Beiträge von Hatamoto

    @ Argento


    Dieses Messer hab ich bereits vor längerer Zeit schon gesichtet und mal abgespeichert.
    Aber die Konturen sind viel markanter als das Filmmesser.
    Es gibt ein paar, die kommen noch näher dran, sind aber quer Beet verstreut bei einigen alteingesessenen US-Knifemakern, wie ich heut mal wieder recherchiert hab.


    Hab heut auch wieder Anfragen losgemailt, eine nochmal an Nordic Knives, inkl. ein paar schlechter Fotos. Die sollen dort mal einen Angestellten alten Hasen ins Kreuzverhör nehmen, wer die Messer damals vertingelt hat.


    So exquisit wie dieses gesuchte Teil, und so selten, gar unauffindbar, da MUSS sich doch einer erinnern, werd mal gefertigt hat.


    Die zweite Anfrage ging heute an eine Koryphäe des Handwerks, an Dietmar F. Kressler, der in etwa auch so einen Stil fertigt und lange genug dabei ist, seine Pappenheimer weltweit zu kennen.


    Ich lass nix unversucht.


    Die Autogrammadresse von Tcheky Karyo hab ich auch schon, der bekommt den nächsten Brief.
    Womöglich spielt der auch heute noch mit seinem Bowie rum, wenn er mal Sonntags auf seiner Veranda sitzt, hihi !!!


    Ich halt euch auf dem Laufenden !


    M. G.

    Vielen Dank,


    Wie gesagt, hier wollt ich nur mal wieder am Griff üben.
    Hat mich schon auch ein paar Nerven gekostet, weil die beigelegten mikrigen Schraubnieten nicht zogen.


    Beim Konturieren des Griffs hab ich leider ein paar Schraubköpfe überschliffen, was dann gar nicht mehr schön ausgesehen hat.
    Also alles nochmal rausgebohrt, größere Grundlöcher gesetzt und anständige Corby-Schraubnieten verwendet.
    Die wurden dann aber auch überschliffen, was aber ja in der Regel eh immer gemacht wird.


    Alles gottseidank ohne bleibende Schadspuren vonstatten gegangen.


    M. G.

    So schlank, daß ich im Foto-Dschungel grad drübergestolpert bin.
    Da war ja noch so ne tolle Herausforderung:


    Pohl Force Lima One !


    Das "Stangenteil" war einem Kollegen zu groß, die Form aber gefiel sehr.
    Also,
    Stahl 1.4125 in 5mm besorgt,
    OAL 245 mm
    Mit Steinmehl schön matt gestrahlt
    Ein paar Detailänderungen eingearbeitet


    Scheide aus 2mm Kydex von Alfred Wolter, super Arbeit
    Großer Tek-Lock


    Die Feilerei? O Mann, das war was!
    Bei diesem Exemplar bohrte ich noch 4mm Löcher außenrum, da die Flex noch nicht besorgt war.
    Mensch heut, da klemmt ne Inox-Trennscheibe drin, die geht durch wie durch warme Butter. :)


    Hat schon die ersten Schneewandertouren bravourös gemeistert, Kollege ist sichtlich zufrieden ob seines persönlichen Unikats.



    M. G.

    Mein aktuell letztes fertiggestelltes Top-Teil, steht nunmehr grad in Wartestellung bzgl. der Materialwahl und Form der Scheide.


    Kenner sehen sicher Ähnlichkeit auf Bekanntes,
    genau, hier hab ich ein Bastinelli RED nachgebaut.
    Weil mir das Original schlichtweg zu klein ist.
    Mit ein paar gelungenen Detailänderungen, die sehr schön geworden sind, wie ich meine.


    1.4125 in 5mm vom Jürgen


    OAL 240mm, davon Klinge 118mm !!! Genau, UNEINGESCHRÄNKT FÜHRBAR.


    Full Flat Grind, scharf ohne Ende, 60 hrc


    geänderte Daumenauflage, geriffelt, False Edge ca. 1,5 mm
    Klingenoberfläche mit besonderem Steinmehl gestrahlt, daher mattes, aber sehr glattes, tolles Finish.


    Griff dunkelgrün-schwarzes Micarta, rote Fiberzwischenlage, verschraubt mit Corbys + 2K Epoxy, mittig ein schöner Mosaik-Pin 6mm


    Ein großer Dank für meine Eigenbauten sei hier ausdrücklich erwähnt an die Klingenschmiede Weiß in Landshut.
    Der Louis bekommt alle meine Schliff-Wünsche regelmäßig top hin, so eben auch bei diesem vorgestellten Kandidaten.


