Mein Beileid. Irgendwie blöde, nach so einem traurigen Post voller Freude eine neue Errungenschaft einzustellen.
Dennoch kam heute was tolles und ich freue mich tierisch. Geiles Allround-Format, schönes Double Cut Finish.

Mein Beileid. Irgendwie blöde, nach so einem traurigen Post voller Freude eine neue Errungenschaft einzustellen.
Dennoch kam heute was tolles und ich freue mich tierisch. Geiles Allround-Format, schönes Double Cut Finish.

Hernandez & stubi27: Danke für den Tipp. Ich wußte gar nicht, daß man bei amazon.com bestellen kann.
International geht leider nicht bei allem. Kommt wohl auf den Shop an.
Die Redneck-Weingläser (verschraubtes Marmeladenglas mit Stiel) verschicken sie z.B. nicht.
Gruß Chris
Geile EDs. Ich liebe die Dinger. Vor allem das Plaza Cutlery gefällt.
Yep, korrekt.
Kam ursprünglich quasi gänzlich ohne Anschliff.
Kein Böker und kein Busse, aber ein Edge Pro Apex. Bin mit den ersten Ergebnissen schon ganz zufrieden. Tolles Gerät.


Busse, Damastjaps, Gränsfors und ER nach Rehbock-Zerwirkerei.

Vitrinenleichen gibt es bei mir nur begrenzt. Die meisten Messer werden mehr oder weniger benutzt. Als EDC hat sich ein Strider SnG durchgesetzt, das seit Jahren alle anfallenden Schneid(!)-Arbeiten bewältigen muss. Zum Hämmern, Hebeln whatever würde ich es nicht benutzen, aber ich nehme in Kauf, dass es stürzt, im Dreck liegt, Kratzer oder Macken abbekommt oder nach Nutzung tagelang nicht gereinigt wird. Kurzum, Spuren jedweder Art gehören für mich dazu, weil sie einem guten Messer einfach Charakter verleihen. Das Experimentieren, wieviel so ein Stück maximal bei Zweckentfremdung aushält, liegt mir fern.
Anders verhält es sich bei Exemplaren, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie überhaupt bleiben werden. Bei diesen Stücken versuche ich natürlich für den Fall des Verkaufs den Originalzustand zu erhalten. Diese "Fehlkäufe" sind aber eher die Ausnahme.
Leute, die ein Messer wirklich aufs Derbste rannehmen und auch die Zerstörung dabei in Kauf nehmen, kann ich dennoch verstehen. Auch wenn es nicht mein cup of tea ist, kenne ich genug Menschen, die die Grenze eines Produkts (Kfz, Armbanduhren, Technik) ausloten wollen und dies auch tun. Totalverlust mit einkalkuliert. Oftmals nicht einfach nur "dämlich" sondern durchaus aufschlussreich.
Ich verfahre damit wie mit mit allen Dingen, die durchs Tragen muffeln oder durchfeuchten können – ich habe mehrere davon und trage sie im Wechsel, damit es erst gar nicht zum Gestank kommt. Siehe Wanderstiefel o.ä...
Wenn es doch mal stinkt, einfach mit einem Haut-Desinfektionsspray (z.B. Kodan) drüber und nach Trocknung luftdicht verpackt in die Gefriertruhe. Über Nacht oder spätestens nach 2 Tagen stinkt nichts mehr, da die Bakterien Kälte nicht sonderlich mögen. Funktioniert bei Schuhen, geht bei Natos/Zulus/Maratacs genauso. Vorteil: Farbe und Oberflächenbeschaffenheit bleiben im Originalzustand.
Vom Schrubben mit Bürste und Waschmaschine halte ich nix. Kanten, Oberfläche und Lochung verlieren recht schnell ihre glatte Struktur und fangen an, die Haare zu stellen, bzw. irgendwie fusslig auszusehen. Sieht dann, je nach Uhr, ziemlich doof aus. Außerdem bekommt der Dorn seitlich Spiel, was ich für extrem nervig und nicht sonderlich sicher halte.
Endlich gibts wieder EDs. ![]()

Ich persönlich bin ein Fan der "Ein Messer Variante"...
Ich eigentlich auch. Im beruflichen Alltag daher meist ein 42a-konformer Folder, in der Freizeit eher ein kleines Fixed.
ABER: Blöd nur, dass ich immer auf viel mehr Klingen komme, wenn ich kurz überlege und richtig zähle. Spartan Neckknife in der Office-Tasche, Buck Hartsook am Autoschlüssel, Spydercard im Geldbeutel, SAK in der Mittelkonsole, Leatherman-Tool und Gränsfors Jägerbeil im Kofferraum. ![]()
Und grade vor 10 Minuten wollte ich einen Karton öffnen und hatte kein (!) Messer einstecken. Ich glaube, ich muss aufrüsten. ![]()
Ein Big Summit Lake als Ergänzung zum großen Bone Collector Backlock. ![]()


Die Fotos sehe doch richtig gut aus. Muss ich gleich an Print-Werbung oder ähnliches denken bei den Uhren.
Was ist das im ersten Foto?
Lebensmittelfarbe, die bei Serienbildfunktion von einem Schwamm getropft wurde.
Sehr interessant. Und tolle Ergebnisse.
Ich wünschte, ich könnte das mit der Bildbearbeitung auch – dem ist aber leider nicht so.
In mir keimte vor Jahren mal der Wunsch nach Makros auf, weil ich meine Armbanduhren mal halbwegs ordentlich fotografieren wollte. Ich war aber nie der Typ, der monströse Kameras plus Equipment mit sich rumschleppen möchte. Unterwegs oder im Urlaub muss es handlich zugehen, und alles, was ich zum knipsen brauche, muss in eine Jackentasche passen. Ich bin also ganz klar der Kompaktkamera-Typ. So kaufte ich mir mal eine Canon PowerShot A710 IS und die habe ich bis heute. Kann man wohl so langsam als Dinosaurier der Billoklasse ansehen. ![]()
Vorteil diese Kiste war/ist eben, dass man einen Tubus und diverse Linsen aufsetzen kann. So besorgte ich mir für kleines Geld Raynox-Makrolinsen in 150fach und 250fach sowie ein kleines Tischstativ und ein Lichtzelt. Das waren dann nach einiger Eingewöhnungsphase die Ergebnisse. Die Bilder sind bis auf das Wegstempeln von Staub alle unbearbeitet, also weder Mapping noch sonst was. Mir hat es gereicht, aber tiefer drang ich in das Makro-Universum auch nie vor....
Ein bisschen Natur war durchaus auch mal dabei. Aber das ist mit Raynox wirklich die absolute Hölle, da die Entfernung zum Objekt und der Schärfebereich vorgegeben und nicht beeinflussbar sind und somit eine Herzschlag schon ausreicht, dass das Bild unscharf wird. Sehr undankbar alles.
Ich stehe mit der Messersammelei alleine auf weiter Flur. Unverständnis allenthalben – erst recht, wenn sich doch einmal jemand nach dem Preis "für so etwas" erkundigt. Preise für Klingen von Busse, Strider oder, oder sind für Außenstehende nur schwer bis gar nicht erklärbar.
Obwohl mir stellenweise sogar schon ein gewisser Heilungsprozess attestiert wurde, da mein zarter Versuch eine kleine Messersammlung aufzubauen nun doch deutlich günstiger kommt als die Ausgaben für mechanische Taucheruhren aus der Schweiz, die ich vorher gesammelt habe.
Ich habe vor Jahren einmal den Fehler gemacht und ein Paracord-gewickeltes Messer (Esee Izula) beim Grillen dabei gehabt. Es gab eine wunderbare Lammkeule mit Ingwer-Honigkruste. Als ich das Fleisch vom Knochen löste, blieb ob der kurzen Klinge des Izula der Paracord-Fleisch-Kontakt nicht aus. In der Natur fiel nichts weiter auf, zu Hause wurde es dann aber schnell unangenehm. Der Griff hat dermaßen nach Schaf und kaltem Fett gestunken, dass es nicht mehr feierlich war. Vermute sogar, dass das Fett den Fleischgeruch so richtig schön in der Faser eingeschlossen hat. Die Nachbehandlung mit Seife und fettlösendem Spülmittel brachte nur bedingt Erfolg. Danach stank das Messer nach einer aparten Melange aus Stall UND Reinigungsmittel. ![]()
Dieser Odeur-Mix hielt sich wochen-, wenn nicht sogar monatelang. Äußerst unangenehm. Ferner wurde die Paracord-Schnur durch Nässe und/oder Reinigungsmittel bretthart, sodass die Wicklungsform noch komplett intakt blieb als schon gar kein Messer mehr dazwischen war.
Paracord und Essen – niemals wieder.
Sieht eigentlich fast immer so aus....
