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Und wie soll dann das Tactical Holster zum Mitführen aussehen? Na, nimm einen ziemlich kleinen Chinesen, vielleicht klappt es dann mit ner Cordura-Tragekiepe, auf Wunsch schneidert Wernersen sicher auch noch ne Kydex-Sitzfläche ![]()
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Und wie soll dann das Tactical Holster zum Mitführen aussehen? Na, nimm einen ziemlich kleinen Chinesen, vielleicht klappt es dann mit ner Cordura-Tragekiepe, auf Wunsch schneidert Wernersen sicher auch noch ne Kydex-Sitzfläche ![]()
Einer meiner Chefs hat mal gefragt, ob nicht ein SAG auch reichen würde.....
Da das ja nun das neue SAK zu sein scheint, mach ich ihn doch vielleicht mal glücklich, indem ich mir das Teil an den Einsatzgürtel mache ![]()
Weiß eigentlich jemand, ob es dafür schon einen Vertrieb gibt und was dieses Wunderwerk asiatischer Ingenieurskunst kosten soll?? Müßte aber schon ein Original sein und nicht der spätestens nach drei Monaten obligatorische Nachbau aus Weißblech.....
Da schreib ich gestern noch, daß ich gern mal wieder was aus Deiner Fertigung sehen würde...:)
Das sieht wirklich gut aus! Die Idee mit den jeweils drei Rillen in den Schalen peppt das klassische Gesamtbild sehr angenehm auf und bringt eine moderne Note hinein.
Kannst Du vielleicht ein paar Daten dazustellen, bitte? Sonst muß ich so etwas nach den Bildern sozusagen von Deiner Pranke auf mein zartes Händchen immer "umrechnen". Da könnte das ja auch ne Machete sein....
Erneut ein richtig schönes und elegantes Messer!!
Ja, das ist ja dann bei 10 Zoll Klingenlänge gerade mal knapp 15 mm vor dem PE, also ziemlich balanciert.
So ist das z.B. auch beim "Armageddon". Zum Vergleich: Beim Marine Raider liegt der Balancepunkt etwa 50 mm vor dem PE, bei ebenfalls zehnzölliger Klinge.
Ich hab mal einen ziemlich ausführlichen Vergleichstest mit nepalesischen Khukris, modernen westlichen Exemplaren und einigen westlichen Haumessern gemacht, u.a. dem Becker BK 9, dem Ranger Knives RD 9, dem Marine Raider Bowie, dem BS Ursus, dem Ontario Survival Bowie, dem Ontario Combat Survival Kukri und dem CS Kukri.
Die Messer lagen fast alle im Gewichtsbereich v. 450 - ca. 650 g, das Ursus lag bei 800.
Faktoren für die Hackleistung waren dabei (neben der Qualität des Schliffs...)
- die Klingenlänge, da durch den längeren "Hebel" der Auftreffpunkt der längeren Klinge mehr Weg schneller zurücklegte und mit mehr Wucht auftraf
- das Gesamtgewicht, das dem Hieb sozusagen Auftreffenergie gab und
- die Vorderlast der Klinge, da bei gleichem Gewicht des Messers eine vorderlastigere Klinge mit mehr Wucht am Auftreffpunkt auf das Schneidgut trifft, wie bei einem Hammer im Vergleich zu einem geraden Stab.
Natürlich gibt es auch noch sozusagen "Mischungen" dieser Faktoren, aber im Grundsatz konnte ich mich so orientieren.
Damit einher ging das subjektive Gewichtsempfinden. Das sind ja alles Gewichte, die man bei normaler Körperkraft und regelmäßigem Umgang mit Werkzeugen oder Waffen nicht absolut als übermäßig "schwer" empfindet, wir reden hier ja nicht über Kilos, sondern ungefähr ne Flasche Bier ![]()
Besonders "schwer" habe ich bei gleichem absolutem Gewicht stets DIE Messer empfunden, deren Balancepunkt weit vorn lag, während die balancierteren Messer "leichter" wirkten. Klar: die Masse mit ihrem Schwerpunkt hat bei Vorderlast eben einen längeren "Hebel", um an den Bändern und Gelenken in der Hand zu ziehen, daher der Eindruck.
