Hallo Eiserner,
ich habe gerade mal mein ESEE 3 aus der Schublade geholt und genau nachgesehen, was Du meinst. Ich verstehe auf jeden Fall, was Du meinst, habe aber das 3 irgendwie immer als ziemlich schneidfreudig wahrgenommen. Vielleicht liegt das an den Messern, die ich sonst so benutze, oder an dem Schneidgut, mit dem ich das Messer konfrontiert habe...
Danke auf jeden Fall für den Hinweis!
Beiträge von xnkrtsx
-
-
Ursprünglich erschien dieses Review hier auf meinem Blog.
Wir kennen vermutlich alle die Messer von ESEE und hatten bestimmt alle schon ein Izula in der Hand, das ESEE 3 und 4 erfreuen sich aber ebenfalls großer Beliebtheit in unseren Kreisen. Vielleicht kann dieses Review ja mal jemandem die Entscheidung erleichtern, welches Messer er zuerst kauft. Nur eins zu kaufen ist nämlich keine Option...


Izula, ESEE 3 und ESEE 4Messer von ESEE Knives
Mit seinen Messern ist ESEE Knives seit langem eine feste Größe auf dem Messermarkt. Beeinflusst von dem Training, das die Köpfe hinter ESEE Knives anbieten, sind die Messer robust und echte Arbeitstiere. Sie entsprechend nicht den Anforderungen an ein klassisches Bushcraft-Messer, dafür sind sie meistens zu dick, können aber in einer Survival-Situation für so ziemlich alles ge- und missbraucht werden. Die Messer von ESEE bestehen alle, abgesehen von den neuen rostfreien Versionen einiger Modelle in 440c, aus 1095 Kohlenstoffstahl, einem sehr beliebten Stahl für Arbeitsmesser. 1095 ist sehr robust, kann leicht nachgeschliffen werden, ist aber gleichzeitig auch nicht extrem schnitthaltig, und rostet leider ziemlich schnell. Das Problem des Rostens löst ESEE mit einer dicken Beschichtung in schwarz, die auch härterer Benutzung standhält. Trotzdem kommt es irgendwann zu Macken in der Beschichtung, die aber bisher die Rostanfälligkeit meiner ESEE-Messer nicht vergrößert hat. Liebe, ein Taschentuch und etwas Ballistol sind alles was nötig ist, um lange Spaß an Messern von ESEE zu haben. ESEE härtet alle Messer aus 57-59 Rockwell und auf alle Messer aus Kohlenstoffstahl gibt es eine lebenslange Garantie, no questions asked.
Die Griffschalen fertigt ESEE aus Leinenmicarta, wem diese zu klein, groß oder unbequem sind, der kann problemlos andere Griffschalen im Internet erwerben. Preislich sind die Messer von ESEE eher moderat, weswegen man auch kein Problem damit hat, sie ohne Rücksicht auf Verluste zu nutzen. Die Messer von ESEE lassen sich alle gut nachschärfen und nehmen eine sehr gute Schärfe an.
Das ESEE 3
Das ESEE 3 ist das kleinste "richtige" Messer, also kein Neckie, von ESEE. Insgesamt ist es gute 21cm lang, davon sind 9,8cm Klingenlänge, von denen wiederum 8,6cm scharf sind. Die Klinge ist 3,2mm stark und das Messer wiegt knappe 150g. Die mitgelieferte Scheide des ESEE 3 besteht aus Plastik, wie man es vom ESEE Izula kennt. Das Messer sitzt in dieser Scheide angenehm fest, klappert nicht und lässt sich gegen angenehmen Widerstand ziehen. Passend für diese Scheide bietet ESEE einen Gürtel- bzw. Stiefelclip an, mit dem das Messer ohne Probleme IWB getragen werden kann, wenn das Messer so auch relativ hoch sitzt. Der Clip sitzt sehr stramm und kann dementsprechend auch als Gürtelclip genutzt werden und sitzt sogar ohne Gürtel sicher im Hosenbund. Für einen IWB-Loop oder einen TekLok sind in der Scheide die nötigen Ösen vorhanden.
Der Griff von ESEE 3 und 4 ist identisch. Er passt perfekt in meine eher kleinen Hände (Handschuhgröße medium), könnte also für Menschen mit sehr großen Händen etwas knapp sein. Wenn der Griff aber in die Hand passt, so lässt sich sehr angenehm mit dem Messer arbeiten, ganz ohne Druckstellen oder das Risiko, abzurutschen.
Mit seiner Länge und relativen schlanken Klinge ist das ESEE 3 ein sehr gutes EDC-Messer. Es macht eine gute Figur beim Frühstück, wenn es daran geht große Mengen Pappe zu verarbeiten, schneidet Lautsprecherkabel oder Kabelbinder, macht aber auch im Wald eine gute Figur, wenn etwa feathersticks herstellen möchte. Falls nötig kann man mit dem ESEE 3 aber auch mal etwas aufhebeln.
