Beiträge von basti

    FAZIT


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    Das Rhino ist ein schnuckliges und durch die geschwungene Klinge ein recht elegantes Messer geworden. Aufgrund der Größe mit 15cm optimal, um es als EDC zu nutzen. Der Griff liegt gut in der Hand.
    Die Klingenform ist funktionell und für viele Anwendungsbereiche tauglich. Die Haptik wirkt auf mich wertig und keinesfalls billig. Das Micarta an einem über 200 Euro teuren Streetbeat ist auch nicht besser angepasst.


    Letztlich muss man sagen: das Messer kostet 49,95 Euro!!! Man bekommt eine gut angepasste Kydexscheide dazu, welche in diesem Preissegment auch nicht so üblich ist. Der Tek-Lok ist ebenfalls im Preis inklusive. Das Finish ist eigentlich tadellos.
    Meine einzigen Kritikpunkte ist die ganz leicht spürbare Niete und die etwas zu hoch geratene Öse an der Scheide, welche den Einsatz eines großen Tek-Loks ermöglichen könnte. Beides Sachen die ich dem Messer aufgrund des Preises sehr gut verzeihen kann. Der Umstand mit dem Bolzen empfinde ich nicht als große Sache (Wenn man nur genau hinschaut findet man meist etwas.).


    Preis-Leistung ist für mich top!!! Viel Messer und schönes Design für wenig Geld.


    Viele Grüße
    basti





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    Vielen Dank für´s reinschauen.

    Größenvergleich


    Das Rhino ordnet sich als Dreifingermesser in die Klasse der größeren Neckies oder kleineren Fixed ein. Als EDC bequem zu tragen. Einfach in der Jackentasche oder am Gürtel.


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    Im Vergleich: Strider SLCC, Böker Rhino, Fred Perrin Street Bowie


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    Böker Subcom, Böker Rhino, Rick Hinderer Flashpoint


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    Rhino und Gnome

    Die Scheide.


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    Ein Messer unter 50 Euro. Eigentlich würde ich ein Spritzgußteil erwarten. Aber dem Rhino hat Böker eine Kydex (2mm) spendiert. Früher musste ich mit den Zähnen knirschen, wenn ich Kydex in Vebindung mit (günstigem) Serienmesser hörte. Das Böker Kiridashi besitzt ebenfalls eine Kydex, aber damals konnte mich die Kydexscheide resultierend aus einen undifferenzierten und wackeligen Sitz überhaupt nicht überzeugen. In Verbindung mit der nadelspitzen Klinge der Schrecken in jeder Hosentasche.


    Erster skeptischer Test: Messer langsam eingeschoben... leichtes Klack... das Rhino sitzt. Und das vertrauenserweckend sicher und spielfrei. So soll´s sein!
    Das Einrasten ist nicht so „knackig“ und stramm wie bspw. bei Kydexscheiden der Firma LCG-Gear. Aber das ist auch nicht zwingend notwendig. Die Klinge sitzt recht stramm in der Kydex (wie z.B. das Pohl Force Hornet oder CT-1). Der Zugwiederstand ist gut. Das Messer lässt sich mit kontrolliertem Druck des Daumens entnehmen.


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    In diesem Bereich hat sich Böker sehr verbessert. Auch bei den beiden anderen Vox-Modellen sind die Kydex gut angepasst.


    Sollte die Spannung im Kantenbereich im Laufe des Gebrauchs nachlassen, so lässt sich dies mit einem Heißluftfön innerhalb weniger Minuten wieder anpassen. Die Kanten sind von Hand gerundet und weisen Schleifspuren auf. Aber das ist im grünen Bereich. Im unteren Teil ist an der Faltstelle eine kleine ovale Öffnung gehalten, so dass man die Kydex ausspülen und Wasser ablaufen kann.


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    Im Lieferumfang enthalten ist ein kleiner Tek-Lok. Dieser bereitet bei der Verwendung von breiteren Gürtel das ein oder andere Problem. Der Gürtel wird eingequetscht. Jedoch lässt eine zweite Öse, in direkter Nähe hoffen, auch einen großen Tek-Lok nutzen zu können. Bei meinem Exemplar fehlen leider 2mm. Platz wäre genug, um diese Öse noch etwas weiter nach unten zu versetzen, so dass auch der Große montierbar wäre.


    Ob es bei meinem Exemplar nur Zufall war kann ich leider nicht sagen. Aber hier könnte man in der Fertigung leicht Abhilfe schaffen und die Ösen einfach noch 2mm weiter auseinander zu setzen.


