Beiträge von Hatamoto

    Existiert für das Messer ein FB ? Nein ?


    Abgewinkelt ist es, ja. Aber wird das jetzt schon unisono umgelegt und verglichen mit identisch geknickten Derivaten? Äpfel mit Birnen also?


    Hat schon jemand den „Knickwinkel“ nachgemessen und mit den TDI‘s abgeglichen? Les‘ ich hier (noch) nicht.


    Wo wird denn nun festgelegt, wieviel „Knick“ erlaubt ist ?


    Jetzt wirds langsam lächerlich, sich vom Wiesbadener Kasperltheater jedes nach deren Ansicht „zu viel abgewinkelte“ Schneidwerkzeug amtlich verbieten zu lassen.
    Grade so nach Lust und Laune, wie so oft ohne logisch nachvollziehbaren Grund.


    Mit knapp 7 cm Klingenlänge, nur zu bedauern.


    Wir haben wirklich keine anderen Sorgen in unserm Land...

    Boah, wahre Liebe, was?


    Nein, ich beobacht’ die bekannten Pappenheimer Spielzeuge nur allzu oft. :rolleyes:


    Und denk mir immer wieder, wie günstig ich an mein großes Neopren Handled gekommen bin.


    Ist schon krass, was die für ‘nen steilen Run hingelegt haben in letzter Zeit.


    Als Aktie würde man sagen, die geht durch die Decke.


    Nichtsdestotrotz, tolles Teil, nicht mehr hergeben !

    Jetzt davon abgesehen ist das Endura, noch dazu mit diesem Premium-Stahl schon ein Top-Messer.


    Aber mal ganz ehrlich, was ist an einem Endura “Stachel”ig ?


    Sind ja bereits etliche wirklich fies spitze Vorschläge gekommen, und würde man bei diesem Brand bleiben, dann käme entweder nur das Police oder, wenn exquisiter, das Euro Edge infrage.


    Oder eben ein Böker + Kwaiken z. B. .

    Ist zwar wahrscheinlich OT, aber...


    dann mal auch ein Statement von einem aus dem Club der „Macher“, der das Material in die Hand nimmt und regelmäßig was daraus entstehen läßt.
    Wie schon erwähnt, scheint das bei manchem eine in meinen Augen übertriebene Auffassung zu sein, wie die sog. Hype-Stähle in den Himmel gelobt werden.
    Die hat es wie gesagt vorher nicht gegeben, da waren eben andere Sorten high end: 440C, ATS-34, 154CM, GIN-1 etc.


    Was heute neu kommt, ist schlichtweg der technische Fortschritt im Detail.
    Und hier liegt der Hase im Pfeffer, wo ich behaupte, daß unsereins Ottonormalmessergebraucher diese verborgenen (und ausschöpfbaren) Qualitäten dieser angeblichen Superstähle im täglichen Gebrauch überhaupt nicht mal ansatzweise in Anspruch nimmt.


    Ginge man wenigstens in den professionellen Gebrauch, z.B. Fleischverarbeitung, Schlachterei, oder auch papierverarbeitendes Gewerbe und/oder dergleichen, dann lichtet sich der Nebel um die besonderen Anforderungen an Schnitthaltigkeit, höchste Rostbeständigkeit, feinstes Gefüge, um Ausbrüche zu vermeiden etc.


    Um es abschließend zu sagen,
    guter, jahrzehntelang bewährter Stainless, mit perfekter Wärmebehandlung läßt manchen Pulverstahl auch heute noch blöd aus der Stahlkutte gucken.
    Und wenn‘s nur der Preis-/Leistungsvergleich wäre.
    Aber mit hoher Härte und feinem Gefüge punktet man da ebenso noch bei der Schnitthaltigkeit.


    Resümee: die pulverigen sind für mich in erster Linie überzogene Augenwäscherei, wo täglich aufs neue versucht wird, dem Verbraucher dafür viel Geld abzuzwacken.


    Um den Post spätestens hier aufzugreifen: die Menge an verarbeitetem relevantem Material ist in der Tat so geringfügig, daß allein hier die immensen Preisunterschiede zu Derivaten mit „veraltetem“ Stahl vollkommen überzogen sind.


    Und immer öfter geben manche Anbieter in den Angebotslisten technische Details, wie z.B. Härtegrad der verwendeten Stahlsorte öffentlich bekannt.


    Reduziert auf lediglich zwei relevante Punkte würde ich behaupten, daß es allein auf Rostunanfälligkeit und lange Schärfe ankommt.


    Und das schaffen die Fidschis mehr und mehr.
    Und ja, die haben andere Lohnkosten da unten, weswegen die Zachel eben günstig rüberkommen.


    Wenn ich bei .öker blättere, was ist denn da noch groß manufactured in good old Germania?
    Und wieviele Schneideisen erkenn ich, die ich unter anderem Brand schon vor längerer Zeit im Netz gefunden hab, bei den Reisessern?


    Wenn Böker schon groß mit „Magnum“ lasern läßt, könnte man wenigstens gleich schon die wirklich guten Modelle auswählen, anstatt die Seiten mit regenbogenfarbigen und mit Fahrradketten verzierten Messer zu füllen.


    ...Aber die haben dort in Solingen wahrscheinlich nicht so viel Zeit wie ich in meiner Freizeit, im Netz zu stöbern nach den top verarbeiteten Modellen zum Superpreis...

    Das „Sustain“ aus dem Spinnen-Club geht 2018 noch mit ins Rennen,
    als Anglermesser für einen Kollegen.


    Stahl 1.4112 , erhöht auf 4mm Dicke, mit späteren 60 HRC.


    Griff kommt beidseitig mit 6mm schwarzem G10 + 1mm roter Liner,
    verschraubt mit zwei V2A-Corbys, hinten ein 8er Auge für die Schnur.


    Zusätzlich oben kleines „Bremsabteil“ für den Daumen.


    Abmessungen ansonsten 1:1 wie das Original.

    Wenn man alle 11 Seiten unter “Knife” durchschaut, taucht außerdem noch eins der verwendeten Messer aus dem zweiten Teil plus das Boot Knife auf.
    Für den Hauer sind 30.000,-$ Mindestgebot, und für den Piekser 10.000,-$ aufgerufen.


    Da werden sich die wahren Liebhaber auftun. :love:

    Wieso denn Hemmungen ???
    Das ist ein originales Messer, woran Dir was kaputt gegangen ist.


    Und da ist es das Normalste, daß Du an der Quelle ( oder dessen Vertrieb) anfragst, Dir ein Ersatzteil zu besorgen.


    Könntest natürlich auch Herbertz nachfragen, die haben schließlich auch CS im Angebot.



    Habe letztens selbst den abgebrochenen Clip eines SOG Trident Elite bei Böker reklamiert, obwohl ich das Messer selbst aber direkt aus den USA bezogen hab.
    Und trotzdem haben die mir kostenlos einen neuen Clip besorgt und zugesendet.


    Fragen kostet nix.
    Aber wer den Mund nicht aufmacht, macht den Geldbeutel dafür umso weiter auf... heißt‘s so oft!

    Heute eingetroffen, wie seinerzeit erwähnt schon länger aufm Radar gehabt.
    Aber Geduld zahlt sich bekanntlich sehr oft aus, und der Preis war Bombe. :thumbup:


    Spyderco SUSTAIN !


    Nix Bushcraft, kein Versper-/ Fahrten- oder sonstwas Messer.


    Das ist ein Fighter. Und ein sehr führiger noch dazu.
    Die Lederscheide, naja, wem‘s gefällt, aber mir persönlich paßt sie nicht dazu.
    Da kommt Kydex in adäquater Form nach.

    Rastlos wie eh und je, heut mal wieder eine neue Baustelle. NEIN, gleich zwei !


    Als erstes darf heute anfangen die Eigenkreation nach einer Vorlage des Kershaw Diskin Hunter, allerdings gemodded zum tragetauglichen Concealed-Fighter.
    Die 42a-erforderliche Klingenlänge wird es gerade noch so schaffen, mit knapp 11,9cm.


    1.4116, mit angepeilten 58 Rc, ca. 3,5mm dick.
    Wird ein Full Flat, zusätzlich mit nicht scharfer Fase obenauf zur Spitze hin.


    Griff aus Carbon oder G10 mit roten Linern, mal schaun.
    Wie gewohnt in bewährter Verschraubung mit Edelstahl-Corbys.


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    Das zweite in der Runde, meine Interpretation eines Modells von Greg Lightfoot.
    Gesehen und gewußt : Bauen wollen !
    Ebenfalls aus 1.4116, 22,9cm gesamt, davon 11,5cm für die Klinge.
    Auch hier Griff aus Carbon bzw. G10 .


    Beide dann später in Kydex eingekleidet.