Das ESEE 4
Das ESEE 4 ist dem ESEE 3 sehr ähnlich, es ist aber mit 22,9cm Gesamtlänge, wovon 11,4cm Klingenlänge sind, und davon 10,4cm scharf, und einer Stärke von 4,5mm deutlich größer und schwerer, es bringt ganze 210g auf die Wage, ohne Scheide. Die Klingengeometrie ist die gleiche wie beim ESEE 3, aber in die Länge gezogen. Auch das ESEE 4 verfügt über eine Fingermulde für feine Arbeiten und etwas jimping auf dem Klingenrücken.
Das ESEE 4 wird mit einer Kydexscheide geliefert, deren Spannung man mithilfe einer Schraube individuell einstellen kann. Auch in dieser Scheide sitzt das Messer ohne Bedenken und Probleme. Einen Clip bietet ESEE nicht an, dafür wird das Messer mit einem "MOLLE-Rücken" geliefert, an dem man das Messer befestigen kann, so dass es entweder an einer Oberfläche mit MOLLE-Schlaufen oder einem Gürtel befestigt werden kann. Benutzt man den MOLLE-Rücken, so kann man auch das Messer nochmal extra mit einem Stück Klett gegen Verlust sichern.
Für den Alltag ist das ESEE 4 fast schon zu "kräftig" und schwer, aber auch nur fast. Wer kein Problem mit dem Gewicht des Messers hat, der wird mit ihm auch als EDC viel Freude haben. Es schneidet trotz der recht starken Klinge sehr gut, eignet sich aber durch eben diese große Klingenstärke auch problemlos zum Batonen von Holz, das hat in meinem Messer übrigens die Spuren in der Beschichtung hinterlassen. Als robustes Arbeitsmesser ist das ESEE 4 perfekt geeignet und es nutzt den Spielraum in Sachen Klingenlänge im deutschen Recht fast völlig aus.
Fazit
Ich kann beide Messer wirklich nur empfehlen. Als EDC, als Outdoormesser, als Arbeitsmesser oder auch als Notfallmesser im Go-Bag machen sie eine gute Figur, sie sind von makelloser Qualität, die Garantie könnte besser eigentlich gar nicht sein und preislich können sie sich auch sehen lassen. Arnold Schwarzenegger trägt nicht ohne Grund in "Sabotage" ein ESEE 4...
Die Messer von ESEE kann man außerdem in einigen Farben und verschiedenen Ausführungen, etwa mit Wellenschliff oder Glasbrecher, kaufen, so dass jeder etwas finden können sollte, das ihm gefällt. -
Ich fehle auch noch in der Liste.

Danke für's Organisieren! -
Für das Izula kannst Du auch einen passenden Clip kaufen, der an der Scheide angebracht werden kann. Mit dem lässt sich das Izula sehr angenehm im Hosenbund tragen. Ein Messer fast völlig in der Scheide verschwinden zu lassen ergibt halt nur Sinn, wenn man so etwas wie den Ring beim SCOP nutzen kann, um das Messer zu ziehen...
-
Och ja, warum nicht.

-
Danke für das Review, mit dem guten Stück liebäugele ich auch schon eine Weile...
Und vielleicht enden wir irgendwann beide bei QVC und verkaufen da Messer, mit denen man wirklich Autotüren zerlegen kann.
-
Wikipedia gibt eigentlich einen ganz ordentlichen Überblick zur Deutung des Tuches abseits vom immensen Gebrauchswert: https://de.wikipedia.org/wiki/Kufiya
Ich habe mein's von TAD Gear gerade im Winter eigentlich immer dabei, trage es aber nur, wenn ich es wirklich gerade brauche. Ich habe keine Lust, hier in Berlin als jemand wahrgenommen zu werden, der die Symbolik mit politischer Absicht trägt... -
Und hier ein Beispielvideo von einem anderen Hersteller, der total taktisch daherkommt...
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Ursprünglich erschien dieses Review hier auf meinem Blog.
In diesem Beutel befindet sich ein mobiles FitnessstudioSling Trainer, auch Suspension Trainer oder Schlingentrainer genannt, sind seit einigen Jahren aus dem "funktionalen" Training nicht mehr wegzudenken. Das Konzept ist einfach, eigentlich braucht man nur ein Seil oder ein Band in richtiger Länge, einen Punkt zum Aufhängen und zwei Haltegriffe und/oder Schlingen zum Festhalten. Eben weil dieses Konzept so einfach ist, gibt es Sling Trainer von endlos vielen Herstellern und es versuchen sich nicht wenige Sparfüchse auch im Eigenbau. Ich persönlich wurde mich nur sehr ungern in einen von mir zusammengeschusterten Sling Trainer hängen, dementsprechend war ich auf der Suche nach einem guten Sling Trainer. Der deutsche Hersteller eaglefit war so gut, mir einen seiner Trainer zum Ausprobieren zuzusenden. Ich bin mehr als zufrieden.
Wofür ein Sling Trainer?