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    Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Scheide gut gemacht ist. Die Traghöhe passt ebenfalls für ein kleines Messer.

    Die Klinge.


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    Wie der Name schon vermuten lässt, besitzt das Rhino eine auffällige und bullige Klinge. Die Sheepfoot-Form bietet eine recht gute Alltagstauglichkeit. Besitzt jedoch den Nachteil, dass keine ausgeprägte Spitze vorhanden ist.


    Die Klinge des Rhino ist knapp 4mm stark und besitzt, wie das Custom von Jesper, einen Hohlschliff. Auf halber Höhe ist die Klinge noch gut 2mm stark. Dies sorgt für eine sehr gute Schneid-Performance. Obst und Gemüse lassen sich sehr gut zubereiten. Also eher das Gegenteil der beiden Boliden Pry-Mate und Mini. Die Klinge ist teilweise spiegelpoliert. Der Hohlschliff längssatiniert. Alle Kanten sind ausreichend gebrochen.


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    Auch Schnitzen macht Spass mit dem Messer. Durch die gebogene Schneide besteht schon mal die Gefahr (wie bereits bei den Pry`s geschrieben) vom Holzstück wegzugleiten, wenn man das Handgelenk recht locker lässt.
    Dem kann man aber entgegenwirken. Ich habe teilweise recht harte Äste bearbeitet. Das ließ sich gut und fein durchführen. In der geschlossenen Faust lässt sich beim Schnitzen auch bei harten Ästen genügend Druck ausüben ohne das der Griff drückt.


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    Auch Draussen mit dabei und produzierte ordentlich Späne.


    Trotz des Hohlschliff`s wirkt die Klinge nicht fragil. Starkes Hebeln in hartem Material und Querbelastung durch verkanten sollte man der Klinge trotzdem ersparen.


    Die leicht nach unten versetzte Klinge lässt sich in lockerer Griffhaltung auch auf flachen Oberflächen vernünftig führen.


    Hier wird das Rhino auch seine stärken ausspielen können: Aufgaben die im Alltag anfallen. Die Klingenform ist beim Vesper oder Picknick zur Nahrungszubereitung genauso gut einsetzbar wie zum Schnitzen oder Kartonagen öffnen. Aufgrund der Größe kommt es als robustes Messer für Bushcraft-Anwendungen sowieso nicht in Frage.


    Als Stahl hat man 12C27 gewählt. Für ein Messer dieser Preisklasse sollte der Stahl in Ordnung sein.


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    Das Rhino war out-of-the-box ordentlich scharf. Mit leichtem Druck war ein rasieren möglich. Ein paar Züge über die weißen Steine des Sharpmaker und die Haare flogen freiwillig vom Arm. Die Schneide ist schmal aber symmetrisch. Aufgrund des Hohlschliff´s braucht diese auch gar nicht so üppig zu sein.


    Im Forum wurde bemängelt, das man in Richtung Ricasso die Schneide wohl auf dem Weg dahin vergessen hat. 2mm am Übergang sind nicht scharf. So etwas resultiert halt aus der Tatsache, dass eine leichte Rundung hin zum Hohlschliff der Klinge notwendig ist, um einen vernünftigen Übergang von dem 4mm flachen Erl zur Klinge zu schaffen. Dies kann man jedoch auch am Original sehen. Wer diesen Bereich überhaupt nicht mag, kann die Stelle und Gelegenheit nutzen, um mit einer kleinen Rundfeile eine ordentliche Schleifkerbe anzubringen. Mich hat das noch nie wirklich gestört, da dieser Bereich beim schleifen meist eh problematisch ist (wenn man keine Kratzer provozieren will) und in der Nutzung kaum Nachteilig ist. Kratzer... . Diese lassen sich auf der polierten Oberfläche auf Dauer nicht vermeiden. Nach den ersten Gebrauchsaktivitäten sind ein paar ganz feine Haarkratzer zu erkennen.


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    Die flach geschliffenen Seiten sind spiegelpoliert. Man sieht zwar jeden Fingerabdruck, aber ein schöner Kontrast zur Satinierung.


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    Zunächst zum Griff und dessen Handlage.


    Der Griff besteht aus schwarzem G10. Die Oberfläche besitzt eine leichte stufenförmige Struktur und bietet damit ähnlich guten Grip wie beim Pry-Mate oder Pry-Mini. Die Teilweise hellere Oberfläche wird im Laufe des Gebrauchs etwas dunkler und speckiger. Eine rote Fiberlage (1mm stark) bietet eine schönen Kontrast und rahmt den massiven knapp 4mm starken Erl ein.


