Meine erste M-65 war eine Alpha Industries in oliv, da war ich 15 Jahre alt. Ist also über 30 Jahre her.
Die hab ich immer noch, auch wenn ich sie inzwischen nur als Bolero tragen kann 
Getreu dem Filmvorbild aus First Blood mit US-Flagge und US-Army Aufnäher, auch wenn die Flagge nicht original wie im Film ist.
Später hatte ich dann noch eine Alpha in schwarz und eine schwarze Propper. Die Propper war etwas anders als die Alpha, aber nicht unbedingt schlechter. Nur der Stoff war irgendwie offenporiger und somit anfälliger für Verschmutzung.
3 Jacken in 30 Jahren intensiver Nutzung - ich denke das sagt alles über die Qualität der älteren Alpha und Propper.
Später mal eine schwarze Mil-Tec für die Runden mit dem Hund. Die war vor allem vom Schnitt her völlig daneben.
Und jetzt Helikon. Eine in schwarz für den Alltag und eine in woodland für Gartenarbeit und Brennholz machen.
Die Helikon sind nicht schlecht, aber mich stört irgendwie der Reißverschluss. Zu helles Messing, ein pieksiger Bügel für das Textilband (schon mit einer Zange entschärfen müssen) und der Reißverschluss ist gefühlt auch kürzer als bei den alten Amerikanern.
Aber sonst ist die Helikon keine schlechte Jacke.
Ach ja, ganz vergessen. Und ich habe noch eine M-65 von Brandit in urban woodland camo. Kommt nicht an die Helikon ran, ist aber auf jeden Fall besser als Mil-Tec.
Und was die Größen angeht:
90er Jahre Alpha und Propper aus den frühen 2000ern wie man es erwartet. Also normal mit Hang zu etwas größer.
Mil-Tec von ca. 2010 fällt sehr groß aus. L ist da wie XL oder vielleicht sogar XXL bei den anderen Herstellern.
Helikon normal, vielleicht eine spur enger als Alpha und Propper.
Brandit fällt von allen am kleinsten aus.