Beiträge von Tony Lennartz

    Aufgrund der vielen bundesataatlichen Unterschiede in den USA kann ich mich zu deren Rechtsbereich nicht hinweisend äussern. In Kanada ist die Gesetzeslage in den Provinzen ziemlich unisono. Da ich meine Waffe / Waffen immer mitbringe, habe ich keinen Beschaffungsbedarf. Ich bediene mich des Formblatts E909 und begründe darin, dass ich in "remote Areas" zu tun habe. Ich benötige also zum Führen nicht unbedingt eine Hunting Licence oder eine Small Game Licence.
    Es ist dem waffenlosen, ausländischen Besucher auch möglich im Lande eine Waffe zu erwerben. Allerdings übersteigt die Antragszeit von ca. 4 Wochen meistens die Urlaubszeit. Die dortigen Waffenhändler füllen gerne den Antrag eines zukünftigen Kunden aus und leiten ihn dann an die RCMP. Von dort geht der Antrag dann durch viele Instanzen, in die Provinzhauptstadt, nach Ottawa, zu Interpol, an´s BKA, an´s LKA, bis letztlich zur nächsten, wohnortnahen Kriminalhauptstelle. Dort wird geprüft ob etwas Gegensätzliches vorliegt und dann geht der Antrag den gleichen Weg zurück.
    In deiner Situation empfehle ich Dir, einer RAG Schießsport beizutreten u. dann den Erwerb einer führigen Langwaffe anzustreben, welche deinem Bedarf (vermutl. Self - Protection) entspricht. Vor einer Auslandsreise besorgst Du Dir den europäischen Waffenpass dazu und es gibt bei der Einreise keine großen Probleme. Die erforderlichen Einreiseformulare des jeweiligen Landes findest Du als PDFs im www.

    Da die starke Stirn eines solchen Schädels vom Tier als regelrechter Rammbock eingesetzt wird, ist sie entsprechend dickwandig und hart. Es ist also eine äusserst widerstandsfähige Knochenpartie und somit ein qualifizierter Maßstab für die Penetrationsfähigkeit einer Kampfmesserklinge. Hätte ich dazu einen gleichstarken Knochen verwendet, so wäre die Sequenz für Manchen sicher weniger makaber aber die Demonstration wäre damit weniger eindeutig und klar.

    durch die Unterachsel -Verwendungsvorgabe soll vermieden werden, dass der aufzunehmende Soldat bei normaler Gürteltrageweise seine senkrechte Haltung verliert u. unkontrolliert in die waagerechte kippt., was mit Kontrollverlust einhergehen würde.

    „Tactical“ Ausrüstungen sind auch bei normalen
    Einheiten der BW mächtig in Mode geraten. Jeder versucht so
    „tactical“ wie möglich zu sein, ohne eigentlich zu wissen wozu
    so manches Teil benutzt wird oder wie man richtig damit umgeht. So
    wird wohl auch der Riggers Belt von Blackhawk in 99,9% aller Fälle
    als einfacher Hosengürtel benutzt. Sein Potential wird er nur in
    speziellen Einheiten, und auch dann nur in Notfällen, beweisen
    können.

    Die Idee des Riggers Belt ist nicht neu. Schon vor einigen Jahren boten
    andere US Firmen sogenannte Rescue Belts an. Der Gedanke war,
    Spezialkräften am Boden ein Mittel zu geben, mit denen sie sich,
    wenn nötig, von einem Hubschrauber abseilen, oder per Winde wieder
    hochgeholt werden können. Dabei muß betont werden, dass es sich bei
    all diesen Gürteln nur um ein provisorisches Einsatzmittel handelt,
    welches ein richtiges Abseilgeschirr nicht ersetzen sollte. Es ist
    für Notfälle gedacht, in denen kein entsprechendes Geschirr zur
    Verfügung steht, um die Trupps schnell aufnehmen, oder absetzen zu
    können. Das Gefährdungspotential und Verletzungsrisiko ist, auch
    für Trainierte recht hoch, doch allemal besser, als den Auftrag
    scheitern zu lassen oder den Hubschrauber unerreichbar über sich
    schweben zu sehen. Man lässt sich natürlich nicht am Riggersbelt
    hochziehen, solange man ihn als Gürtel trägt. Vielmehr schlingt man
    den Belt eng um den Oberkörper, unterhalb der Achseln, und hält die
    Arme nach unten.

