Beiträge von arnonym

    Danke für deine Erklärung zum Abfangen Haglbuachan. Ich denke ich mach es ähnlich, auch wenn du es besser beschrieben kannst.


    Ich habe jetzt mal ein Eickhorn Forester V bestellt. Für Reh wird das reichen. Ob der Mehrwert jetzt gegenüber den vorhandenen Messern so viel größer ist, das wird die Zukunft zeigen. Aber es schadet ja nicht so ein Messer zu haben. Wenn es mal mit Schwarzwild mehr wird, dann wird noch etwas größeres dazu kommen.


    Außer ein Recon 1 habe ich nie was von Cod Steel gehabt. Also hat sich die Qualität dort verschlechtert?


    Was für ein Messer ist das auf dem Foto Deovolens?


    Und das OSS Büffel Video ist schon Eindrucksvoll. Bin froh das ich sowas nicht machen muss :)

    Danke für die ganzen Antworten. Ich werde mir das Eickhorn Forrester V kaufen. Wenn es dann mal mehr mit Schwarzwild wird, kommt noch mal was größeres dazu. Wenn es ganz gut läuft, muss ich es nicht viel benutzen.


    Forester V - Eickhorn Solingen GmbH


    Und hier bin ich noch am überlegen bei dem Preis :)

    Cold Steel OSS 39LSSC feststehendes Messer
    Cold Steel OSS 39LSSC feststehendes Messer: Griffmaterial/Klingenstahl: Kray-Ex/AUS8A Klingenlänge: 21,0 cm Gewicht: 245 g
    www.knivesandtools.de

    Cold Steel OSS

    Hat von den hier genannten Messern sicher die beste penetrationswirkung, ist nicht so charmant designt, aber darum geht es ja auch nicht

    Einfach mal was rausgehauen, das mich jetzt total überrascht. An Cold Steel hatte ich in dem Zusammenhang gar nicht gedacht.


    Und dieses Retro Video dazu war auch noch super:


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    Ja, das wurde oben schon empfohlen. Dachte du hättest es vielleicht nicht gesehen.


    Danke für deine ganze Mühe.

    Also ein Hirschfänger ist für mich ein sehr schlankes und langes Messer. Mit dem der oben beschriebene Stich- oder Kälberfang ausgeführt wird. Dieses möchte ich nicht machen, daher habe ich geschrieben keim Hirschfänger. Aber ich glaube diese Grenzen verschwimmen heute. Wenn ich Hirschfänger bei Google eingebe, sind auch viele Messer dabei, die aus meiner Sicht gar kein Hirschfänger sind. Aber vielleicht sollte ich das auch nicht zu eng sehen.


    Meinst du dieses?


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    Ich glaube ich habe meine eigenen Anforderungen nicht gut genug spezifiziert bzw. selber gar nicht vorher über diese Feinheiten nachgedacht. Daher habt ihr mich mit euren Vorschlägen und Fragen schon in die richtige Richtung bewegt.


    Eickhorn und Puma sind schon mal gute Vorschläge. Ich gucke mal was noch kommt, aber das Bild wird klarer. Man muss ja auch nicht nur ein Messer kaufen :)


    Danke

    Ein Nicker ist für das abfangen von Rehwild sicherlich ausreichend. So wie jedes Messer mit einer etwas längeren Klinge. Aber es gibt tatsächlich auch Unterschiede wie man sein Wild abfängt. Also nur um das auch mal zu erklären:


    1)

    Der Blattfang, bei dem ein Stich hinter dem Blatt zwischen die Rippen in Richtung Herz erfolgt. Durch drehen der Klinge kann Luft in den Brustraum und die Lunge eindringen und das Stück verende schneller.


    2)

    Der Stich- oder Kälberfang, bei dem das Messer (Hirschfänger) von vorne durch den Stich in Richtung Herzen gestoßen wird.


    3)

    Der Genickfang, auch abnicken genannt (für Rehwild), bei dem das Messer von hinten zwischen Hinterhauptbein und dem ersten Halswirbel in das Genick des Stückes gestoßen wird.


    Wenn möglich ist für mich der Fangschuss die erste Wahl und sonst der Blattfang mit dem Messer. Die dritte Variante habe ich schon gesehen, würde ich mir aber nicht unbedingt zutrauen. Bei der zweiten habe ich keine Erfahrung.


    Daher kommt der Vorschlag von Ramelius dem gesuchten am nächsten. Besonders weil das im Notfall auch für Schwarzwild funktionieren würde.


    Also ist ein Saufänger wohl eher das gesuchte Abfangmesser und kein Hirschfänger oder Nicker.

    Ja, ich bin Jäger. Habe ein Niederwildrevier gepachtet und einen ausgebildeten Jagdhund.


    Bei meiner Jagdprüfung war das Abfangen mit dem Messer kein Thema.


    Bei mir war es genauso wie hier für Niedersachsen beschrieben:

    1. Schießprüfung (praktisch)

    Hier wird überprüft, ob du sicher und treffsicher mit Jagd­waffen umgehen kannst:

    • Büchsenschießen (Kugelgeschoss)
      • Rehbock, stehend angestrichen auf 100 m: mit 5 Schüssen müssen mindestens 25 von 50 Punkten erreicht werden.
      • Laufender Keiler auf 50 m: von 5 Schüssen müssen mindestens 2 Treffer im Wertungsbereich liegen.
    • Flintenschießen (Schrot)
      • Wurfscheiben (z. B. Trap oder Skeet): von 15 geworfenen Scheiben müssen mindestens 5 Treffer erzielt werden.