    Diese Materialkombination ist auch bei den beiden anderen Modellen wieder zu finden.


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    Der Griff ist von 1 bis 1,6 cm stark und weist in der Mitte eine leicht bauchige Form auf. Das greift sich angenehm an und was wäre ein Rhino ohne Bäuchlein... .


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    Die Nieten sind den Konturen des Griffs angepasst und mattiert.
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    Am Griffende ist eine Hohniete angebracht, welche einen Innendurchmesser von 4mm besitzt und zum Anbringen einer Lanyard aus Paracord oder Reepschnur geeignet ist. Die großen Hohlnieten des Pry-Mate und -Mini würden bestimmt dem Rhino auch sehr gut stehen. Jesper hat auch einige Exemplare mit großen Hohlnieten gemacht. Jedoch ist die Version mit den drei kleinen Nieten ebenfalls vom Custom übernommen.


    Hier ein kleiner Kritikpunkt: eine Niete auf der rechten Griffseite ist beim „drüberfahren“ mit dem Finger etwas zu spüren. Diese ist noch ein Hauch (vllt. 0,3 mm) zu hoch, während alle anderen plan angepasst sind. Optisch stört es nicht. Auch bei der Benutzung ist es nicht zu spüren. Mit einem Dremel und passendem Aufsatz wäre dies auch anzupassen. Aber es ist einer der wenigen Punkte die man beanstanden könnte. Auf der folgenden Makroaufnahme kann man es etwas erkennen.


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    G10 und Fiber sind vorbildlich an den Erl angepasst. Ähnlich wie bei den beiden anderen VOX-Designs ist ein Übergang kaum, wenn überhaupt nur mit der Nagelkante, zu spüren. Das ist eine sehr saubere Ausführung die ich nicht unbedingt bei einem Messer dieser Preisklasse erwartet hätte. In dieser Sache steht das Rhino dem fast vier mal so teuren Solinger Kollegen nicht nach. Auch ist kein Spalt zwischen Fiber und Stahl am Ricasso oder anderen Stellen erkennbar. Sehr schön gemacht!


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    Auf dem Erl befindet sich die fortlaufende Seriennummer.

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    Die Griffschalen und die Fiberlage sind erstklassig angepasst. Fühlt sich sehr gut an!


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    Serienmäßig ist eine Lanyard im Lieferumfang enthalten, welche direkt an das Messer geknüpft ist und sich dadurch nicht entfernen lässt ohne diese zu zerschneiden. Die Paracordenden hat man recht lang belassen, so das man sich diese nach Bedarf kürzen kann. Auf den Fotos ist diese noch in Auslieferungszustand zu sehen, jedoch wird meine an den Enden auf ca. 1cm gekürzt. Schaut etwas stimmiger aus.


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    Der gut 8cm lange Griff liegt bequem in der Hand. Das Rhino ist eher ein klassisches Dreifingermesser. Der kleine Finger Findet am bauchigen Griffende zum Ansatz der Lanyard platz. Insofern verbessert die Lanyard noch mal das Griffgefühl.
    Die abfallende Rückenlinie schmiegt sich behaglich gegen den Daumenballen. Dieser findet auf dem beginnenden Klingenrücken gut Platz.
    Dies schaut anfänglich vielleicht etwas unbequem aus. Wer jedoch das Böker Trance kennt, dem ist die Handlage bekannt.


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    Die ausgeprägte Fingermulde wirkt der Gefahr des Abrutschen zuverlässig entgegen. Hier ist die Klinge auch nicht ab dem ersten Millimeter scharf.

    Böker Plus – Rhino... Design by Jesper Voxnæs


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    Jesper Voxnæs ist ein Designer und Messermacher aus Løgstrup, Denmark. Seine Messer sind außergewöhnlich und zeichnen sich durch ein sehr homogenes Design mit sehr schöner Linienführung aus. Jesper ist ein lockerer Typ aber auch sehr konsequent in der Ausführung seiner Customs.


    Zwei seiner Designs, das Pry-Mate und Pry-Mini, sind ebenfalls bei Böker als Serienversion erhältlich. Diese werden jedoch in der Solinger Manufaktur von Böker hergestellt.


    Ein Testbericht der beiden Modelle ist hierzu finden.


    Das Pry-Mate zeichnet sich mit 7mm Klingenstärke durch extreme Robustheit aus. Das Pry-Mini ist ein kleiner 5mm starker Bolide für die Hosentasche.