Für die Hauleistung war dabei Vorderlast positiv, für Allrounderqualitäten, Führigkeit und angenehmes Handling dafür aber eher die Balance. Tatsächlich fand ich mein Ursus mit 800 g führiger und allroundtauglicher als ein 22 Unzen / 625 g schweres Kukri, das sich schwang wie ein Hammer....
Entschuldige, dass ich es so "untechnisch" ausdrücke, Du wirst es aber sicher nachvollziehen können ![]()
Ist ein tolles Messer, Markus ![]()
Gut 21 Unzen sind natürlich schon ziemlich üppig :), in diesem Bereich (625 g) finden sich ja z.B. auch schwere Serien-Hauer wie das TOPS/Rinaldi "Armageddon" oder das Marine Raider Bowie.
Leichter kommen mir häufig vor allem DIE Messer vor, deren Balancepunkt näher beim PE liegt als bei den sehr kopflastigen Hauern. Deiner wird zwar durch den "Bowie Belly" einige Vorderlast haben (was ja für die Hackleistung auch sehr günstig ist), ich schätze aber, der Balancepunkt liegt max. 35 vor dem PE. Liegt der weiter vorn, spürt man meistens deutlicher das Gewicht, das am Handgelenk hebelt und pendelt...
Mal eine Bitte: Mir fällt es meistens viel leichter, ein Messer einzuschätzen, wenn ich ein paar Daten habe, bei den Hauern neben Gesamt- und Klingenlänge sowie Klingenstärke vor allem auch das Nettogewicht. Daher hatte ich milcruzados auch um die Angabe dieser Info gebeten, das war kein Ulk ![]()
Man kann dann schlechter maximalen Druck auf das Hinterende der Schneide ausüben, stimmt. Tony hat dazu ja sehr nachvollziehbare Ausführungen gemacht..
Vermute folgendes: Der Griff ist ja deutlich länger, als man zum Umfassen benötigt. Durch die Griffgestaltung von Entrek ist das Umfassen auf die hinteren zwei Drittel sozusagen "festgelegt", dadurch hat man mehr "Reichweite" mit der länger aus der Hand ragenden Klinge. Hätte mir aber gut eine Lösung vorstellen können, die sowohl hinteres als auch kurzes Fassen ermöglicht, das fände ich ebenfalls nützlicher.
Was wiegt denn das Neckie netto??
Bagheera: Eben ![]()
Hydrou: Herzlichen Glückwunsch!!
bagheera: Danke für die Gastfreundschaft! Der gute Kaffee ist ja sozusagen berufsbedingt ![]()
Aber daß Du sogar die Taliban auf Deinen Balkon läßt ![]()
ChipZero: Das MFS ist ein tolles Ding, nicht? Hatte so eines bei Thomas in der Hand. Glückwunsch!
Eben! Außerdem: Die Retros von heute sind schließlich die Tacticals von gestern ![]()
Ich glaube, der Zweck dieses Threads ist erfüllt.
Diskussionen über Inhaltliches sollten wir in DEM Thread führen, in dem das Thema angegangen wurde. Das erhöht den Sachbezug, denke ich. Die hier angesprochenen Wünsche nach einem menschlich respektvollen Umgang auch bei einem zünftigen Streit in der Sache gelten ohnehin nicht nur, wenn mal einer ein wenig Solidarität oder Trost braucht oder meinetwegen auch nur mal ne andere, gelassenere Deutung der Dinge - sondern ÜBERALL HIER!!!
Meine Anregung also: Machen wir das Ding hier zu, packen die nochmalige Anregung zur Streitkultur in unser
(bedarfsweise pazifistisches Oster- :)) Marschgepäck (auf Wunsch ohne Lederbesatz, absolut ironiefreie und freundliche Grüße nach Harburg :))
und machen in der Sache weiter! ![]()
Keine Sorge, das kriegt man richtig scharf ![]()
Das schlanke FS ist ja nun schon seit Jahrzehnten ein Inbegriff für ein spezialisiertes Kampfmesser.
Das sollte man allerdings auch beim Verwenden im Hinterkopf behalten - das FS ist KEIN breitschultriges Arbeitstier. Sowohl die Spitze als insbesondere auch der relativ schlanke Erl reagieren ziemlich empflindlich auf Seitenbiegekräfte.
Eben kein Allrounder - aber wirklich ein Klassiker und eines der ästhetisch ansprechendsten Serienmesser, finde ich ![]()
Sei nett und sanft zu ihr, dann paßt die schlanke Lady gut auf Dich auf ![]()
Wegen der zwei Bilder: Eins von ihm, eins von seiner Klampfe ![]()
Ich muß hier nicht zu allen Themen mit allen Leuten einer Meinung sein. Wenn das so wäre, bräuchte ich den Austausch hier ja auch nicht, da er auf eine ständige gegenseitige Bestätigung hinausliefe.
Gerade die unterschiedlichen Ansätze und Betrachtungsweisen erweitern meinen/unseren Horizont.
Dabei den "Kontrahenten" im Meinungsstreit immer noch mit entsprechendem Respekt zu behandeln, fordern wir hier allgemein ein, und ich habe eigentlich auch das Gefühl, daß da die Linie stimmt. Insofern arbeiten wir hier schon alle an einer Pflege der "Streitkultur", die ansonsten leider eine fast aussterbende Kunst ist. Allerdings muß man bei allem Respekt auch mal damit leben können, angegangen zu werden. Wir haben hier untereinander schon trefflich gestritten, und ich selbst hab hier schon oft genug auch mit Leuten "die Klingen gekreuzt", auf deren Buddy-List ich mich trotzdem wohl fühle ![]()
Falls Du Dich hier insgesamt nicht mehr "richtig" fühlst, ist Dein Schritt verständlich - falls er aber aus einem aktuellen Zwist oder der Auseinandersetzung mit einzelnen Mitgliedern zu bestimmten Sachthemen resultiert, solltest Du das vielleicht mal ein wenig gelassener betrachten und nicht den Anspruch haben, mit jedem und zu allen Themen zu einem Konsens kommen zu müssen, ja zu können.
So ist das Leben nun mal nicht, so sind wir auch nicht...
Mach Deinen Pazifismus ein wenig "streitbarer" und "kampftauglich"
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Neben Stabilität ist auch Eindringen von Schmutz nicht unproblematisch. Insgesamt kann ich diesen seitlich offenen Scheiden nichts abgewinnen. Ich finde sie in der Bedienung unsicher und unpraktisch. Beim Marine Raider war das für mich sofort der Grund, statt der seitlich offenen Standard- eine neue Customscheide anfertigen zu lassen.
Die von Martin angesprochene Lösung, seitliche Stabilität durch Einfassen des vorderen Messergriffs zu erreichen, wählt CS z.B. bei seiner Khukrischeide, das funktioniert sehr gut. Kytac hat das bei meinem Marine Raider genau so gelöst.
RandallMade: Das 125 ist ja auch ein wenig länger, für den angestrebten Zweck käme also ein Trailguide in Betracht. Tatsächlich hab ich in US-Foren schon mehrmals von Spalten gelesen, auf Youtube ist auch in einem Video ein Trailguide mit so einem unschönen Spalt zu sehen.
Das Trailguide gefällt mir optisch eigentlich besser als das Linder, allerdings beeindruckt mich jackknifes absolut überzeugtes Statement, da ich weiß, daß er schon einige Ansprüche an ein Messer stellt.
Übrigens will ich natürlich meine Tacticals nicht einmotten, keine Sorge. Mir geht es nur darum, eben auch einige Messer im Bestand zu haben, die selbst in Bundesländern mit restriktiverer Auslegung des 42a und auch bei offenem Tragen am Gürtel und ohne jeden dienstlichen Background keinerlei Angriffsfläche für übereifrige Diskussionen bieten. Natürlich hab ich da z.B. schon das gepimpte F1 vom Häuptling oder z.B. das Kalinga mit der durch den Griffschalenwechsel "konformierten" Klingenlänge :). Aber man wird halt nostalgisch mit den Jahren, und ich würde gern auch ganz offen etwas mit einem so schönen Ledergriff wie bei meinem SOG Recon Bowie führen ![]()
Die Krümmung dürfe aber nicht DAS Problem sein, allenfalls die Anpassung bei unterschiedlicher und vorn größerer Klingenhöhe, da wird man vielleicht nicht mit der Klinge, sondern einer gleichmäßig hohen Schablone arbeiten müssen. Die traditionellen Scheiden sind ja auch lederüberzogene Hartscheiden aus zwei Halbschalen. Wenn DAS ohne offenen Rücken geht, müßte Kydex doch auch so funktionieren...
