Beiträge von Micha M.

    Ach, Deine auch? :)


    Na ja, meine bringt so schnell diesbezüglich glücklicherweise nichts mehr aus der Fassung...


    Wenns vielseitig sein soll und auch mal am Gürtel landen kann, rate ich zu Izula oder - wenn Du nicht zu große Hände hast - zum Enyo.


    Das NK - in allen Versionen - ist schon etwas spezieller, da gibts geeignetere Allrounder.


    Ich würds - weil sie ja so schön flach sind, übrigens lieber mit Paracord oder kleinen Kabelbindern an den Gürtel laschen, wenn es da dran soll, trägt weniger auf....

    Mir gefällts auch richtig gut.


    Beneide Dich um Dein so bescheiden als "amateurhaft" hingestelltes Talent - und so ein Hawk würd doch eh mit ner "geschniegelten" perfekten Scheide unpassend ausschauen :)


    Funktional und rustikal-ansprechend, was willst Du denn mehr? :thumbup:

    Klar ist der auf beiden Seiten scharf :)


    Das erhöht die Penetrationsleistung, am Frühstückstisch kommt man also leichter ins Brötchen.
    Und es schneidet dann eben im T-Grip zu beiden Seiten, als schlanker Erntehelfer mäht es den Rosmarin also links UND rechts :)

    Gestern zufällig auf der Spartan-HP gefunden, vorher habe ich davon noch nichts gehört:


    https://spartanbladesusa.com/spartan-ek-dagger/


    Eine - nach derzeitiger Aussage jedenfalls - limitierte Auflage eines EK-Daggers (wie Modell 4) in der modernen Handschrift und Materialwahl von Spartan Blades.


    Ein mm mehr Klingenstärke (nun 4,8 mm)), vor allem aber durch ca. einen halben Zoll weniger Klingenlänge und einen Zoll weniger Grifflänge (was ich sehr begrüße, der Griff des KA-BAR EK ist wirklich grenzwertig lang....) mehr Führigkeit.


    Guard aus John EK - Beständen, dafür eine stylische Hohlkehle in der Klinge, Original wie Handschrift der neuen Hersteller sind erkennbar und ergeben ein für mich sehr attraktives Gesamtbild.


    Nach dem Les George - Modell, einer modernisierten Full-Tang Fairbairn-Sykes-Version, nun die zweite Neuauflage eines Klassikers - und wiederum sehr gelungen, fnde ich.


    Es ist ausschließlich der Preis, der mich abhält. Rechnet man mal Fracht, Steuern und den unterirdischen Dollarkurs ein, landet man jenseits der 400 Euro...

    Klasse, Andy! :thumbup:


    Sowohl in Text als auch "bildunterstützt" sehr informativ.


    Die Scheide läßt sich vielleicht noch ein wenig anformen.
    Ansonsten kann man ggf. im Bereich des Munds einen dünnen Filzpunkt einkleben.
    So etwas gibt es z.B. von Hettich als Plattenmaterial mit dünnem Filz, starkklebend, hält super.
    Findet man für Centbeträge z.B. in Baumärkten....


    Gute Sache ist der "Frog", also der abnehmbare Cordura-Teil der Scheide. Das schafft Variantenreichtum beim Tragen.

    Schau doch vielleicht mal hier:


    Bastinelli Fixed Bilderthread


    Da findest Du Vergleichsbilder...sowohl von den Serienscheiden als auch von den dann von "Wernersen" gefertigten Kydex-Scheiden.


    Ab Post 12 findet sich hier


    Bastinelli Raptor L "Lucy" mit 3D-Griff, Lionsteel-Produktion


    auch noch etwas zur Problematik.


    Die von Bastien sind meist aus dünnerem Kydex und einteilig, wobei sie die Besonderheit aufweisen, daß die Falz auf der Schneidenseite liegt und die Nieten auf der des Messerrückens, also "anders herum" als bei fast allen anderen Herstellern.

    Ja, die gehen in Serie, hatte zu Jahresbeginn Mailaustausch mit Bastien, er hat das angekndigt.


    Freue mich darauf, hätte aber noch lieber das "normale" Mako als Serienmesser gehabt.
    Und da isses auch schon :)


    http://www.coutellerie-tourang…ml-897_184_839-21957.html


    Im Vergleich zum RED kein Schnäppchen, zumal man ja evtl. auch noch ne vernünftige Kydex beistellen muß. Wäre eine interessante Frage, ob Bastien die selbst wieder auf seine spezielle Art baut oder doch lieber von Fox beistellen läßt....

