Beiträge von saerdnA

    Viele, nicht alle YT-"Kanäler" sind doch nichts weiter als "clickbait-Huren" - muss man mal so deutlich sagen.
    Oft nicht mehr als reine zeitfressende Bespaßung, sonst nichts. Da muss man schon viele Kanäle durchsehen, bevor man welche mit reellen und brauchbaren Tips findet. Betrifft aber wohl viele Fachbereiche, nicht nur den, mit dem wir uns hier vorzugsweise beschäftigen.


    Gruß Andreas

    alexfra, genau die.
    Die von dir verlinkten sind für PUK-Säge. Ja, oder diese hier in 300mm für normale Metallbügelsägen:
    https://www.obi.de/handsaegen-…-300-mm-classic/p/5238654


    Wobei ich die langen bevorzuge, die kann man auch in einen Sägebügel für kurze Baumsägen spannen, damit hat man mehr Bewegungsfreiheit bei größeren Rohstücken. Man kann damit wegen der längeren Züge bequemer und ruhiger sägen. Diese Drähte haben auch den weiteren Vorteil, dass man sie einfach dreht, falls eine Seite zusitzt, oder man reinigt sie mit Drahtbürste. Man darf damit allerdings nicht zuviel Druck beim Sägen ausüben, dabei könnte der Draht durchbiegen und brechen! Immer schön locker gleiten lassen und nicht zu schnell sägen.


    Gruß Andreas

    Für G10 und andere GFK/Verbundplatten verwende ich für Radien die mit HM-Granulat armierten Fliesensägedrähte, die entweder in Kurzform in einer PUK-Säge oder in Langform einer normalen Metallbügelsäge eingespannt werden. Besonders bei kleinen Radien gibt es kaum etwas besseres, gerade weil sie HM-armiert und rund sind. Die langen Geraden und großen Radien werden mit normalen HSS-Blättern vorgeschnitten.


    Gruß Andreas

    Ich habe auf diese Frage in mehreren Foren einen verbüffend naheliegenden Tip erhalten, ich hatte beinahe mit sowas gerechnet: Ein Lenklager für Fahrradlenker als Ausgangsbasis!
    Also das Lenklager kommt diesem am Nächsten, wurde aber vermutlich für diesen Messerzweck serientauglich modifiziert.
    rumpeltroll: die habe ich auch schon angesehen, bei denen scheitert es an der Verschraubungsmöglichkeit der Standardversion, aber evtl. muss ich auch da noch weiter nachsuchen.


    Gruß Andreas

    Das ist irgendein Zwitterdingens... Verdammte Tat aber auch, endlich mal wieder eine Idee zu haben :cursing: :D
    Aber ich bin schon ein Stück weiter gekommen: In GB gibt es eine Firma "bearingboys" mit recht breitem Sortiment von teilweise auch ungewöhnlichen Lagern. Dort werde ich später noch nachforschen. Mit passendem Werkzeug, wäre das Gerber schon zerlegt, aber ich muss erst andere wichtigere Dinge erledigen, das hier läuft nebenher in den Pausen und abends weiter :S


    Hier mal der link für interessierte Stöberer und Tüftler, ich habe vorhin mal kurz durchgesehen, was die anbieten und sogar etwas gefunden, was meiner Suche ei wenig näher kommt:
    Nur der Händler, nicht das Teil: https://www.bearingboys.co.uk/


    Gruß Andreas

    @John117:
    Ich brauche kein Ersatzteil für dieses Messer, ich brauche dieses Bauteil mit unbekannter Bezeichnung/Namen für ein ganz anderes Messerprojekt, was ich gerade austüftle 8)
    Ich war noch etwas ausführlicher mit der Namensfindung, bin aber trotzdem keinen mm weitergekommen. Die bisherigen zusammengesetzten techn. Bezeichnungen waren alle Nieten.
    Es gibt so ein verwandtes Bauteil für Spezialwerkzeuge, wie z.B. Revolverlochzangen - in die Richtung werde ich mein Glück weiter versuchen.


    Bei Böker hatte ich auch schon gefragt, ob weigstens der Name oder die Bezeichnung bekannt ist - auch erfolglos. Halbwegs ähnliche Lager als Sortimentsware habe ich auch schon gefunden, allerdings ohne den offenen Ring. Es ist für diesen Zweck sowohl Lager als auch Hohlachse mit verschraubten Bünden, was die Sache tatsächlich nicht einfacher macht.


    Gruß Andreas

    Ringlager? :)


    Ja, das wäre schön und zu einfach gewesen, das Foto habe ich mit einem Fehlversuch aus der Namenslotterie benannt... :S
    Ringlager, Hülsenlagerring, verschraubbare Ringlager, Ringscharnier, etc. und noch weitere "kreative" möglicherweise zutreffende Wortschöpfungen habe ich durch. Selbst auf der Gerber-HP wird diese Mechanik nicht weiter benannt, vllt. auch nicht mehr. Das Messer neben wenigen ähnlichen Modellen aus der Serie "remix" ist schon etwas älter. Ist wohl eher keine gute Voraussetzung für mein Projekt...


    Solution:
    Normteil denke ich auch nicht, aber es gibt einige Hersteller/Anbieter, die Sonderkonstruktionen anbieten, aber ohne einen halbwegs passenden Namen kann ich die Suche nicht gezielt fortsetzen... ;(


    Gruß Andreas

    Ich bräuchte mal Hilfe...
    Ich bin ja selten um irgendwelche Bauteilbezeichnungen verlegen, aber dieses Teil hat mich fast geschafft. Vllt. fällt es in die Kategorie "aufgeblasene, durchtrainierte Kettenblattschraube", aber dafür ist es einerseits zu groß und andererseits zu schmächtig. Möglicherweise sehe ich den Wald vor lauter Bäumen auch nicht und kenne den Namen sogar.
    Ich habe ein Detailfoto gemacht und hoffe, dass dieser Lager-/Buchsentyp nicht exclusiv für Gerber hergestellt worden ist. Vllt. kennt hier jemand die korrekte Bezeichnung und evtl. sogar Bezugsquellen. Meine Wortkombinationen haben mich bei der Recherche in google nicht wirklich weitergebracht, nur halbwegs ähnlich aber andere, unbrauchbare Konstruktion.


    Gruß Andreas

    Gutes Review!
    Die Löwenmesser haben schon ihren ganz eigenen Charakter, den man vermutlich erst dann wiedererkennt, wenn man die ganzen Plastik- und Verbundmaterialien schon mal hatte. Man kommt irgendwie, irgendwann drauf zurück. Mein alter Nachbar hat mir schon Kaufaufträge für Flohmärkte mitgegeben, falls ich dort mal gute Löwen finden sollte.


    Leider sehr unlustig, vllt. sogar ärgerlich ist aber die regelrechte Preisexplosion, die seit Jahren für die einfachen, aber sehr robusten Löwenmesser im Gange ist. Das hört scheinbar gar nicht mehr auf... Wenn ich manchmal beim lokalen Händler am Schaufenster die Preise querlese, wird mir gerade bei den Löwen beinahe schwindelig...


    Gruß Andreas

    Nein, gehärtet werden muss bereits federharter Federstahl nicht grundsätzlich.
    Ich habe es nur extra erwähnt, weil ich meine Federn mit dieser Vorrichtung teilweise an die Grenze des Mindestbiegeradius bringe und zusätzlich eine Zange zum Formen benutze, darum forme ich meine Federn warm um. Der Biegeradius ist ja auch ein Kriterium, den kann man warm zwar auch nicht umgehen. Aber die Bruchgefahr beim Biegen wird erheblich reduziert und das Biegen selbst erleichtert, womit die Härte zwangsläufig komplett wegreduziert ist... ;(


    Gruß Andreas

    Zitat

    Wenn ich jetzt irgendwelche Zwischengitterplätze mit dem Kohlenstoff aus dem Gefüge besetze dann fehlen die ja wo anders


    Nichts dergleichen...