    Das Rhino ist ein kleines universelles feststehendes Messer. Auffällig ist seine ausgeprägte und geschwungene Sheepfoot-Klinge. Und der erste Blick lässt vermuten, dass der Spass beim Schnitzen und Arbeiten mit dem kleinen Nashorn nicht auf der Strecke bleibt.



    Zunächst einmal ein Blick auf verschiedene Varianten des Rhino von Jesper Voxnæs selbst:


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    Luxusversion mit Damast von Devin Thomas.


    Genehmigung seitens des Urhebers VOX Knives zur Veröffentlichung liegt vor. Special Thanks to Jesper.



    Das Rhino erscheint unter dem Label Böker Plus. Dies bedeutet, dass das Messer in Fernost hergestellt wird. Das heisst jedoch nicht zwingend schlechtes. Messer wie das Pohl Force Hornet oder diverse Spydercos zeigen die mögliche und hohe Fertigungsqualität auf.



    Technische Daten:


    • Klingenlänge: 7,7 cm
    • Schneide: ca. 6,7 cm
    • Gesamtlänge: 15,4 cm
    • Griffstärke: max. 1,6 cm
    • Klingenstärke: 4mm
    • Finish: Längssatinierung, Hochglanzpoliert
    • Stahl: 12C27
    • Griffschalen: rotes Fiber mit schwarzem G10
    • Gewicht: 107g (Herstellerangabe)
    • Kydexscheide


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    Das VOX-Rhino wird in dem bekannten schwarzen Böker Plus Karton geliefert.


    Mit gut 15,4 cm ist das Messer kompakt ausgefallen. Auf den Produktfotos wirkt es etwas größer. Dies birgt jedoch aber auch die Chance, ein gutes EDC zu sein.

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    Alpha One Outdoor, Alpha Two und Alpha Three im Vergleich


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    Das Alpha Three ist ein formschönes und dynamisches Tanto. Gerade mit den hellen Griffschalen gefällt es mir sehr gut. Diese wären für den ein oder anderen sicher auch als optional angebotenes Zubehör bestimmt reizvoll.


    Leider ist das Alpha One, Two oder Three imho einfach zu groß, um es als urbanes EDC dauerhaft tragen zu können. So fein das Messer auch ist. Dieser Gedanke kam mir relativ schnell nach dem ersten Auspacken des Alpha One.


    Eine Alternative steht jedoch in den Startlöchern: das Bravo One. :thumbup: Klein und handlich. Das Design ist abgeleitet von der Alpha-Serie und das Griffdesign wurde auf die Größe optimiert.


    Ebenfalls wieder in zwei Versionen erhältlich. Einmal mit partiellem Wellenschliff und beschichteter Klinge, einmal mit glatter Schneide und stonewashed.


    Vielen Dank fürs reinschauen.


    gruß
    basti

    Die Kydex-Scheide


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    Als Zubehör ebenfalls neu ist eine Kydex-Scheide, um das Messer auch im geöffneten Zustand an Ausrüstungsgegenständen oder dem Gürtel zu befestigen. So ist die Nutzung des Messers unter schwierigen Bedingungen einfacher. Einsatzspektrum und Flexibilität werden nochmals erhöht.


    Die Kydex-Scheide wird ebenso, wie die Scheiden für Hornet und CT1 von der Firma Höppner & Schumann in Troisdorf-Oberlar gefertigt. Eine Besonderheit ist, dass die Kydex zu allen bisherigen Alpha-Modellen kompatibel ist. Sowohl Alpha One, Two, Three, mit Clip, ohne Clip, mit und ohne montierten Klingenheber lassen sich sicher verstauen.


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    Auch mit Tip-down montierten Clip kein Problem, wenn auch die Kydex dann etwas mehr spannt.


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    Die Kydex ist wieder sehr sauber verarbeitet. Die Kanten sind fein geschliffen und die Konturen sauber heraus geformt. Das Messer rastet stramm ein und lässt sich mit angenehmen Widerstand entnehmen. Die Passgenauigkeit ist hoch - kein wackeln oder bewegen der Klinge möglich. Die Gefahr eines Verlustes wird auch bei Tip up Trageweise nicht bestehen. Daumen und Zeigefinger lassen sich am weitestgehend freigehaltenen Griff gut platzieren. Ein umgreifen ist nicht notwendig.