Seitdem vor guten zehn Jahren ein ehemaliger SEAL den ersten Sling Trainer auf den Markt gebracht hat, sind sie ein echter Fitnesshype geworden. Die Geräte selbst sind, wie ich ja schon beschrieben habe, recht simpel und dementsprechend leicht und mobil. Man kann die Sling Trainer für eine Vielzahl von Übungen mit dem eigenen Körpergewicht nutzen, ein großer Pluspunkt ist die große Belastungsvariabilität, indem man den Winkel des eigenen Körpers zum Sling Trainer verändert, zum Beispiel indem man die Füße anders platziert, kann man jede Übung beinahe beliebig leichter und schwieriger gestalten, so kann mit einem Sling Trainer ohne Umbaupause ein Anfänger ebenso wie ein fortgeschrittener Trainierender arbeiten. Übungen mit dem Sling Trainer gibt es für jedes Körperteil und jeden Muskel, Vorschläge für das Training findet man im Internet und sie liegen jedem guten Schlingentrainer bei.
Ein weiterer Pluspunkt für das Schlingentraining ist, dass der Körper sich bei den Übungen unentwegt stabilisieren muss. Anders als etwa beim Training an einer Maschine bearbeitet man nicht nur eine ausgewählte Gruppe von Muskeln, sondern balanciert sich gleichzeitig aus und fordert auch Muskelgruppen, die in einer Übung nicht direkt angesprochen werden, die aber zur Stabilisierung nötig sind. Den allgemein beliebten core, die Muskulatur des Rumpfes also, trainiert man im Sling Trainer immer.Der Sling Trainer light von eaglefit
Ich hatte das Glück, von eaglefit einen ihrer Sling Trainer light zugeschickt zu bekommen. Schon beim ersten Auspacken wurde mir klar, dass es sich bei diesem Produkt um einen qualitativ sehr hochwertigen Sling Trainer handelt. Das Modell "light" wird von eaglefit als besonders leicht und trotzdem stabil angepriesen. Tatsächlich passt der Sling Trainer komplett in einen recht kleinen Packsack, und mit einem Gewicht von etwa 900g all inclusive findet er problemlos in jeder Sporttasche Platz. Im Lieferumfang enthalten ist ein Übungsposter, der Packsack, eine Umlenkrolle, dank der sich mit dem Sling Trainer sogar noch mehr Übungen ausführen lassen, ein "Längenversteller" der auch zur Befestigung dient, sowie der Sling Trainer selbst, bestehend aus 220cm Faserseil mit 8mm Dicke und zwei gepolsterten Griffen mit Fußschlaufen. Ich habe mir noch einen sogenannten Türanker dazu bestellt, aber dazu später mehr.
Mit dem Sling Trainer light kann man sofort loslegen, man braucht nur einen stabilen Ast, einen Querbalken, ein Gerüst oder etwas vergleichbares, um daran den Sling Trainer zu befestigen. Das geht recht simpel, man wirft einfach das Befestigungsstück über, zum Beispiel, den Ast, zieht es dann durch die Schlinge am Ende, zurrt das Ganze fest und stellt dann die passende Länge ein. Der Sling Trainer kann auf eine Länge zwischen 170cm und 275cm eingestellt werden. Anschließend führt man das Seil des Trainers durch die Umlaufrolle, hakt diese im Karabinerhaken fest und los geht's.
Die Griffe des Sling Trainers light sind sehr angenehm, nicht zu stark gepolstert, was das Greifen schwerer machen würde, gleichzeitig aber auch nicht zu hart, was Druckstellen hinterlassen könnte. Die Fußschlaufen sind großzügig, so dass man auch mit Sportschuhen noch problemlos hineinschlüpfen kann.
Der Sling Trainer light ist bis 160kg belastbar, und das merkt man auch. Selbst bei ordentlicher Belastung knarzt nichts, es verschiebt sich nicht versehentlich der Längenregler und die Griffe machen keinerlei Anstalten, zu brechen. Die Nähte sind allesamt makellos, aber das möchte man auch erwarten dürfen, wenn man sich an das Training mit einem solchen Gerät heranwagt.Der Türanker
Für das Training zuhause, wo zumindest ich keinen Ast oder sonstige Befestigungsmöglichkeiten habe, bietet eaglefit einen Türanker an. Dieser Türanker wird zwischen Tür und Rahmen geklemmt. Auf der einen Seite befindet sich der zum Sling Trainer passende Karabinerhaken, auf der anderen Seite ein festes, aber gepolstertes Element, das sicherstellt, das der Türanker die Tür nicht beschädigt und gleichzeitig sicher und fest sitzt. Die Länge des Gurtbandes passt perfekt zur Höhe der (Neubau-)Türen in meiner Wohnung. Man muss natürlich darauf achten, den Türanker immer genau so zu befestigen, dass die Tür nicht aufgezogen wird, hält man sich an diese sehr simple Regel, dann ist der Türanker bombenfest, wenn die Tür es erlaubt.
