Beiträge von Micha M.

    Gerade angekommen: Zippo-Case aus dem Sonderangebot! Vielen Dank für den Tip, bei dem Kurs kann man eigentlich wirklich nix mehr falsch machen, wenn man klassische Taschenmesser mag!


    Mit Zippo gelabelt, aber auf der Schachtel als das ausgewiesen, was man optisch darin auch sieht - Case.

    Heisst bei Zippo zwar Trapper, weist aber im Gegensatz zur normalen Case-Serie nur EINE Klinge auf, nicht eine zweite Spey-Klinge, wie man sonst bei Trapper-Modellen findet. Mir ist das bei dieser Größe so aber auch lieber. Klingengang und -halt nicht ganz so knackig wie bei den Fraraccios - das Zippo-Case wird bei mir aber vermutlich primär eh Brotzeitmesser, da reicht der gegebene Halt allemal, für den Hausgebrauch auch.


    Im Album der klassischen Folder findet Ihr noch ein paar Bilder :)



    Ein Teesieb hatte ich mir immer anders vorgestellt....


    Dieses Perforieren von stabilen Blechdosen ist übrigens keineswegs sinnbefreit.

    Es ist z.B. fester Bestandteil meiner Seminare und hat schon haufenweise Einsatzkräfte dazu motiviert, ihre Schutzausrüstung zu tragen und übrigens auch das Potenzial von Alltagsgegenständen zu erkennen und verhaltensmäßig zu berücksichtigen.

    Das kann man ölfunddrölfzigmal erklären oder ihnen Bildchen oder Filme zeigen...wenn sie so ne sehr stabile Dose mal in der Hand hatten un dann auch live dabei waren, wie man sie mit geeigneten "einwirkungstauglichen Alltagsgegenständen" locht, verstehen sie viel besser und nachhaltiger, daß sie so etwas ohne geeignete Schutzausrüstung eher weniger entgegenzusetzen hätten als die Blechdose (wobei meine Testmedien meist die stabilen Wurstdosen aus dem Schwarzwald waren/sind).

    Vorzüge des Rings: Da gehts nicht darum, damit zu hauen.

    Er dient vielmehr dazu, daß man die Lampe fallsicher in der Hand behält, und zwar im Gegensatz zur Handschlaufe auch in einer Position, aus der sie sofort wieder oder auch weiter verwendet werden kann. Man kann also die Hand öffnen, um sich oder etwas festzuhalten, z.B. Deine Hundeleine, während Du mit der anderen Hand was anderes aus der Tasche kramst.

    Den Ring, der mich schon an der TA-30 im Praxisgebrauch voll überzeugt hat, haben die von Nextorch nicht erfunden, es gab ihn vorher schon als Anbauteil von einem anderen Hersteller, und er hat sich sehr gut verkauft.

    Nutzt man übrigens die Nextorch mit viel Power, hat sie gegenüber der Nitecore den Vorteil besserer Wärmeableitung, daher schaltet sie als Überhitzungsschutz auch nicht so früh wieder auf eine geringere Stufe runter.

    Weiterer Vorteil sind die Nano-Keramik-Glasbrecher am Lampenkopf der Nextorch, die zumindest bei Seitenscheiben aus vorgespanntem Einschichten-Autoglas einen guten Job machen.

    Beide kann man direkt an der Lampe laden.

    Also zunächst: Gerade wenn das Ding bestmöglich auch in eine Innentasche oder die Hosentasche passen soll, solltest Du die Anforderung "länglich-rund" noch mal überdenken. Seit einiger Zeit gibt es von diversen Herstellern ebenfalls längliche, aber nicht mehr runde, sondern im Querschnitt rechteckige Modelle, weil die noch deutlich besser in die Tasche passen.

    Ich meine Modelle wie z.B. die Nitecore EDC 29 oder die Nextorch TA-70. Hab ich beide als Mitbewerber neben diversen "runden" und kann sie echt empfehlen...


    Was das mit dem "Knopfdrücken" angeht:

    Meinst Du das nur in Konkurrenz zu einem Schiebeschalter oder anderen denkbaren Auslösern, oder meinst Du eine Lampe mit sog. "Single Mode"?

    Letzteres meint, eben zusätzlich zum Knopfdrücken (das dann volles Licht macht und sonst nix) keine weitere Einstell-Option zu haben, die entweder aus mehrachem Drücken desselben Knopfes, Drücken eines weiteren Wahl-Knopfes oder Drehen eines Drehschalters bestehen kann und weitere Leistungsstufen ansteuert, von geringer Leuchtstäre stufenweise bis Voll-Power plus ggf. Strobe.

    Was stimmt: Eine ZU komplizierte Bedienung macht irre und funzt bei mangelnder Übung oder richtig Stress nicht, und dann weißt Du blöderweise nicht mehr, ob Du für die "Mondlichtstufe" jetzt 17x drücken UND dreimal hüpfen mußtest oder umgekehrt...

