Beiträge von Hatamoto

    Baustelle Nr. xxx fast fertig.


    Klinge noch schön satinieren, Griff feinschleifen und anschließend imprägnieren.


    Das Teil hat eine 135mm lange und 3mm dicke Klinge aus 1.4916 Nitro-B Stahl, gehärtet auf 61 HRC.


    Der mit 2K-Epoxy verklebte Griff ist aus olivfarbenem Canvas-Micarta in beidseitig 10mm Dicke, anschließend konturiert.
    Befestigt mit 8mm-Corbys, hinten ist eine 8er Hülste aus V2A verklebt.


    Gesamtlänge 28,3cm ! ...eben das bißchen mehr, was das kleine Klappmesser-Pendant nicht hat. :D (Viele Grüße nach Golden/Colorado)


    Zum Eintüten kommt noch eine Kydextasche her, in schwarz.

    Ok,
    ich meine als Sortimo, die mit den geprägten Stegdeckeln, wo die verschiedenen Kunststoff-Schalen passend abschließen.
    Die für zB Aderendhülen-Sortimente, du weißt schon. :)


    Aber stimmt, die L-Boxxen als variabler Tower werden von denen auch verkauft.


    Sortimo-Boxen kann man sich selbst konfigurieren, um sich passend die einzelnen Einsätze rauszusuchen.
    Man kann die Einsätze aber auch ganz weglassen.

    Danke für die Info, dann ist es ja noch größer, als ich vermutet hab.
    Ich mußte nochmal nachlesen, ob Du "Äpfel schneiden", oder Äpfel schälen" geschrieben hattest.


    Nun, ersteres geht ja noch, aber Schälen, das wär jetz dann doch schon eher "Strafarbeit"!


    Aber ok, historisches Vorbild, persönliche Vorlieben, a bissl Spleen mit dazu, dann kommen eben solche tollen Kracher dabei raus.


    Und solange das auch noch nen Heidenspaß macht, dann eben weiter so! :thumbup:

    Wie breit ist denn diese Bowieklinge? 6cm?


    Und davon sind nur ca. 1,5-2,0cm als Schneide angeschliffen. ?(


    Regelmäßig schmunzele ich über solche Klingenquerschnitte, die ja an und für sich nur für's Holzhacken prädestiniert wären.


    Ich meine, da ist doch anständig Materialdicke vorhanden, so daß man sich auch bei höherem Anschliff keine Sorgen über fehlende Stabilität machen bräuchte.
    Historisches Design hin oder her, da fehlt mir einfach die Logik des Sinns eines solchen Klingenquerschnitts, als da der Vergleich mit z.B. einem klassischen Ka-Bar anzuführen wäre.


    Die reine handwerkliche Ausführung zweifel ich nicht an, ist 'ne saubere Arbeit geworden. :thumbup:


    Gruß
    Hatamoto

    Da die Größenmaße an sich übernommen wurden, ändert sich an der Haptik nichts zum Negativen.


    Die dünnere Klinge bewirkt eben diese fehlende "Massivität" vom Urmodell, aber mal ehrlich, das Messer wird doch nicht als Steighilfe im nächsten Mauerspalt herhalten müssen!
    Da eine sekundäre Schneidfase angeschliffen ist, ist das Thema Schneidengeometrie nicht weiter vergleichenswert, da meines Erachtens der knappe Millimeter weniger Klingenstärke nicht zu einer signifikant besseren Schneidleistung beiträgt.
    Das Messer kommt gewohnt sehr scharf aus der Box, und an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln.


    Der Ballbearing-Lock ist über alle Zweifel erhaben, der hält bombe.
    Klingengang ist im Vergleich zum Vorgängermodell noch weicher, sicher zeigt auch hier der technische Fortschritt nochmal Wirkung.


    Aus Übersee selbst beschafft, machst Du zweifelsfrei einen guten Deal damit, dann stimmt auch der Preis.