    Laut Vorschrift war eine Schlingenschnur in der 2nd Line vorgesehen.
    Zur Erklärung: Eine Schlingenschnur ist im Grunde ein starkes Seil, das
    mittels Palstek-Knoten zu einer festen Schlinge geformt wurde. In
    dieser Schlinge ist ein Kletterkarabiner eingebracht, der in seiner
    Position fiexiert ist. Im Notfall kann man in die Schlinge schlüpfen,
    den Karabiner in dem Haken der Hubschrauberwinde verbinden und schon
    kann man hochgezogen werden. Wichtig ist die Arme unten zu lassen,
    da man ansonsten durchfällt. Dabei handelt es sich um ein
    Statikseil. Ein Kletterseil würde sich dehnen. Dieses Verfahren
    existiert noch in einer abgewandelten Variante und nennt sich
    Spy-Rig. Dabei wird vom Heli ein Seil mit Karabiner herabgelassen in
    das sich ein 4 Mann - Team einhaken kann. Der Heli gewinnt Höhe und
    der Trupp hängt am Seil - zumindest bis eine sichere Landestelle
    erreicht wird.


    Die verbreitete Vorstellung, man könne den Belt zum „abseilen“
    nehmen, ist nur in Notsituationen zu empfehlen. Für solche
    Unterfangen steht i.d.R. ein Geschirr zur Verfügung, wenn man Seile
    mitführt, hat man auch dafür den Platz.


    Die Idee des Notfallgürtels hat Blackhawk wieder aufgegriffen
    und den Riggers Belt auf den Markt gebracht. Zwei Größen
    (Regular und Large) sind erhältlich. Farblich kann man zwischen
    oliv, schwarz und beige wählen.


    Der Gürtelkörper besteht aus einem äußerst strapazierfähigen Stück
    „Typ 13 Fallschirmgewebe“ also ein starkes Stück Gurtband,
    welches auch in Fallschirmgeschirren verwendet wird. Der Verschluß
    ist eine massive Schiebeschnalle mit Zähnen, welcher das Gurtband
    sicher festhält. Um diesen Effekt nochmals zu verstärken und ein
    langsames Rausrutschen aus der Schnalle zu verhindern, ist auf ca. 50
    cm des Gürtels noch Klettband vernäht, welches die Bandspitze
    sicher festhält. Netter Nebeneffekt ist, dass der „Rest“ des
    Gürtels nicht irgendwo herumschlackert. Bis hier also ein sehr
    stabiler US BDU Gürtel. Kurz hinter der Schnalle befindet sich das
    eigentliche Kernstück des Riggers Belt — der „V-Ring“ , eine
    Art stabile Öse in Form eines „V“, welche fest mit „Typ 12
    Fallschirmgewebe“ (etwas härter als Typ 13) auf dem Gürtelkörper
    vernäht ist. Die Nähte sind äusserst robust und mit einem 2mm
    starken Nylonfaden ausgeführt. Dieser V-Ring ist die Aufnahme für
    einen Karabiner oder einer anderen Befestigung für die jeweilige
    „Notverwendung“. Solange der V-Ring nicht benötigt wird, ist er
    mit einem schmalen Klettband gesichert, damit er nicht lose am
    Gürtel baumelt.


    Ein stabiler Gürtel an dem man nicht nur Ausrüstungsteile
    transportieren kann, sondern der in Notfällen auch eine
    Lebensversicherung darstellen kann.


