Beiträge von Micha M.

    Hab ich selbst noch nicht, würde ich aber sofort. Spricht auch nichts dagegen.

    Biber wurden ja auch gegessen und galten als delikat. Und andere Nagetiere wie etwa Kaninchen oder Meerschweinchen werden ja auch gegessen.

    Nutrias werden als sehr schmackhaft geschildert. Sie unterliegen der Fleischbeschau vor beabsichtigtem Verzehr, Erreger wie Trichinen wurden dabei noch nie festgestellt.

    Da gibts also sicher Zweifelhafteres für den Teller :)


    Tante Edit liefert dazu noch nen interessanten Artikel:

    Nutria essen: Fleisch für Gourmets
    ➽ Nutria - Nagetier mit hohem Fleischanteil. Wie das Fleisch wohl schmeckt? ➽ Schon zu DDR-Zeiten überzeugte das zarte Fleisch.
    www.bauernzeitung.de

    Heute im HO-Setup die Leihgabe eines Freundes, zum Ausprobieren...


    Hoo Knives V3



    49889790td.jpg


    Hier mal Quelle und Specs...


    https://hooknives.com/product/hoo-knives-v3


    Und hier mal bewegt...


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    Das Messer kommt aus GB und entspricht als NICHT verriegelnder Flipper den heftigen britischen Vorschriften für "British Legal Carry".

    Da die Klinge nicht verriegelt wird, sondern nur gehalten, ist das Messer auch z.B. in Frankreich führbar.

    Und auch in Deutschland wurden solche Konstruktionen schon per FB des BKA als NICHT-Einhandmesser klassifiziert, es gibt einen FB für ein Böker-Modell mit Kugelhalterung und eben NICHT Verriegelung.


    BKA - Messer - Z-524, Firma Heinr. Böker Baumwerk GmbH, Messer mit Kugelhalterung der Klinge


    Ich weiß, daß es zu so etwas auch schon mal eine einzelne gerichtliche Entscheidung gab, die man fatalerweise hat rechtskräftig werden lassen und die mal so ganz "mutig" ausführt, im Zweifel sei auch ein Sllipjoint evtl. auch so was wie eine Verriegelung. Für mich und jeden semantisch und technisch in diesem Bereich einigermaßen Beschlagenen ist das unsinnig und nicht nachvollziehbar, aber es hat Spuren hinterlassen: Man stellt nun gern auf eine geringe Haltekraft der NICHT verriegelnden Haltung ab.

    Und damit lebt man dann als Anwender, wenn man eben unter den beiden D-legalen Wegen den des nicht verriegelnden Einhänders geht und nicht den des Zweihänders....Chacun a son gout, so einigermaßen jedenfalls...


    Die Klinge hat also eine begrenzte Haltekraft, desssen muß man sich bewußt sein, ich schätze sie etwa auf SAK-Level.


    Mit dieser Maßgabe holte Hoo dann allerdings echt aus den gesetzlich ziemlich eingeschränkten Möglichkeiten wohl das Optimum heraus:

    Die Verarbeitung ist sehr wertig, das Messer hat für die geringe Größe eine zumindest für mich sehr vertrauenerweckende Masse und liegt damit auch satt in der Hand. Die sehr gut geschliffene Klinge flippt wie Hulle.Der Choil hinter dem Flipper gibt einige zusätzliche Sicherheit.


    Es gibt auch noch ziemlich "aufgebrezelte" Versionen für den anzugtragenden Freund von Doch-noch-was-mehr-als-SAK, aber diese schnörkellose Version hier gefiel dem Freund am besten....mir auch....No-Nonsense, der ebenso in meine Kongo-Joppe passt wie ins Konferenz-Sakko des Kumpels.


    Wenns also trotz der ganzen zweifelhaften Einschränkungen ein Einhänder sein soll und dann auch noch ein richtig schneller Flipper, der dann auch noch vertrauenerweckend-panzerstabil daherkommen soll, ist das Hoo wohl eine SEHR interessante Option. Als V4 auch noch als Tanto zu haben.


    Mich erinnert das Messer sehr an mein kleines Buck Strider...


    49889828by.jpg


    Ein Wermutstropfen: Der Kumpel hat keinen EU-inländischen Händler auftreiben können und direkt bei Hoo geordert. Man muß dann darauf achten, daß alle Papiere dabei sind, um eine reibungslose Abfertigung hinzubekommen.

    Eine Anregung:

    Ergänze das doch vielleicht noch um ein wenig Historie zum M16!

    Ohne Bob Terzuolas und Jim Hammonds Ruhm damit schmälern zu wollen und nicht im Sinne historischer Genauigkeit - aber für mich persönlich und sicher auch noch für andere Tactical-Freunde meiner Altersklasse war dann doch Kit Carson mit seinem M16 eher der Stammvater der Tactical Folder...


    Hier mal ein sehr frühes M16-14 (so um 2000), noch ohne LAWKS geschweige denn Auto-LAWKS, zusammen mit jüngeren Geschwisterchen, dem M16-14 SF und dem M21-14 SF. Die großen Vierzehner waren immer meine Wunschgröße, und Zytel sollte es bei den Griffen nicht sein, ich hab bei allen Versionen die Alu-Griffe vorgezogen.