Beiträge von Hatamoto

    Nachbauen macht Spaß, gell ?


    Bißchen länger, höher, dicker, anderes Material, als das Original.
    Vielleicht spielt der Preis auch noch ‘ne Rolle.


    Das Ergebnis, persönlich zugeschnitten ist doch was Tolles.


    Messer sieht topp aus, interessante Form.
    Und die Idee vom Nachbau in „angepaßter Ausführung“ ist ja sowieso mein Metier. :thumbup:


    Gruß
    Hatamoto

    Also ohne jetzt direkt ein Messer zu kennen, auf welches die genannten Punkte 100%ig zutreffen, sehe ich hier mit am ehesten Messer von SOG, z. B. das Twitch XL, dessen Verriegelungsmechanik eben beschränkt werden müßte.


    Das stell ich mir technisch an sich jetzt nicht mal so kompliziert vor.
    Ob man das einem hochwertigen Messer antun möchte, ist eine andere Frage...

    Du würdest Dich wundern, Micha,
    es ist mir persönlich fast etwas zu wenig Griff geworden ...


    Greift sich zwar trotz alledem sehr angenehm und führig, aber weil es ein Stahl-Reststück war, habe ich am Ende des Griffes diesen unten so ausformen müssen.
    Hier hätte für mich durchaus noch mehr „Fleisch“ vorhanden gewesen sein dürfen.


    Haptisch liegst Du richtig, 13mm Dicke sind wahrlich angenehm dünn.
    Aber durch lediglich abgerundete Kanten ist an sich genug handfüllendes Material übrig geblieben.


    Und das Gewicht erst: federleichte 114g .


    Wenn ich wieder ein Paket schnüren soll, gibst einfach Bescheid ! :D

    Zwischendurch gestern mal wieder was in die Hand genommen, was schon eine Weile rumliegt und auch fertig werden möchte.


    Angehaucht von Bud Nealys Cave Bear eine etwas veredelte Ausführung kreiert.


    Drei Millimeter dicker 1.4112, wie gewohnt schön hoch gehärtet. Sollte standfeste 60 Hrc haben.


    22,1cm lang, davon Full Flat-Klinge knapp 10,8cm bis vorderste Stelle am Griff (bayrische Messgrundlage LKA)


    Griffschalen Echtkarbon-Laminat mit roten PP-Linern, pro Seite 5mm (4+1).


    Mit 8er Aluhülsen fixiert / verklebt. Oben noch eine großzügige Jimping-Rampe für den Daumen.


    Bekommt demnächst noch ein feineres Klingenfinish und eine Kydex-Tasche.

    @ Micha


    Das war ja nur protokollhalber angeführt. :P
    Selbstverständlich tut das Fehlen des Lochs dem Kaufreiz keinerlei Abbruch.


    Aber im Ernst, so ne Kleinserie, anständig und günstig top verarbeitet ähnlich den Messern von PMP, käme sicherlich zahlreich unter die Leute. :thumbup:

    Ich wage zu behaupten, daß beide Exemplare bei entsprechend freundlicher Preisgestaltung einen ansehnlichen Käuferkreis finden würden.


    Das Fixed hat richtig Rasse, geht fast in die Richtung eines Bad Blood Spartan.
    Mit der Kissaki-Spitze setzt es noch eins drauf.


    Mit dem Klapper-Design würde die „Spinnenfabrik“ mal ein Messer auf den Markt werfen, was mit kleinem Fixed-Loch gar als Zweihänder ähnlich dem Spy-DK punkten würde, und somit 42a-konform entsprechend Anklang finden könnte.
    Ein Design, gemischt aus Spydie’s Double Bevel und Cold Steel‘s Swift.


    Den Folder, gerne aber mit Full Flat, würd ich vom Schlag weg sofort kaufen.
    ...Und bevor ich den Laden verlass‘, wär das Fixed auch noch eingetütet. :thumbup:

    Einstiegswerk? Bravo! :thumbup:


    Ich kenne den Spruch “Was da dann noch alles kommen mag?!” , wenn das Handwerk fortgeführt werden sollte.


    Talent ist eindeutig bewiesen.


    Zum Messer: Top Linie, sehr gute Optik. Könnte fast ein Evo-Modell eines „Gelochten“ sein.
    Eine gewisse Ähnlichkeit zum Temperance aus der Spinnenfabrik ist durchaus schwer zu übersehen. :rolleyes:


    Lanyard-Ösenoptik ähnlich Bastinelli R.E.D. !
    Aber alles in allem bewundernswert umgesetzt.


    Messerbau-Kurs, was gibt‘s denn schöneres als Geschenk !? :thumbup:

    Heute mal die Design-Entwürfe meiner beiden Kurzen versucht, umzusetzen.


    Die Vorgaben waren ja exakt definiert, ich durfte also nicht wesentlich abweichen.
    Einzig einen Wellenschliff hab ich überzeugend ausreden können, da er der Schnitzkunst gar sehr kontraproduktiv wäre.


    Manche Details waren beinahe unmöglich aus dem Stahl zu zaubern, aber ich hab mich trotzdem reingekniet, um das absolut Machbare rauszukitzeln.


    Urteilt selbst. :rolleyes:

    +1 für Colombo‘s Tip.


    Folding Packmesser! :thumbup:


    Man sollt halt beachten, hierfür die guten Stanley-Klingen zu verwenden, die eben auch länger herhalten.


    Das gilt auch für die diversen Cuttermesser mit den Abbrechklingen.
    Da gibts die billigen, und aber eben auch bessere, die nebenbei dicker sind.


    Ansonsten, die Folder haben oft nen praktischen Trage-Clip.
    Besser als so ne steife Alu-Banane im Säckl.


    Zum Thema Papier (Karton) schneiden hab ich ein ganz sensibles Verhältnis.
    Ich mag es einfach nicht, wenns nicht unbedingt sein muß.
    Weil es der Schneide schadet. Ja.


    Papier besteht aus bis zu 30% Füllstoffen, die in der Regel aus Gips, Kreide, Porzellanerde etc. bestehen.
    Ich würde mal leicht übertrieben (aber dennoch plausibel) behaupten, dann könne man gleich versuchen einen Stein zu schneiden.


    Nicht umsonst gibt es für die Papierverarbeitung spezielle hochgehärtete Schneidwerkzeuge, und die dafür passenden Stähle.

    derLichtschalter


    Dankeschön! :thumbup:


    Das Bowie ist ja leider besagte Millimeter zu lang, und das Beat aber doch eher eine Mini-Ausgabe.


    Dieser Affenparagraph nötigt mich ja geradezu, all die schönen Messer zu dopen bzw. schrumpfen.


    Dann kommt eben sowas raus, erlaubte 11,7cm Klinge, und ein ausreichend handfüllender Griff.

    Heut mal wieder die Spinnenfreunde 42a-adäquat bedienen. :thumbup:



    Ein Street Beat - Custom mit 11,7cm Klingenlänge.


    Gesamt 22,7cm , der Griff also handfüllende 11,0cm !


    Gemacht aus 3mm dickem 1.4112, gehärtet auf 60 Hrc.


    Die Schalen nunmehr aus schwarzem G10 (doch kein Carbon) + rote Liner, macht gesamt handschmeichlerische 14mm Griffdicke.


    Oben diesmal ein Diamantfeilen-Jimping.
    Angenehm und zugleich wirkungsvoll im Griff, als quasi Notlösung, weil ich seinerzeit noch keine Kannellierfeile hatte und der Rohling dann aber schon zum Härten weg war.


    Bekommt natürlich eine Kydex. :thumbup:

    Das Messer spiegelt Deinen ersten Gehversuch, es geht ums Ranschmecken, und da bist Du auf dem richtigen Weg.


    Wenn ich die diversen Projekte hier so betrachte, deckt sich das nahezu „baugleich“ mit meinen Erstlingswerken, was ja doch schon einige Jahre zurückliegt.
    Was dann dazwischen alles passiert ist bis zum heutigen Tag, nenne ich Beisterung bekommen, Tugenden annehmen, Willen zeigen und Mut, Neues wohlüberlegt auszuprobieren.


    Ich möchte ausnahmslos jeden Interessierten dazu ermutigen, wenn die Begeisterung da ist, seine schattenwerfende Hemmschwelle zu überwinden und in diesem Fall gerne „auf den Zug aufspringen“.


    Das ist ja gerade das Tolle daran, daß jeder Ausübende gern Tipps weitergibt, was dem Neueinsteiger gleich enorm den Einstieg erleichtert. Dann sind bessere Ergebnisse praktisch schlagartig vorprogrammiert.


    Im Falle Deines gezeigten Messers steckt unverarbeitetes Potenzial, was Du noch nicht genutzt hast.


    Wenn Du hierfür z.B. gleich einen geeigneten Bandschleifer verwendet, die Feilarbeit exakter gestaltet und für das Finish noch mehr Aufwand betrieben hättest, wäre da ohne Zweifel jetzt ein Messer abgebildet, was wie aus dem Laden kommenend aussehen könnte.


    Die Bezeichnung „Resteprojekt“ geht als Entschuldigung mal gar ned, das Stahlstück war sicher nicht minderwertiger, als das, was Du vorher bereits davon verwendet hast.
    Also verdient jedes Werkstück, daß man stets das Beste daraus machen will, oder?


    Statt in eine Flex zu investieren (ja, ich hab auch eine, aber noch nie benutzt), wäre es durchaus sinnvoll, eine Ständerbohrmaschine anzuschaffen.


    Ich arbeite meine Rohlinge bis zum heutigen Tag mit Dutzenden Bohrungen (4-5mm) nebeneinander aus dem Flachmaterial aus, breche die Reste weg und schleife dann die Spitzen bis zum Anriss bündig. Mit eben dem Bandschleifer.
    Sicher ist dieser Arbeitsgang für eine Flex leichtere Arbeit, bei engen Innenradien reden wir aber dann weiter.


    Wer also einmal diese (günstig beschaffte) mechanische Unterstützung zuhilfe nimmt, wird die Feile ab dann VERFLUCHEN.
    Ein günstiger Hartmetall-Frässtift, eingespannt in die Ständerbohrmaschine, verschafft einwandfreie Rundungen für Fingermulden und sonstige Klingenrundungen.
    Bündigfräsen von Griffschalen? Nicht der Rede wert.
    Micarta, G-10, Kohlefaserplatten FEILEN ? Ich hör euch alle fluchen, wenn da wieder was von der Kante absplittert.


    Zu guter letzt, Ermutigung!


    Mach weiter, frag, frag, und frag nochmal, wie was gemacht werden kann. Und setz‘ es um.


    Was dann dabei rauskommt, will hier wieder bestaunt werden.



    Ich häng noch ein Foto dran,
    mein erstes selbst hergestelltes Fixed, mutig umgesetzt nach Absolvierung eines Wochenend-Messerbaukurses.


    Kann ich ausnahmslos nur empfehlen. Ab dann sitzt der Virus tief, dann gehts ans Eingemachte.