Die Abwägung zwischen großem Camp Knife und der Kombi kleines Messer / Axt ist einer dieser "unendlichen" Diskussionen - und sicher nur von jedem Anwender jeweils für sich zu beantworten.
Für MICH geb ich zu, daß ich die großen Messer liebe....
Für den Outdoor-Survival-Bereich hat Fox da ja mittlerweile eine ganze Reihe von Modellen aufgelegt - die alle in der Klingengestaltung eben das gleiche "Problem" eines Haumessers lösen müssen: Wie verleiht man einer mäßig langen Klinge genug "Durchschlagskraft" (Aufprallenergie) zum freihändigen Hacken? Mit dem Schlagholz spalten kann man schließlich selbst mit einem Mora ![]()
Und die Lösung ist oft ganz ähnlich zwischen den Modellen: Die Klinge wird vorn erhöht: Durch den viel breiteren Vorderteile eines Kukris, den "Bauch" eines Bowies oder sonstige sich nach vorn massiger entwickelnden Klingen....Daher eben auch diese ungewöhnliche Form beim vorgestellten Messer, das dabei eine halbwegs mittige Spitze behält, und statt eines ausgeprägten Recurve einn eher konventionellen Bogen der vorderen Schneide.
Ich hab Spaß an den großen Outdoor-Messern, schon die Markteinführung des Hoodlum hab ich mit breitem Grinsen verfolgt (....nein, kein 10cm-"Bushcrafter" mit 3 mm-Klinge....ein Zehnzöller....:) ). Jetzt kommt halt noch so ein wuchtiges Ding in Trakker-Manier dazu ![]()
Allerdings muß ich gestehen, daß ich angesichts der Form und auch der geografischen Herkunft des Entwurfs (...sehr malerisch zwischen Iseosee und Gardasee...) auch ganz spontan das Bild im Kopf hatte, daß das Messer seine herausragenden Fähigkeiten zur Nahrungsmittelzubereitung in menschenfeindlicher Umgebung wohl bestens als Pizzaschaufel erwiesen hat ![]()