Beiträge von Micha M.

    Gute Güte, spezielle Boxen mit Logo, sehr stylische Verpackung....das macht ja echt was her.
    Und sieht, ehrlich gesagt, auch danach aus, daß Du nicht nur hin und wieder mal nur so aus Spaß an der Freud so ein Messer machst.
    Und sicher haben dann die 12k Zugriffe nicht nur das Brainstorming gefördert, das übrigens auch ich superklasse finde - sondern auch den Absatz der beiden übrigens wunderschönen Messer nicht gerade erschwert?
    Dieser Erfolg freut mich, und sicher freut sich auch der Chief, daß da ja ersichtlich wieder einmal ein "Startup" aus dem Forum erwächst, das ihm absehbar einen weiteren FoPa beschert :)


    Glückwunsch!

    Hatte ich schon verstanden, auch das mit Komturs Kaffee :)


    War mit einem Schmunzeln geschrieben und sollte sagen, daß man schon was machen kann - aber eben mit ein wenig Umsicht und Vernunft....


    Es ist doch heute für Euch mit Euren Kommunikationsgeräten SO einfach, sich jederzeit Infos über die Umgbung zu verschaffen, Homepages der Parkverwaltungen oder der Tourist-Infos aufzurufen usw. Da ist es doch eigentlich kein Problem, sich für Feuer oder Lagern einen vorbereiteten, sicheren Platz auszugucken.

    Sind eben beides Liner-Locks...und die Liner sind dünn, dünner noch als die von Fox z.B.
    Der des Mongoose ist dabei noch ne Spur dünner als der des OSA-C, allerdings sind die Liner zwar dünn, aber ziemlich breit. Und das Mongoose hat dann ja noch ne Zusatzsicherung wie das Gerber AF...


    Insgesamt wären das für mich jetzt nicht die Messer erster Wahl, wenn es draußen etwas lange mit viel Kraft und hoher mechanischer Belastung zu machen gibt. Das "ruft" dann eben doch eher nach nem Backlock wie meinem ER Nemesis, nem Tri-Ad-Lock von CS wie etwa beim Recon oder übrigens auch dem für den Kurs wirklich SEHR gut und vertrauenerweckend gearbeiteten Axis-Lock des Ganzo 704 usw.


    Ich sag ja, die Noks und Melita-Ks sind schon ein wenig Messer für Romantiker :)
    Andererseits funktioniert im Rahmen normaler Schneidarbeiten hier im Haushalt mein OSA-C nun schon geraume Zeit zuverlässig und ist irgendwie beim Benutzen so angenehm in der Hand, daß ich es hier einfach lieber schnell mal benutze als erst mal auf maximale Stabilität hochzurüsten und das Nemesis zu holen...

    Nein, weiß ich nicht, weils ein Kumpel besorgt hat.
    Schon Z60 gilt dort ja als überdurchschnittlich in der Qualität, und das entspricht im "Verhalten" etwa AUS-8....wobei ich mit meinem Stalker z.B. sehr zufrieden bin, auch mit meinen AUS-8-Messern....
    Falls es aus dem gleichen Material ist wie das OSA-C kann man es gebrauchen, ein Wunder an Schnitthaltigkeit ist es aber nicht und schärft sich recht leicht......Vermutlich irgendwas analog 420 oder AUS-6 oder so.....

    Ja, sehr. Besonders auch der gewellte vordere Rand, durch den man netterweise bemerkt, wenn man die Lampe versehentlich angeschaltet auf den Kopf abstellt....:)


    Aber sie ist heller als meine kleinen China-Funzeln...da denk ich immer, ich werd gefilmt und will mich schnell noch kämmen....schlecht ohne Haare. Heute hab ich wenigstens schnell meine Pelzmütze gekämmt :)

    Melita-K "Mongoose"



    Seit ich den bullig-kompakten Russen-Zachel vor Jahren mal gesehen habe, wollte ich das Ding haben - es war aber nirgends aufzutreiben...


    Die Begehrlichkeit wurde auch nach Zugang des Noks "OSA-C" eher größer als geringer, obwohl sich das Messer als vergleichsweise wohl weniger wertig gebaut als ein Ganzo entpuppte und prompt beim ersten Vorführen zu Jasmins gnadenloser Belustigung die Achsschraube herausfiel (für die Russen hoffentlich so peinlich wie das AFG-Debakel....). Nach einer Nachbesserung, die in ihrem Rustikalen den Gebräuchen des Herkunftslands nicht nachstand (..Tröpfchen Kleber in die Achschraube..."hält sich das bomm-ben-fäässt") funktioniert das Messerchen aber jetzt bestens, flippt perfekt und ist (man denke an die Härtungs-Lotterie manch russicher Fertigung...) bislang auch an keiner Hartwurst zerscherbt wie das bekannte Smersh 5 auf einem Net-Foto :)....Ich mag das Ding sehr, es liegt hier sehr präsent und wird von mir dauernd benutzt....