    Diese Disziplinen dienen dazu, deinen sicheren Umgang und deine Treffsicherheit mit Jagdwaffen zu prüfen.


    2. Schriftliche Prüfung (theoretisch)

    Die schriftliche Prüfung besteht aus 100 Multiple-Choice-Fragen, verteilt auf 5 Themenbereiche. Pro Fachgebiet werden in der Regel 20 Fragen gestellt und beantwortet:

    1. Dem Jagdrecht unterliegende und andere frei lebende Tiere
    2. Jagdwaffen und Fanggeräte
    3. Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb
    4. Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Hundewesen und jagdliches Brauchtum
    5. Jagdrecht und verwandte Rechtsbereiche

    Der offizielle Fragenkatalog wird von der zuständigen Behörde vorgegeben und kann zur Vorbereitung genutzt werden.

    3. Mündlich-praktische Prüfung

    In diesem Teil wirst du einzeln mündlich geprüft, meist in einem Revier oder Ausbildungsumfeld. Hier wird dein Wissen zu denselben Fachgebieten wie in der schriftlichen Prüfung abgefragt – aber praxisbezogen und persönlich.

    Typische Inhalte sind z. B.:

    • Wildtierkunde (Erkennen, Lebensweise, Biologie)
    • Rechtliche Fragen (z. B. Jagdrecht, Waffengesetz)
    • Umgang mit Waffen und Fanggeräten
    • Wildbrethygiene und Krankheiten
    • Naturschutz und Hege/Ökologie

    Zusätzlich geprüft wird:

    • Erkennen von Jagdsignalen (z. B. Jagdhornsignale) in der mündlich-praktischen Prüfung.


    Wirklich über die Jagd habe ich erst nach der Prüfung durch einen älteren Freund und Nachbarn gelernt. Der mittlerweile um die 70 ist. Ist halt immer der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.


    Ein Verwandter von mir macht auch gerade den Jagdschein in drei Wochen Vollzeit in einer Jagdschule. Das ist für den oben beschriebenen Stoff schon knapp. Aber ich werde ihn natürlich unterstützen.

    Danke für eure beiden Antworten.


    Eickhorn ist eine gute Idee. Habe tatsächlich noch nie ein Messer von Eickhorn besessen.


    Boarhunter ist für ein Reh vielleicht etwas überdimensioniert, aber gut finde ich das trotzdem.


    Bei Egun gibt es ein Eickhorn Forester V, vielleicht wird es das einfach. Alternativ fahre ich morgen vorher noch mal zum Jagdladen.


    Alte Threads kenne ich meistens eher weniger, da ich noch nicht wirklich lange im Forum bin. Daher ist das auch ein guter Hinweis. Ich werde die Suchfunktion mal bemühen.


    Vielleicht kommt ja noch ein Jäger mit praktischer Erfahrung.

    Wir haben bei mir im Jagdrevier leider immer wieder Verkehrunsfälle mit Rehwild. Diese sind hauptsächlich dabei direkt verendet. Dann gibt es aber noch die Situation mit der Nachsuche und man trägt eine Fangschuß an. Und dann auch noch mal die Situation wo ein Reh im Graben auf/neben der Straße liegt und ein Fangschuss schwierig ist. Dann kommt auch mal das Messer zum Einsatz um das Tier zu erlösen. Aber in meinen 10 Jahren Jagd war das hier im Revier genau zweimal bei mir der Fall. Leider hat das beim letzten mal aber nicht so gut funktioniert und ich war am überlegen dafür ein spezielles Abfangmesser zu kaufen. Zuletzt nutzte ich dafür ein Glock Feldmesser. Sicherlich hängt das auch alles damit zusammen das ich das nicht so oft mache und das insgesamt auch alles keine Situation ist die ich gerne mag. Trotzdem möchte ich natürlich dem Tier unnötiges Leid vermeiden. Ich hoffe diese Einleitung war auch für nicht Jäger erst einmal verständlich.


    Was ist ein Abfangmesser:


    Ein Abfangmesser ist ein spezieller Typ von Jagd- oder Kampfmesser, der ursprünglich dafür entwickelt wurde, verletztes Wild nach der Jagd schnell und gezielt zu töten („abzufangen“), um unnötiges Leiden zu vermeiden.

    Merkmale eines Abfangmessers

    • Lange, stabile Klinge (oft 15–25 cm)
    • Beidseitig geschliffen oder sehr spitz zulaufend
    • Robuste Bauweise für kraftvolle Stiche
    • Handschutz (Parierelement) zum Schutz vor Abrutschen


    Vielleicht hat jemand Erfahrung mit sowas? Preislich bis 250€ würde ich gehen. Die Grenze zwischen Dolch und Abfangmesser ist sicherlich auch fließend. Sollte aber auf jeden Fall stabil sein. Optik wäre mir dabei nicht wichtig, sondern nur der praktische Nutzen.


    Vielen Dank schon einmal für jeden Vorschlag.

    Gefährlich für einen selbst oder für andere :)

    Die Pohl Force wurden alle von Lionsteel produziert?


    Pohl Force ist irgendwie ein Hersteller der an

    mir vorbeigegangen ist. Genauso wie DPx wo auch einige von Lionsteel produziert wurden.


    Aber ich freu mich natürlich über alle Bilder :)