    Das Messer füllt natürlich eine große Hand wie meine 11,5er sehr gut aus, wem das zu groß ist, der sollte dann doch auf das normale Manix ausweichen.


    Und für das sommerlich leichte Gefühl ist das Lightweight-Modell bestens zu empfehlen.


    Ich besitze alle drei genannten Messer in EDC-Rotation, daher hab ich den direkten Vergleich.


    Viele Grüße


    Hatamoto

    Das ist wiederum eine Variante, aber wirklich nur ein Fall für die Fräsmaschine.


    Kein Mensch würde freiwillig aus nem 15mm dicken Stahlblock eine Klinge schneiden und ausfeilen !!!!


    Nein, mein Vorschlag zielte auf die Ausarbeitung der reinen Umrißform des Guards.
    Dicker wird der Guard ggf. dann durch das beidseitige Belegen mit den Griffschalen, oder eben mit Backen aus anderm Material, respektive Stahl, Neusilber etc. !


    Aber wie gesagt, manche lassen den Guard in nur der Klingenstärke nackt stehen und beplanken lediglich die Griffstelle.


    Auch für einen Knaufabschluß gibt's natürlich mehrere Befestigungsvarianten.


    Wenn man sich z.B. erhältliche Bausätze anschaut, kann man sich aussuchen, ob man als Halbintegral-Look nur den Guard vorne aufnietet, oder dasselbe hinten nochmal vollbringt und somit einen Vollintegral-Look erhält, wenn die Backenteile sauber überschliffen sind.


    Oder z.B. Taschenausfräsungen mit eingelegten Gewindestücken, um den massiven Knauf von hinten aufzuschieben und zu verschrauben, alà Benchmade Rant der 1.Serie mit Gummigriff.


    Das ist ja eben das Faszinierende daran, daß man, umso intensiver sich man sich damit befaßt, die bewundernswertesten Detaillösungen kennenlernt.


    Das richtet sich dann einerseits erstens nur nach dem inneren Schweinehund, wie weit man selbst Aufwand betreiben möchte.


    Andererseits nach dem Vorhaben, ein Projekt zu realisieren, dessen Aufwand durch bestimmte Vorgaben oder Ideen bewußt umgesetzt werden muß, um die Detaillösung zu erreichen.


    Auf alle Fälle, viel Glück bis zum Schluß, und lass es sehen, wenn's fertig ist ! :thumbup:

    Man kann natürlich auch einen anderen Weg gehen, diese Möglichkeit könnte ebenso in Betracht kommen.


    Das Parierelement/der Handschutz/Guard kann auch als Teil des gesamten Klingenkörpers ausgearbeitet sein, was dann mit dem Griffmaterial beplankt wird, oder eben durchaus später frei sichtbar als Stahlfläche stehen bleibt.
    Gibt ja genügend Messer "von der Stange", bei denen man das so sehen kann.


    Vorausgesetzt man geht hier nicht bis in den Einmillimeterbereich, denn das wäre zum Bruch des Materials prädestiniert.
    Sowas habe ich zwar schon gesehen, diese Messer beschränken sich mMn aber auf filigrane Benutzung, oder eben die Vitrine.


    Wenn aber vernünftig Material vorhanden bleibt, kann dies auch Vorteile mit sich bringen, da ja dann dieser Bereich später ebenso mitgehärtet wird, somit wären Dellen und andere Macken eigentlich kein Thema, sollte das Messer mal irgendwo gegenschrammen.


    Und daß das Ausarbeiten so eines aufgesteckten Parierelements viel feines Arbeiten bedeutet, sollte es nachher gut aussehen, sollte auch klar sein.
    Nicht jeder besitzt ne anständige Fräsmaschine, um den Erl-Durchgang paßgenau fertigen zu können.
    Das würde bedeuten: ein paar Löcher mit der Ständerbohrmaschine bohren, und dann feilen, ... viel und penibel feilen.


