Beiträge von Daywalker

    Hallo Jens,


    Umnumzaan ist auch ein tolles Messer. Die Klinge im "Harpoon" Stil hat etwas. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass man sich bzgl. des Öffnens etwas umstellen muss und dass das Umnumzaan nie den Status eines Sebenza erreichen wird. DAS Sebenza ist eben die Legende und wird mit Chris Reeve verbunden. Das Umnumzaan bleibt immer ien bisschen der Exot in der CR Familie. Aber zweifelsfrei ein sehr gutes Messer, in der gewohnten Verarbeitungsqualität.


    Ich habe mich für den EDC Betrieb für Large Sebenza und Mnandi entschieden, eben weil die sich nicht so ähnlich sind. Das Large Sebenza für überall dort, wo man unproblematisch mit einem doch recht großen folder herummachen kann. Das Mnandi nehme ich immer dann mit, wenn ich eher in urbaner Umgebung unterwegs bin. Es ist deutlich kleiner. Sehr elegant und man muss es eigentlich zweihändig öffnen. Mit viel seitlichem Druck auf den Nailnick geht es vermutlich auch einhändig. Aber das ist weder elegant noch tut es dem Messer gut. Hier liebe ich den sehr bewussten zweihändigen Öffnungsvorgang und den wirklich zurückhaltenden optischen Auftritt. Da hat nie jemand komisch rübergeschaut. Ist wie als wenn man ein schweizer Offiziersmesser in einer kleinen Größe vor Publikum öffnet. Völlig undramatisch.


    Gleichzeitig und das vergessen viele, ist das Mnandi ein lupenreiner framelock und äußerst robust. Ich behaupte mal, dass ich im normalen EDC Betrieb fast alles mit dem Mnandi machen kann, was ich auch mit dem large Sebenza machen kann. Außer es kommt auf die maximale Klingenlänge an.


    Ich würde Dir daher ein Mnandi empfehlen, weil es einfach mehr Abwechslung zu Deinem Large Sebenza bringt, als ein Umnumzaan. Kannst ja meins mal ausprobieren .....


    Viele Grüße,
    Stefan

    :D Hab in meiner ersten Ausbildung KFZ Mechaniker gelernt (heute heißen die "Mechatroniker"). Daher vielleicht ein gewisses technisches Verständnis. Da hatten die Autos aber noch Vergaser und Zündverteiler, anstatt Blackboxen mit Diagnosestecker, was ein Hinweis darauf ist, dass ich schon eine etwas ältere Eiche im Wald bin :D Bin dann aber danach ins Kaufmännische mit zweiter Ausbildung und seit dem Büro-Zombi.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Ganz genau so geht es mir auch, im Vergleich zu den CRK stehen eben viele Messer nicht besonders gut da.


    Das momentan einzige EDC Messer dass mich neben den CRK noch reizt, ist das Strider SMF, hat jemand von euch bereits Vergleiche anstellen können ?


    Hallo Jens,


    nein. Zu dem Vergleich kann ich nichts sagen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass diese beiden Messer oft verglichen werden. Die Philosofien die hinter diesen beiden Marken und Modellen sind derart unterschiedlich, dass eigentlich auch logischerweise das Endergebnis aus der Philosofie, nämlich die Messer, unterschiedlich sein müssen.


    Das Grundverständnis von Chris Reeve lautet: Die Basis dafür ein Messer welches aus beweglichen Teilen besteht und somit per se immer etwas fragiler als ein fixed ist langfristig stabil zu machen, sind möglichst geringe Fertigungstoleranzen und höchste Präzision. Ich denke das ist auch nachvollziehbar. Denn wir alle wissen selbst, dass wenn bewegliche mit einander verbundene Teile in ihrer Verbindung Spiel haben, dies den dort wirkenden Kräften mehr Raum lässt auf das Material einzuwirken. In der Konsequenz arbeiten die sich berührenden Materialien aneinander/gegeneinander, das Spiel vergrößert sich noch, die auf das Material einwirkenden Kräfte bekommen noch mehr Platz, noch mehr Material wird abgetragen, .......... usw.


    Das klingt jetzt etwas dramatisiert und ist natürlich im Zeitraffer dargestellt. Aber technisch ist es genau das, was dort passiert. Darum sind nicht nach meiner persönlichen Meinung sondern nach diesen ganz simplen physikalischen Grundlagen nicht die folder die Stabilsten, die mit einer Materialschlacht protzen. Sondern die folder die mit der höchsten Präzision und den geringsten Toleranzen gefertigt werden. Wie gesagt. Bei einem folder. Bei einem fixed mag die Materialschlacht nützen.


    Chris Reeve hat das früh erkannt und setzt das in seiner Fertigung konsequent um. Dabei geht er so weit, dass er sagt "dort wo eine Maschine eine höhere Präzision und vor allem konstant gewährleisten kann, dort setze ich die Maschine ein und nicht den Menschen. Dort wo Fingerspitzengefühl und Mitdenken gefragt ist (z.B. bei der Endmontage und bei der Qualitätskontrolle), dort setze ich den Menschen ein."


    Diesen Ansatz halte ich für sehr intelligent. Besser als ein Ansatz wie "Hauptsache handgemacht. Egal wie lausig". Wenn ich ein CR kaufe habe ich nicht mal den Ansatz eines Gedankens wie "hoffentlich ist alles in Ordnung mit dem Messer, wenn ich es auspacke." Niemals. Kann ich mich blind drauf verlassen. Das mag ich sehr.


    Ob dann jemand meint ein Strider hat mehr Charme, kommt irgendwie martialischer, erdiger, uriger daher, dann ist das für mich völlig okay. Leben und leben lassen. Geschmäcker sind verschieden und das tolleriere ich. Mir persönlich liegt diese Philosofie von Chris Reeve sehr. Aber manch einer findet das langweilig und ein Strider aufregender. Das ist dann auch okay für mich.


    Du kannst es ja mal ausprobieren und Dir eins kaufen.



    Bitte alles nur nicht das Thema schon wieder ;(
    https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=sebenza+vs+strider


    Daywalker
    Danke, könntest du den Unterschied des Gewichts vielleicht mal subjektiv schildern? Wie fühlt sich das an wenn du beide gleichzeitig in der Hand hältst?


    Genau. Hier soll es ja um Sebenza oder Chris Reeve folder im Allgemeinen als EDC gehen. Nicht um Vergleiche.


    Zu Deiner Frage. Die ist extrem schwer zu beantworten. Es hängt wirklich davon ab, an welcher Stelle einem weniger Gewicht wichtig ist. Das geringere Gewicht des CF macht sich spürbar beim Tragen in der Hosen- oder Jackentasche bemerkbar. Man hat einfach das Gefühl das Messer kaum zu bemerken. Außerdem, wenn man wirklich lange mit dem Messer arbeitet, sagen wir mal 2 Stunden Kartons zerkleinern (falls jemand solche EDC Aufgaben hat), dann fangen diese Gewichtsunterschiede an sich bemerkbar zu machen. Denn wenn ich mit jeder Bewegung, mit jedem Schnitt 20% mehr Gewicht bewegen muss, dann merke ich das irgendwann. Auch das ist kein Geheimnis.


    Bei normalen EDC Anwendungen halte ich es für vernachlässigbar und es kann auch durchaus sein, dass einem beim kurzen Gebrauch etwas mehr Gewicht in der Hand besser taugt. Das ist eine höchst individuelle Beurteilung. Darüber hinaus muss man sagen, dass ein Voll-Titan Sebenza nun auch nicht gerade ein Klotz aus Stahl ist. Titan ist ja nun eins der leichteren Metalle. Da würde ich keine Wissenschaft draus machen, sondern den Geschmack (CF vs Titanschale) entscheiden lassen. Das CF ist natürlich exklusiver, weil CR es nur für KnifeArt herstellt und man es bei anderen Händlern nicht bekommt. Auch nicht direkt bei CR.


    Grüße,
    Stefan

    Danke, mein Standard 21er wieg 135g. Das sind rund 22% weniger, also nicht gerade wenig unterschied. Jetzt würde mich nur mal interessieren, wie der Gewichtsunterschied der Insigno und der normalen Klinge ist.


    Servus,


    laut KnifeArt Homepage wiegt das Large CF Sebenza mit spearpoint Klinge 3,7 oz (Unzen). Das entspricht knapp 105 Gramm. Insingo Klinge ist also minimalst schwerer, was vermutlich damit zusammenhängt, dass sie zur Spitze hin mehr "Fleisch" hat, als die spearpoint Klinge. In der Praxis ist das vernachlässigbar. Der Gewichtsunterschied zur Voll-Titan Version ist aber recht deutlich.