    Nun hab ich nach Jahren endlich die Chance bekommen, mit Unterstützung eines Kumpels, der im Osten war, eines zu kriegen. Und freue mich nun sehr über das Messer, das wie für meine (kleine) Hand gemacht scheint.


    Das "Mongoose" ist für eher urbanen, kleinräumigen Gebrauch gemacht....wofür man dann auch immer eins braucht :)
    Als praktisches "Urban Tactical" weist es z.B. einen Kapselheber auf, der jedoch zur Vorsicht mahnt: Das Ding kann sich beim Ziehen im Taschensaum verfangen, dann öffnet sich erstaunlicherweise das Messer....:)



    Ich bin sehr angetan von dem für mich sehr rassigen, drallen kleinen Ding, das übrigens eine Zusatzsicherung wie ein Gerber AF aufweist und sich über Druck unmittelbar auf den Liner durch das erste Griffloch ent-lockt. Ein Tübchen Sekundenkleber und ein Schraubendreher liegen auf Abruf, wurden aber diesmal (noch?) nicht benötigt. Insgesamt scheint das "Mongoose" von Melita-K (nach den Produkten eine Art Parallel-Unternehmen von Noks) massiver und wertiger gebaut als das OSA-C....


    Lacht meinetwegen über mich Romantiker, mir macht der Russen-Zachel wieder mal richtig Spaß, und ich werde ihn wohl erst mal nur widerwillig aus dem Händchen legen :)


    Er fühlt sich übrigens sehr wohl im Kreise anderer praktischer kompakter russischer nützlicher Werkzeuge für den vor allem urbanen Einsatz....



    Noch ein paar Bilder stelle ich in die Folder-Galerie.

    Zunächst einmal ist Wald - ob Privat-, Gemeinde- oder Staatsforst - ja nicht "herrenlos"....Wer meint, es sei schon irgendwie in Ordnung, da nach Herzenslust Schäden anzurichten, Müll zu hinterlassen und Wild zu verscheuchen, müßte es dann auch ganz okay finden, wenn ich ihm auf die Motorhaube kacke oder ne Grillgrube in seinem Vorgarten aushebe.
    Vermüllen als Begleitumstand kenne ich dabei von selbsternannten Bushcraft-Waldliebhabern wie erstaunlicherweise auch von Bergwanderern und ärgere mich noch nach Jahrzehnten immer wieder schrecklich, daß selbst Leute, die dafür zunächst vier mühsame Stunden Fußweg zurücklegen mußten, dann ihre Umgebung so wenig wertschätzen, daß sie haufenweise Zivilisationsmüll an ihren Rastplätzen hinterlassen. Ich habe noch von meinem Vater gelernt, nicht mal ein Bonbonpapier zurückzulassen, sondern alles brav mindestens zum nächsten Rückweg-Mülleimer mitzunehmen.
    Den Schaden durch ein naturschädliches, rechtswidriges, gedankenloses, antisoziales Verhalten richten solche "Spezialiten" übrigens nicht nur gegenüber den Eigentümern des Waldes an (darunter auch uns, da unsere Gemeinden sowas mit unseren Steuergeldern wieder ausbügeln müssen und mangels Kohle dann z.B. unseren Blagen die Schulsporthallen schließen...), sie schaden uns auch auf andere Weise:
    Komtur, ich find das mit dem "herrlich unkorrekten Verhalten" auch reizvoll, aber solange es den anderen Leuten nicht schadet. Ich hab vor 2 oder 3 Jahren mit einem Paar im Harz gesprochen, die im Naturpark übernachtet hatten - ohne Schäden, ohne Feuer, ohne Müll, an einer Stelle, die im Naturpark als Pausen-Punkt ein wenig ausgebaut war. Die waren von einem Ranger angesprochen, auf das Übernachtungsverbot hingewiesen aber wegen ihres Verhaltens nicht weiter behelligt worden, weil sie sich so vernünftig verhalten hatten, wenn auch "unkorrekt". Was meinst Du, welche Chancen die wohl heute haben, wenn die Ranger nicht jedesmal erst mal abwarten wollen, ob sich dann einer (dann eher ausnahmsweise) eben auch vernünftig verhält und kein Chaos hinterläßt?
    Ähnliches ist mir im Schwarzwald geschehen: Ich durchquere da zuweilen auch einen Bereich, der vom Besitzer bei Waldarbeiten abgesperrt wird. Ich hab ihn gefragt, und er weiß, daß ich ihm nichts kaputtmache und ihm beim Arbeiten nicht in die Quere komme. Aber er erzählt auch, daß er aus seiner Sicht komplett sperren MUSS, weil z.B. Biker wie die wilde Wutz durch seinen Wald fahren....klaaaaar, auch ein schönes Hobby, die wollen sich dann auch nur selbst verwirklichen.....dabei den Waldboden oft beschädigen und dann auch noch meinen, ihn bei Stürzen bei ihren wilden Touren verklagen zu müssen, wenn sie über ne Wurzel stürzen, weil er ja eine Verkehrssicherungspflicht für seine Wege hätte....
    DIE Leute, die z.B. auch mal im Naturschutzgebiet ruhig, ohne Schäden und Spuren pennen, haben es immer schwerer, wiel die Besitzer und Ranger erst mal davon ausgehen, es wieder mit so einer Deppen-Schar zu tun zu haben.