    @xMAJORxTHREATx,

    mag sein, dass die das behaupten. Ich war schon Monate am Stück in der Wildnis unterwegs, da gab es auch manchen Regentag und viele feuchte Kanufahrten und ich hatte immer ein Bic in der Hosentasche u. ein weiteres im Rucksack. Habe niemals irgenwelche Feuerstartprobleme gehabt u. war immer schneller als mancher Mitreisende mit seinem Magnesiumgedöns, die erforderlichen Abläufe sind einfacher u. weniger aufwendig, das ist meine Erfahrung aus rd. 35 Jahren, Du verstehst sicher, dass es mir dann gleich ist, was Andere in Ihren Büchern schreiben oder abschreiben.

    ein Bic am Mann u. ein zweites Bic im Gepäck.
    1. sind die Dinger sehr leicht u. relativ zuverlässig, sofern sie einen Feuerstein haben und nicht mit Piezo-Zündung ausgestattet sind und
    2. selbst wenn das Gas verbraucht wurde, so genügen die Funken des Feuersteins um die Fasern einer Distelblüte zu entflammen u. Letztere dürfte überall leicht zu finden sein.

    @ Tarzahn,
    Du hast wohl den Vorschlag mit der Decke aus meiner HP aber der Zusammenhang ist ein gänzlich anderer. Wenn ich meinen Seminarteilnehmern empfehle, an Stelle des fehlenden Schlafsacks eine Decke mitzubringen, welche sie vllt. besitzen, so möchte ich den Leuten damit vor dem Seminar nur unnötige Ausgaben ersparen.
    Während des Seminars werden diese Hilfs-u. Ausrüstungsmittel intensiv besprochen, womit der Einzelne sicher in mancherlei Hinsicht Einzelheiten und Unterschiede der Materialien kennenlernt u. damit vor evtl. Anschaffungen zu qualifizierteren Entscheidungen kommt.

    @ nacht,


    wenn Du einen Standard- Bw- Poncho hast, warum benötigst Du dann ein Tarp? Du kannst den Bw-Poncho wunderbar als Tarp nutzen, nur umgekehrt geht´s nicht aber dazu wurde hier im Tf bereits sehr viel geschrieben.

    @ Tarzahn,
    wieso 180,00 € ausgeben? Für rund 100,- € werden sehr geeignete Schlafsäcke angeboten. Einen Schlafsack zu nutzen muß ja nicht gleich heißen, dass Du da hineinkriechst und damit wertvolle Sekunden riskierst um aus dem "Gefängnis" hinauszukommen. Ich benutze meinen Schlafsack aus gleicher Intention immer als "Decke", dabei ist seine Isolierfähigkeit wesentlich höher als die einer normale Decke u. i.d.R. nicht so gewichtig.
    Dabei gehe ich folgendermaßen vor:
    Ich öffne den Reissverschluß soweit, bis nur ein ca. 40 cm - langer Fußsack übrigbleibt. Darin versenke ich meine Füße bis etwa zu den Knieen. Dadurch strampele ich mich während des Schlafes nicht frei. Mit dem Rest des Schlafsacks decke ich mich zu u. rolle mich ggf. ein aber wenn die "Alarmglocke" bimmelt, bin ich in Nullkommanix raus.
    Ich verpacke meinen Schlafsack auch nie in die vorgesehene Hülle, das kostet mir zuviel Zeit und ist an sich unnötig oder unsinnig. Abends ziehe ich den Schlafsack aus dem Rucksack u. morgens stopfe ich ihn wieder rein. Dadurch erspare ich mir dann ca. 10 - 15- Min. lästige u. unnötige Packarbeit. Bin dadurch schneller u. flexibler.