    Viele Grüße,
    Stefan

    Träum weiter ..... :D Willkommen im Wartezimmer der Suchtberatung. :thumbup:

    Ich kann natürlich alles unterschreiben, was Du zu den guten EDC-Eigenschaften formuliert hast :)


    Man bekommt insbesondere mit dieser KnifeArt exclusive Variante mit Carbonschale, ohne darunter liegenden Liner natürlich, ein stattliches Messer mit sehr geringem Gewicht. Da ich mich nun nach einem neuen Sebenza EDC umsehen "musste" und man natürlich immer mal wieder was Anderes haben/probieren möchte, kommt nun ein large Insingo mit Micarta-Einlagen zu mir. Mit sicherheit schwerer als die Carbon Variante. Wie ich das dann im Betrieb empfinde, werde ich herausfinden. Auch deshalb wieder die Insingo Klinge, weil sie einfach für EDC-Aufgaben unblaublich universell einsetzbar ist. Gern berichte ich hier.


    Viele Grüße,
    Stefan

    @ Gungho,


    das ist ja echt bitter. Die sehen auf den Shop-Bildern immer aus wie geleckt. Wenn dann die Mechanik nicht sauber funktioniert ist das echt ein no go.


    @ Keltenkrieger,


    sorry. Dennis = Satanos. Ich hab auf seine ersten Gehversuche beim Messermachen angespielt, die er in der Bastelecke derzeit beschreibt.


    Grüße,
    Stefan

    Muss man schon seeeeeeeehr großer Marfione Fan sein, um so viel Flocken für ein fixed auszugeben.


    Oder anders ausgedrückt: "es war schon immer etwas teurer keinen Kundenservice zu bekommen." :D :P



    Aber Dennis ist in Kürze so weit die Dinger hier zu bauen. ;)



    Stefan

    Herzlichst grüßt der Weihnachtsmann! Ich hoffe Ihr wurdet alle reichlich beschenkt (oder habt das selbst erledigt, wie ein Kumpel und ich :D )


    Angemessen der allgemeinen Feierstimmung hier mal was ganz Feines aus der Riege der ZT limited editions. Das 0777 composite. Sozusagen "die Mutter aller 0777" ...... Die meistens von Euch kennen die Story dahinter und es gibt hier auch einen alten thread dazu, der sich aber mehr mit der Vorfreude denn mit einer echten Präsentation des Messer befasst hatte. Dies hat auch seinen Grund, denn das 0777 gehört wohl zu den 3 exklusivsten ZT limited editions, wenn man es mal an der Nachfrage und am after market Preisniveau festmacht.


    Nachdem KAI (Kershaw und ZT) schon einige Erfahrungen mit composite blades, also Klingen die aus 2 verschiedenen Stählen bestehen, gesammelt hatte, wollte man dem Thema die Krone aufsetzen. Bisher bestanden die composite blades nämlich immer aus 2 Mono-Stählen. Beim 0777 wollte man dann erstmalig einen Mono- und einen Damaststahl miteinander verbinden. Es verging eine irrsinnig lange Zeit, von den ersten Ankündigungen, über das Zeigen erster Prototypen-Klingen und dem weiteren Anheizen des Hypes, bis dann endlich die Produktion begann. Diese wurde dann nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Man munkelt (und ZT hat es auch leicht verklausoliert in eigenen Verlautbarungen eingestanden), dass es erhebliche Probleme bei der Produktion gab und der hohe Ausschuss dem sowieso schon recht aufwendigen Projekt den Garaus gemacht hat. Wie viele 0777 composite dann tatsächlich aus der Produktion in den Handel gelangt sind, darüber gibt es keine Angaben. Aber so arg viele dürften es wohl nicht gewesen sein. Um die Fans der Marke wenigstens etwas zu versöhnen brachte man das 0777 dann mit einer M390 Monostahlklinge und in 3 Finish-Varianten heraus (stonewash, black und blackwash). Aber angesichts der marketing-Welle die ZT perfekt aufzuziehen versteht, war es doch insgesamt ein ziemliches Debakel. Dem Nimbus des 0777 composite hat diese Geschichte natürlich keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Nun wurde es für viele ZT Fans zum "Heiligen Gral" der limited editions. Recht selten tauchen sie auf dem Sekundärmarkt auf und wenn, dann zu ambitionierten Preisen.


    Nun konnten ein Freund und ich gemeinsam 2 Exemplare bekommen und die möchte ich Euch hier in der ZT Ecke nicht vorenthalten.


