Beiträge von Micha M.

    Gefällt mir noch besser als das erste :)


    Und ich hab natürlich ein spitzbübisches Vergnügen daran, daß Du offenbar Gefallen an einer Schor gefunden hast und die Umstände Dir auch erlauben, eine zu feilen :)

    Netter Spruch!


    Deliktische Güter werden zuweilen fest z.B. in Holzelemente, Paletten, gefrorene Blöcke, Holzbalken usw. eingebaut. Durchsuchungen erstrecken sich auch auf den Inhalt von Überseekisten, fest verschlossenen Verschlägen usw. Drogenverstecke werden z.T. hinter vernagelten Platten oder sonstwie "zugriffssicher" verbaut angelegt.


    Ich habe deliktische Güter zuweilen erst nach umfangreichen Zugangsarbeiten gefunden. Wer da meint, man stünde nicht mehr auf der Seite der Menschen, wenn man sich nicht soweit verarschen läßt, Drogen oder auch mal Drogengelder nicht auch aus einem eingebauten Versteck wieder herauszubekommen, der sülzt imo nur unerfahrene Gutmenschen-Prosa.


    Übrigens gehe ich auch mit "Kunden" mit einigem menschlichen Respekt um, die mir bezüglich des Auffindens ihrer Drogen, Kippen oder Waffen vorher einige Mühe beim Auffinden und Ausbauen verursacht haben. Schau Dir doch mal eine Wohnung nach einer unserer Durchsuchungen an - und bilde Dir nicht Deine Meinung durch Filmchen-Klischees. Bist auch herzlich eingeladen, mit den Mitteln, die Dir da vielleicht vorschwegen, verbaute Schmuggelwaren aus den Tarnladungen herauszubauen, die wir schon vorgefunden haben :)


    Sich mit so einem platten Spruch im Zweifel völlig unreflektiert auf die Seite der Straftäter zu stellen (die übrigens in aller Regel sehr viel Verständnis für die Art unseres Vorgehens haben, weil sie im Gegensatz zu Dir wissen, wovon wir sprechen) stellt einen übrigens auch nicht automatisch auf die Seite "der Menschen"

    Das sieht auch als Einsatzwerkzeug / Durchsuchungshilfsmittel für den polizeilichen Einsatzbereich sehr interessant aus! Stabile Spitze, absolut hebeltauglich, dabei mehr Hebellänge als das Wilson Tool...


    Bin auf weitere Daten, In-Hand-Bilder usw. sehr gespannt!

    Was es damit zu tun hat? Nun, andere haben ja auch das Recht, bestimmte Formen und Gestaltungen zu erproben und müssen dafür nicht unbedingt sofort in den Custom-Bereich gehen. Schrott wird das Serienmodell kaum sein, wenn AK seinen Namen für das Serienmodell hergibt, oder?

    Tolles Messer :thumbup:...NOCH schöner fände ich es auch mit beidseitigem Schliff, aber es ist auch toll, wie es ist!


    Das macht mich wirklich sehr neugierig auf weitere Messer unseres neuen Mitglieds :)

    Na ja, ich hab schon welche gesehen, die auf einer Seite flach waren und bei denen die ganze Anformung ans Messer nur an einer Seite vorgenommen war. Will man dann an der gewölbten Seite Befestigungsvorrichtungen montieren, muß man mit Distanzringen o.ä. arbeiten (...denk z.B. mal an das CRKT Corkum First Strike oder Kommer IFB...) und die Optik der dann außen liegenden flachen Seite ist nicht der Bringer...


    Der Hammer wäre natürlich hier eine Kydex in der Farbe der (olivgrünen) Beschalung, aber das wird sich zu diesem Hammerpreis wohl kaum verwirklichen lassen. Die Preisbildung bei diesem Modell finde ich wirklich bemerkenswert attraktiv...Da lohnt es sich dann ja auch, noch ne eigene Custom-Kydex dafür machen zu lassen.


    Callidus: Warum sollte es denn irrational sein, das Messer zu ordern? Die Anwenderberichte über das Custom-Vorbild sind begeistert, ich selbst sehe das Messer als größere Alternative zum Mosier / B+ Small Trigonaut mit ähnlicher Klingengeometrie, das sich bei mir mittlerweile seit geraumer Zeit bestens bewährt. Für mich selbst finde ich die Klingengeometrie viel überzeugender und attraktiver als die bestimmter anderer derzeit offenbar als "en vogue" eingeschätzter "Tactical Santoku" - und den Preis dieses Serienmodells dann auch noch viel vernünftiger :)

    Halte das auch für eine Ausnahme, soviel Fairness muß sein.
    Ich hab ein anderes gutes Messer - 5,8 mm Klingenstärke - auch schon mal auf ähnliche Art "verkürzt". Es ist aber auch schwierig, etwas zu konstruieren, das man noch "Spitze" nennen kann und das dann nicht im stark dünneren vorderen Bereich zumindest in den ersten mm Klingenlänge nicht auch mal nachgeben kann - aber insbesondere eben bei einem auch noch so kleinen Material- oder Härtefehler.