Ich benutze den Türanker sehr gerne nicht nur zum Training mit dem Sling Trainer sondern auch zum Befestigen von Widerstandsbändern aus Gummi, etwa zum Mobilitätstraining.Mein Fazit
Ich habe den Sling Trainer light seit mehreren Monaten regelmäßig in Benutzung. Im Italienurlaub erlaubte eine Querstange aus Metall es mir, den Sling Trainer im Wohnzimmer unserer Ferienhauses anzubringen und dort jeden Tag eine kleine Einheit mit dem Sling Trainer durchzuführen. Im Gepäck fiel der Sling Trainer kaum auf, er nimmt etwa soviel Platz weg wie ein Pullover. Im Urlaub die oft erzwungene Sportpause zu umgehen war großartig, nicht zuletzt weil das italienische Essen so auch am Bizeps ansetzte und nicht nur am Bauch...
Zuhause ersetzt der Sling Trainer nicht mein Training an der Langhantel. Zwar lässt sich die Intensität der Übungen mit dem Sling Trainer gut variieren, eine Kniebeuge mit 150kg allerdings kann ich am Sling Trainer nicht nachahmen. Ich nutze den Sling Trainer aktuell als Zusatz zu meinem anderen Training, entweder im Ausdauertraining oder als zusätzliches Training, gerne auch für die beach muscles.
Auch im eigenen Wohnzimmer nimmt der Sling Trainer nur sehr wenig Platz weg und er kann dank des Türankers extrem schnell auf- und wieder abgebaut werden.
Ein Problem, das alle Sling Trainer haben ist allerdings, dass man sich bei richtig ausgeführten Liegestütz im Sling Trainer gerne die Oberarme aufreibt. Mir ist das im Urlaub passiert, als ich an einem Morgen dachte, 200 Liegestütz im Sling Trainer machen zu müssen. Dabei entstanden auf beiden Oberarmen, knapp über den Ellbogen eine wunde Stelle von der Größe eines 2€-Stücks. Diese Wunden bluteten nicht, waren nicht schmerzhaft oder unangenehm, aber sie sehen doof aus und brauchen relativ lange um komplett zu verheilen. Wer also ebenso einen Liegestütz-Marathon im Sling Trainer plant, dem würde ich zu einem Sweatshirt raten, auch wenn es warm ist.
Alles in allem ist der Sling Trainer light von eaglefit ein sehr gelungenes Produkt. Er ist leicht, vielseitig anwendbar, seine Qualität ist über alle Zweifel erhaben, was bei einem Sling Trainer ein absolutes KO-Kriterium ist, und zusammen mit einem Türanker erhält man ein sehr praktisches Trainingstool für daheim. Zusätzlich dazu kann man bei eaglefit den eigenen Sling Trainer farblich nach den eigenen Wünschen gestalten. Wer also eine Alternative zu Liegestütz und Burpees im heimischen Wohnzimmer sucht, viel unterwegs ist oder Zeit in Hotelzimmern totschlagen muss, oder auch im Urlaub nicht auf Sport verzichten möchte, dem kann ich die Sling Trainer von Eaglefit nur empfehlen.
Der Lieferumfang des Sling Trainers light plus Türanker in der Mitte
Befestigungsteil mit Schlaufe und Element zum Verstellen der Länge
Der Griff des Sling Trainers mit der großzügigen Fußschlaufe
Türanker fest verankert
Türanker mit WiderstandsbandDisclaimer: Auch wenn Hersteller oder Anbieter eines Produktes ihre Produkte kostenfrei oder vergünstigt an mich abgeben bedeutet das für mich nicht, dass ich sie positiv besprechen muss. Ich beurteile jedes von mir besprochene Produkt nach bestem Wissen und Gewissen.
-
Klasse, das kommt gleich mal auf meinen Wunschzettel. Danke für den Hinweis!
Die Bewertung auf amazon.de ist ja schon der Kracher...
-
Ursprünglich erschien dieses Review hier auf meinem Blog.
Schon vor einigen Monaten stieß ich, eher zufällig, auf Ned Beaumonts Buch "Championship Streetfighting" im Verlag Paladin Press. Paladin Press verlegt etliche Bücher und DVDs, größtenteils passen diese thematisch in einen "taktischen" Kontext, drehen sich also um Selbstschutz/-verteidigung, (Schuss)waffen oder Militärgeschichte. Ich habe irgendwie immer das Gefühl, dass Bücher aus diesem Verlag entweder wirklich spannend sind, oder aber derart obskur, dass man sie nur als Liebhaber auch nur ansatzweise interessant finden kann. Vielleicht bin ich aber auch einfach Liebhaber einiger Themen...
Beaumonts Buch verspricht einen Einblick in die Welt des Boxens, der es dem Leser ermöglichen soll, die Stärken des Sports Boxen in sein SV-Repertoire aufzunehmen. Das gelingt Beaumont ein Stück weit, dies ist aber, finde ich, nicht der Grund, das Buch zu lesen.