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    Im Lieferumfang ist ein großer Tek-Lok enthalten. Dabei handelt es sich auch bereits um die neue überarbeitete Version von Bladetech. Der Verschluss wird nun durch einen eingebauten ausschwenkbaren kleinen Hebel gesichert und macht ein versehentliches Öffnen ziemlich unmöglich. Mir ist es bisher noch nicht gelungen diesen unbeabsichtigt zu öffnen.


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    Anstelle des losen Kunststoffteils ist der Sicherungshebel nun verlustsicher eingebaut.

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    Die Größeneinstellung für die Gürtelbreite wird nun gesteckt/ geklickt anstelle einer Verschraubung (welche zusätzlich zum Justieren einen Schraubendreher benötigt). Zudem ist der Tek-Lok aufgrund der gewölbten und gerundeten Formen gefälliger und moderner geworden.


    Für alle, die ihr Alpha ähnlich einem Fixed, sei es bei Outdooraktivitäten oder im beruflichen Einsatzspektrum, tragen möchten ist die Kydex zu empfehlen. Mit 42,00 Euro inklusive dem großen Tek-Lok ist der Preis absolut angemessen.



    Wer es lieber im geschlossenen Zustand transportieren möchte, für den könnte der Holster von 75 Tactical passen. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Pohl Force entwickelt und besitzt ein kleines zusätzliches Fach, um den eventl. demontierten Clip oder Zubehör aufzunehmen. Dieser passt ebenfalls zum neuen Modell und ist auch farblich entsprechend wählbar.


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    Zähne zeigen: dem Alpha Three wurde der 2.1er – der erste Schneidezahn - gezogen.


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    Tantoform oder nicht?


    – Sicherlich größtenteils eine Geschmacksache. Der eine mag sie der andere weniger. Die Droppoint-Variante mit Recurve ist etwas schnittfreudiger als die Tantoversion, da die Klinge doch einen fast kompletten Flachschliff bietet. Die Tanto-Klinge hingegen ist sehr stabil mit guten Schneideigenschaften. Bei beiden Klingen wurde ein recht ausgewogenes Verhältnis gewählt.


    Leichte Hackarbeiten lassen sich auch mit dem A3 gut bewerkstelligen. Es lässt sich gezielt mit dem ersten glatten Klingenbereich (nach dem Wellenschliff) arbeiten. Auch stärkere Äste können gut bearbeitet werden. Bei ganz feinen Schnitzarbeiten spürt man schon etwas, dass der Flachschliff nicht so ausgeprägt ist wie bei dem Alpha Two. Die Beschichtung trug von den Holzarbeiten so gut wie keinerlei Verschleiß davon. Vermutlich wird diese zunächst nur etwas glatter und glänzender. Nach den diversen Schnitz- und Hackarbeiten rasierte die Schneide noch mühelos. Auch Druckschnitt durch Papier war möglich.


    Etwas Sorgfalt verlangt die Tantoform beim Nachschleifen, um das Verrunden der Kante zu vermeiden. Gerade bei der Arbeit mit beispielsweise dem Sharpmaker.
    Die Klingenform des Alpha 3 sieht aufgrund der runtergezogenen Spitze, dem leicht gerundeten Klingenrücken und der langgezogenen, im flachen Winkel verlaufenden, vorderen Schneide sehr dynamisch aus.


    Die Verarbeitung ist wie gewohnt auf einem hohen Niveau. Mängel waren keine ersichtlich. Allenfalls ist die PTFE-Klingenbeschichtung etwas rauer und matter als die PVD-Beschichtung geworden und zeigt an zwei Stellen im Randbereich kleine Sprenkler. Jedoch wäre die PVD-Ausführung in Verbindung mit dem D2 keine optimale Kombination gewesen.
    Das mitgelieferte Zubehör ist mit Zippertasche, optionalen Klingenheber, Patch, Aufkleber etc. wieder umfangreich und auf das Modell abgestimmt.


    Das Alpha Three ist ebenso wie das Two sehr solide konstruiert und hochwertig verarbeitet. Für 159 Euro bekommt man ein sehr funktionales Taschenmesser und ferner sehr guten Kundenservice dazu.

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    Die Achse lässt sich einfach mit einem 5-Cent-Stück, flachen Schlüsselkopf etc. einstellen und so den Klingengang justieren. Weder horizontales noch vertikales Klingenspiel sind zu spüren.


    Der Glasbrecher, ist in der großen hinteren Gewindehülse direkt verschraubt und somit demontierbar, wenn dieser abgenutzt oder nicht gewünscht ist.


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    Neu sind die hellbraunen (dark-earth brown) Griffschalen. Dabei handelt es sich um ein dunkles Sandfarben. In Kombination mit den schwarzen Platinen und der schwarzen Backlockfeder sorgen diese für einen schönen Kontrast.


