Danke! Hier weiter zum Thema Daumenrampe Kydex speziell für die Jackentasche..
Beiträge von MEATGRINDER
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Hallo zusammen, da es nun allmählich kälter wird und man die Jacken geschlossen trägt, habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie eine Kydex für ein kleines Fixed sein sollte, die man lose in der Jackentasche trägt.
Ich hatte auch noch zwei Kandidaten, die neue Kydexkleidchen brauchten, das KaBar TDI und das Spyderco Swick 2.
Die Kydex für das KaBar ist aus einen dünnen Reststück gefertigt und ist optisch "anders" geworden, als ich es mir vorgestellt habe
. Aber ich wollt sie nicht wieder einstampfen, da das Messer sehr gut sitzt und dieses als solches auch nicht sonderlich edel ist.Die Kydex für das Swick ist mein zweiter Anlauf, da ich mit den ersten Versuch unzufrieden bin, so dass diesmal unbedingt etwas vernünftiges herauskommen musste.
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Da ich meine Fixed entweder IWB, am Gürtel per Clip oder mittels Schultergurt trage, habe ich mit geschlossener Jacke keinen direkten Zugriff auf das Messer. Deshalb wollte ich kleine Messer mit entsprechenden Kydexscheiden, die ich lose in der Jackentasche tragen kann.
Ferner können die Messer während sie noch in der Scheide stecken als Schlaginstrument bzw. Kubotan verwendet werden.Die Kydexscheide des Swick 2 hat zudem die Besonderheit, dass man sie an der Taschenkante abstreifen kann (ähnlich wie bei der Wavemethode von Emerson), so dass das Messer auch in einer Bewegeung gezogen werden kann.
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Nachdem ich mehrere gute Tipps erhalten habe, habe ich mir eine neue Kydex für das Swick gemacht. Mit meinen Erstversuch war ich nicht wirklich zufrieden, da die Kydex:
1. zu groß im Verhältnis zum Messer geraten ist,
2. der Zugwiderstand zu stark ist und
3. die Kydex feine Kratzer auf der Klinge verursacht.Hier die neue. Die Form und die Ablage für den Daumen hat noch einen anderen Hintergrund bzw. Funktion, aber das ist eine andere Geschichte. Nochmals Danke an alle für die vielen Tipps.
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Danke für den Bericht. Ich überlege, ob ich mir das Minimalist als Wharncliffe oder eben als Bowie zulegen soll.
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Ich weiß, dass Kevin Wilkins G11 bei seinen Messern verwendet. Wenn es tatsächlich doppelt so hart wie G10 ist, wird die Verarbeitung auch doppelt so schwer sein.
Kannst du deine Bezugsquelle nennen? Mich würden die Preise des G11 interessieren.
Edit: Ich habe gerade noch diese Seite über Google gefunden http://www.matweb.com/search/d…Text.aspx?bassnum=PGLAM05, dort wird G11 gegenüber G10 als schwächer eingeordnet, sei jedoch schwerer zu schneiden.
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Zum Schluss könnt ihr noch Verschönerungen durchführen, sprich Griffschalen Grooven, Fräsen oder ein passendes Lanyard anfertigen.
Falls es noch Fragen oder Anregeungen geben sollte einfach stellen
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5. Nehmt nun wieder die alten Schalen als Vorlage, um die Stellen für die Aussparungen zu markieren und bohrt diese anschließend aus (Fotos 11-12). Vorsicht: Nicht zu tief bohren. Beim Bohren könnt ihr die Durchmesser der Löcher jedoch großzügig wählen, um die Griffschalen leichter anzupassen und weil diese später mit den Kleber ausgefüllt werden.
6. Überprüft, ob die neuen Griffschalen passen (Fotos 13-14).