"Championship Streetfighting" umfasst knappe 200 Seiten und einige Dutzend Illustrationen. Beaumont, über den wir im Buch nicht wirklich viel erfahren, beginnt sein Buch mit einem Plädoyer für das Boxen als Mittel zur Selbstverteidigung. Das erste Kapitel stellt die Geschichte und die Vorzüge des Boxens gut heraus, allerdings vergreift sich Beaumont doch etwas im Ton, wenn er über Kampfkünste spricht. Vielleicht ist der Markt (oder besser "die Szene"?) in den Staaten eine andere oder vielleicht habe ich einfach nicht genug schlechte Erfahrungen mit zweifelhaften Kampfkünstlern gemacht, ich muss jedenfalls nicht immer wieder lesen, dass diese minderwertig sind, wenn man sich mit ihnen verteidigen möchte. Auch wenn es vermutlich stimmt.
Im Buch werden vier Prinzipien genannt, die angeblich das Boxen zu einem extrem guten Mittel machen, diese sind:
controlled aggression
momentum equals maximum force
taking a punch
combinationsDer erste Punkt leuchtet schnell ein, erlauben doch einigermaßen gute Kenntnisse des Boxens es, einen Angreifer mit einem probaten Mittel abzuwehren. Es ist nicht immer nötig, einen angetrunkenen Hitzkopf ins Krankenhaus zu prügeln, oft reicht eine schöne Fürhand unter's Auge oder ein Leberhaken, oder mit den Worten des großartigen Paul Sharp: "Für 95% aller physischen Auseinandersetzungen braucht man nicht mehr als eine gute 1-2-Kombination."
Der zweite Punkt ist ein Loblied auf die Schlagtechnik im Boxen. Ich würde Beaumont in diesem Punkt definitiv nicht widersprechen, härter als ein guter Boxer schlägt tatsächlich niemand.
Punkt drei ist ziemlich zentral. Wer Boxen trainiert, der lernt recht schnell das Gefühl kennen, wenn ihm "ordentlich eingeschenkt" wird. Spätestens im Sparring lernt man mit Schlägen umzugehen, ruhig zu bleiben und dass die Lichter schon ganz aus sein müssen, damit man wirklich nicht mehr agieren kann. Wer praktisch nie sparrt, der wird diese Erfahrungen wohl erst im Ernstfall machen, wenn überhaupt.
Punkt vier schließlich ist ziemlich simpel: Die Kombinationen im Boxen sind extrem nützlich, gerade durch die Art und Weise wie Schläge kombiniert werden, und man findet derartige Muster nur in wenigen anderen Kampfkünsten oder Kampfsportarten.
Diese vier Punkte sind, wie ich finde, durchaus überzeugend, um das Boxen für die Selbstverteidigung in Betracht zu ziehen. Wer dies nicht findet, der hat sich dieses Buch vermutlich gar nicht erst gekauft...Im Folgenden beschreibt Beaumont recht gut die Grundlagen des Boxens. Ein Kapitel widmet er der Faust und dem Boxhandschuh, sowie der Kunst sich nicht die Mittelhandknochen zu brechen, ein weiteres der Physik im Boxen, er beschreibt die einzelnen Schläge, die Deckung, die Schrittstellung, das Sich Bewegen, das Abwehren von Schlägen und wie man ihnen ganz ausweichen kann. Diese Informationen sind häufig gut bebildert und leicht verständlich. An einigen Stellen entscheidet Beaumont sich für eine Seite in Konflikten innerhalb des Boxsports, wenn er etwa rät mit jeder Führhand einen Schritt nach vorne zu verbinden, oder bei der Handhaltung für den Kopfhaken, aber das sind Details, die die Nützlichkeit seiner Ausführungen nicht einschränken. Das Buch gibt einen wirklich guten Einblick in die Technik hinter dem Boxen und ist auch für völlige Anfänger gewinnbringend zu lesen.
Was dann folgt ist ein Kapitel über die "dreckigen Tricks" im Boxen. Beaumont beschreibt Dinge, die mittlerweile im Ring verboten sind, genau so wie Techniken oder Prinzipien, die nie ihren Weg in den Ring geschafft haben. Dass er sich auf ein Kapitel mit diesem Inhalt beschränkt ist eine Stärke dieses Buches, da er so nicht in die Falle geheimer, tödlicher Techniken "nur für die Straße" tappt, sondern sie als Optionen vorstellt, falls die Auseinandersetzung eine derartige Intensität hat.
Den Abschluss des Buches bildet ein Kapitel über das Training vieler Boxer inklusive Beschreibungen von Arbeit an verschiedenen Geräten im Boxen, Kraft- und Ausdauertraining, sowie ein Kapitel mit weiteren lesenswerten Büchern über das Boxen oder die Selbstverteidigung, jeweils versehen mit einigen Sätzen zum Buch.