Wir haben uns ja hier schon wiederholt über möglichst sozialverträgliche und 42a-konforme Fixed für offenes Tragen unterhalten, ich nenne das für mich gern "Wandermesser"
. Gerade aktuell wurde das ja auch zu den sehr "sheeplefreundlichen" MORA-Messern auch wieder thematisiert.
Da erfahrungsgemäß bei unbedarften Kontaktpersonen "taktisch" aussehende Messer auch ohne Waffeneigenschaft erst mal Mißtrauen erregen und der waffentechnisch ungebildete Waldschlenderer ja auch Dinge wie das SOG Recon Bowie oder ein Randall 1-7 Stacked Leather nicht so im Kopf hat, habe ich - neben anderen Alternativen (...etwas Auswahl muß ja sein....:) ) diesbezüglich auch über ein "Wandermesser" mit Lederscheibengriff nachgedacht. Das helle, natürliche Material wirkt ziemlich unbedrohlich und gemahnt an zivile Waldvergnügungen, obwohl ich beim Verkauf von Pfadfinderinnenkeksen sicher eine völlig alberne Figur abgeben dürfte...Der Ledergriff meines Recon Bowie gefällt mir aber übrigens nebenbei ausnehmend gut...
Neben dem Kizlyar U-5 oder dem " Enot" hatte ich bislang ein "Idun" in Betracht gezogen, das allerdings von den Abmessungen her meinem F1 zu ähnlich ist. Favoriten waren daher bislang das Linder Mark 1 mit Lederscheibengriff oder ein Blackjack Trailguide. Letzteres muß man leider ggf. eine Spur nachschleifen, um gewisse realitätsferne Vorgaben einzuhalten..Auch die Berichte über Spalten in den Lederscheiben lassen mich zögern, da ich ein Trailguide allenfalls als Direktbestellung in USA ordern würde und mühsame Reklamationen fürchte, die es bei BJ ja doch schon mal geben soll...
Recht interessant fand ich daher die neue Reihe "Rock Creek" von CAS Iberia, zumindest für ein reines Gebrauchsmesser:
http://www.casiberia.com/produ…s&cat=knives&subcat=Fixed
Die Messer kann man in Deutschland z.B. bei Thomas Wahl bekommen, der sie gerade auf seiner Neuheiten-Seite vorstellt:
http://www.knifetom.net/index.php
Ansprechend finde ich vor allem das "Nyala", weil seine viertelzöllige Klinge den leidigen 42a-Spielraum weitgehend ausschöpft.
Nach Herstellerangaben sind die Messer in China hergestellt, dafür aber z.B. auch geschmiedet statt Stock Removal.
Erfahrungen mit der Verarbeitungsqualität habe ich nicht und wäre daher daran interessiert, ob jemand von Euch entsprechende Erfahrungen mit Hanwei / CAS Iberia beisteuern kann. Für den "Kurs" kann man mit Sicherheit nichts "Wundertätiges" erwarten, interessant wäre aber sicher ein Vergleich z.B. mit dem Linder Mark 1...
Als einen der ganz wenigen Weiterverkäufe habe ich den eines Entrek Merc Fixed bedauert, ein tolles Messer, das ich mir vielleicht irgendwann doch noch einmal zulege. Schwachpunkt bei den Fixed von Ray Ennis sind die hauchdünnen Kydex-Scheiden, die eigentlich eine Custom-Nachrüstung obligatorisch machen. Die Messer selbst sind aber wirklich tough.
Heute habe ich beim Stöbern entdeckt, daß Entrek neuerdings auch Folder anbietet, mit 3/16 Zoll starken und 4 5/8 Zoll langen Klingen (also ca. 4,8 x 117 mm). Bilder oder Erwähnungen von Entrek-Foldern hab ich vorher noch nirgends gesehen. Über die Qualität der Messer kann ich nichts sagen, wollte Euch den Hinweis aber auf jeden Fall weitergeben: