Beiträge von Micha M.

    Setz Dich zu ihr, sei für sie da. Sie wird sich sicherer fühlen.
    Dabei kannst Du Dir dann gleich in Ruhe noch das nächste Messer ansehen und überlegen, was Du da tuningmäßig anstellen kannst :)


    Das Kiri hast Du optisch auf jeden Fall deutlich aufgewertet! :thumbup:

    Wir wollen den Rahmengriff ja auch nicht schlechtreden :)
    Er bietet viele Vorzüge, u.a. auch ein Einpressen der Handfläche in den ausgesparten Bereich, das zusätzlichen Halt liefert. Das Vorbild, der GEK-Griff, wird ja nicht grundlos von so vielen Anwendern geschätzt.


    Der Gewichtsunterschied ist nicht groß und bei dem ohnehin sehr geringen Gewicht des GTK für mich absolut tolerabel.


    Ich habe beide Griffe, habe sie direkt verglichen und ziehe im meinem Gebrauchsspektrum und für mich als individuellen Anwender den geschlossenen Griff vor, nur so verstehe ich auch Ama-Ebis Kommentar.


    Die Möglichkeit, das Messer je nach persönlicher Vorliebe bzw. nach absehbarem Einsatzbereich sowohl mit Rahmengriff als auch mit geschlossenen Schalen einsetzen zu können, halte ich für einen großen Vorzug des Modells. Tonys Entwurf nötigt mir hinsichtlich Griffgröße und Kontur gehörigen Respekt ab!

    Hab schon geschlossene Schalen dran :)


    Edit: Zum angesprochenen Schlagstück am Griffende: Unmittelbar mit einer Messerspitze stark zu hebeln, ist ja selten eine gute Idee, da soll es ja sogar schon mal den ersten mm von Fulcrum-Spitzen abgeknackt haben :) Für mich wäre eine geeigntete Alternative ein etwas verlängertes Schlagstück am Griffende, mit dem man dann z.B. auch mal Deckel aufhebeln kann usw.
    Durch die hinten flache Gestaltung könnte das Schlagstück auch noch vielleicht zwei mm länger sein, ohne ein Auflegen einer unterstützenden Hand zu behindern. Ich hab bei meinem Proto die Schalen hinten leicht gekürzt. Eine Kombination aus am Schlagstück leicht gekürzten Schalen und leichter Verlängerung des Schlagstücks würde einen einfacher anwendbaren Glasbrecher ergeben, der zudem als kleine Hebelkante genutzt werden könnte.


    Die ausgezeichnete Griffkontur verkraftet das locker ohne ergonomische Einbußen.

    Wünsche Dir eine interessante Zeit und bin auf Deine Erfahrungen gespannt.
    Da Du Dich ja im "Normalbetrieb" für zwei "Spezialisten" statt einen "Allrounder" entschieden hast, interessiert mich natürlich besonders, ob Dir auch im Werkzeugeinsatz Belastbarkeit und sonstige Möglichkeiten des Messers ausreichen - im anderen Bereich müssen wir über die Eignung sicher nicht lange debattieren :)
    Du bist ja hinsichtlich Anforderungen an das/die Messer und eine Entscheidung gegen die ansonsten ja fast "heilige" Gewichtsbilanz in der Zielgruppe dann ein besonders anspruchsvoller Tester, daher warte ich mit großem Interesse auf Deinen Erfahrungsbericht.
    Das GTK wiegt dabei nicht mehr als Dein Backup, insofern hättest Du ja sogar die Möglichkeit, ggf. trotzdem noch das ONTOS in der 3rd Line mitzuführen :)
    Da Du den Bericht natürlich ordnungsgemäß abzuliefern hast, wirst Du schon heil und gesund wieder heimkommen müssen! :thumbup:

    Schönes Erstlingswerk, ist doch richtig gut geworden!
    Die Gestaltung der Spitze gefällt mir : wirksam, aber stabil.


    Der klingenintegrierte untere Handschutz wirkt vielleicht ein wenig massig, das hätte man mit einem vorderen Fangriemenloch u.U. ein wenig "auflockern" können, wie bei Busse oder Kiku Matsuda.
    Und auf dem hinteren Ende des Klingenrückens hätte eine kurze Riffelung als Daumenauflage bestimmt gut ausgesehen. Insgesamt aber auch ohne diese "Features" ein stimmiger Gesamteindruck!


    Was daran "zu tactical" für ein Gebrauchsmesser sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht, vor allem, wenn man es dann mit einigen wohl sicher ganz "untaktischen" drüben fest etablierten Produkten vergleicht, z.B. von Dietmar :)


    Hast Du schon mal überlegt zu versuchen, die Schalen dreidimensional zu formen, wie bei Reeve oder Al Mar? Mit so einem "Bauch" in der Griffmitte? Würde sicher sehr gut zur Gesamtform passen, ergonomisch ist es auch klasse....