"Championship Streetfighting" ist mit diesem Inhalt bereits eine gelungene Einführung in den Boxsport, mit Fokus auf die Anwendung im persönlichen Notfall. Den Charme des Buches machen aber die vielen Anekdoten aus, die Beaumont, offensichtlich ein Kenner und Freund der Boxhistorie, einbaut. Es finden sich immer wieder kleine Abschnitte, die eigentlich alle sehr unterhaltsam sind, aus den längst vergessenen Zeiten des Boxens. Boxen hat nicht mit Mike Tyson angefangen, schon gar nicht mit Vincent Feigenbutz (völlig unverdienter Sieg gestern...), und auch nicht mit Cassius Clay. Das Boxen ist ein uralter Sport und die Traditionen des Boxens, besonders in den Vereinigten Staaten, und ihre Bedeutung für das Boxen heute kann Beaumont in seinem Buch schön vermitteln. Selbst wer technisch oder taktisch nicht viel aus diesem Buch lernt, die Anekdoten sind den Preis und die Lesezeit allemal wert.
Fazit
Wer sich mit den Grundlagen des Boxens auseinandersetzen möchte, oder wer sich diese und ihren Nutzen "auf der Straße" nochmal vor Augen führen möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Wem das Boxen ohnehin schon am Herzen liegt, dem kann ich "Championship Streetfighting" auch empfehlen, eben weil es so schön die Skurrilitäten, Stärken und die Giganten, auf deren Schultern wir heute stehen, aus der Geschichte dieses wunderbaren Sports beleuchtet.
PS: Beaumont hat auch einige sehr skurrile Bücher veröffentlicht, die ich nicht gelesen habe und dies auch nicht tun werde. Diese Werke mindern nicht die Qualität dieses Buches, bestärken aber mein Bild von Paladin Press...
-
Ich hab's letzte Woche auch mal ausprobiert und war sehr positiv überrascht. Ein unglaublicher Schienbein-Pump nach wenigen Metern hat mich in den letzten Jahren immer eher vom Laufen abgehalten, aber mit dem Versuch Pose zu laufen war das gegessen. Klasse.

Kannst Du vielleicht noch ein Bisschen was zum Umfang eines sinnvollen Flex-Trainings schreiben?Wie Lange/Wieviel Übungen/Welche Übungen/Welche Dauer/ Wieviele Sätze und Wiederholungen etc./Wie oft die Woche? Vor dem Training/nach dem Training oder völlig unabhängig davon?
Es gibt, würde ich sagen, nicht genaue eine Art, sein Mobi-Training zu organisieren. Bei mir gibt es drei Ebenen:
1. Die Alltägliche: Meine Rolle liegt im Wohnzimmer und wird von mir jeden Tag, oft mehrmals, benutzt. Nach dem Frühstück, beim Fernsehen, wenn meine Freundin mich nicht zum Zähneputzen ins Bad lässt, ... Wenn man sich kleine Mobi-Einheiten von wenigen Minuten erstmal angewöhnt hat, kann damit viel erreichen. Gleichzeitig arbeite ich praktisch immer daran, mich gut zu halten, gut zu bücken wenn ich etwas aufhebe und vernünftig zu sitzen.
2. Als Training im Training: Mobilität ist immer Teil meines Aufwärmens, egal ob vor dem Kampfsport, Kraftsport oder dem Ausdauertraining. Ich orientiere mich an den Limber 11, übernehme sie aber nicht exakt. Das sorgt normalerweise für ein gutes Training. Das Ganze dauert dann etwa zehn Minuten. Eine halbe Minute pro Übung und ggfs. Seite sind ein guter Anfang.
3. Feuerwehr spielen: Wenn ich ein akutes Problem habe, etwa schrecklich unglückliche IT-Bänder nach dem Tag im Büro, eine merkliche Blockade in der WS oder einen schmerzenden Ellbogen, dann kümmere ich mich schnellstmöglich darum und versuche, die Arbeit am Problem für ungefähr eine Woche regelmäßig zu verrichten. Das kann in wenigen Minuten geschafft sein, manchmal brauche ich aber auch eine halbe Stunde um mich wieder in Ordnung zu fühlen.Den Einstieg ins Mobilitätstraining macht man am Besten problemorientiert, bei YouTube nach "MWOD [Körperteil mit Problem]" suchen bringt hier oft erste Lösungsvorschläge. Wenn einen gerade nichts umtreibt, kann man sich gut ein fertiges Programm, etwa die Limber 11 oder Neanderthal No More, halten und dann schauen, welche Übungen den größten positiven Effekt haben.
Mich begleiten vor allem die Übungen "Rücken mit Foam Roller" und "Piriformis mit Ball" im Alltag, aber auch der Couch Stretch ist mehrmals die Woche vertrten... -
-
Ich habe "damals" im "Was habt ihr heute bekommen?"-Thread versprochen, mich nochmal zu den Mobility Tools zu äußern, die vor ein paar Monaten bei mir angekommen sind. Hab ich jetzt auch getan: Kleine Einführung ins Mobilitätstraining
Wer spontan Lust bekommt, mit dem Mobilitätstraining anzufangen, dem kann ich Joe DeFrancos "Limber 11" empfehlen:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Eigentlich für ein anderes Forum gedacht, aber vielleicht interessiert es ja auch hier jemanden: Kleine Einführung ins Krafttraining
-
Das Angebot würde ich auch gerne mal wahrnehmen...

