Beiträge von derLichtschalter

    @durchfall würde ich immodium einpacken. evtl. mal nach hefetabletten gucken, die bringen evtl. auch was.
    elektrolyte halte ich für ne gute idee, kann auch mal bei kleineren kopfschmerzen helfen. es gibt im sport/fitness/bodybuilding supplement bereich electrolyt brausetabletten. 20stck ~10?. ich hol mir die zum sport immer bei bodyattack, allerdings die variante ohne geschmack, weil da keine süßstoffe drin sind.

    Danke für den Tipp, das guck ich mir mal an :)

    Ambubeutel: Ich dachte primär an einen Verkehrsunfall.


    Stiffneck: Das überzeugt mich jetzt tatsächlich. Ich hatte ja ohnehin Zweifel, dass das sinnvoll ist. Dann kommt das erstmal von der Liste.


    Wasserfilter ist tatsächlich dabei, aber man kann ja auch von verdorbenem Essen Durchfall bekommen. Ich kenn ja Leute, die trinken in dem Fall erstmal n Red Bull - da wollte ich doch etwas besser vorbereitet sein.

    Corsaer: Den Ambu-Beutel hab ich zumindest mal benutzen gelernt. Das hat der Ausbilder beim letzten Kurs als "Extra" gezeigt, weil viele aus dem KatS-Bereich da waren, die vielleicht eher mal damit zu tun bekommen. Ich bin auch eher auf dem Standpunkt, dass eine Beatmungsmaske für meine "Zwecke" reicht - der Ambu-Beutel wäre eher Luxus.
    Mit dem Stifneck kann ich eben nicht umgehen, wollte aber beim nächsten Kurs mal den Ausbilder ansprechen, ob er mir das zeigen könnte. Der Mann war bisher immer sehr erfreut, wenn jemand mehr Interesse gezeigt hat...


    hanomag: Okok, ich gestehe: Geardo. Bekenne mich schuldig :D Was spricht denn deiner Meinung nach gegen die Elektrolyt-Lösung (zum Trinken wohlgemerkt, keine Infusion!)? Bei starkem Durchfall mische ich mir das sogar zu Hause an...

    Mithilfe der Suchfunktion habe ich praktisch nur Threads zu IFAKs gefunden, konnte jedoch nichts finden, was die Erstversorgung von Teams (2-7 Mann) angeht. Ich würde hier daher gerne den Rat erfahrenerer Forenmitglieder einholen und freue mich über jede Beteiligung :)


    Der Hintergrund: Ein Freund und ich planen mit unseren Freundinnen für nächstes Jahr eine mehrwöchige (3-4) Tour durch Schweden, Finnland und Norwegen. Grundsätzlich ist die Reise als Roadtrip geplant. Unser Fortbewegungsmittel wird ein Kombi sein, übernachtet wird in Zelten - Wild-Campen ist in Skandinavien ja glücklicherweise durchs Jedermannsrecht gedeckt. Wir werden uns dabei (hoffentlich) auch so weit wie möglich jenseits touristisch erschlossener Gebiete bewegen, inklusive Tagestouren zu Fuß.
    Leider hat nun keiner von uns eine medizinische Ausbildung. Wir Männer haben in den letzten Jahren jeder mal den 16h-Kurs gemacht, aber mehr war bisher nicht drin - und das ist meines Erachtens schon zu wenig. Zumindest ich will also nach Möglichkeit noch einen oder zwei Auffrischungskurse machen, aber intensiver bekomme ich das zeitlich und finanziell nicht hin - auch wenn eine RettSan-Ausbildung sicher nicht verkehrt wäre. Aber gut: Es sind ja auch schon andere Menschen ohne RettSan-Ausbildung durch Skandinavien gefahren und haben überlebt, oder? ;)


    Trotzdem: Unfälle passieren. Autounfall, schwerer Sturz, verdrehtes Bein, Axt im Fuß... Ohne da in Panik zu geraten fallen mir durchaus Szenarien ein, in denen eine Erstversorgung essentiell ist. Auch kann es ja passieren, dass man an eine Unfallstelle kommt und als Ersthelfer gefordert ist. Andererseits sollen auch "alltägliche" Wehwehchen wie Mückenstiche, Durchfall oder Erkältung behandelt werden können.


    Daher hätte ich gerne so umfassend wie möglich die beiden wichtigsten Bereiche in einem Med-Pack abgedeckt: First Aid und Booboo, um mal die gängisten Begriffe zu bemühen. Des Weiteren würde ich - sofern Platz übrig bleibt - noch etwas Notnahrung einpacken.


    Das Med-Pack soll in einem Rucksack transportiert werden. Da wir primär im Auto reisen, sind Gewicht und Größe nur von sekundärer Bedeutung - das Med-Pack soll aber schnell aus dem Auto ent- und auch auf Tagestouren mitgenommen werden können. Entschieden habe ich mich - da bereits vorhanden - für meinen 5.11 Tactical Triab 18. Der ist ja ohnehin für diesen Zweck konzipiert - unter anderem durch die Möglichkeit auf dem Boden liegend komplett geöffnet zu werden. Insbesondere das innen an der Rückseite angebrachte MOLLE-Webbing hat es mir angetan. Zur Organisation im Pack werde ich diverse Pouches benutzen und diese mit Patches von Tactical Responder farblich markieren. Entsprechend der Farben werde ich wohl auch die jeweiligen Reißverschlüsse mit buntem Paracord ausstatten. Jeder Teilnehmer bekommt dann zu Beginn der Tour eine kurze Einführung, was sich wo befindet. Update: Jetzt mit Bildern.
    2014-11-20 - 5.11 Tactical Triab 18 Midnight Ash - Clamshell.jpg 2015-07-26 - Med-Pack - Front.jpg 2015-07-26 - Med-Pack - Loadout.jpg


    Ich habe bisher folgende Ausrüstung ins Auge gefasst (teilweise bereits vorhanden, Sortierung wie geplante Organisation im/am Pack, Updates kursiv):


    div. Hardware
    - Stirnlampe
    - Nitrilhandschuhe
    - Schere
    - Kanülen & Ampullen
    - Zeckenzange Pinzette
    - Edding
    - Q-Tips
    Massive Bleeding
    - SOF-TT
    - Israeli-Bandagen
    Hypothermia
    - Rettungsdecken
    Open Wounds
    - ca. 2 m Pflaster
    - 20 Blasenpflaster (10 klein, 10 groß)
    - 15 Kompressen
    - 5 sterile, nichtklebende Kompressen
    - 5 sterile, wasserdichte Kompressen

    - 3 sterile Verbandpäckchen (mit Alu-/Silberbedampfung)
    - 6 Mullbinden
    - 40 Steristrips
    Trauma 1
    - Frakturen/Luxationen
    --- 1 Stifneck
    --- 2 SAM-Splints
    --- 2 Rollen Sport-Tape
    --- 2 Dreiecktücher
    Trauma 2
    - Verbrennungen
    --- Einweg-Kühlkompressen
    --- BurnJel
    --- WaterJel Gelkompressen
    Medical 1
    - Desinfektion
    --- Desinfektionstücher
    --- Octenisept
    --- Isopropyl-Alkohol
    - Wundbehandlung
    --- Bepanthen
    --- Betaisodona
    Medical 2
    - Schmerzen
    --- Aspirin
    --- Ibuprofen
    --- Paracetamol-Tabletten
    --- Magenschutz: Pantoprazol
    - Erkältung
    --- Gelomyrtol forte
    --- Hustenbonbons
    - Stiche
    --- Fenistil
    - Durchfall
    --- Vomex-A
    --- Aktivkohle-Tabletten
    --- Elektrolyt-Lösung oder -Brausetabletten
    --- Imodium oder Tannacomp
    Respiration
    - Ambu-Beutel (?)
    - Beatmungsmasken


    Insbesondere frage ich mich: Muss ein Stifneck mit? Ich habe nun schon öfter gesehen, dass auf Roadtrips welche eingepackt werden. Das Packmaß der Teile ist ja echt gering und ich würde sagen: better safe than sorry. Auch sonst bin ich mir teils wegen der Mengen unsicher, teils weiß ich nicht, ob allein das Mitführen schon Overkill (Ambu-Beutel, besagtes Stifneck) ist.


    Ich würde mich über Kritik und Vorschläge sehr freuen :)

    Der Neon-Thread hat mich dazu animiert, mal die Handle Wraps zu zeigen, die ich an meinen Rucksäcken angebracht habe. Zum einen habe ich den Trage-/Rettungsgriff an meinem TT Ranger 60 farblich markiert, zum anderen soll mein 5.11 Tactical Triab 18 auf einer mehrwöchigen Tour als Medic-Pack dienen und wurde dementsprechend ebenfalls mit rotem Paracord ausgestattet.
    2015-07-22 - Handle Wrap - TT Ranger 60.jpg 2015-07-22 - Handle Wrap - 5.11 Tactical Triab 18.jpg


    Ich habe bei beiden Rucksäcken 550 Cord per Cobra-Knoten um die Griffe "gewickelt". Wie habt ihr das so gemacht? :)

    Heute bekommen:
    - 10 Dosen Ballistol KO-Jet 100 ml & 5 Dosen Fox Labs Inert/Trainingsspray für unser Spray'n'Pray-Forenmeeting in Trier
    - Fiskars X5 von Amazon
    - Kydex für mein Leatherman Rebar aus einem Forendeal
    - TAD Mean T-Skull Shemagh in "Phantom" (Schwarz in Schwarz), TAD Battery Cases, TAD Patches & Sticker, PDW Sticker, 5.11 Socken - alles von Forenpartner TACWRK


    DSCN3439.JPG


    Update: Gerade erreichten mich noch eine Tasmanian Tiger Tac Pouch 4 und ein Light my Fire Swedish FireSteel 2.0 army :)
    TT Tac Pouch 4 & LmF FireSteel.jpg

    Ich hab mir mal gerade Episode 2 angesehen. Jetzt geht es so langsam los - nicht nur, dass die Truppe jetzt tatsächlich schon in Mexiko ist, sondern auch spannungsmäßig. Trotzdem befindet sich die Staffel noch eher in der Warmlaufphase. Erste technische Probleme, kleinere Herausforderungen - nichts dramatisches. Aber der Cliffhanger am Ende... :thumbdown:

    Mein Tipp wäre auch der Khard 60. Der ist mit 1,4 kg extrem leicht für einen taktischen Rucksack.


    Deutlich günstiger, aber mit 2,95 kg dafür eben mehr als doppelt so schwer ist der TT Ranger 60. Den benutze ich selbst aktuell für mehrtägige Touren und schätze das MOLLE-Webbing, das der Khard eben nicht hat. Den gibt es ebenfalls bei TACWRK.com