    @ Tarzahn,
    die Mini Mag AA würde ich nicht nehmen. Um sie ein - und auszuschalten benötigst Du deine 2. Hand, dabei ist es aufgrund der jeweiligen Situation vllt. erforderlich, dass Du dich gerade in dem Moment mit der 2. Hand festhalten möchtest oder die Hand anderweitig benötigst. Die heutige Technik ermöglicht Dir auch gleich leistungsstarke Lampen für die Einhandbedienung. Zudem würde ich keine schwarze Lampe nehmen, wenn man sie benötigt ist es meistens dunkel und sie ist unter Umständen schwer zu finden. Ich nehme metallfarbene Gehäuse oder umwickele das Gehäuse mit einem Ring aus gelbem Klebeband, damit sehe ich sie auch bei schlechtem Licht wesentlich besser.
    Eine klassische Wasserflasche a la Markill, Sigg usw. lehne ich ab, seit PET - Flaschen im Handel sind. Diese sind viel leichter als Alu - Flaschen, ich sehe immer den Inhalt und kann sie beinahe überall besorgen, sogar aus dem Müll. Ich empfehle allerdings Die 0,5 L - Flaschen, da diese sich günstiger verstauen und handhaben lassen als die grossen 1,5 L - Flaschen.
    Einen Edelstahlbecher akzeptiere ich nur, wenn ein Henkel vorhanden ist, also eine Tasse. Damit kann ich das Gefäß auch im sehr heissen Zustand anfassen. Ein klassischer Becher hat keinen Henkel.
    Wenn die Isomatte Platz-oder Stauraumprobleme erzeugt, so rate ich zur Faltmatte Bw, damit reise ich seit 2003 ohne zu klagen.

    @ smoker,
    im eigentlichen Sinne steht der Begriff Bushcrafting für Buschhandwerk, d.h. mit minimalen zivilisatorischen Hilfsmitteln in der Wildnis ein Optimum an Wohn-u. Lebensumständen zu schaffen. Dazu gehören z.B. Blockhüttenbau, Fallenstellen, Naturgerbung, etc., etc.
    Alles andere wäre eine Verdrehung der Begrifflichkeit.

    @ Tarzahn,
    das was ich mitführe ist aufgaben-od. auftragsabhängig und damit sehr unterschiedlich. Jedenfalls bin ich in diesen Dingen ein absoluter Minimalist. Die Unterschiede der Zielsetzungen, das jeweilige Land u. dessen Eigenheiten, Zivilisation od. nur Wildnis, rechtsfreie Raüme od. genormter Anstand und Rechtssicherheit usw. beeinflussen meine Ausrüstungskonstellation gewaltig. In sofern wäre jede Ausrüstungspauschalisierung reine Phantasterei u. realitätsfern.
    In einer KRISENSITUATION käme ich nie auf den Gedanken ein Seil ( besitze alle mögl. Varianten) mitzuschleppen, wenn ich unterwegs etwas derartiges benötigen sollte, hilft mir ein gekapptes Kabel aus der Umgebung und wenn es nicht die gewünschte Traglast hat, dann nehme ich es doppelt aber ich kann unterwegs somit wesentlich freier agieren. Das nur als Beispiel.
    Das gleiche Verzichtsverfahren gilt für Zelt od. Tarp, falls es regnet, hagelt oder schneit, stehen überall Viehschuppen auf den ländlichen Wiesen u. viele komfortabele Futterstellen in den Wäldern.

    @gearillero,
    warum soll ich bunkern, wenn 2 ländliche Supermärkte auf Sichtweite liegen? Was soll ich mit Wasser wenn ich ca. 7 Quellen im näheren + weiteren Umkreis habe? Was will ich mich mit Fleisch - Konserven belasten solange es dann noch Tiere gibt? Für ein Karnickel benötige ich vom Streicheln bis zum "küchenfertig" exakt zweieinhalb Min. Diese Fertigkeiten zu üben bzw. zu beherrschen beruhigt mich mehr, als wenn ich noch so viele Kilos mitschleppe, die mir evtl. Jemand gegen meinen Willen wieder abnimmt, der flexibler u. unverschämter ist.

    Wenn ich im Busch unterwegs bin habe ich 7 - 8 kg im Rucksack + meine Gun. Wenn ich davon ausgehe, dass ich im Rahmen eines übergesetzlichen Notstandes von A nach B müßte, würde ich mich ebenso ausstatten u. unterwegs für frische Nahrung sorgen. Das macht mich beweglicher und befähigt zu mehr Leistung.