    Hallo, Leon!


    Freut mich, daß Du mit Deinem Background Dir das angeschaut hast.


    Zweck des Threads war auch gar nicht mal primär das Meckern, sondern eine Gegenüberstellung der verschiedenen technischen Gestaltungen.


    Persönlich war ich ziemlich verwundert, weil ich bei diesem Hersteller sowas nicht erwartet hab und mir dementsprechend vorher nicht das Bild unter dem Aspekt angeschaut habe, ob so etwas überhaupt funktionieren kann.


    Die Scheide für das 1-7 Commando Handle ist wirklich klasse und funktioniert sehr gut, einmal abgesehen davonn, daß ich persönlich die Herstellung eines Gürteldurchlasses durch flaches Aufnähen eines Lederstreifens der Lösung mit dem Umklappen und dem oberen Bogen vorziehe: ist flacher, trägt also weniger auf, und neigt auch nicht über die Jahre in der Biegung zum Brechen.

    Gar nicht OT, da ich das Messer nicht zuletzt zum Tragen daran und an braunen Engineer Boots gekauft hatte.


    Nur zupf ich es da eben leider - noch - beim Ziehen ab, geht also nicht.


    Die hier sind es:


    http://www.asmc.de/Bekleidung/…-Boots-braun-Repro-p.html


    War erst skeptisch, Repro "roch" so ein wenig nach billig...bin aber voll zufrieden.


    Hatte sie ungeplant am ersten Tag gleich sehr lange an, war damit beim Arbeiten unterwegs: Haben sich vom ersten Tag an sehr bequem getragen.
    Bis jetzt schwächelt auch nichts...
    Sind ein wenig höher als ein Haix High Walker.


    Ich trag sie wirklich gern.

    Kürzlich habe ich, zunehmend angetan von Old School - Gestaltungen, ein BJ 15 Halo Boot Knife gekauft.
    Ein schönes kleines Ding...





    ....sozusagen die maximal auf Neckie-Größe eingedampfte Version eines BJ 14, das wiederum ein Randall 14 - Klon ist.


    Das Messer selbst ist wirklich wertig verarbeitet, paßt mir so gerade in die Hand und liegt dann aber sehr gut darin, es schneidet sehr ordentlich und ist einfach ein schönes altmodisches kleines Messer, das sich "eigentlich" sehr gut als EDC eignen würde.


    Nun ist "eigentlich" das Grab aller guten Vorsätze....und die Quelle des Verdrusses hätte ich vorher nun wirklich nicht angenommen, da ich auch schon mit dem BJ 1-7 Commando Handle sehr zufrieden bin, und zwar ausdrücklich einschließlich der Scheide, die Sharpshooter beistellt.


    Es ist eine Binsenweisheit, daß es deutlich mehr gute Serienmesser gibt als Serien-Scheiden. Die guten alten SOG-Zeiten oder wirklich beeindruckend wertige Lederscheiden von Kizlyar aus früheren Produktionszeiten sind leider so vergangen wie mein Haupthaar.
    Und es ist ebenso leider eine Binsenweisheit, daß die meisten Serien-Lederscheidenbauer und -Beisteller leider offenbar ca 1930 mit dem Nachdenken und dem Beobachten taktischer Anforderungen aufgehört haben und der Seriendurchschnitt in Leder daher hinsichtlich Messerhalt und -sicherung und insbesondere variablen Befestigungsmögichkeiten leider meist ein paar Generationen hinter diversem Plastik zurückhängt.


    Wir sind ja nicht zufällig so glücklich über Michl und Leon, die das das individuell auffangen und uns die Möglichkeit geben, solche Scheiden nicht nur mit Lederfett, sondern auch mit Hirnschmalz zu bekommen :)


    Nun gilt das normalerweise eben ausdrücklich nicht für die Sharpshooter-Scheiden, die ich bislang kannte: Wertig sowohl in Material als auch Fertigung und insbesondere auch bis ins Detail anwendungsfreundlich und durchdacht, so kannte ich das.


    Man sieht meinem BJ 1-7 ja an, daß es auch mal an die Luft kommt, und die Scheide ist klasse:



    Dann kam das Halo....