    Auf dieses Messer bin ich momentan am meisten stolz.
    Die Genauigkeit der einzelnen Arbeitsabläufe, Bohrungen, Grundlöcher setzen, Griff konturieren, finishen, das hat mich hier besonders fasziniert und gefreut, daß alles 100%ig gepaßt hat.


    Das Ergebnis, was ein Laie, und ja, ICH bezeichne mich noch so, nach kurzer Übungszeit hinbekommt, hat mich beinahe umgehauen.


    Schreibt mir doch bitte, welchen Eindruck ihr davon habt !


    Besten Dank


    M. G.

    Was einfaches, nur mal so zum Üben, und weil's wie immer Spaß gemacht hat.


    440c Klinge, von 'nem Freundlichen aus'm Netz, bekommt man schon fertig gehärtet und gefinished.
    OAL 224mm
    Klinge 114mm bis vorderste Stelle vom Griff, 4mm dick
    Griff somit 110mm
    Grau-grüne Micarta-Schalen mit roter Zwischenlage, verschraubt mit Corbys + 2K Epoxy


    Ein schöner Handschmeichler, scharf und gefährlich spitz!


    Hierfür hab ich schwarzes Leder als Scheide vorgesehen.


    M. G.

    Ich sage euch,
    durch Zufall bekam ich seinerzeit Kontakt mit PETER COYOTE persönlich !!!!!
    Ich habe an eine vermeintliche Quelle meine diesbezügliche Frage gestellt, woraufhin ich nach kurzer Zeit schon eine Antwort erhielt.
    Von DIESEM Schauspieler persönlich. UNGLAUBLICH !!!


    Peter Coyote schrieb sehr nett zurück, er erinnere sich noch gut an seine Rolle und SEIN damalig verwendetes Messer, das Randall Mod.14,
    konnte mir aber zu seinem großen Bedauern leider nicht sagen, von wem das Messer seines Filmpartners stammte.


    Sehr, sehr, schade.


    Eine einzige Quelle die ich erfuhr, wo die Messer als Requisiten seinerzeit "eingekauft" wurden, sei angeblich die Firma "NORDIC KNIVES" in den USA gewesen.
    Auch eine dahin gesendete Anfrage blieb in der umgehend erhaltenen Antwort leider ergebnislos. ;(


    Leider ist der Schauspieler Raul Cortez bereits 2006 verstorben, so daß ich meine Bemühungen ihmseits nicht mehr ausführen kann, ihn zu fragen, welches denn sein benutztes Schmuckstück war.


    Was also kann noch unternommen werden ???
    Trau Dich was und versuch ALLES, was dich ans Ziel bringen kann, sagt man sich immer.
    Filmproduzent, etc. ausfindig machen, kontaktieren ?!?


    Ich finds schon äußerst bemerkenswert, daß dieses geheimnisvolle Messer so viele Interessenten hat, und es doch scheinbar unauffindbar ist.


    Nun, eine meiner Tugenden ist, GEDULD zu haben. Es nimmt alles seinen Lauf und ..... irgendwann steht hier der Name dieses Messers.
    Garantiert.


    Zu Joe Kious sei noch erwähnt, daß die Info vorliegt, eines seiner Messer wurde von "Hermes" geführt, ein Bowie-Fighter Custom.


    Messerhändlers Auslage waren ja allesamt Stangenware, bis auf das "i'll take it for a Friend"-Messer, welches ebenfalls von Joe Kious handgefertigt wurde.
    Hier existieren wenigstens ein paar wenige Bilder im Netz.


    Geben wir also nicht auf, wir kriegen das DING schon noch gebacken !!!

    @ InternetWilli


    Sowas liest sich wunderbar, gibt es doch die Gewißheit, daß die Kerls mehr draufhaben, als nur die Glotze, und das Smartphone-Rumgeblödel.
    Wie allseits bekannt, ich zitiere: UNSER soziales Netzwerk ( bin Bj. 70) hieß "DRAUßEN".
    Was erleben, Taschenmesser dabei und drauf los schnitzen. Bögen, Messer, Samuraischwerter, ich hab mir ALLES geschnitzt.
    Mein Gott, war das schön.


    Meine zwei Töchter 7 1/2 und 5 J. alt, bekamen kürzlich ihr erstes eigenes Taschenmesser, jede ein Kinder-Opinel, mit abgerundeter Spitze, aber rasierscharf abgezogen.
    Das ist ihnen seitdem die wahrste Freude, wenn sie's benutzen dürfen.
    Bei jeder Wanderung in den Wäldern, oder im Urlaub ins Bergenland sind die Dinger dabei.


    Um es etwas ernster darzustellen, ich möchte meinen Kindern beibringen, daß sie ein nützliches Werkzeug besitzen, was Spaß macht, wenn sie es dabeihaben und sinngemäß, richtig benutzen, anstatt sie in dem vielzitierten und pressegebrandmarktem Glauben zu lassen, es seien verbotene, schlimme, böse Gegenstände, womit man nur schlimme Sachen anstellt.


    M. G.

    Das Lum Tanto ist fast schon Referenzklasse.
    Wie so oft "ärgere" ich mich bei solchen klasse Messern über deren Abmessungen.
    Es ist fürwahr etwas zu klein geraten, weil es bei einer 10-11er Hand doch recht zwergenhaft scheint.
    Die Klingendicke aber fast schon an einen Schneid-MEIßEL heranreicht.


    Bevor ich glücklicherweise eins ergattern konnte, hatte ich quasi schon den Entschluß gefaßt, es mir in geeigneter Größe, also etwa 250mm OAL nachzubauen.
    Stahl, Griffmaterial, Pins, gibt's alles passgenau im Handel, für den Klingenschliff hatte ich schon einen allseits bekannten Meister seines Fachs, Jürgen Schanz,angesprochen.


    ... Nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Das kommt noch! ;)

    Vielen Dank allen für das durchweg positive Feedback,
    ich merke schon, hier tummeln sich die wahren Begeisterten.


    Ja, das ist wirklich mein erstes handgefertigtes Messer.


    Ich erwähne aber ehrlich: bei allen Kursteilnehmern hat Jürgen Rosinski am ausgearbeiteten Rohling lediglich den Grundanschliff gefertigt.
    Alles weitere entstand in jedermanns DIY .


    Bei meinem ersten vorgestellten Messer hatte ich eine fertig geschliffene und bereits gehärtete Klinge zur Verfügung.
    Wie man auf den Fotos erkennt, hatte der Rohling einen etwa halbhohen Anschliff, den ich aber dann selbst nachgeschliffen habe als Full Flat Grind.
    Da mein Bekannter mir seine Vorgaben hierfür schon sagte, kam mir die Idee, den Schliff abzuändern.
    Und ... Ich bekam ein Gefühl dafür, einen Anschliff quasi selbst anzubringen.
    Das war wiederum ein weiteres Erfolgs-aha .


    Um auf meine weiteren Projekte einzugehen,
    ich hab mich damit angefreundet, Messer "von der Stange" eigenhändig nachzubauen, da sie mir In der Regel entweder zu klein, zu groß, zu teuer sind, oder die falschen Materialien verwendet wurden.


    Somit entstehen nunmehr immer wieder ganz persönliche Unikate, so wie sie mir am besten "taugen" !


    Ich freue mich schon, weitere Exemplare zu zeigen.



    M. G.

    Genau, wir sagen gemeinhin Chute Knife dazu.
    Noch vor den Subhilts meine absolute Lieblings-Messerform.


    Natürlich mußte ich mir beim Kurs mitunter anhören, was ich mir da beim ersten Messer für eine Arbeit antu', mit zwei Anschliffen.
    Das war ganz amüsant.
    Während die anderen Kursteilnehmer nachmittags heimreisten, gings für mich bis in die späten Abendstunden noch fleißig weiter mit Hohlschliff finishen.
    Aber ganz ehrlich, es war aller Mühen wert. Das Messer entstand fast schon in Nebensache, so lustig, wie's da abging!


    Ich kanns jedem Begeisterten nur empfehlen, so was mal mitzumachen!


    M. G.



    Fortsetzung folgt.

    Tja, HIERMIT hat alles richtig angefangen.


    Mein 1. selbst hergestelltes Messer,
    "made in" den Räumen des Jürgen Rosinski im bayrischen Weltenburg.
    Anlass war seinerzeit ein zweitägiger Messerbau-Kurs, den ich von meiner Frau zum Geburtstag geschenkt bekam.


    DAS ist dabei herausgekommen:


    Fulltang 5mm RWL34
    Griff 124mm, max. 14mm dick
    Klinge 134mm, 31mm hoch, False Edge mit ca. 1,5mm ausgeschliffen
    OAL 258mm
    Micarta-Schalen mit roter 1mm-Fiberzwischenlage


    Pins und Lanyardhülse wurden nur durchgesteckt, alles mit Sekundenkleber verklebt, hält bombenfest.


    Handling ? Erstklassig.


    Ein perfekter Boot Knife Handschmeichler, bei meiner Handschuhgröße 10-11 hat es eine ideale Größe, wie ich meine.


    Da es bis auf K 800 gefinished wurde, werd ich beim Beschaffen der Scheide wohl auf Leder tendieren, obwohl ich ja generell die modernen Materialien (Kydex) bevorzuge. Mal schauen...


    Wie gehabt, gerne eure Meinungen hierzu !


    M. G.

    Herzlichen Dank für's Lob, das spornt ja nur noch mehr an.


