Beiträge von Haglbuachan

    Das Waidblatt war halt auch nicht als spezialisiertes Werkzeug, sondern als Allrounder und Werkzeug für alles gedacht. Zum Abfangen kann ich mir wahrlich besseres vorstellen und da gibt es ja mittlerweile auch eine große Auswahl an besseren.


    Auch wenn die Arbeit mit der kalten Waffe, insbesondere bei den beschrieben Situationen durchaus seine Berechtigung hat: Am meisten wird der kalte Stahl vom Nachsucheführern genutzt. Und da kenne ich zwar einige, aber keinen der ein Waidblatt führt.

    Guten Morgen!


    Juchten ist ja selbst Mitglied im Forum, vielleicht hat er ja dazu was zu sagen, er hat wohl mit die meiste Expertise und auch sehr brauchbare Waidblätter gefertigt.

    Ich habe die selbst nicht, kann daher zu Deinen Differenzierungen wenig beitragen.


    Zur Praxis allerdings: Ich keine wenig Jäger, die ein Waidblatt führen und es werden auch immer weniger. Die Waidblätter wurden durch modernere Designs abgelöst. Sinn des Waidblatts war ja auch, ein vielfältiges Werkzeug bei langem Pirschen am Mann zu haben. Der moderne Jäger ist aber oft nicht mehr lang zu Fuß unterwegs und hat nur das Werkzeug am Gürtel, sondern vielfältiges Werkzeug im Auto. Der Bedarf am "Standhauer" ist daher wohl nicht mehr so groß und Scrama Sax, Hippe und Klappsäge mindestens ebenso praktisch und deutlich günstiger.


    Beim zweiten Nutzen als Abfangmesser wurde das Waidblatt wohl durch die Kurzwaffe abgelöst, die das auch besser erledigt. Das war zu Zeiten der Einführung des Waidblatts auch nicht gegeben. Und auch da gibt es jetzt bessere Designs und geeignetere Blankwaffen.

    So windig dass der Jäger hier einen Büffel damit tötet?


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    Dachte ich mir auch, bis ich dann eins in der Hand hatte. Aber jeder mag ja was anderes.

    Lass das OSS bleiben, das hatte ich schon in der Hand, das ist echt windig. .


    Falls Du Schwarzwild im Revier hast, gönn Dir was geeignetes, nur für Reh reicht auch was kleineres locker aus. Da machts dann eher die Technik als die Klingenlänge.

    Ich bevorzuge hier auch den Blattfang, alles andere ist eher Gestochere am Stück, insbesondere wenn man das nicht regelmäßig macht.


    Ohne zu wissen wie Du die Rehe abfängst:

    Ich selber steche hochblatt knapp hinter das Blatt, Klinge schräg nach vorn unten und ziehe die dann in einem Schnitt bis zum Brustkern runter. Idealerweise eröffnest Du damit beide Lungenflügel und durch den langen Schnitt beschleunigst Du den Pneumothorax, gleichzeitig werden die großen Blutgefäße in der Kammer geöffnet. Dauert natürlich trotzdem kurz bis es verendet und ist wahrlich nicht schön.


    Empfehlung Abfangmesser rein für Reh: Geht eigentlich alles, Hauptsache spitz und scharf, zweischneidig muss nicht sein bei o.g. Technik. Ich finde um die 15cm als völlig ausreichend, Also quasi alles, was man eh im Revier am Gürtel hat. Spezielles Abfangmesser habe ich nur für die Sauen.

    DDoptics ist zumindest im jagdlichen Bereich bereits länger bekannt und qualitativ im robusten Mittelfeld, halten leicht mit z.B. Meopta mit bzw sind z.T. auch besser.

    Erfahrungen mit deren Spektiven habe ich nicht, aber Zielfernrohre können die definitiv

    Stichschutzwesten, zumindest die günstigen, sind auf Dauer unkomfortabel, weil diese meist großflächige Hartplatten haben. Wenn Du also nicht mit konkreten Attacken rechnest, kann vielleicht Schnittschutzbekleidung ausreichend sein.


    Schau Dich doch mal z.B. bei Polas um, die haben schnitthemmende Oberbekleidung in ausreichender Schutzklasse für bezahlbare Preise. Ob Du dann Shirt, Pullover oder Jacke nimmst entscheidet der Einsatzzweck oder persönliche Geschmack.