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    Der Drahtclip hat eine optimale Spannung und lässt sich beidseitig Tip-up montieren. Angesichts des mit dem Alpha One und Two identischen Griff`s sind auch beim Alpha Three viele Griffpositionen möglich. Bilder und detaillierte Ausführungen dazu sind im Alpha One- Review zu finden.


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    Die Klinge wird nun aus D2 gefertigt. Dieser besitzt eine Härte von ca. 61 HRC. Der D2 sorgt aufgrund vieler Carbide für eine hohe Verschleißfestigkeit. Zudem ist der D2 sehr schnitthaltig. Für detaillierte Angaben bitte im Forum informieren, es bestehen einige Threads zum Thema D2-Stahl. Negative Erfahrungen habe ich mit dem D2, aufgrund zweier Gebrauchsmesser, auch in Bezug auf Rostanfälligkeit, noch nicht gemacht.


    Auch andere große Hersteller wie Benchmade verwenden den D2 wieder vermehrt an ihren Modellen.


    Die Klinge ist mit einer PTFE-Beschichtung als Korrosionsschutz versehen. Diese ist etwas rauer als die sonst verwendete PVD-Beschichtung. Tests in aggressivem Wasser-Salz-Nebel ergaben, dass die PVD-Beschichtung in Verbindung mit dem D2-Stahl keinen optimalen Schutz bot, so dass eine PTFE-Beschichtung mit besserer Schutzwirkung gewählt wurde.


    Im geschlossenen Zustand sind Tanto- und Recurve Variante fast nicht zu unterscheiden. Beide Klingen haben eine identische Rückenlinie.


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    Klingenheber: dieser liegt für eine optionale Montage bei Bedarf im Zubehör dabei.


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    Infolge der Tantoform ist die Klinge sehr stabil. Der Flachschliff ist bis zur Hälfte der Klingenhöhe (ca. 17mm) hochgezogen. Im Rückenbereich besitzt die Klinge bis 26mm vor Klingenspitze ihre volle Stärke von 5mm. Alpha One/ Two weisen in diesem Bereich eine Klingenstärke von um die 3-4mm auf.
    Die Klingenspitze befindet sich ebenso auf gleicher Höhe wie beim Alpha Two und sorgt für eine gute Kontrolliertbarkeit.
    Der Wellenschliff ist rechtsseitig angebracht, mit 30mm aber etwas kürzer ausgefallen. Genau ein „großer Zahn“ wurde weggelassen. Für Arbeiten wie das Kappen von Gurten und Seilen aber dennoch ausreichend. Daneben stehen noch ca. 7,2 cm glatte Schneide zu Verfügung.

    Das Pohl Force Alpha ist noch ein Stück markanter geworden. Alpha Three - Tanto


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    Review: Alpha Three
    Die Alpha-Serie ist um ein weiteres Modell reicher.


    Das Alpha 3 ist unter anderem auf Anregung eines beruflichen Nutzers entstanden. Jedoch kam bereits nach Release des Alpha One im Frühjahr 2009 vereinzelt das Interesse nach einer Tanto-Version auf.


    Zunächst ein kurzer Rückblick, besonders für jeden Interessierten, welcher das Modell noch nicht seit dem ersten Erscheinen kennt.


    Bei dem Alpha handelt es sich um das erste eigenständige Design der Firma Pohl Force. Erschienen in der ersten Version mit dem Alpha One im Frühjahr 2009. Zielsetzung war es, einen hochwertigen und robusten Folder zu schaffen, welcher sich auch mit Handschuhen sicher bedienen lässt. Aufgrund der besonderen Griffform sind vielfältige Griffpositionen möglich. So lässt sich der doch recht große Folder auch weit vorne greifen, um feine Arbeiten ausführen zu können. Durch die stufenförmige Grifflinie greift sich das Alpha auch mit kleineren Händen gut und sicher.


    Ein sehr ausführliches Review zum Alpha One und Alpha Two ist hier zu finden.


    Anstelle einfach ein weiteres Design auf den Markt zu werfen entschied man sich konsequent dafür, das Alpha One in einer nächsten Generation noch ein bisschen besser zu machen. Das Alpha Two erschien im Herbst 2009.


    Bei dem Alpha One bestand die sehr massive 11mm starke Klingenachse noch aus zwei Schrauben und einer Hülse. Dies wurde in eine zweiteilige Version geändert. Zudem wurde das Messer mit einem austauschbaren Glasbrecher ausgestattet.