    Viele Grüße und noch ein schönes restliches Weihnachtsfest,
    Stefan


    ZT 0777 composite, 01 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 02 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 03 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 04 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 05 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 06 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 07 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 08 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 09 auf Flickr



    ZT 0777 composite, 10 auf Flickr

    Hallo Oskar,


    zeig doch mal Bilder von Deinem "gepimpten" 0600. Täte mich interessieren. Ich lasse limited editions immer unangetastet, aus Gründen der Originalität und damit auch des Werterhaltes. Bei fast jedem ZT limited edition kann man eine Kleinigkeit finden, die man hätte besser lösen können und die Schrauben sind es eigentlich immer, die etwas rausfallen, weil 08/15. Da ginge sicher mehr. Mein Exemplar flippt gut. Braucht keinen zusätzlichen Schwung aus dem Handgelenk, wie z.B manches 0560. Aber so rausknallen wie z.B. beim 0801CF oder bei den 0392 tut es die Klinge nicht ganz.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Hallo zusammen,


    wieder ein limited edition von ZT. Das 0600 R.J. Martin ist eins der früheren limited editions von ZT. Es hat 2012 den "Collaboration of the year award" des Blade Magazin gewonnen, um es mal zeitlich einzuordnen. Auch hier wieder nach einem Entwurf eines berühmten Custom Makers, nämlich R.J. Martin, dessen Original Customs preislich im mittleren bis oberen 4-stelligen Bereich angesiedelt sind. Oberhalb von z.B. Hinderer Customs und eher in der Liga von Tom Mayo oder Todd Begg full customs.


    Auch hier wieder die üblichen Zutaten mit Titan und Carbon, die ZT immer fantastisch zu verarbeiten weiß. Etwas ausgefallener der Klingenstahl B75P. Diesen kann man wohl in etwa mit dem BG42 vergleichen. Hier die technischen Daten und ein Vergleich mit dem BG42:


    http://www.alphaknifesupply.co…a-bladesteelS-CTSB75P.htm


    Klingenlänge fast 11cm sind ein Wort. Die lange und schwere Klinge macht, dass es ähnlich wie das 0560 nicht zu den ultraschnellen Flippern gehört, wie z.B. das kompaktere 0801 aus gleichem Hause. Flippt aber trotzdem ordentlich. Das Messer wiegt knapp 200 Gramm. Trotz der Dimmensionen ist das Messer eine elegante Erscheinung, was meiner Meinung nach der sehr gelungenen Komposition aus dem Griff und der Recurve-Klinge zuzuschreiben ist.


    Hier nun die Bilder.


    Viele Grüße,
    Stefan


    ZT 0600 RJ Martin, 01 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 02 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 03 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 04 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 05 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 06 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 07 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 08 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 10 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 11 auf Flickr



    ZT 0600 RJ Martin, 12 auf Flickr

    Hallo zusammen,


    Danke für Eure freundlichen Kommentare! Es ist wie in der Mode: Alles kommt irgendwann mal wieder. :D


    Ernsthaft. Man muss einfach die Augen offenhalten. Irgendwo tauchen sie halt immer mal wieder auf. Hab auch schon mal ein ZT limited edition hier über's TF gekauft bzw. ertauscht. Aber besser geht es in der Regel über USA. Dort ist der Markt einfach ungleich größer als in D und dementsprechend sind auch mehr ZT limited editions in privaten Händen.


    Oben fragte jemand nach den Preisen. Der Verkauf der ZT limited editions läuft ja sehr speziell ab. Bis vor Kurzem wurden sie über ausgewählte US Händler wie z.B. Blade HQ oder GP Knives verkauft. Der Verkaufsstart wurde durch ZT kommuniziert und dann kollabierten mit schöner Regelmäßigkeit die Shop-Seiten der Händler. ZT verkauft die Limited Editions eigentlich zu recht vernünftigen Preisen. Einige LE lagen mit dem offiziellen Verkaufspreis im Bereich zwischen 300 und 400 US Dollar. So auch dieses 0801CF, glaube ich. Aber da die Teile nach wenigen Stunden bei den Händlern ausverkauft waren, gab es sie einen Tag danach dann schon mit kräftigem Aufschlag am Sekundärmarkt. Da versuchen einige Leute dann genau die Interessenten zu finden, die am Tag des Verkaufsstarts leer ausgegangen und noch "heiß" sind. Zu dem Zeitpunkt sind dann die Preise am höchsten.