    Man darf ja nicht vergessen, daß selbst bei einem hälftig unter das Brett geführten Messer beim Anheben/Drücken dann die Kräfte nicht gleichmäßig in der Klinge verteilt werden, sondern besonders im Bereich der Bretterkante und dann aber eben auch noch am "Drehpunkt" an der Messerspitze wirken...


    Trotz meiner gewohnheitsmäßig sehr stabilen Einsatzmesser hab ich seit einiger Zeit aus genau diesem Grund auch noch ein Toll mit Beitel-Spitze dabei...

    Neben kleineren Herstellern wie Calico Forge oder Brous Blades muß man insbesondere Benchmade nennen. Dort wird Cerakote bei verschiedenen Modellen als Beschichtung verwendet.


    Daneben haben wir aber auch im Forum Beispiele für überzeugte Cerakote-Verwender, z.B. Robert und auch Toni O. von Eastvillage Knives. Du hast ja einige Zeit mit der Auswahl der für Dich passenden Beschichtung verbracht und hast Dich da sicher nicht falsch entschieden...


    Die Art, wie Du auf den Cartoon reagiert hast, solltest Du vielleicht überdenken, die Beschichtungswahl nicht. ICH hab mich immer geehrt gefühlt, von Rolf - durchaus auch ironisch und pointiert - aufs Korn genommen zu werden. Das sollte man in unserer Runde schon mal "wegstecken" können :)

    Nun zeichnen sich aber Einsatzmesser gerade dadurch aus, daß sie neben Schneiden auch zu anderen Aufgaben herangezogen werden, ihre Stärke sollte also nicht maximale Schneidleistung, sondern ein umfassendes Anwendungsspektrum sein. Sonst müßte man sie sinnvollerweise auch mit max. 3 mm Klingenstärke auslegen, was darüber hinausgeht, wird doch meist gewählt, um das Messer gerade auch für "mißbräuchliche Anwendungen" brauchbar zu machen...


    Und bei dem Nachdruck, mit dem gerade Messer dieses Herstellers als DAS Einsatztool beworben werden, fände ich es befremdlich, wenn so eine Antwort auf die Anfrage nach Garantie oder meinetwegen Kulanzaustausch käme....

    Klasse! :thumbup:


    Der Griff wirkt zwar "unspektakulär" in der Optik, aber ergonomisch wirkt er ausgesprochen durchdacht. Freue mich auf eine Gelegenheit, bei einem Treffen dieses Messer einmal in die Hand zu bekommen!


    Tolles Filework!


    Für meinen Geschmack sitzt es ein wenig tief in der Scheide, Roman hat es bei mir ja beim "Taiga" sehr gut hinbekommen, nur soviel vom Griff aufnehmen zu lassen - daß ich drei Finger an den Griff bekomme beim Ziehen...und das Messer trotzdem sehr definiert sitzt. Aber das ist eine Sache persönlicher Vorlieben...


    Wenn man einmal nebeneinander legen würde, was Du so in letzter Zeit "herausgehauen" hast, würde sich ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben! :)

    Natürlich möchte ich auch in dieser tollen Sammlung ein paar Bilder des "Taiga" zeigen! :)
    Es hat mich nun bei ersten Winter-Wanderungen begleitet, und ich freue mich sehr, daß Roman es für mich gemacht hat!



    Das "Taiga" verbindet Gestaltungselmente nordischer und russischer Messer mit Klingen-Details wie bei japanischen Aikuchi. Ich wollte schon lange eine Art Aikuchi mit einer etwas höheren Klinge, war jedoch auf der Suche nach einem besseren Handschutz. Ähnlich ging es mir bei einigen Puukko aus Skandinavien, bei denen meist ebenfalls ein glatter unkonturierter Griff ohne Handschutz in die Klinge übergeht.....