    Noch eine weiterer Tipp wäre, wenn der Handschutz nur nach unten ausgeprägt sein sollte.
    Hier gäbe es die Möglichkeit, in den Klingenkörper der unteren Kante eine Tasche einzuarbeiten, wo das Material des Handschutzes quasi in einer U-Form von unten auf die Klinge aufgeschoben wird.


    An der Oberkante der Klinge könnte dann der Handschutz verschweißt werden und wäre somit untrennbar mit der Klinge verbunden.
    Selbstredend, daß der Handschutz dann aus dem gleichen Klingenstahl bestehen sollte, um bei der Härtung keine Probleme zu bekommen.


    In der Regel aber wird bei dieser Variante nicht geschweißt, sondert verstiftet/ vernietet und dann überschliffen.


    Hoffe, Dir ein paar weitere Anregungen gegeben zu haben.


    Bei meinen Internetrecherchen stoße ich immer wieder auf besondere Griff- (und Parierelement-) gestaltungen, die ja teilweise wirklich graziös gefertigt sind, im Praxisgebrauch allerdings sicher Schaden nehmen würden.


    Daher ist mein persönlicher Favorit oft der aus dem vollen integrierte Handschutz mit aufgelegten Griffschalen.


    Viele Grüße


    Hatamoto

    Servus zusammen,


    an die werten Messerfreunde unter uns die Frage, wer ein


    SOG X-42 Field Knife (glatte Droppointklinge)


    besitzt.


    Ich bräuchte für ein eigenes Projekt die exakten Abmessungen dieses Messers.


    Die Daten im Netz tendieren, daher hab ich keine verläßliche Angabe.


    Bin für jeden Tipp dankbar ! :thumbup:


    Viele Grüße


    Hatamoto

    Dann setz ich auch mal wieder ne Baustelle rein.


    Kenner werden den Ideengeber dann doch ausmachen können. :thumbup:


    3 mm Nitro-B Stahl
    Gesamtlänge 28,3 cm, davon Klinge ca. 14 cm
    Flachschliff roh auf ca. 0,4mm , gehärtet dann auf ca. 0,2mm + Schneidfase.


    Griffschalen weiß ich noch nicht, vielleicht Kohlefaser, oder aber auch olives G10. :D

    Servus,


    das mit dem in Auftrag geben ist ja so ne Sache.


    Entweder ein 08/15 Teil bestellen, oder aus nem Handfest- Abdruck ein paßgenaues, persönliches Modell.


    Bin selbst bei nem Stangenmodell vom flotten Ali hängengeblieben und war positiv überrascht, was man für weniger als ner Fünfer vor die Haustür gelegt bekommt. Im Ernst, das Ding hat Zunder.


    Wie schaut's mit Selbermachen aus, ein Ypsilon aussägen, wär ja jetzt auch keine große Sache, oder?


    Kohlefasermaterial bis 10mm könnt ich Dir anbieten, weil ich das ausreichend rumliegen hab für z.B. meine Messergriffschalen.



    Viele Grüße


    Martin

    Geduld, Geduld, Freunde.


    Wie schon kürzlich hier erwähnt ist Fräulein Petrova ziemlich eingespannt, was den beruflichen Tagesablauf betrifft.
    Angesichts des wiederkehrenden Erfolges deren Messer sind wir TF'ler sicher nicht die einzigen auf dieser Seite der Erdkugel, die die neuen Dinger haben wollen.
    Und die arme junge Frau arbeitet sich Email für Email täglich der Reihe nach durch sämtliche Bestellungen durch, so wie sie eintrudeln.


    Habt Geduld, auch ich wurde bedient und alle meine Bestellungen und Zahlungen wurden bestätigt und der Versand angegeben. Danach dauerts noch ca. fünf Tage, bis das Päckchen eintrifft.


    Keep cool, läuft bei euch ! :thumbup: