Beiträge von derLichtschalter

    Hat mittlerweile mal jemand diesen Spaten ausprobiert? Der kostet ja doch ganze 30-40 % mehr als der gängige Glock-Spaten. Leistet der das auch oder kompensiert der das durch die Optik und den Coolness-Faktor?

    Mir gefällt die Aktion auch sehr gut (habe es bisher eher semi-aufmerksam verfolgt, aber die fertigen Messer sehen einfach geil aus). Es gefällt mir nicht nur wegen des Messers, sondern auch schon wegen der Sache an sich: Ein Forenmitglied kümmert sich darum, dass andere Forenmitglieder günstig zu tollen Messern kommen - besser kanns doch kaum laufen ;) Wenn mein Geldbeutel das hergibt, mache ich auch mit. Und auch ich würde dann definitiv aufrunden und mindestens 1 € dazu geben. Gerne auch 1,50 € oder 2 €, wenn der allgemeine Trend in diese Richtung geht :thumbup:

    Hier nun schonmal Bilder des konfigurierten Packs. Außen befindet sich eine TT Tourniquet Pouch (mit extra angebrachter Klettfläche für den "Massive Bleeding"-Patch und SOF-TT). Im Inneren befinden sich zwei TT Tac Pouch 6 (mit "Open Wounds"-, "Hypothermia"- & "Trauma 1"-Patch) jeweils mit einer Tac Pouch 4 (mit "Medical 1"- und "Medical 2"-Patch) und eine Tac Pouch 1 (mit "Trauma 2"-Patch). Die ursprünglich schwarzen Paracord-Zipper-Pulls habe ich durch buntes Paracord ersetzt, das jeweils die Farbe des aufgebrachten Patch trägt.
    2015-07-26 - Med-Pack - Front.jpg 2015-07-26 - Med-Pack - Loadout.jpg


    Update: Möglicherweise wird die Schere noch durch eine mit orangefarbenen Griffen ersetzt - der besseren Sichtbarkeit wegen - und außen am Pack angebracht - der besseren Erreichbarkeit wegen.

    Ja, da bin ich voll bei dir. Manche Shops wie TACWRK machen sich ja mittlerweile noch die Mühe, eigene Bilder auch vom Innenleben zu zeigen, aber die meisten verwenden ja doch nur die Katalogbilder. Genau dafür machen wir das hier doch :D


    Ich fummle meistens mit den Fingern rum :thumbup: Bewährt hat sich bei mir, den Träger nach Möglichkeit etwas zusammenzudrücken und dann mit beiden Händen die Druckknopfverbindung unter der untersten MOLLE-Schlaufe rauszuziehen.


    mueller: Ich hab dir oben im ersten Post noch zwei Bilder mit SAM-Splint und Tape angehängt.

    Ja, denke ich einerseits auch, andererseits gibt es dann doch vielleicht Details oder auch Neuerungen, die noch nicht jedem bekannt sind.


    Aber ja, ich glaube, dass bei TT die Spezifikation teilweise nicht immer eingehalten wird. Aber jedenfalls die Breite der Befestigungsriemen ist mit 1" korrekt, glaube ich. Das fummeligste sind die Druckknöpfe - aber alles ist besser als Maxpedition TacTies...

    jenzo: Schraubensäckel... Auch mal ne Idee :D


    mueller: Ich habe nur die Standard-Größe 4,25" * 36" (= 11 cm * 91 cm), gerollt - gekauft hier. Eine zusätzliche 10m-Rolle Sporttape wird dann schon eher ne "quetschige" Veranstaltung, aber sobald mal ein bis zwei Meter von der Rolle runter sind, passt es perfekt, ohne die Reißverschlüsse der Pouch überzustrapazieren.

    So, bald haben wir alle: Tac Pouch 1, Tac Pouch 4, Tac Pouch 7, Tac Pouch 8, Admin Pouch, Operator Pouch (Review von David) und jetzt eben die Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 :thumbup:


    Die Tac Pouch 6 ist eine voluminöse, eigentlich für einen speziellen Zweck konzipierte Zusatz-Tasche: Nämlich für das LUCIE-Nachtsichtgerät der Bundeswehr. So eines besitze nicht - die Tasche finde ich trotzdem praktisch.


    Die Front weist im Gegensatz zu den meisten TT-Pouches ganze zwei Klettstreifen von je 1" Höhe direkt übereinander auf. Als wäre das nicht schon gut genug, sind beide Streifen als MOLLE-Schlaufen konzipiert: Drei vollwertige Schlaufen liegen nebeneinander und links und rechts gibt es noch je eine halbe Schlaufe. Darunter befinden sich zwei weitere Reihen gleich konfigurierter MOLLE-Schlaufen (ohne Klett). Außerdem befindet sich über der Klettfläche ein Reißverschluss, der eine flache Fronttasche freigibt, die bis zum Boden runter reicht.
    2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6.jpg 2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - Fronttasche.jpg


    Die Tasche kann auf der Rückseite an einem mindestens drei Schlaufen breiten Träger angebracht werden. Idealerweise sollte der Träger dazu auch drei Reihen übereinander aufweisen. Effektiv könnte man also eine Tac Pouch 6 auf einer anderen anbringen ;)
    2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - MOLLE.jpg