7. Jetzt bereitet ihr das Verkleben vor. Hierzu raut ihr die Platinen des Messers und die neuen Griffschalen leicht an (Foto 15) und säubert sie. Nehmt eine Arbeitsunterfläche, die ihr ruhigen Gewissens verschmutzen könnt und verwendet unbedingt Handschuhe, da der Kleber die Haut reizt (Foto 16). Nun vermischt ihr das Harz mit den Härter, falls ihr keine fertige Mischung zur Hand habt, ist das Mischverhältnis in der Regel 1:1 (Fotos 16, 18 ). Nun tragt ihr den Kleber auf die Platinen des Messers auf. Tragt den Kleber nicht zu dick auf, da er sonst an den Seiten herausquillt und die Werkzeuge beschädigt. Achtet darauf, dass kein oder nur sehr wenig Kleber auf die kleine Niete kommt, da die Werkzeuge ansonsten schwergängig werden. Bei den dickeren Bolzen könnt ihr etwas mehr auftragen (Fotos 19-20).
8. Drückt die Schalen leicht an und überprüft, ob nicht doch Kleber an den Seiten herausgetreten ist. Falls ja beseiigt ihn mit einen Tuch.
9. Jetzt klemmt ihr das Messer in eine Schaubstock ein und lasst den Kleber trocknen.
10. Wenn der Kleber getrocknet ist, kommen die Feinarbeiten. Schaut euch eure Griffschalen an und beseitigt überstehendes Material mittels Feile, Sandpapier oder Messer, dies entscheidet das von euch verwendete Material (21). -
Hallo, aufgrund einiger Nachfragen, habe ich eine Kurzanleitung zur Anfertigung von Griffschalen für Victorinox Messer erstellt. Ich hoffe, dass sie den Arbeitsvorgang verdeutlicht.
1. Die alten Griffschalen müssen runter. Dies geht durch leichtes Hebeln an der Öffnung für Zahnstocher usw. mittels Schraubendreher (Foto 1).
2. Wenn die Griffschalen ab sind, sieht man wie diese an die Bolzen des Messers befestigt werden (Foto 2).
3. Nun nimmt man die alten Griffschalen als Vorlage und legt diese auf das Material, aus den die neuen Griffschalen hergestellt werden sollen, in meinen Fall ist dies Leder. Zeichnet die Maße entsprechend an und schneidet im Anschluss hieran die neuen Griffschalen aus (Fotos 3-6). Man sollte besser etwas Material überstehen lassen, das man im Nachhinein abschneiden bzw. abschleifen kann, als bereits bei diesem Schritt zu viel zu entfernen und sich die Arbeit zu versauen.
4. Nehmt die alten Griffschalen. Auf deren Rückseite befinden sich Aussparungen für die Bolzen des Messers. Diese Aussparungen bohrt ihr mit einen passenden Bohren auf (Fotos 7-8 ). Jetzt überprüft ihr, ob die Löcher passen, indem ihr die Schalen auf das Messer legt (Fotos 9-10). -
Heute ist ein Victorinox Craftsman bei mir angekommen, das ich günstig aus der Bucht gefischt habe.
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Becker Necker
Du meinst den Bravo Necker.
Ich werfe dann noch das Ka-Bar Esee Becker BK14 http://www.bladehq.com/item--KaBar-ESEE-Becker-BK14--7078 ins Rennen. Es hat den Griff des Izulas ist jedoch etwas größer und günstiger als das Izula.
Nachteil ist die schlechte Scheide.
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Ich habe vor einiger Zeit im blauen Forum einen Thread gelesen, in dem ein Mitglied verschiedene Kombinationen (Messer/Lampe, Messer/Tool usw.) für ein TekLok gebaut hat.
Ich finde den Einfall gut und habe mir auch mal was vergleichbares gebastelt. Jeweils für die Kombination Lampe/SAK, Lampe/kleines Fixed, Lampe/Kubotan und Messer/Kubotan, aber seht selbst. -
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Für den Anfang doch garnicht so schlecht, wie du schon sagtest Übung macht den Meister. Ein kleiner Tip, der Abstand der Nahtlöcher ist gleichzeitig der Abstand von Naht zur Kante. Das heist 5mm von Loch zu Loch gleich 5mm von Loch zur Kante.
gruss brady
Danke für den Tip, der war mir zuvor nicht bekannt, wie gesagt beim nächsten Mal...
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Mir gefällt die Färbung auch sehr gut, auch wenn ich von dem Charge nicht viel halte.