    Scheide: Mach das Messer erst komplett fertig und schau dann, was Dir vom Gesamteindruck her dann passender erscheint, schlage ich vor. Stilistisch würde beides passen. Hängt auch von der beabsichtigten Trageposition und dem Einsatzbereich (Freizeit, Jagd, Einsatzmesser) ab.

    Das Dobermann 1 war das erste Serienmesser von ER, das gab es noch in der Version mit Präsentationsbox und einem besonderen Griff. Danach wurde die Serienversion irgendwann auf die standardisierten Formen (insb Griff) umgestellt, wie sie auch die "2000"er Modelle von ER hatten. Schickser hat so etwas momentan im Angebot.


    Die IIIer-Serie wurde dann vor einigen Jahren aufgelegt und mit dem gleichen langen Standard-Griff ausgestattet wie das Col Moschin und die meisten anderen großen Messer - und ist letztes Jahr ausgelaufen. Insbesondere wenn Du ohnehin das Col Moschin schon besitzt, wäre vielleicht ein anderes ER-Modell als Bestandserweiterung sinnvoller, finde ich.

    Also, mich verwundert das insgesamt.
    Mal abgesehen von dem Mangel selbst, der bei einem derartigen Messer ja eher nicht vorkommen sollte.


    Aber nach 5 Jahren darf ein CF auseinanderfallen wie ein chinesisches Billigfahrrad??


    Da wird mit "Guaranteed, proven, tested" usw. geworben - 5 Jahre sind NICHTS für ein angeblich ultrarobustes High-End-Messer. Das ist deutlich schlechter als bei den Mitbewerbern! ER und Strider bieten zeitlich unbegrenzte Garantie für Produktmängel und sind auch ansonsten sehr kulant bei Reparaturen. ZT bietet ebenfalls lebenslange Garantie, zumindest für den Erstkäufer.


    Gerade die US-Messermacher werben gern mit lebenslanger Garantie, auch für Semi-Customs wie z.B. Entrek.


    Neben Jürgen Schanz fällt mir noch Thomas von Black-Forest-Knives ein - wer solche High-End-Folder baut wie er, kriegt sicher auch einen offenbar nicht ganz so unzerstörbaren CF-Liner hin :)

    Es gibt doch einen authorisierten deutschen CF-Händler. Kann der Dir denn nicht weiterhelfen? Ich meine, es geht hier ja nicht um ne verlorene Schraube, sondern um eine Problematik, um die man sich angesichts des angestrebten Rufs dieser Messer als ultrastabil und sozusagen "unzerstörbar" doch sicher kümmern sollte :)


    Jenni von Kizlyar hat ja ihren ausgezeichneten Service z.B. auch schon in einzelnen Fällen dadurch bewiesen, daß sie sich auch Barkies angenommen hat, die nicht über sie bezogen worden sind...


    Garantie abgelaufen? Wie lange hat man denn auf so etwas Garantie? Also, ich kenn ne ganze Menge an Herstellern, die in dieser Preisgruppe und bei diesem Qualitätsanspruch nicht auf ein paar Jährchen schauen....

    Das Dobermann ist ja der Ausgangspunkt für das Col Moschin gewesen, das dann auf Anforderung der Messerkampf-Ausbilder des Regiments um 20 mm gekürzt wurde. Ansonsten sind die Modelle ja hinsichtlich Umriß, Klingengeometrie usw. fast gleich, die Griffe sind identisch.
    Ich mag ja auch große Messer - muß allerdings in diesem speziellen Fall sagen, daß mir im direkten Vergleich mit beiden Messern das Col Moschin besser in der Hand lag.

    An eine Griffkürzung ist realistisch nicht zu denken, schon die leichte Klingenkürzung um 0,6 cm wurde bei der ersten Kontaktaufnahme ja als zu aufwendig empfunden - obwohl man ja nicht mal die Lederscheide hätte einkürzen müssen, die 6 mm "zuviel" Länge hätte man ihm da wohl kaum verübelt. Bei den Werkzeugkosten für eine neue Griff-Form würde das wohl für ihn wirtschaftlich völlig uninteressant.


    Ich glaube, es gäbe wirklich eine ganze Reihe Interessierter an einem "42a-konformen" Sissipuukko. Ich hab ja da mein Anliegen schon vorgebracht. Natürlich wird es wenig bewegen, wenn wir das Interesse hier untereinander erörtern :)
    Wer sich für so ein Messer interessiert, könnte z.B. eine entsprechende Anfrage oder Anregung - durchaus auch unter Hinweis auf diesen Thread - an einen der Importeure richten.
    Ich habe den Weg über durapi.com gewählt, Herr Boegens ist ein freundlicher und engagierter Ansprechpartner.