    Wie schon geschrieben: die WB machts... Im Normalfall geht nichts verloren und es kommt nichts dazu. Es findet nur eine Änderung des Kristallgitters mit Verlagerung des Kohlenstoffs statt.


    ...

    Aus dem Kohlenstoff, der bereits in der Legierung enthalten ist, woher sollte er sonst kommen? Es sei denn, es handelt sich um einen Ausscheidungshärter mit Sonder"karbiden", die primär keinen Kohlenstoff benötigen. Die Feinheiten werden durch die Art der WB gesteuert. Welchen Zweck soll das Härtegut erfüllen, welche Austenitisierungstemperatur für wie lang, welches WB-Verfahren überhaupt, welches Abschrecken, welches Anlassen...


    Gruß Andreas

    Meine Biegevorrichtung sieht so aus:
    Massives Aluprofil mit Steckbolzen, alle mittig steckbar, wahlweise mit Mittelbohrung, um die zu biegende Feder eben mittig zu halten. Funktioniert damit aber nur, wenn man einen geraden Schenkel übrigbehält... Ich sollte dazu sagen, dass ich meist warmbiege und neu härte/anlasse. Damit sind auch die kurzen Abstände der Haltebolzen erklärt. Die dicke Aluscheibe dient dazu, beim Biegerollen mtzudrehen und ggf. als Niederhalter mitzuarbeiten.


    Gruß Andreas

    ich finde hier keinerlei Ansätze für irgendwelchen Humor, jede Frage soll beantwortet werden.


    Auf den ersten Blick, sagen wir mal die erste Vorstellung davon auf das PE ausbalancierte, Haumesser zu konstruieren kann man nicht ernst genug nehmen.


    So isses, die Balance ist mit das Allerwichtigste bei einer Machete, die konkrete Stahlwahl lassen wir mal komplett weg.
    Macheten benutzt man meist über längere Zeit, was schnell ermüdend ist und auf die Knochen/Gelenke geht, allein wegen der Hebellängen und wirksamen Drehmomente. Daher ist die Balance ein enorm wichtiges Merkmal. Wobei ich die Balance aufteilen würde, in Griff-, Klingen- und Gesamtbalance.


    Um das für sich einschätzen zu können, sollte man verschiedene Typen (Größen, Formen) in den Händen gehalten und reell oder nur simulierend benutzt haben. man merkt sehr schnell, ob ein Model "zieht" oder nicht. Das ist nicht mit feststehenden oder klappbaren Messern vergleichbar, auch nicht mit schweren Messern ab sagen wir mal 20cm KL Wenn ich mal wieder Gelüste auf eine Eigenbaumachete hätte, wüsste ich, worauf ich für mich achten muss. Bei Kaufmodellen bräuchte ich nicht lang suchen, wobei die Auswahl selbst in "geeigneteren" Läden meist so klein ist, dass ich gar nicht erst für den "Schwungcheck" zugreifen müsste...


    Ich habe für "fast jeden Baum oder Strauch" im Garten eine eigene Machete, wenn ich mal ran muss, dann liegt da ein Haufen zur Auswahl. Jedes mal bleiben dieselben zwei, manchmal drei übrig, die vorzugsweise eingesetzt werden. Sogar meine Tochter hat ihre Lieblingsmachete, wenn sie mal an die Luft kommt, um mitzumachen. Ist ein altes Foto, sie sind teilweise überarbeitet und es sind einige dazu gekommen.


    e/btw:
    Es gibt etliche Machetenmodelle/Typen, die teilweise für ganz spezielle Arbeiten gedacht sind.


    Gruß Andreas

    Wird einerseits überbewertet. ist andererseits bekannt und obendrein comedy pur...


    Rauchen im Wald ist so oder so ein NoGo, denkt mal an den letzten Herbst, als ein Touri irgendwo im Süden im Spätsommer/Frühherbst einen Waldbrand ausserhalb dieser gesetzlichen Termine verursacht hat... Nutzt also auch nichts, wenn man davor oder danach am unpassenden mit Feuer spielt, teuer wird es sowieso...


    Gruß Andreas