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    Bei dem Alpha Three handelt es sich um eine Variante mit einer Tantoklinge. Eine weitere Neuerung ist ferner der Stahl. Die Wahl fiel auf den D2. Anstelle des 440C wird die Klinge nun aus D2-Stahl mit einer Rockwell-Härte von 61 hergestellt.


    Bereits mit dem Alpha One war und bin ich sehr zufrieden. Das Messer hat bei Kanu-, Segel- und diversen anderen Outdoor-Aktivitäten sowie im Alltag gute Dienste geleistet.

    Die technischen Daten:

    • Klinge aus D2 (1.2379), ca. 61 HRC, mit schwarz beschichteter PTFE-Oberfläche
    • partieller Wellenschliff
    • Klingenlänge 11,3 cm
    • Klingenstärke 5mm
    • Griffschalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit einer speziellen Mold-Tech – 11050-Struktur, ca. 4mm stark
    • Platinen aus 2 mm Edelstahl
    • Teflon- und Bronzewasher
    • Hohlachsen mit 11mm Durchmesser
    • Draht-Clip
    • Lanyard aus Flexcord
    • Gesamtlänge 26 cm
    • Gewicht 280g


    • Alpha Three Desert – mit braunen Griffschalen
    • Alpha Three Survival- mit schwarzen Griffschalen
    • Preis: je 159 Euro


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    Die Sammlertaschen sind farblich je dem Modell angepasst.


    Das Alpha Three wird, wie bereits die anderen Modelle auch, in der bekannten schwarz-gelben Box geliefert. Das Messer liegt in einer wertigen Zippertasche eingepackt in welcher auch die Anleitung, Zertifikat und ein optionaler Klingenheber zu finden sind. Auf dieser befindet sich ein gesticktes Pohl Force Klett-Patch.


    Vor dem Versand werden alle Exemplare von Dietmar Pohl persönlich überprüft, um einen einwandfreien Zustand bei der Auslieferung zu gewähren.


    Bei dem Alpha Three hat man die Wahl zwischen zwei Griffschalen-Varianten. Einmal in schwarz und einmal in sandfarben bzw. dark-earth-brown. In Bezug auf die Klingen-Version steht diesmal nur eine Variante mit schwarz beschichteter Klinge und partiellem Wellenschliff zur Verfügung.


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    Die Konstruktion des Messer ist identisch mit der des aktuell erhältlichen Alpha Two. Die Griffschalen bestehen aus 4mm starkem glasfaserverstärktem Kunststoff mit einer speziellen Oberfläche, welche die Griffigkeit erhöht. Dieser Kunststoff bietet aufgrund hoher mechanischer Beanspruchbarkeit und sehr gutem Korrosionsverhalten sehr gute Eigenschaften für robuste Griffschalen. Die Haptik ist in Verbindung mit der zellartigen Struktur hochwertig.


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    Alle Schrauben sind mit blauer Schraubensicherung versehen.


    Die Konstruktion des Alpha ist sehr solide. Unter den Griffschalen befinden sich 2mm starke Platinen mit Aussparungen zur Gewichtsreduzierung. Nach dem Zerlegen lässt sich das Messer wieder zusammenbauen ohne das dabei Probleme mit der Passgenauigkeit und daraus resultierenden Funktionsstörungen entstehen. Wichtig ist jedoch, die Platinen bei der Montage gerade aufzubringen, damit diese nicht an einzelnen Stellen verkanten.


    Diese Passgenauigkeit resultiert unter anderem aus dem Aufbau mit separaten Gewindehülsen. Selbige sorgen neben der 11mm starken Achse und der eben so dimensionierten hinteren Hülse, dass sich alle Teile passgenau zusammenfügen. Platinen und Griffschalen werden mit den Griffschrauben sowie über die Hohlachse und hintere Hülse verschraubt. Durch eine flache Kante sitzen die Gewindehülsen und die Achse verdreh sicher in der richtigen Position. Die stramme Backlockfeder sitzt in einer Aussparung im Backspacer. Ein zusätzlicher, in die beiden Platinen greifender, Bolzen nimmt die Belastungskräfte auf.


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    Die Klinge läuft auf einer Kombination aus dünnen Teflon- und Bronzewasher. Klingenwurzel und Federkopf sind poliert. Der daraus resultierende Klingengang ist angenehm, wenn auch stramm aufgrund des soliden Backlocks.


    Im Ergebnis eine saubere und durchdachte Konstruktion.


    Alle Schrauben sowie auch die Achse sind mit Schraubensicherung versehen und sind bei Auslieferung in einem hervorragenden Zustand. Kaum bzw. keine Kratzspuren sind von der Montage erkennbar. Bei einigen anderen Herstellern kann man gleich ein paar Ersatzschrauben beim Kauf bestellen, da das Torxprofil im Schraubenkopf teilweise zerstört ist.


    Die Klinge liegt im Ricassobereich direkt auf der Achse der Backlockfeder auf. Auf den Fotos schaut es so aus, als würde die Schneide leicht den Backspacer berühren. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Platzangebot im Griff wird sehr gut ausgenutzt. Die Schneide ist bei beiden Exemplaren symmetrisch und sauber angebracht. “Out of the box“ rasierscharf abgezogen. Druckschnitt durch Papier ebenso ohne Probleme möglich. Im geschlossenen Zustand sitzt die Klinge mittig.

    In kürze wird es zum Alpha 3 einen kleinen Bericht dazu von mir wieder geben. Ein paar Bilder werden auch zu sehen sein.


    Das dark-earth-brown ist eine sehr gelungene Abwechslung und ergibt einen schönen Kontrast zu den schwarzen Liner.

    Hallo,


    die blaue Seite von einem Radiergummi funktioniert sehr gut. Bei gestrahlten Klingen wie von Strider sind damit kleine Rostpünktchen sehr gut zu entfernen.

    Hallo,


    so wie ich Dietmar verstanden habe, resultiert die reine Zweihandvariante aufgrund der Klingengeometrie. Dies habe ich oben ja schon beschrieben. Aufgrund der Klingenstärke ist es nicht zufriedenstellend möglich, eine ausreichend dimensionierte Madenschraube so sauber ohne Klingenheber in der Klinge zu montieren, wie es beim Alpha der Fall ist (bzw. die fertigungstechnische Umsetzung dessen). Eine teilweise herausstehende Schraube oder offenes Gewinde, ohne montierten Heber, waren für Dietmar Pohl keine akzeptable Lösung. Und so ist die Outdoor-Version auch konsequenterweise eine reine Zweihandversion geworden.


    Was von vielen gefordert wurde und ich selbst auch begrüße (in Deutschland ist nun mal, aufgrund dessen, dass der Grossteil aller Folder einen einhändig zu bedienenden Mechanismus besitzt, die Auswahl doch aktuell sehr begrenzt).


    Auch unter diesen Gesichtpunkten sehe ich den Folder ganz gut positioniert. Aktuell ist in diesem Segment (moderner Folder auf Zweihandbedienung konstruiert, mit modernem Materialmix, Clip sowie für einen wirklichen EDC-Gebrauch vernünftigen Abmessungen) die Auswahl ja doch sehr spärlich.

    Hallo,


    für den dauerhaften Einsatz im Schulalltag bietet der Jumbo natürlich zu wenig Fassungsvermögen. Dies ergibt sich auch schon aus den Abmessungen der einzelnen Fächer (siehe Review am Anfang des Threads).


    Zudem wäre es vermutlich dauerhaft nicht sehr bequem, das aus dem Verstauten (Blöcke, Bücher Ordner etc.) resultierende Gewicht auf einer Schulter, in Form einer Umhängetasche wie dem Jumbo, zu tragen.


    Bei einem solchen Einsatzzweck ist letztlich ein Rucksack das Praktikabelste. Gerade auch, wenn man mal weitere Strecken zu Fuß zurückzulegen hat. Zudem hat man beide Hände frei. Auch hier habe ich lange Zeit nach einem optimalen Modell gesucht. Fündig geworden bin ich bei Wenger mit dem Synergy. Wichtig war, das ein (oder zwei) großer Ordner, Notebook und Bücher gut reinpassen. Der Synergy ist ein echtes Raumwunder. Ich habe mehrere Modelle von Wenger in der Hand gehabt und verglichen. Von allen bietet dieses Modell den meisten Stauraum. Die Verarbeitung ist sehr gut. Im Netz schon für um die 60-70 € zu finden. Auch Kleinteile lassen sich geordnet unterbringen. Zudem sind meine Erfahrungen mit dem Kundenservice erstklassig. Für den Schul- und Unialltag ein genialer Rucksack.


    Das Jumbo Versipack ist eher als Tasche für Geldbörse, Telefon, Lampe, Messer, kompakte Digi, Sonnenbrille, Verpflegung für einen Tagesausflug etc. geeignet. Und das sehr gut.