    1 Jahr später oder so hat sich dann ein gewisses Preisniveau etabliert, welches unter den gehypten Preisen kurz nach Verkaufsstart aber immer noch deutlich oberhalb des ursprünglichen Listenpreises rangiert. Dieses 0801CF wird in USA so um in der Bandbreite 500 bis 550 Dollar gehandelt. Dieses Niveau ist dann aber so plus/minus 20, 30 Dollar recht stabil.


    Natürlich gehen immer auch einige Exemplare nach Europa, z.B. an Robert von Sartools. Kürzlich hat ZT das Verkaufsverfahren für die ZT in USA geändert. Nun läuft es direkt über die ZT Hompeage. Man muss sich dort einen Account anlegen. Das gilt allerdings nur für US Kunden. Weiterhin gehen Exemplare an europäische Händler. Im Falle des aktuellen 0392BRNGLD war es so, dass die europäischen Händler ihre Exemplare bekamen, bevor ZT über die eigene Homepage den Verkauf an US Kunden gestartet hatte.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Hallo zusammen,


    diese Limited Edition Variante des ZT 0801 wurde hier bereits einmal in 2014 von Xisor vorgestellt.


    ZT 0801 CF Copperhead Limited Edition


    Darum möchte ich die Infos zu den technischen Daten, wann das Messer erschienen ist und wer es designed hat an dieser Stelle nicht wiederholen, sondern mich auf das Zeigen zusätzlicher Bilder und einiger kurzer persönlicher Eindrücke beschränken. Das 0801CF ist wirklich ein fantastisches Beispiel für tolles Messerdesign und hervorragende technische Umsetzung. Ich hoffe man kann es auf den Detailbildern erkennen, wie "skulpturenartig" hier mit dem Material Titan gearbeitet wurde. Man achte mal auf die diversen abgeschrägten Kanten, die herausgefrästen "Kanäle" oder natürlich auch das "Fenster", mit dem dahinterliegenden eingefrästen Schriftzug. Das ist schon allerfeinster Maschinenbau. Darüber hinaus flippt es überragend. Aber so weit ich mich erinnere trifft das auf alle 0801 zu. Nicht nur auf das Limited Edition. Ich vermute das beim 0801 einfach alles zusammenpasst. Die Konstruktion, Auslegung der beweglichen Teil, usw. Denn nicht jedes Modell von ZT hat solch hervorragende Flipper-Eigenschaften.


    Viele Grüße,
    Stefan



    ZT 0801 CF, 01 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 02 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 03 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 04 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 05 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 06 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 08 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 09 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 10 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 11 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 12 auf Flickr



    ZT 0801 CF, 13 auf Flickr

    Sehr geil, Idox! Danke für die Hinweise. Da werde ich mich mal informieren, ob man für meinen Anwendungsbereich mit halbwegs vertretbaren Investitionen etwas realisieren kann. Da ich doch recht oft Messer fotografiere kann sich das durchaus lohnen, gerade wenn es dadurch gelingt die Nachbearbeitungszeit am Rechner deutlich zu reduzieren.


    Stefan

    Vielen Dank.


    Das 0454 ist ja auch eine Ecke teurer, als das 0452. Da darf's auch ein bisschen mehr hergeben. ;)


    Der Hintergrund ist Vinyl. Genau Der hier:


    http://www.photobackground.eu/…-8270-8271-8272-8283.html


    Ist halt nicht so langweilig, wie schlicht schwarz. Aber aufgrund der Spiegelungen und den üblichen Horden von Fusseln und Staub, die man nie wegbekommt, echt anspruchsvoll in der Nachbearbeitung am Rechner. Auf den Makrobildern siehst Du halt jeden kleinen Fussel, jedes Staubkorn. Die Bilder machen ist (zeitlich gesehen) ein Klacks. Die hab ich in einer knappen Stunde im Kasten. Die Nachbearbeitung am Rechner um zu "entfusseln" kostet mich im Schnitt 15 bis in Extremfällen auch mal 30, 45 Minuten ..... pro Bild ;( Das ist echt ne Sch.... Arbeit. Aber wenn, dann muss halt auch alles passen.


    Hab schon mal überlegt ob es irgendwas gibt, womit man statische Aufladung verhindern kann. Denn das ist genau der Mist an Kunststoff-Folien. Staub/Fussel mit einem Tuch heruntergewischt und damit quasi wieder "aufgeladen" und neuen Staub angezogen ..... Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

    Danke für Euer positives Feedback. Das ist ja immer der einzige "Lohn" für die Arbeit und freut dann besonders.


    Hab noch nie beim Messer des Monats mitgemacht. Müsste mich erst mal einlesen.


    Viele Grüße,
    Stefan