    Mit Goblins Unterstützung in einer Chat-Arbeitssitzung war die Klinge rasch entworfen....
    Beim Griff habe ich mich schließlich für etwas entschieden, das man weder bei Aikuchi noch Puukko findet, dafür aber bei manchen russischen Messern und natürlich auch bei einigen legendären US-Jagdmessern: einen konturierten Lederscheibengriff. Natürlich war aber der Grund vor allem die ausgezeichnete Erfahrung, die ich mit Romans konturiertem Lederscheibengriff bei meinem "M1" gemacht habe :) Randall-Anleihe war dann ein Herumziehen der Fingermulden bis auf eine Seite des Griffs.



    Das Ergebnis steht dafür: Das Messer liegt in der Hand wie ein Maßhandschuh, dafür hat Roman mit geduldiger Akribie und offenbar einer Mikrometer-Einstellung an seinen Rundfeilen gesorgt :)...Auch ansonsten entspricht das Messer der Gestaltungsdiskussion exakt...Komischerweise war meine eigene Vorstellung, abseits der Bemaßung, mehr "Aikuchi-lastig", das jetzige Ergebnis gefällt mir aber ausgezeichnet :thumbup:



    Ein paar Maße:
    Klingenlänge 115 mm
    Klingenhöhe 34 mm
    Klingenstärke 6 mm
    Grifflänge 112 mm
    Griffhöhe 34 / 30 mm
    Griffstärke 17 mm
    Gewicht 290 / 390 g
    Balancepunkt: unter Zeigefinger



    Das Messer ist so flach, daß ich es in den großen Taschen meiner geliebten Kongo-Hosen bequem tragen kann (schon ausprobiert).
    Die Scheide hat mich ebenfalls umgehauen: Sie hält das Messer sicher, läßt aber soviel vom Griff frei, wie ich es zum raschen Ergreifen mag. Materialstärke, Farbe und Maserung passen wunderbar zum Messer...


    Insgesamt kann ich mir das "Taiga" auch an diesen zähen Kerlen vorstellen, die ständig draußen in Gegenden unterwegs sind, in denen man sich nur aussuchen kann, sich von den Mücken fressen oder den Hintern abfrieren zu lassen :)


    Vielen Dank, Roman, für Deine Geduld (mit mir und meinen oftmals sicher enervierend detaillierten Vorstellungen beim Entwerfen eines Messers) und für Dein Geschick, das mir ein wunderschönes neues Messer beschert hat, das mich hoffentlich noch bei vielen Wanderungen begleitet!



    Hier auch noch mal ein "Familienbild" der "Juchten-Messer" in unserem Bestand


    Klasse! Das hat ja wohl wirklich was!


    Kannst Du vielleicht noch ein In-Hand-Bild dazustellen, es ist sonst ein wenig schwierig, die Größe richtig einzuschätzen.


    Meinen Glückwunsch zu der Neuerwerbung!

    Kodiak, ganz ausdrücklich wollte ich Deinem Vater da überhaupt nichts unterstellen - und bin froh, daß das zumindest bei Dir selbst auch nicht falsch angekommen ist! Weder das Andenken Deines Vaters noch Dich selbst habe ich beleidigen wollen!


    Mir ging es um die Datierung der Medaille, die logischerweise (wegen der Angabe des Endjahres des Krieges) eben aus der Nachkriegszeit stammen muß. Und ich mache auch kein Hehl daraus, daß mir das ideologische Umfeld solcher Devotionalien (NICHT das der jeweiligen einzelnen Besitzer, die aus ganz verschiedenen Gründen in deren Besitz gelangt sein mögen!) suspekt ist. Ich habe mich mein Leben lang für Geschichte und Militärgeschichte interessiert und habe vor einem sachlichen Umgang mit militärischer Vergangenheit keine Berührungsängste - übersehe aber auch nicht, daß es in Deutschland ein ideologisch deutlich gefärbtes Umfeld gibt, aus dem viele derartige "Devotionalien" stammen. Es geht hier ja nicht um historisch interessante Sammlungsstücke oder meinetwegen auch Andenken an die eigene Dienstzeit von Vater oder Großvater, sondern um nachträglich angefertigte "Gedenkstücke" zur sehr häufig ideologisch verklärten Vergangenheit.
    Aus diesem Grund hoffe ich wirklich, daß die Münze keinen ihren Materialwert übersteigenden materiellen Wert hat - habe aber auch kein Problem damit, daß Du das Stück als Erinnerung an Deinen Vater aufbewahrst.


    Wiesel: Keine Ahnung, ob Dir das zu schwierig ist oder eben Deiner Weltanschauung gegen den Strich geht....Kodiak hat es jedenfalls verstanden, DAS ist für mich wichtig....