Beiträge von Daywalker

    Bisschen altes Zeugs. Neumodischen Kram gibt's ja genug :D


    Eines der ersten "Sable", aus Südafrika. Die Nr. 10 ....


    Sable II, SA made, 1 by Jedi, auf Flickr


    Sable II, SA made, 4 by Jedi, auf Flickr


    Ein South Africa made Jereboam Mk I:


    Jereboam Mk I, 1 by Jedi, auf Flickr


    Jereboam Mk I, 2 by Jedi, auf Flickr


    Das Aviator aus Südafrika, in D2 Stahl, hatte ich ja schon mal kurz gezeigt:


    Aviator D2, 1 by Jedi, auf Flickr


    und hier noch ein 4 Zoll Kathathu:


    Kathathu, 1 by Jedi, auf Flickr



    Sehr schön! Mido macht sehr gute Uhren. Glückwunsch!

    Du kannst bald ein Reeve Museum aufmachen bei deiner Kollektion. :rolleyes:

    Na ja. Solche Sachen tauchen nicht oft auf und eigentlich geht das meist zwischen Sammler, die sich anfunken und was anbieten, ohne Verkaufsanzeigen. So auch hier.


    Chris ist 1987 auf den bis zum Ende der OPK Serie in 2010 verwendeten A2 Stahl gewechselt. 83/84 hat er mit den OPK angefangen. D.h. es gibt nicht sehr Viele in D2 Stahl (und logischerweise aus der Zeit "Made in South Africa").


    Viele Grüße

    Nachdem ich es schon ganz kurz gezeigt hatte, als es eingetroffen ist, hier nun die "richtigen" Bilder und ein paar Infos dazu.


    1992 starb Al Mar, eine der bekannten Persönlichkeiten in der Messerszene. Gary Fadden übernahm die Mehrheit bei Al Mar Knives und wenn ich richtig informiert bin, gehört ihm die Firma heute noch. Die Reeves und Gary Fadden kannten sich ganz gut und so wurde die Idee geboren, für Al Mar Knives eine Art dealer exclusive aus der One Piece Knife Serie zu machen. Durch diese Edition haben sich viele Jahre später die Fakten etwas vermischt und dadurch wurde auch manchmal geschrieben, dass die One Piece Knife Reihe von Chris Reeve und Al Mar gemeinsam entwickelt wurde. Das entspricht nicht den Tatsachen. Die OPK Reihe wurde allein von Chris in den späteren 80ern entwickelt. Al Mar hatte damit nichts zu tun.


    1998, also einige Jahre nach dem Tod von Al Mar, wurden die ersten 200 Stück von CRK für Al Mar Knives gefertigt und ausgeliefert und zwar mit 5.5 Zoll Klingenlänge. 1999 folgenden dann noch einmal jeweils 2 Produktionen a 200 Stück und zwar mit 4 Zoll Klinge und mit 7.5 Zoll Klinge. Somit belief sich die Gesamtmenge dieser Edition auf 600 Stück. Ausgeliefert wurden sie alle an Al Mar Knives und dann über deren Händlernetz verkauft. Alle 3 Varianten sind bzgl. des Designs identisch, nämlich mit der Sable Klingenform, dem doppelten Handschutz und einem kleinen Stück Sägezahnung gleich am Anfang der Schneide. Alle Exemplare der jeweiligen 200er Auflagen sind durchnummeriert, wie Ihr sehen könnt. Sowohl auf der Klinge als auch auf der Lederscheide befindet sich das Al Mar Logo.


    Mein Exemplar gehört zur Auflage mit der längsten Klinge, also mit 7.5 Zoll.


    OPK, Al Mar 7.5, 01 by Jedi, auf Flickr



    OPK, Al Mar 7.5, 02 by Jedi, auf Flickr



    OPK, Al Mar 7.5, 03 by Jedi, auf Flickr



    OPK, Al Mar 7.5, 04 by Jedi, auf Flickr

    Wie die Zeit vergeht :)


    Inzwischen habe ich ja das eine oder andere Randall und Randall hat auch eine Historie mit Dolchen. Das legendäre Randall # 1 "All Purpose Fighting Knife" erlangte als Messer, welches sich US Soldaten im WW II privat zulegten, berühmtheit.


    Irrtümlich wird manchmal geschrieben, die US Army wäre damit ausgestattet worden, was falsch und aus zweierlei Gründen unmöglich ist: Erstens sind Randall Messer für die Beschaffung durch die Army viel zu teuer und zweitens hätte Bo Randall den Bedarf mit seiner kleinen Fertigung niemals decken können. Er bekam Briefe von Soldaten geschickt, mit Bestellungen und hat die dann abgearbeitet. In manchen Einheiten fand sich auch mal jemand, der ein Bisschen wie ein "dealer" fungiert und Bestellungen seiner Kameraden gesammelt, Geld eingesammelt und dann die Messer bei Bo bestellt hat.


    Das zweite Serienmesser welches Bo Randall eingeführt hat, konsequenter als "Modell #2" bezeichnet, war dann aufgrund des WW II ein Dolch, mit dem Namenszusatz "Fighting Stiletto". Das Model 3 "Hunter" war das dritte Randall, welches im WW II von Soldaten geführt wurde. Dies der Vollständigkeit halber. Diese 3 ersten Modelle, mit entsprechender WW II Provenienz, wie z.B. einen Brief des Besitzers oder eine Klingenätzung (auf Wunsch der Soldaten hat Randall häufig Namen, Dienstgrade oder Bezeichnungen der Einheiten in die Klinge geätzt), erzielen heute insbesondere in den USA Preise um 4, 5.000 Dollar.


    Okay. Zurück zum "Fighting Stiletto. Hier das Standard-Modell, was die Klingenlänge (7 Zoll) und die Klingenform angelangt:


    2-7, Laminated Wood, 02 by Jedi, auf Flickr


    Hier die kürzere Variante, der sogenannte "Letter Opener" oder das "Boot Knife", erhältlich mit 4 und 5 Zoll Klinge (hier 5 Zoll):


    2-5, Thuya, 01 by Jedi, auf Flickr


    Beide zusammen:


    2-5, Thuya, 04 by Jedi, auf Flickr


    Und hier noch ein dealer exclusive, das "Tom Clinton Special", des Randall Händlers Tom Clinton (macht heute sein Sohn Gary Clinton). Dieses Händler Modell hat eine deutlich breitere Klinge, fast wie ein römisches Kurzschwert:


    2-7, Cocobolo, TC Special, 02 by Jedi, auf Flickr


    Hier zusammen mit der Standard-Klingenform:


    2-7, Cocobolo, TC Special, 04 by Jedi, auf Flickr

    Großartig! :thumbup:


    Wie ich Dich kenne, liegt da irgendwann auch ein Kathathu.....

    Das wäre sicher ein Träumchen. Aber die Preise für die limitierten Editionen sind dank Sammlern aus USA und Asien, die nicht wissen wohin mit ihrer Kohle, dermaßen durch die Decke, dass es wohl nur passieren wird wenn ich mal ein's in einer Haushaltsauflösung finde :D :D