Ich experimentiere gerade ein bisschen mit klassischem Ausdauertraining herum und muss ganz ehrlich sagen, dass es mir wirklich Spaß macht und die Effekte klasse sind: Mein Ausdauerexperiment
Passend dazu: Läuft jemand von euch nach der Pose-Methode? -
Im KKB werden die Handschuhe gerade gegen die Sparringshandschuhe von Okami diskutiert, mal schauen, ob ich die auch noch in, oder besser an die Finger bekomme...
-
Ich hatte 2010 mal einen Pullover von Phantom, den ich über alles geliebt habe. Als dann immer mehr Kram von Phantom auf den Markt kam, war ich glücklich mit meinem Equipment und hab mich ein bisschen aus dem MMA ausgeklinkt. Ich hab schon öfter gehört, dass es zeitweise einen kleinen Qualitätseinbruch gab, darüber scheint Phantom aber aktuell hinweg zu sein, zumindest wenn ich mir diese Handschuhe so angucke.
Das Polster ist bei mir noch nie nach hinten geknickt, weder am Sandsack, noch am Partner. War das bei den Booster-Handschuhen von Anfang an so oder hat sich das erst mit der Zeit eingestellt?In Hamburg bin ich leider nicht, hab aber hier in Berlin fast noch kein WLMMA verpasst. Viel Spaß und einen verletzungsfreien Abend wünsche ich euch!
-
Ursprünglich erschien dieses Review hier auf meinem Blog.

Mit MMA verbindet man allgemein die klassischen MMA-Handschuhe, also recht dünne, nur das unterste Fingerglied bedeckende Handschuhe mit offener Handfläche. Mit diesen Handschuhen schützt man in Ring oder Käfig einigermaßen die eigene Hand, ohne dabei die Möglichkeit zu greifen aufzugeben, die am Boden und im Clinch extrem wichtig ist. Während man für sehr leichtes Sparring oder auch Technikarbeit diese Handschuhe durchaus benutzen kann, braucht man für etwas mehr Kontakt unbedingt andere Handschuhe. Im Boxen und Thaiboxen nutzt man klassische Boxhandschuhe, wenn man aber intensiv clinchen möchte, oder sich eher in den Bodenkampf begeben, dann gibt es mittlerweile die Möglichkeit, stärker gepolsterte MMA-Sparringshandschuhe zu benutzen. Genau solche Handschuhe möchte ich heute vorstellen, hergestellt von der Firma Phantom Athletics.
Die Handschuhe
Die von mir hier besprochenen Handschuhe tragen den feschen Namen "Riot". Sie bestehen größtenteils aus Leder, verfügen aber über ein sehr angenehmes Futter aus Textil auf der Innenseite. Dort hat man auch die sehr wahre Bemerkung "MMA is not a Crime" verewigt, die auch der wichtigste Slogan von Phantom Atheltics ist, sowie einige Polizisten in voller riot control-Montur. Auf der Handfläche befindet sich ein Steg für die vier Finger, der Daumen ist einzeln, und damit sehr beweglich, am Rest des Handschuhs angebracht. Die Handschuhe bedecken großzügig das unterste Fingerglied und somit auch den zweiten Fingerknöchel, wodurch diese vor versehentlichen Verletzungen geschützt ist. Der Daumen ist komplett beweglich und trotzdem sehr gut geschützt, laut dem Hersteller "anatomisch korrekt." Die Fingerknöchel, und damit die Schlagfläche der Hand, sind bedeckt von guten 5cm angenehm fester Polsterung. Die Polsterung umschließt die gesamte Vorderseite der Faust und reicht etwa bis zur Mitte des Handrückens, wo sie in ein anderes, etwas dünneres Polster übergeht. So ist die Faust komplett geschützt, gleichzeitig sind aber Bewegungen des Handgelenks ohne Problem möglich, da die unterbrochene Polsterung sehr gute Mobilität ermöglicht.
Der Klettverschluss ist sehr großzügig, so dass die Handschuhe sehr sicher sitzen und schließen, und sich auch mit müden Armen oder unter Stress noch gut öffnen und schließen lassen. Die Flauschfläche des Klettverschlusses ist deutlich größer, so dass es bei suboptimalem Verschließen der Handschuhe nicht zu Hautirritationen oder gar fiesen Kratzern durch überstehende Kletthaken kommt. Der Klettverschluss ist recht steif, was die Stabilität des Handgelenks sehr unterstützt. Er wird durch eine Öffnung im Handschuh gesteckt und dann festgezogen, so dass der Handschuh sich auch einhändig problemlos öffnen und schließen lässt, und das auch schön fest. Zieht man den Klettverschluss einfach nur rund ums Handgelenk bis er verschlossen ist, wie etwa bei den meisten Boxhandschuhen, so neigt man zum einen dazu, die Handschuhe zu verdrehen und kann zum anderen die Handschuhe nie wirklich fest schließen.
Ich habe die Handschuhe in der Größe S/M und sie passen sehr gut. In Mechanix-Handschuhen trage ich Größe M.Das Einsatzgebiet
Die Handschuhe werden vom Hersteller als 7oz-Handschuhe bezeichnet, befinden sich also irgendwo zwischen den klassischen 4oz-MMA Gloves und vollwertigen Boxhandschuhen mit 8 bis 16oz. Diese Angabe bezeichnet das Gewicht des Handschuhs, nicht die tatsächliche Polsterung; bedenkt man, dass am Riot-Handschuh deutlich weniger Material verbaut ist, dann ergibt sich daraus, dass er deutlich besser gepolstert ist als ein 8 oder sogar ein 10oz-Boxhandschuh.
Dementsprechend eignet sich der Handschuh problemlos für leichtes bis mittleres Sparring und kann die eigene Hand und den Gegner schützen, auch wenn es einmal etwas hitziger hergeht, und das im Stand wie auf dem Boden, und überall dazwischen. Das Greifen ist mit dem Riot kein Problem, die anatomisch korrekte Krümmung des Handschuhs unterstützt das Greifen beinahe schon, verhindert aber vor allem versehentliche Stiche ins Auge des Sparringspartners oder das Umbiegen einzelner Finger. Die Polsterung ist natürlich nicht an der Außenseite der Hand, so dass man bei Hammerfäusten trotzdem Vorsicht walten lassen muss.Praxis
Die Riot-Gloves von Phantom Athletics machen im Alltag eine sehr gute Figur. Sie sehen gut aus und sind zum Glück weit entfernt vom kitschigen Macho-Design vieler anderer MMA-Marken. Im gemischten Sparring ist es kein Problem Schläge mit fest geschlossener Faust anzubringen, gleichzeitig ist der Clinch aber auch kein Problem. Für das pummeling, also den Kampf um den underhook sind die Handschuhe trotz des dicken Polsters geeignet, am Boden ist das Polster gelegentlich schon im Weg, was aber ein kleiner Preis für die eigene Sicherheit und die des Partners ist und außerdem dazu führt, dass man sich keine kleinteiligen Bewegungen angewöhnt, die unter Stress ohnehin kaum mehr erfolgreich durchzuführen sind. Alle nötigen Griffe und Bewegungen sind aber kein Problem. Zur Not kann man die Handschuhe auch am Sandsack oder an der Pratze benutzen, sie stabilisieren auch dort sicher das Handgelenk.
Möchte man die Handschuhe nicht im rein sportlichen Training einsetzen, machen sie auch dort eine gute Figur. Das Schlagen ist selbstverständlich kein Problem, ebensowenig das Greifen des Gegners. Das Greifen von Trainingswaffen ist kein Problem, allerdings ist etwa das Ziehen meines Spyderco P'Kal-Trainers aus der Hosentasche mit den Handschuhen nur mit etwas Übung und viel Konzentration möglich.
Die Handschuhe sind sehr bequem und machen einen unverwüstlichen Eindruck auf mich. Sie brauchen nur kurze Zeit zum Eintragen und eigentlich muss auch nur die Fingerpartie im Inneren der Handschuhe etwas weniger steif werden, damit sie sich nicht beim Greifen verdreht und dann drückt und einschneidet. Das war bei meinen Handschuhen nach einer halben Stunde in den Handschuhen geschafft.Fazit
Wer auf der Suche nach 7oz-Handschuhen für's MMA-Training oder das SV-Training ist, dem kann ich die Riot-Gloves von Phantom Athletics nur wärmstens empfehlen. Die Verarbeitung der Handschuhe ist tadellos, der Preis für diese Qualität mehr als angemessen und man dürfte viele Jahre Freude an ihnen haben. Der Beutel, in dem die Handschuhe geliefert werden, ist praktisch und erleichtert das Ordnunghalten, gleichzeitig können die Handschuhe in ihm aber auch auslüften. Die Riot-Handschuhe sind ein tolles Produkt und die hochwertigsten MMA-Sparringshandschuhe, die ich bisher benutzt habe.









Disclaimer: Auch wenn Hersteller oder Anbieter eines Produktes ihre Produkte kostenfrei oder vergünstigt an mich abgeben bedeutet das für mich nicht, dass ich sie positiv besprechen muss. Ich beurteile jedes von mir besprochene Produkt nach bestem Wissen und Gewissen.
-
Ich habe meine SFBs damals bei eBay gekauft, ab und an tauchen da noch welche auf. Mit etwas Glück kannst Du auch mal bei einem Nike-Store nachfragen, die können eigentlich wohl alles bestellen...