    Die Sicherungsschlaufe läuft horizontal einmal um den Griff und wird dann unter eine vorn oben auf der Scheide sitzende Lasche geführt und dort unter der Lasche mit einem Druckknopf an derselben befestigt. Zum Lösen wird die Lasche von oben oder von der Seite so weit abgebogen, bis der Druckknopf dann aufspringt. Dann zieht man das Parierelement des Messerchens irgendwie an der Sicherungslasche vorbei, was sogar einigermaßen passabel geht....


    Das Problem ist vielmehr, daß der Druckknopf sehr stramm sitzt und die Lasche ziemlich weich ist. Man muß sie wirklich elend weit abbiegen, bis das ganze überkomplizierte Arrangement dann END-LICH aufspringt:




    Da man die Lasche zuweilen fast 90 Grad abbiegen muß, um dann die ersehte Druckknopföffnung herbeizuführen, ist es fast ausgeschlossen, die Scheide z.B. so in Gürtel oder Stiefelschaft zu schieben, daß die Scheide innen sitzt. Das wäre für einen sicheren und diskreten Sitz aber manchmal wünschenswert. Seitenwahlfrei wird die Sache auch nicht mehr wirklich, da man noch am besten einen schrägen Druck auf die Lasche diagonal zum Riemenende hin aufbauen kann, um den Öffnungswinkel der Lasche nicht so elend groß werden zu lassen. Geht aber eben nur nach einer Seite....


    Insgesamt eine viel zu komplizierte Sicherung für ein Stiefelmesser, zumal ernsthaft eh keiner ein mit Cllip irgendwo eingehängtes Messer bei einem Halo-Sprung tragen würde. Das Ding ist ein praktisches kleines EDC oder wäre jedenfalls eins, wenn man denn Lust hätte, es irgendwie mitzutragen. Dieses ganze Rundumriemen- und Laschengedöns ist also eh schon mal unnötig schwierig - und funktioniert dann eben auch nicht wirklich vernünftig.


    Das geht alles viel einfacher für ein Boot Knife!



    Z.B. eben ganz klassisch mit einem vertikal umlaufenden klassisch mittig druckknopfgeschlossenen Sicherungsriemen. Befestig man den auch noch hinten entweder drehbar oder seitenwahlfrei einziehbar, kann man sich die Druckrichtung zum Öffnen frei aussuchen.
    Ebenso kann man zwei Hälften eines horizontal über ein PE laufenden Sicherungsriemens oben mit einem Druckknopf schließen und dann von oben mit dem Daumen von allen Seiten aufdrücken, wie man das bei vielen Boot-Scheiden für Messer nach Art des Gerber Mk 1 sieht.


    Man kann auch einen diabonal über ein PE laufenden Sicherungsriemen vorn einfach mit einem Druckknopf auf der Scheide befestigen. Befestigt man den hinten drehbar, kann man sich die Seite des Herumführens wieder aussuchen.



    In den allermeisten Fällen braucht man gar keinen Sicherungsriemen, wenn die Scheide gut angepaßt ist und das Messer sauber allein durch Friktion hält. Beim Böker Bud Nealy auf dem Bild hab ich ein wenig nachgeholfen und den Mund der Scheide nass angeformt. Das Messer fällt auch tipup nicht heraus.


    Alle diese Lösungen sind voll seitenwahlfrei und funktionieren so einfach und instinktiv, wie zumindest ich das für ein Boot Knife haben will....


    Man kanns auch richtig gut machen: Al Mar hat bei der asymmetrischen Lederscheide für das Shugoto einen Sicherungsriemen einfach vorn UND hinten mit Druckknopf befestigt und so positioniert, daß man ihn wahlweise auf beiden seiten diagonal ums PE führen kann - und außerdem bedarfsweise einfach neben die leere Scheide klappen, in beidseitig angeknöpftem Zustand. Besser kann man sowas kaum lösen...






    Übrigens hat die Al Mar - Scheide dann auch noch diverse Hohlnieten fürs variable Befestigen an Mann oder Gear sowie beidseitige flach aufgenähte Gürtellaschen, die ich viel mehr schätze als die umgebogene Version. DAS ist mal ne praxistaugliche Lederscheide...


    Aber zurück zur kleinen Sharpshooter fürs Halo Boot Knife...leider...


    Denn die Enttäuschung geht weiter: Wie gesagt, zum Ziehen muß man das PE an dem umlaufenden Sicherungsriemen vorbeiführen, was kein Problem wäre, wenn die Scheide an ihrem Clip fest auf Stiefelschaft oder Hosenbund sitzen würde....