    Bin ja Schreiner und nehm's daher schon sehr genau mit den Feinheiten zu arbeiten.
    Jedes Detail macht umso mehr Spaß, wenn man sieht wie 100%ig alles aneinander paßt.
    Jeder weiß, wieviel Zeit da schon mal draufgeht.
    Das tolle Ergebnis motiviert am Schluß umso mehr, weiterzumachen.


    Ok, ich stell nachher noch weitere Projekt vor.
    Bin gespannt, was Ihr davon haltet.


    M. G.

    Weiß jetzt auch nicht, ob euch das beim Betrachten auch so verzerrt vorkommt...
    Bilder sind ganz normal ausgewählt und hochgeladen.
    Beim Senden musst ich leider auf mittlere Auflösung greifen, damit die Dateien offenbar nicht zu groß sind.

    Sorry für die Fotos, die habe ich vom Smartphone abgelichtet, den Beitrag aber mit dem IPad verfasst.
    Aber ich lege später nochmal nach, dann dürfte es besser aussehen.


    Die Fingermulden zu fertigen ging auffällig leicht vonstatten.
    Allerdings geb ich zu, hier voll und ganz auf Versuch und Fehler gesetzt zu haben.
    Was sich allerdings gelohnt hat. Ich hatte es einfach im Gefühl, daß Es was wird. :)
    Mit meinem kleinen Bandschleifer Rexon habe ich bei aufrechtem Schleifbandarm einfach den Messergriff obenauf an die Rolle gedrückt in der Annahme, es könnte so genau passen.
    Nach dem Finish hatte ich dann die Gewißheit, es in Zukunft weiterhin leicht so fertigen zu können.
    Der "Griff" ist 1a.


    Da ich jetzt mal eben was erledigen fahren muß, werd ich nachher dann nochmal versuchen, alle Original-Fotos (8) von dem Projekt zu posten, mit mehr "Schärfe" im Detail. ;)


    M. G.

    Guten Morgen, Freunde der Klingen,


    Es freut mich sehr, eure zahlreichen Selbstbauten bestaunen zu können, und Teil dieser schönen handwerklichen Beschäftigung zu sein.
    Ich liebe es einfach, Messer selber herzustellen, wie so viele von euch.


    Hier möchte ich euch heute ein Messer zeigen, welches ich komplett selbst hergestellt habe, mit Ausnahme der Scheide, die kam von einem Lederhandwerker hinzu.
    Ich fertigte es für meinen Bekannten, der mir bei Bedarf meine Klingenrohlinge strahlt ( was ein sehr schönes mattes Finish bringt).
    Er hatte sich sehr darüber gefreut, weil es doch obendrein dann auch noch mit seinen Initialen versehen wurde.


    Specs:


    Klinge 440c, 58 rhc, grüne Micarta-Griffschalen mit rotem Fiber als Zwischenlage, verschraubt mit Corbys, Steckscheide (nicht im Bild) aus 3mm dickem Leder, unverlierbare Passung, sehr schön ausgeführt.
    Länge gesamt ca. 20cm, Klinge 9,5cm.
    Handlage sprichwörtlich wie ein gedrückter Knetmasse-Klotz, ein echter Handschmeichler.


    Dies ist mein ERSTES, SELBST gebautes Messer, nachdem ich durch ein tolles Geburtstagsgeschenk in den Genuß eines Messerbau-Kurses bei Jürgen Rosinski kam und dort so richtig infiziert wurde, wo seinerzeit dann ein toller Fighter dabei herauskam.


    Ich freue mich sehr über Meinungen und stelle gerne noch weitere Projekte vor.


    M. G.

    Grüß Dich,


    was ich Dir empfehlen würde:
    wenn Dir das CS Kobun gefällt, aber wegen des verwendeten Griffmaterials zu modern erscheint, warum ziehst Du nicht in Betracht, an diesem Messer den Griff zu entfernen und einen Micartagriff anzubringen?


    Erstens geht das Messer in der Regel günstig her, und einen Micartaklotz, der nicht teuer ist, in Griff-Form bringen macht handwerklich schon mal Spaß.
    Und weiters hättest dann ein Messer, welches Du größenmäßig eh favorisiert hast, und durch Deine persönliche Griffgestaltung ein Unikat wird.
    Preislich würde ich sagen, bist Du mit dieser Entscheidung auch schön innerhalb Deines gesteckten Limits.
    Die Patina machst selbst, man möchte nicht glauben, was ein paar verschiedene Fruchtsäuren auch auf Stainless Steel alles bewirken können.
    Und ... die Scheide könntest obendrein weiterverwenden, solange der neue Griff nicht übers Parierstück übersteht.



    Gruß


    M. G.