    Im Inneren befindet sich in der Front eine große, flache Mesh-Tasche mit Klettverschluss am oberen Ende. Die Öffnung wird von einer kleinen Lasche erleichtert. Auf dem Mesh sind außen zwei elastische Bänder vernäht, die jeweils zwei breite Schlaufen aufweisen.
    2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - Innere Front.jpg


    Die Rückseite ist auf besondere Weise ausgestattet. Oben befinden sich nebeneinander zwei D-Ringe. An diesen ist eine gesonderte Tasche angebracht. Ich nehme an, dass diese das LUCIE-Nachtsichtgerät an sich aufnehmen soll. Diese Tasche lässt sich bei Nichtgebrauch jedoch entfernen (und dann ggf. anderweitig verwenden).
    2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - Öffnung.jpg 2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - Innere Rückseite, LUCIE.jpg


    Darunter befinden sich praktischerweise auch wieder zwei Reihen elastischer Bänder. Hier bietet die Tac Pouch 6 sich jedoch unter den großen Schlaufen noch je zwei weitere kleine Schlaufen.
    2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - Innere Rückseite.jpg 2015-07-25 - Tasmanian Tiger Tac Pouch 6 - Innere Rückseite, Schlaufen.jpg


    Der Reißverschluss reicht bis fast ganz unten, dennoch handelt es sich nicht um ein Clamshell-Design!


    Fazit
    Die Tac Pouch 6 ist ausgesprochen voluminös. Inhalte lassen sich durch die vielen Schlaufen und die Front- sowie die Mesh-Tasche jedoch gut organisiert unterbringen und geraten dann auch nicht so schnell durcheinander. Ich habe zwei von diesen Pouches und werden zumindest die eine in meinem Med-Pack für zwei SAM-Splints und Sporttape benutzen. Diverse flache Gegenstände wie bspw. Kompressen sollten dann aber trotzdem noch reinpassen.
    Die Verarbeitung ist ohne Fehl und Tadel. Auch hier sind die am stärksten strapazierten Stellen (bspw. an den Schlaufen) mit Bartack-Nähten gesichert.


    Wer eine weniger lange, aber ähnlich voluminöse Alternative zur Tac Pouch 7 sucht, dem könnte vielleicht die Tac Pouch 6 gefallen.




    Ein wenig Eigenwerbung: das gleiche Review in meinem Blog.

    Ich habe gestern zwei verschiedene MOLLE-Pouches von Tasmanian Tiger bekommen und möchte beide in aller Kürze vorstellen. Den Anfang mache ich mal mit der Tac Pouch 4.


    Die Front weist eine Reihe mit vier MOLLE-Schlaufen auf, wobei die äußeren beiden Schlaufen etwas weniger breit sind als sie sein sollten (nur 3,5 statt 3,8 cm). Zum Vergleich habe ich hier mal ein Leatherman Rebar dazugelegt. Darüber befindet sich eine 1" hohe Klettfläche, mittig unter dieser ist eine kleine Schlaufe vernäht, mit der man die Pouch etwas auseinander ziehen kann - ein Feature, das ich aber kaum benutze. Der Medical-Patch ist natürlich nicht dabei - auch das grün-weiße Paracord habe ich selbst drangefriemelt, bevor mir eingefallen ist, dass ich noch Fotos machen wollte.
    2015-07-25 - TT Tac Pouch 4.jpg


    Auf der Rückseite lässt sich die Pouch mittels des von TT bekannten MOLLE-Systems an anderen kompatiblen Oberflächen (Rucksäcke, Plattenträger etc.) befestigen. Die Besonderheit ist hierbei (wie bei manchen anderen TT-Taschen wie der Tourniquet Pouch), dass die Druckknopf-Befestigung unter die letzte Schlaufe des Trägers geschoben wird / werden muss. Das ist insbesondere beim Lösen der Verbindung etwas fummelig, aber letztlich verhindert es so sehr zuverlässig, dass man die Tasche versehentlich verliert.
    2015-07-25 - TT Tac Pouch 4 - MOLLE.jpg


    Im Inneren bietet die Tac Pouch 4 kaum mehr als das Nötige: In der Front befindet sich nichts - anders als bei der Tac Pouch 1, die dort eine Mesh-Tasche hat. Nur in der Rückseite sind zwei breite elastische Schlaufen eingenäht; links oben befindet sich außerdem ein D-Ring.
    2015-07-25 - TT Tac Pouch 4 - Innere Front.jpg 2015-07-25 - TT Tac Pouch 4 - Innere Rückseite.jpg


    Die Tac Pouch 4 ist praktisch eine quer liegende Tac Pouch 1 (links: oben, rechts: unten). Hier sieht man auch, dass der Reißverschluss der Tac Pouch 4 an der Seite nur etwa zwei Drittel hinab reicht - es handelt sich wie bei der Tac Pouch 1 also nicht um ein Clamshell-Design.
    2015-07-25 - TT Tac Pouch 4 - TP1, oben.jpg 2015-07-25 - TT Tac Pouch 4 - TP1, unten.jpg


    Außerdem befindet sich unten mittig ein Drainage-Loch.


    Fazit
    Ich nutze die Tac Pouch 4 an meinem Trekking-Rucksack, um einen SAM-Splint und eine Rolle Tape zu transportieren (und mehr passt dann definitiv nicht rein). In meinem Med-Pack werde ich diverse Medikamente darin unterbringen - teils in den Gummischlaufen, teils lose.
    Die Verarbeitung ist gewohnt gut: Strapazierte Stellen sind mit Bartack-Nähten gesichert; weder außen noch innen standen an den Nähten Fäden ab; einzig die Reißverschlüsse waren etwas schwergängig.


    Im Übrigen ähnelt die Tac Pouch 4 in ihrem Format der TT Admin Pouch. Wer also schon eine solche besitzt und etwas simpleres sucht ist mit der Tac Pouch 4 gut beraten.


    Update
    Auf Nachfrage bzgl. des SAM-Splints habe ich mal noch zwei Bilder dazu gemacht (hier die Khaki-Variante).
    2015-07-26 - TT Tac Pouch 4 - SAM Splint.jpg 2015-07-26 - TT Tac Pouch 4 - SAM Splint, Tape.jpg




    Ein wenig Eigenwerbung: das gleiche Review in meinem Blog.

    Deine Bedenken in Ehren, aber der Triab ist eben schon vorhanden und bietet entsprechende Orga-Möglichkeiten, was der Hauptgrund ist, dass ich den benutzen möchte. Und ich packe das Teil ja auch nicht, damit es am Ende im Auto liegen bleibt, wenn wir auf Tour sind ;)


    Was die Größe angeht: Grundsätzlich soll es ja gerade nicht nur ein FAK, sondern gleichzeitig auch ein Booboo-Kit sein. Deine Anregung ist es aber trotzdem nicht abwegig: Ich könnte FAK und Booboo-Kit voneinander trennen. Dann wären zwei kleinere (Umhänge-)Taschen ggf. besser als ein großer Rucksack. Aber letztlich würde dann wohl immer eine im Auto liegen bleiben, was ich für nicht ganz so zielführend halte. Trotzdem vielen Dank: Das sind Überlegungen, die ich nicht außer Acht lassen sollte :)


    Danke aber auf jeden Fall für den Hinweis auf First Care - leider sind die beim TACWRK gerade nicht verfügbar. Ich lass mich mal benachrichtigen, sobald es die wieder gibt...

    Henrik: Ich wollte gestern sterile Verbandpäckchen besorgen, hab aber jedenfalls in der Drogerie keine bekommen. Nur sterile, nicht-verklebende Kompressen, jedoch ohne Aluminiumbedampfung - ich probiers kommende Woche mal in der Apotheke. Vomex-A kommt dann auch noch auf die Liste. Ich denke, das Pack sollte zumindest nicht nur sekundär Reise-Apotheke sein, insofern bin ich euch allen für Tipps in diese Richtung auch immer dankbar :)


    Rolf: Tipps vom Profi, perfekt - danke! Wir hatten uns sowieso überlegt, spätestens auf der langen Fahrt in den Norden ein kleines Schwedisch-Lehrbuch zu wälzen. Zumindest die grundlegenden Fäkalbegriffe wollte ich mir sowieso mal aneignen :thumbup:

    Danke schonmal für die ausführliche Antwort, Henrik!


    An Magenschutzmittel hab ich gar nicht gedacht - das muss natürlich auch auf die Liste. Bzgl. der Schmerzmittel an sich: Einer von uns verträgt Aspirin besser, der andere Paracetamol, die Frauen nehmen am liebsten Ibuprofen - außerdem sind alle drei Mittel vorhanden. Das Problem bei Aspirin ist ja noch, dass es blutverdünnend wirkt, was ggf. für die Frauen unpraktisch ist. Gucken wir mal.


    Ich hab leider keinerlei Erfahrung mit Immodium und Tannacomp. Ggf. lasse ich mich in der Apotheke beraten oder probiere es beim nächsten Durchfall mal aus :D


    Die SAM-Splints durfte ich schonmal am lebenden (aber gesunden) Objekt ausprobieren. Das schien mir eigentlich recht intuitiv, solange man sich da an gewisse Grundregeln hält (nicht "abbinden"; Puls an der Extremität checken; nichts zurückbiegen, was komisch aussieht; jeweils oberhalb und unterhalb der Fraktur fixieren, bloß nicht auf der Fraktur etc.).
    Zur Anatomie: Ich weiß vom Kampfsport, wie ich Gelenke kaputt machen kann - reicht das? :thumbup:


    Der Alkohol ist vorhanden und eignet sich meines Erachtens auch besser zum entfetten als Octenisept - insbesondere auch außerhalb medizinischer Anwendung. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Pflaster schlecht kleben, wenn man die Wunde vorher mit Octenisept eingesprüht hat. Daher reinige ich in der Regel zumindest den Bereich um die Wunde herum nach der Desinfizierung mit Alkohol.


    Danke auch für den Literatur-Hinweis!