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Sehr schöne Arbeiten
. Mir gefällt die letzte Scheide ganz besonders gut. Ich habe mir im laufe der Woche zwei Scheiden eine für das Blackness von bullet73 und eine für das Citadel MIdnight Fighter nach deiner Anleitung gemacht. Für das Blacknes wäre die letzte Scheide von dir optimal gewesen, vielleicht muss ich noch eine zweite machen, schließlich macht Übung den Meister.Die fürs Citadel war die erste Lederscheide, die ich gemacht habe, leider sieht sie auch entsprechend aus :loser . Ich hatte große Probleme mit der Naht, da mir kurz vor Schluss der Faden gerissen war (und mithin auch der Geduldsfaden).
Bei der Scheide für das Blacknes hatte ich keine größeren Probleme und ich bin auch zufrieden, bis auf die Gürtellasche.
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Kleine Kydex aus Resten für ein Leatherman Micra.
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Super Bericht und auch für einen wie mich, der keine Ahnung von Taschenlampen hat, sehr gut veranschaulicht.

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Ich trage mein BS Street Bowie als Rechtshänder mittels IWB Loop an der linken Hüfte.
Vorteile:
- Ich komme schnell ans Messer,
- es stört mich nicht egal was ich mache und
- das Messer ist nicht sichtbar, obwohl fast 12cm Klingenlänge. -
Auf der Rückseite der Kunststoffschalen sind die Positionen der Bolzen zu sehen. Ich habe die Löcher durch diese Markierungen gebohrt. Die Löcher, die man so erhält sind kleiner als die Bolzen, so dass man diese noch nachbohren muss. Der Aufwand lohnt sich, da man hierdurch exakt die Positionen der Bolzen erhält.
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Die Bolzen haben wie so kleine Widerhaken an der Spitze, also die sind da ein bisschen breiter.
Beim entfernen sind in den Ausfräsungen der Schalen so keine Ringe aus den Ausfräsungen abgebrochen, die Bolzen waren also in den Bohrungen fest verankert.Weiss nicht wie das mit G10 ist, aber Kunststoffschalen könnte man ja wieder so befestigen.
Ja, ich habe von Anfang an vorgehabt die Schalen zu kleben, aber mir ist auch aufgefallen, dass die Kunststoffschalen auf diese Weise mit dem Messer verankert waren. Beim G10 habe ich auch keine andere Möglichkeit gesehen es an das Messer anzubringen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es machbar sein könnte, Holzschalen ohne Kleber am Messer zu befestigen.
Du könntest versuchen, die Löcher für die Bolzen des Messers etwas kleiner in die Holzschalen zu bohren als der Durchmesser der Bolzen tatsächlich ist. Im Anschluss daran, könnte man die Holzschalen mit Hammerschlägen an das Messer anbringen, da das Holz an den Stellen, wo die Bolzen sind, nachgeben müsste, sollten diese halten.
Abgesehen davon, ist es nicht schwer die Griffschalen zu kleben, man muss nur darauf achten, dass nicht zu viel Kleber benutzt wird, damit dieser nicht auf die Werkzeuge oder die Verriegelung des Messers läuft. Falls doch etwas Kleber beim Zusammenpressen der Griffschalen herausquillt, muss man ihn schnell entfernen.
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Danke für die Kommentare.
homerjay742 Nein, es ist kein Glow in the dark G10.
Das Fräsmuster ist ebenso wie die Farbe des G10 aus der Not geboren. Das Fräsmuster habe ich gewählt, weil ich es für den Anfang einfacher fand als richtige Grooves zu fräsen, bei denen eine gewisse Gleichmäßigkeit nötig ist.
Ich war mir nicht sicher, ob ich mit dem Ergebnis am Ende zufrieden sein werde oder das G10 wieder entferne, deshalb habe ich "nur" das jadefarbene G10, das ich im Angebot gekauft habe, verwendet.
Der Name des Fräsmusters stammt von meiner besseren Hälfte. SIe sagte als sie die Griffschalen sah, dass sie aussehen, als hätte sich ein Holzwurm durchgefressen.
Beim nächsten Mal, werde ich auch Fotos und eine Anleitung von den Arbeitsschritten machen.