    Nee, mußte der große Klopper sein :)


    Hier: Al Mar - User bei sld-company.de , Post 27.
    Ist eigentlich viel zu elegant für mich, im Grunde auch zu nostalgisch.
    Hat aber etwas von einem alten Sportwagen mit Wurzelholz-Armaturenbrett, schön und schnittig.....


    Während mir bei den Fixed von den beiden SOF Attack das kleinere besser gefällt - ein echter Handschmeichler - hab ich mich im direkten Vergleich der beiden Folder gefreut, das größere Messer erwischt zu haben. Paßt auch wunderbar selbst in meine kleine Hand.


    Finde aber gut, daß es beim Fox (wie beim Al Mar...) eben für Größen-Wahlmöglichkeiten gibt, jeder Jeck ist schließlich anders...Beim Fox sind das ja sogar drei Größen, beim Al Mar zwei
    Auch dort reizt MICH aber eigentlich nur das 577 mit seiner satten 11 cm - Klinge.


    Da ich ja fast immer in Feldhosen und -jacken herumlaufe, sind ja auch die Taschen groß genug - in die Hosentasche einer Köhler-Hose oder die Tasche meiner Tarnjacken paßt sogar ein 6 Zoll-Ti-Lite :)

    Seh ich weitgehend wie Du: Die beiden Peltonen-Modelle 07 und 95 sind für mich auch die optimalen "Tactical Puukko". Leider gibt es die aber mit minimal 125 mm Klingenlänge, ich hab bislang Herrn Peltonen ja nicht zum 42a-tauglichen Kürzen animieren können, hab aber aufgrund der positiven Resonanz auf diese Messer noch mal meinen Kontaktmann angeschrieben und um einen erneuten Vorstoß ersucht :)


    Smersh 1 und 2 können diese "Lücke" füllen, denke ich.


    Daneben sind natürlich Smersh 1 bis 4 sowohl wegen ihres Hintergrunds interessant als auch als nordisch orientierte Gebrauchsmesser. Hatte heute nochmals Kontakt mit dem Importeur, der mir Hoffnung gemacht hat, in ca. einem Vierteljahr einige NOKS-Modelle anzubieten. Wer das Russland-Geschäft kennt, wird das als einen ungefähren Wert verstehen...Wir werden das hier als Erste erfahren :)

    Thomas von knifetom.net hat das kleinere und das mittlere Modell bereits gelistet, kann aber auch das große 577 besorgen.
    Außerdem hab ich das Messer auf verschiedenen italienischen Händlerseiten gesehen, z.B. bei Zoppi in der Toskana :)

    Ich hab ja das Glück gehabt, zu sehr gutem Kurs einen großen Al Mar Attack Folder ergattern zu können :)


    Beim Stöbern hab ich kürzlich ein Messermodell entdeckt, das offenbar sehr von diesem Al Mar - Modell inspiriert ist, den Griff mit den großen Stahlbacken dabei aber mit einer 11 cm - Bowieklinge kombiniert:


    http://www.foxcutlery.com/k/en…tegory=1&q=Forest&first=9


    Wie der Attack Folder ist auch das Forest ein Backlock-Zweihänder mit ähnlich sattem Gewicht (330 g).
    Das Messer gibt es mit braunem Pakka-Holz, schwarzem Micarta (jeweils mit Edelstahl-Backen), schwarzem durchgehenden Micarta ohne Backen sowie in einer "Military-Camping"-Version mit großem Handschutz und Kraton-Griff. Neuerdings gibt es wohl auch noch eine edlere Version mit Amboina-Schalen. Hätte zwar 440C lieber gesehen, die Klinge ist aber aus 440B.


    Das große Modell erkennt man an der Artikelnr. 577.


    Wer es ne Nummer kleiner bzw. leichter lieber mag, wird ebenfalls bedient: die Reihen 575 und 576 warten mit 7,5 und 9,5 cm Klingenlänge auf.


    Mir gefällt die große Version :)
    Interessant finde ich vor allem die schön geformte Bowie-Klinge, die in ihrem Abmessungen (11cm Länge, 5 mm Stärke) z.B. dem BM Rant Bowie ziemlich ähnlich ist.


    Habe mal bei Thomas Wahl angefragt, der kann den großen Folder mit Pakka-Schalen für ca. 130 Euro besorgen. Dürfte aber auch über andere Fox-Importeure zu bekommen sein, natürlich.


    Das Messer ist imo ein interessanter großer nostalgischer Zweihänder - und damit "42a-konform". Könnte ich mir in einer schönen Ledertasche am Gürtel (oder bei mir eher in der Jackentasche...) gut als "Wander-Folder" vorstellen :)