    Leider muß der Clip, um das zu erfüllen, hinter eien schmalen Hosengürtel greifen - sonst ist der Halt so fest wie ein Politikerwort.
    Hinter einen Hosenbund geklemmt (ohne Gürtel), hinter einem breiten Gürtel oder insbesondere eben (...das Ding heißt ja Boot Knife...) in einem Stiefelschaft findet der einigermaßen luschige Clip nicht genug Halt.
    Bei mehreren Ziehversuchen an einem Stiefel habe ich das Messer nur am Griff gefaßt und versucht, es aus der Scheide zu ziehen, die am auf dem Boden stehenden Stiefel angeclipt war. Statt das Messer allein zu ziehen oder den Stiefel mit anzuheben, kam fast immer die Scheide mit. Das geht gar nicht!



    Böker löst das beim Bud Nealy mit einem erheblich kräftigeren Clip.
    Und CRKT, wahrlich ansonsten nicht unbedingt der Rolls Royce des Scheidenbaus, biegt am Clip einfach ein ausgestanztes Stück hakenförmig nach innen, das legt sich nicht nur hinter eine Gürtelkante, sondern auch gegen Nähte, Wülste usw. und sichert das Messer ebenfalls viel besser gegen Mit-Abziehen.


    Ich werde wohl bei Gelegenheit die kleine Scheide zu Roman senden müssen mit der Bitte, das ganze enervierende Sicherungsriemen- und -laschen-Gebamsel einfach zu kappen. Falls die Friktion nicht allein ausreicht, kleben wir eben noch nen Filz hinein. Und hinter den Clip kleb ich vermutlich noch nen Streifen Industrie-Klett.


    Aber es ist schon bedauerlich, daß ich da so nacharbeiten (lassen) muß, um dann bei dem stolzen Preis des Halo 15 eine auch für mich akzeptable und für meinen Gebrauch praxistaugliche Scheide zu haben.


    Übrigens habe ich die Sache auch Blackjack bzw. dem Hersteller Bark River vorgetragen. Man hat Fotos erbeten und sich dann einfach nicht mehr geäußert.

    Ja, hier kann man ja nicht mit anderen Schließwinkeln arbeiten oder damit, statt einer umlaufenden Lasche meinetwegen eine zweiteilige zu verwenden, deren Druckknopf sich dann zwischen beiden Hälften über der Schneide schließt. Man kann auch den Sicherungsriemen nicht drehbar gelagert anbringen und aus dem Weg drehen (wie Al Mar das sehr elegant gemacht hat).


    Also bleibt - will man die Sicherungslasche belassen - imo vor allem die Flexcord-Lösung, die sich auch bei mir bei einer von "Geronimo" gefertigten Scheide ausgezeichnet bewährt (beim Juchten M1).


    Außen der Länge nach Flexcord einziehen, längs durch die Lasche.
    Das Elastikband zieht dann die Lasche nach hinten/außen weg, zum Schließen muß man sie "ausdrücklich" manuell um die Klinge führen.

    Hier mal zum Datenblatt:


    http://www.asmc.de/Bekleidung/…/Moleskinhose-oliv-p.html


    Das ist keine Datenblatt-Queen, sondern ein User, den man ziemlich scharf bekommt und gut nachschärfen kann. 440A zum Vergleich paßt schon ganz gut, auch AUS-8 ist ähnlich im "Betrieb".


    Wie 12C27 ist eher der Z60, aus dem die Russen ebenfalls Messer bauen.


    Elastron ist ein "Gummi", im Griff ähnlich wie das Forprene von ER.
    Faßt sich sehr gut auch in Handschuhen, auch mit nassen/kalten Händen.
    Ich hab seit ner Reihe von Jahren den Stalker 2, Griff und Klingenmaterial gleich - und bin wirklich zufrieden, das ist ein sehr brauchbarer User.


    Die Lederscheiden von Kizlyar haben leider nachgelassen, zwischendurch waren die mal richtig wertig, das Pseudo-Kroko der aktuellen Lederscheiden ist aber eher nicht meins. Das Phoenix gibt es aber auch in einer Plastikscheide, kein Kydex, aber in der Praxis für mich allemal besser als z.B. die Boltaron-Ärgernisse von Spyderco.


    Mein Tip: Leg was drauf und kauf ein Phoenix Combat, wenns geht die Ausführung in U8.


    Bekommst Du z.B. bei Filofiel oder bei Lamnia, allerdings immer nur kurze Zeit nach Neulieferung. Warten und regelmäßig schauen lohnt aber.