung ja auch nicht. Und Luft bleibt noch genug drin, auch bei eingeschobener Klinge.
    - Zur Korrosion braucht's zweitens Feuchtigkeit. Die schließt Du in der Folie schön ein und bei Temperaturschwankungen kann sie auch noch kondensieren. Du müßtest schon mindestens einen Entfeuchter und im Idealfall noch einen Sauerstoffadsorber mit unter die Folie packen.
    - Normaler Staub verursacht keine Korrosion, es sei denn, Du lebst direkt am Meer. Viel schlimmer sind da Verunreinigungen wie z.B. Fingerabdrücke, besonders das darin enthaltene Salz.
    - Was meinst Du eigentlich immer mit einem "eingehenden Galvaniseur"? Meinst Du "angehend"?? Dann sollte er vielleicht erst mal zuende lernen... :rolleyes: :D (sorry, konnt ich mir nicht verkneifen ;) )
    - Ergo: Die "Frischhaltefolienversiegelung" schadet im Idealfall nicht, bringt aber auch nichts. Wenn's ungünstig läuft, begünstigt sie sogar die Korrosion, weil einmal eingeschlossene Feuchtigkeit nicht auslüften kann. Besser ist, direkt auf dem SAUBERGEWISCHTEN Stahl einen Korrosionsschutz herzustellen mit dem DÜNNEN Auftrag von GEEIGNETEM Öl. Das muß alles nicht historisch und traditionell und professionell sein, aber halt sinnvoll. Geeignet und günstig ist z.B. Kamelienöl. Es geht auch Ballistol, Gunnex und Co. Ist halt weder chemisch noch geruchsmäßig sehr "traditionell". Dann das Katana ganz normal aufbewahren, wo es halbwegs belüftet ist, keine Feuchtigkeit drauf kondensiert - und nicht auf der Klinge rumtatschen! X(


    Schwertkampf zur Selbstverteidigung:
    - Du schreibt einerseits mehrfach, daß es nur theoretisch ist und nur ein Gedankenspiel und dann schreibt Du doch immer wieder, daß das Katana zur SV geeignet sei oder sein soll. Ich will Dir nur ansatzweise nahebringen, was das eigentlich bedeutet.
    - Hast Du denn in irgendeiner Form mal gelernt mit einem Schwert umzugehen? Nicht Mittelaltermarkt-Schaukampf, nicht Hollywood, keine Mangas, keine Ninja- oder Samurai-Filme. Ein (erstmal Holz-)Schwert in der Hand und Ausbildung/Training in einer Kampfkunstschule?
    - Im begrenzten Platz einer Wohnung (ich nehme mal nicht an, Du wohnst in einer ausgedienten Fabrikhalle oder so) ist ein Schwertkampf im eigentlichen Sinn gar nicht möglich. Nicht umsonst trugen die Samurai zusätzlich ein Wakizashi. Aber selbst damit ist ohne Ausbildung und Training gegen einen auch nur halbwegs entschlossenen Eindringling wenig auszurichten. Viel zu schnell bleibst Du irgendwo hängen, der Angreifer macht einen beherzten Schritt auf Dich zu und Du bist entwaffnet. Den Rest kannst Du Dir selbst ausmalen... :cursing:
    - Ergo: Vergiß das mit nem Schwert zur Verteidigung in der Wohnung - auch theoretisch.




    Falls Dich meine "Qualifikationen" interessieren sollten, mal ganz kurz das, was die hier behandelten Themen betrifft. Wirklich nicht, um in irgendeiner Form rumzuprotzen - hier gibt es eh in der Messer-, Waffen-, Werkstoff-, Verarbeitungs-, undwasauchimmer-Praxis ganz andere Größen, da bin ich ein ganz kleines Licht. Nur falls es Dir vielleicht hilft meinen Aussagen glauben zu schenken:
    Chemie-LK, Werkzeugmacher, Dipl.Ing. Maschinenbau, Diplomarbeit auf dem Gebiet der Werkstofftechnik und Korrosionschemie, Grundausbildung im Schwertkampf (Langes Schwert, Deutsche Schule) ... und ne ganze Menge Erfahrungsaustausch zu europäischen und japanischen Klingen.




    Ich hoffe, ich hab nichts vergessen und das Ganze hilft dem Verständnis auf allen Ebenen etwas weiter :thumbup:


    Jerry
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    Tante Edith hat noch ein paar Schreibfehler korrigiert...
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    jerry bwd


    Nein keineswegs, mich interessiert auch welche Schwächen meine Katana hat bzw haben könnte. Es bringt ja nichts was anderes zu sagen, davon wird es ja nicht wahrer. Schreibt ruhig euer Wissen hier rein :)


    Wie gesagt, Schwertkampf vllt nicht, aber alles andere ist meiner Meinung nach möglich... Aber schreibt doch konkret rein, was eurer Meinung nach damit möglich ist und was nicht. Weil darauf auch nicht richtig eingegangen wurde was genau schlecht daran ist.


    Ich schreib gerne heut abend nochmal ausführlich. Bin jetzt aber erstmal afk...

    nur mal ganz auf die Schnelle:


    der 1045 ist ja c45 Stahl der weniger als 5% Kohlenstoff hat, von daher dürfte die Härtangabe trotz dem "ZERTIFIKAT" deutlich übertrieben sein. Aber es sind ja Stahlexperten im Forum vertreten die da fundierter was dazu schreiben können.