    Kannst Du das auch näher spezifizieren? Job ist ja dehnbar, stationär vor einer Tür kommt ggf was anderes in Frage als mobil als Streife. Reiner Stichschutz für den Torso oder erweiterter Schnittschutz für den Oberkörper? Ich würde tendenziell zu zweiterem raten, sofern die Gefahr einer Attacke wahrscheinlich erscheint. Messerangriffe bringen mindestens genauso oft schwere Schnittverletzungen an den Extremitäten ...

    Willst Du ein Infrarotgerät (also Wärmebild) oder einen Restlichtverstärker mit IR Aufheller?

    Für welchen Einsatzzweck hast Du das denn gedacht und in welcher Preisklasse willst Du Dich bewegen?

    Hi Mark!

    Schau Dich doch mal bei UTG um. Harris müsste 15cm haben.

    UTG Recon 360: 17cm, lassen sich aber um 45Grad nach vorne klappen und arretieren.

    Recon Flex: 14,5cm und ebenfalls in verschiedenen Positionen arretierbar.

    Recon 360 TL: 14cm, ebenfalls 45 Grad nach vorne klapp und arretierbar.


    Zu finden z.B: bei starshooteroder vegaoptics.


    Bist Du am Wochenende eigentlich in Augsburg auf der Jagen und Fischen?

    Nein, anderes Prinzip. Der Schnellverschluss hilft nur den Helm schnell abzuwerfen, Schutz gegen Trauma etc bietet der nicht.

    Gewicht des Helmes ist für untrainierte ebenfalls nicht zu unterschätzen, da können Sprünge aus größerer Höhe oder auch schnelle Bewegungen auch zu Verletzungen der HWS führen. Selbst nur Nerv geklemmt bzw verrissen ist echt Schmerz und schränkt massiv ein

    Relativ gut. Ist halt eine robuste Handwerkerhose. An exponierten Stellen etwas Pilling, aber nicht wild. Reißverschlüsse an allen Taschen wäre mir lieber als der Klett auf einer Seite, aber das ist Geschmackssache.

    Tragegefühl wie eine Jeans mit Stretchanteil. Für das Geld machst da meiner Meinung nach nix verkehrt.

    Natürlich kann man sich jetzt sein EDC Tool danach aussuchen, ob es einen funktionierenden Glasbrecher hat. Wichtig ist dabei eher das Material als die Form, möglichst hart sollte es sein. (Stichwort: Wolframkarbid).

    Ob das aber "nur für den Fall der Fälle" Sinn macht muss jeder für sich entscheiden.


    Die Praxis ist da eher unaufgeregt, die praktikabelste und vermutlich günstigste Lösung ist, wie schon von knifenut erwähnt, der Federkörner. Das Resqme ist ja auch nichts anderes. In Stiftform nimmt der auch erstaunlich wenig Platz weg.


    Und die wiederum die Praxis zeigt, dass der ohne Wissen, Übung und Können am besten funktioniert und das Verletzungsrisiko dabei auch am geringsten ist. Der nötige Gegendruck ist so hoch, dass man sich eher sein Frühstücksei zerquetscht bevor der losgeht. Und ohne behandschuhte Hand eine Scheibe mit einem Glasbrecher einzuschlagen empfehle ich tunlichst zu vermeiden, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, auch Sicherheitsglas kann schneiden.

    Schlimm ist es nicht, zeigt aber wieder dass das TF vom Forum für Anwender zum Forum für Sammler wird. Muss man sich ja nur die Marktplatzbeiträge ansehen, da gibts fast keine User mehr sondern überwiegend "unbespielt", "hat nur Stöckchen geschnitzt" und "Vitrinenmesser". Da ists sicher für den ein oder anderen erschreckend, dass die Schneidwaren tatsächlich benutzt werden.


    Jagd ist wohl der älteste und ursprünglichste Zweck einer Klinge. Insofern: Schönes Bild und Waidmannsheil!

    Schau Dich doch mal bei Räernach alten Armeerucksäcken um.

    Von der Art her könnten der serbische Sturmgepäckrucksack, der tschechische Feldrucksack oder der französische Rucksack F1 ganz gut hinkommen. Schultergurt ist schnell nachträglich montiert und die sind qualitativ sicher über MFH oder Brandit. Und vor allem echt vintage. ;)


    Nicht ganz so taktisch, aber durchaus eine Empfehlung: Die Cargohose vintage von Engelbert Strauss. Dezente Optik, dank Stretchanteil relativ komfortabel und hat sogar Kniepolstertaschen. Dazu noch angenehme Farbauswahl.