    Das ist einer der Gründe, warum ich früher, bei Lampen mit weniger Power, großer Fan von Single-Mode war.

    Lampe wie Fackel, brennt oder brennt nicht, und man muß nix wissen oder können.

    Für bestimmte Hochstress-Bereiche mit einem recht gleichbleibenden Anforderungsprofil an die Lichtleistung kann das noch immer eine richtige Option sein..


    Aaaaber: Lampen sind heute VIEL leistungsfähiger und bringen heute schnell mal 2000 oder 3000 Lumen Max-Leistung...halten dann mit einer Ladung aber nicht ewig. Und um mal nen Zettel abzulesen oder nem Nachbarn entgegenzuleuchten, den man NICHT zur Strecke bringen will, ist das too much. Auch beim Anleuchten einer hellen Wand oder Reinleuchten in die Autotürablage ist das störend. Also ist es heute für den Normalgebrauch schon ne gute Sache, eine Wahl zu haben.

    Was die Lampe können sollte: Eine dauerhafte Einstellmöglichkeit, beim einfachen Drücken des zentralen Druckschalters volles Licht zu spenden.

    UND eine sonstige Bedienung (die "Erleuchteten" haben mir beigebracht, daß das unter Kundigen "UI" heißt...) mit Wahlmöglichkeiten, die einem möglichst einfachen Ablauf folgt.

    Neben den beiden genannten flachen Lampen empfehle ich da die Nextorch TA-30 in der normalen Version, die sich zehntausendfach weltweit auch bei diversen Einsatzkräften mit einem stressfesten UI (Knöpfchendrücken für Licht, Stufen-Wahl mit Drehschalter) echt bewährt hat. Nutze ich dienstlich seit Jahren, verwende sie aber auch privat immer noch. Ne USB-aufladbare 18650er-Akkuzelle rein, dann hast Du auch mit der eine einfache Ladbarkeit.....

    ....der aber auch nicht Aaron Bieber ist.

    Die Welt ist kompliziert ^^


    Fiel mir nur gerade ein, weils ja von Böker demnächst das AB 302 geben wird und ich das wiederum auch spannend finde...

    Great, das ist ein Kizlyar Ezh (Hedgehog, Igel), wirklich ein praktisch kleines Ding, das es in mehreren Farben und Klingenversionen gab/gibt.

    Ali hat sowas zB.

    Der Ring ist ne Ziehhilfe.

    Brauchbare Scheide, seitenwahlfrei, mit ordentlichem Gürtelclip, der auch an Joggingbuxen und Sportklamotten gut hält.

    Im Winter-Telnyashka (ich kann mich immer noch nicht durchgängig für die deutsche oder die englische Transkription entscheiden, fürchte ich...), mit Tee mit Milch und Zaboday-ka Kälbchenkeksen auf dem Sofa....da darf es gern auch ein russisches Setup sein :)






    Manche Ansichten ändern sich ja mit den Jahren, Vorlieben ebenfalls, aber manches bleibt. Ich hab schon vor vielen Jahrenl in einem Review oder Artikel mal geschrieben, bei einem Messer mache die Scheide ein Drittel des Gesamtnutzens des Messers aus, zuweilen gar die Hälfte.

    Damals ging es um die Feststellung, daß selbst Hersteller qualitativ sehr guter und wohldurchdachter Serienmesser oftmals lausige Scheiden beigestellt haben. Ich hab hier noch ne dicke Tüte voller ausgetauschter Serienscheiden, manche natürlich eher aus Geschmacksgründen gegen "bunte" neue Scheiden eingetauscht, manche aber auch, weil sie wirklich grottenschlecht waren, das Messer nicht vernünftig hielten oder nicht variabel genug tragbar waren. Das scheint sich mittlerweille übrigens ein wenig gebessert zu haben....

    Aber ein noch so gutes Messer, das ich nicht funktional und bequem an den Micha kriege, wird meist im Regal bleiben..

    Ja.

    Sonst gern auch mal auf Käse-Kürbis-Brötchen.

    Aber diese hier sind weniger krustig. Hatte kürzlich mal wieder ne Kiefer-Bastelstunde, da kam das jetzt besser.

    Und Mett gern mit Gürkchen! Oder alternativ auch gern mit grünen Pfefferkörnern.


    Das samstägliche Mettbrötchen hat hier eine gewisse Tradition. Es bedarf dazu auch keiner Beerdigung, bei denen man ja oft welche bekommt. Bienenstich kann man ebenfalls auch ohne vorherige Trauerfeier ebenso verzehren wie Streuselkuchen...oder eben Mettbrötchen. Das ist sehr günstig, da in meinem Alter der weit überwiegende Teil der Verwandtschaft bereits verbraucht oder vertrieben ist...