Beiträge von Oskar

    Mein Fazit:


    Ich besitzte das Messer jetzt einen Tag und kann es einfach nicht aus der Hand legen.


    Das Messer hat sich sofort in meine EDC-Riege eingereiht und war seit gestern bei jedem Hundegang mit draußen.


    Verarbeitung und Handlage sind einfach nur genial. War ja auch nicht anders zu erwarten.


    Vom Design her genau das was ich mag. Klassisches Bowie Messer mit moderner Umsetzung und einem leichten "tactical" Touch.


    Von der Größer her sowieso ein ideales EDC.


    Ist nicht mein Erstes und wird auch garantiert nicht mein letztes Messer von Markus sein.


    So... und jetzt könnt Ihr Fragen stellen.... Markus und ich werden das Möglichste tun um diese zu beantworten.

    Der Griff...



    Ich könnte das Messer schon mal vorab beim TF-Treffen in Langgöns in die Hand nehmen. Dort wär der Griff noch glatt und poliert.


    Nach Rücksprache mit Markus wurden die Scales dann aber gegroovt und nachträglich perlgestrahlt.


    Ich hab mal versucht das zu fotografieren ... hier sieht man auch schön die Fiberliner



    Das Griffgefühl wurde dadurch einzigartig, weil sich quasi, zusätzlich zu den normalen Grooves, eine Art von "Microgrooves" bildeten.


    Die Handlage ....





    Der Griff liegt bei mir perfekt in der Hand. Zusammen mit dem Gewicht und den Grooves (die Großen und die vielen Kleinen) ist das unendlich "Gefühlsecht".

    So und jetzt gibt´s mal ein paar Bilder


    Die Klinge in Nahaufnahme...



    Tolles Ätzfinish und ein paar nette "Bloodgrooves". Daumencouch inklusive.


    Von der Materialstärke her zählt das Messer eindeutig zu der Kategorie "geht wohl nicht kaputt".


    Klingenspitze




    Stärkevergleich mit einem Busse Game Warden Fatty und dem TFDE


    Da ich die Arbeiten von Markus sehr schätze und auch öfters mal mit ihm telefoniere, kam irgendwann mal das Gespräch auf Bowiemesser.


    Ungefähr so....

    "Ich: Bowiemesser sind geil.... gerade wenn diese modern ausgeführt sind."


    "Markus: Ein Bowie Messer könnte ich wirklich mal wieder bauen."


    "Ich: Hey Markus ... das war aber jetzt keinen Kaufabsichtserklärung."


    "Markus: Da mach Dir mal keine Gedanken ... (da hat der Schlawiner aber wohl doch einen "Hintergedanken" gehabt)."


    Das Ergebnis dieses Gespräches möchte ich Euch hiermit vorstellen, den Markus hat da so etwas Feines gebaut, das ich es natürlich von Ihm gekauft habe.


    Bowiemesser Unikat von Markus Reichart (aka MR105)




    Hier mal die selbst nachgemessenen Spec´s:


    Klingenlänge: 103 mm
    Gesamtlänge: 215 mm
    Klingendicke: 5,5 mm
    Griffdicke: 19 mm
    Klingenhöhe: 36 mm
    Gewicht: 217 gr.(ohne Scheide)
    Stahl: SB1, auf 60 HRC gehärtet, Ätzfinish
    Griffmaterial: Kohlefasermicarta, Fiber schwarz-gelb-schwarz, Edelstahlhohlnieten (6 mm), gegroovt
    Scheide: schwarzes Kydex (1,5 mm), ledergefüttert, für großes TekLok vorbereitet

    Das MF 2 steht auf meiner Habenwillliste für nächstes Jahr. So als Ergänzung zum M.P.C. Die Schneideigenschaften sind ja deutlich besser beim MF2, wenn ich beide Klingen mal so vergleiche.

    M.P.C. war auch im Auswahlverfahren, ist aber rausgeflogen, weil es nur mit Teilserrations erhältlich ist. Schade :thumbdown:

    Da ich aktuell sehnsüchtig auf mein ER Selvans warte (ist bestellt), konnte ich meine Gier mal wieder nicht im Zaum halten und musste mir noch ein anderes Spielzeug von ER zulegen.


    Heute aus der Messerscheune bekommen.

    Extrema Ratio MF2



    Bevor ich Euch meine ersten Eindrücke schildere erst einmal die Spec´s:


    Klingenlänge: 112 mm
    Gesamtlänge: 265 mm (ausgeklappt)
    Klingendicke: 4 mm
    Stahl: Böhler N690 (58HRC, DLC beschichtet)
    Griffmaterial: Anticordal (> Aluminium)
    Verreigelung: Linerlock mit Zusatzsicherung
    Gewicht: 195 gr.


    Hier ein paar Detailfotos von Klinge und Griff.




    Auf der anderen Griffseite sieht man die Zusatzsicherung für den Linerlock (funktioniert analog dem LAWKS von CRKT).



    Öffnung mittels Thumbstuds oder besser per Flipper (flutscht prima).



    Der Griff bietet extrem viele Griffmöglichkeiten...






    ... allerdings könnte der Subhilt für Leute mit dickeren Fingern zum Problem werden.



    Das Messer verriegelt bombig und der Liner ist richtig stramm. Allerdings ist die Druckfläche zum Öffnen relativ klein. Erfordert ein bisschen Übung (danach gehts aber super).



    Der Clip ist ideal befestig. Das Messer verschwindet tief in der Tasche.



    Pfiffig ist die Konstruktion des Glasbrechers. Er wird durch den nachgebenden Clip geschützt.




    Das MF2 ist ein richtig großes Messer. Hier mal im Vergleich mit einem TFDE und einem SLCC.



    Fazit:


    Soweit ich das nach einigen Stunden beurteilen kann, ist das MF2 ein tolles Messer.


    Extrem "tactical" im Aussehen, gut verarbeitet und für seine Größe erstaunlich leicht.


    Klingenform und Anschliff dürften eine gute "usability" garantieren.


    Für mich definitiv kein Fehlkauf.


    Meinen Dank an Schickser :thumbup:


    P.S.:


    Ich bitte die etwas bescheidene Qualität der Fotos zu entschuldigen. Ich musste auf Kunstlicht zurückgreifen, da das Wetter hier bei uns aktuell eher für Meeressäuger geeignet ist 8|