    ...weniger als 0,5% ;) Das ist ein unlegierter Vergütungsstahl. Der wird meines Wissens im Schwertbereich für Schaukampfsschwerter ganz gerne genommen, aber für nix was scharf bleiben soll.


    Zitat

    Ich habe auch nicht gesagt das 440 Stahl schlecher ist, nur so weit ich weis verbiegt er sich nicht sondern bricht, und Kohlenstoffstahl sich eher verbiegt. Korrigiere mich wenn ich falsch liege.


    Du liegst falsch! Zur Wärmebehandlung ist ja schon was geschrieben worden. Aber wenn es da für Dich nur "gehärtet" und "nicht gehärtet" gibt, ist es halt etwas müßig zu diskutieren.



    Zu allem anderen schreib ich vielleicht später noch was, sobald/falls ich Zeit hab...


    Gruß,
    Jerry
    .

    "Mit" Jerry ist gut, hihi! ;) "Bei" trifft's wohl eher. Ich hab ja kaum was gemacht, außer den Kram wegzufahren. :whistling: Selbst das Grillfeuer tags drauf hab ich euch anmachen lassen. Ihr wart echt fleißig! :thumbup:


    Was mir auf dem Foto erst jetzt auffällt: Schade daß man nur B@nshees Füße sieht und nicht wie sie mit dem 19er die Äste zerlegt und die Fetzen fliegen. :D
    .

    die Stähle wie "420" oder sagen wir einmal so, die als Kllingenmaterial in Frage kommenden Stähle mit mehr als 14 % Chrom sind im weichgeglühten Zustand alles andere als korrionsbeständig. Klar, sie beschlagen nicht so schnell wie ein C60, aber sie setzen auch ganz lustig Flugrost an.


    Ah OK, das wußte ich nicht. Woran liegt das? Ist die Chromverteilung im weichgeglühten Zustand so inhomogen?



    Wenn wir schon dabei sind, der Grund solche Stähle zu verwenden ist zwar die immerwährende Suche nach dem "Messer-Gral", aber irgendwo kommt man natürlich in den Bereich wo Exklusivität, bzw. aufwendige Herstellung und damit verbundene Kosten, nur noch für Liebhaber exklusiver Materialien interessant sind. Einen Stahl wie N690 um Längen schlagen ist gar nicht so einfach, um zu dem Shrapnel zurück zu kommen.
    ...
    Die Frage ist für mich persönlich gar nicht ob solche Laminate wie bei dem ER etwas bringen, ich finde es einfach abwechslungsreich. Wieso sollte man es nicht machen, es schadet doch keinem und sieht mal anders aus, sozusagen die moderne Form einer Hamonlinie.


    Ganz meine Meinung 8)
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    Kibo: Genau, nur die Schneide könnte dann rosten. Bei ein klein wenig Pflege und Benutzung nicht ... aber was ich da schon an hochwertigen Küchenmessern bei - nennen wir's mal - "unbedarften" Nutzern gesehen hab... *örks* :bibber:



    juchten: Das wird ja werkstofftechnisch richtig interessant hier! 8o Ich wollte nur mal auf zwei Punkte eingehen:


    - Daß die Stähle beim Shrapnel San Mai unterschiedlich hart werden, dachte ich, liegt einfach daran, daß sie schon nach dem Abschrecken sehr unterschiedlich hart sind. Da wird beim Anlassen keine Trennung der Wärmeeinwirkung nötig sein, sondern die Ausgangswerte sind schon unterschiedlich genug. Wie gesagt, so dachte ich... Aber ich lerne gern dazu ;)


    - Warum ist der 420 "von Natur aus nicht rostfrei"? Ich dachte nicht, daß dessen Rostträgheit so entscheidend vom Wärmebehandlungszustand abhängt - und lerne wiederum gerne dazu :)
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    ... Wenn sie für die Mittellage wenigstens einen Stahl wie 1.2519 oder japanischen Aogami (Blaupapierstahl) genommen hätten ...


    Ja das stimmt, das wäre interessanter gewesen 8) So ist die reine Materialwahl noch relativ langweilig :S
    Ich denke mal, das Messer soll halt einfach auch ohne jegliche Pflege nicht rosten - auch bei jemand der nicht so die Ahnung von Stählen und deren Pflege hat :rolleyes:



    Noch so nebenbei finde ich es schade, daß die Fräsung mit der Härteprüfung beider Stähle nur als Stichprobe beim Prototyp (Seriennummer 00) ausgeführt wurde. Wär ein cooles (verstecktes) Feature gewesen...


    "Sinn" bei diesem Messer? Naja das Modell ist ja schon ein absoluter Klassiker und von den Kunden sehr geschätzt und zahlreich angenommen. Nicht verkehrt also ;)


    ...was spricht dagegen, das Shrapnel als Bushcrafter einzusetzen?


    Ja natürlich, bezüglich des Absatzes ist mir der Sinn völlig klar ;) , bezüglich der ohnehin schon sehr stabilen und dennoch sehr spitzen Form des Messers nicht so ganz. Da hätte z.B. das Task C vielleicht eine passendere Kontur gehabt. Oder dann gleich die ER Küchenmesser :biggrin:


    Als Bushcrafter würde ich persönlich eine etwas andere Form wählen, was aber überhaupt nicht heißt, daß das Shrapnel dafür ganz ungeeignet wäre. Aber den Zusammenhang hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Kann aber auch an der Uhrzeit liegen :gaehn: ;) ...