    In vielen Naturschutzgebieten gibt es - auch mitten in den Wäldern - mittlerweile tolle Ruhe- und auch Grillplätze. Die Leute können den ganzen Tag kreuz und quer durch die Gegend laufen - aber zum Pennen und Grillen eben einen ausgebauten Platz nutzen.


    Zumal das ja schon obligatorische Feuer, na-tür-lich mit Feuerbohrer oder Firestarter, weil das so hip ist, in vielen Fällen eh nicht aus Rast- oder Übernachtungs-Notwendigkeit gemacht wird oder eine weite Tour zurückgelegt wird, bei der man dann eben an irgendeinem Zwischenpunkt dann anhalten und pennen und was essen muß. Meist ist das Selbstzweck, einfach weils Spaß macht (was es macht!). Dann kann man das aber auch an einer vorbereiteten sicheren Stelle tun.


    Ich selbst find immer lustig, daß auf einer Tagestour un-be-dingt Kaffee gekocht werden MUSS, selbst wenn man dafür umfangreiche Utensilien mitschleppen muß, zuweilen sogar das benötigte Wasser. Mir hat immer eine Thermosflasche gereicht....


    Ach ja....womit wir bei den Pullen sind: WARUM denn kein Schnaps im Wald? Man MUSS nicht nach nem Hieb Schnaps zwingend durch den Wald brechen (und in ihn) wie ein Bär mit brennendem Bürzel, und man muß auch nicht unbedingt Trinklieder intonieren. Ich hab früher öfter mal ne Flasche Whisky in den Rucksack gepackt, gern im Winter, und irgendwo unterwegs bei ner Rast einen guten Schluck davon verdrückt. Wer dann laut oder hyperaktiv werden MUSS, sollte lieber Kakao trinken (aber keinen Lumumba!) Aber manche "Naturfreunde" hör ich auch in Bewegung eh lange, bevor ich sie sichte - und die wundern sich dann, daß sie keine Rehe sehen :)


    Ich selbst finde am schönsten, draußen zu sein, gern auch draußen mitten im Wald zu rasten, zu picknicken...mal vorausgesetzt, es ist wirklich nicht in der Brutzeit...und dann irgendwann wieder alles zusammenzupacken - und nichts hinterlassen zu haben...meinetwegen, falls das motiviert: wie ein Recon-Team :)

    Schau mal, Cedric:


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 10


    Hier sind 2 Messer tipup auf Paddle montiert. Einfach auf den Hosenbund schieben, Feldbluse oder längeres Sweatshirt drüber....


    Hier erklärt sich dann auch noch mal die Trageweise mit ihren Vorteilen für Diskretion und Platzbedarf:


    "Bastinelli Creations" R.E.D. Mid-Tech - das rockt!


    Lass Dich hier bitte nicht davon irritieren, daß der Griff relativ weit unter den Hosenbund hängt - die Kongo-Buxe hat einen extrem hohen Bund. Für ne normale Jeans würde ich das Messer höher ans Paddle montieren.

    Grenni, Knaller: Der Thread hat sich schon gelohnt, um sich Eure tollen Neuerwerbungen anzuschauen! :thumbup:


    Knaller: Das BK9 ist seit Jahren mein Serien-Campknife-Favorit in dieser Größenklasse. Bei mir sind viele Serien-Zehnzöller "durchgelaufen" insgesamt wohl mehr als ein Dutzend - das BK9 ist geblieben und hat in puncto Hackleistung, dabei aber auch Führigkeit und Vielseitigkeit die Mitbewerber regelmäßig ausgestochen. Ich hab glücklicherweise noch eins aus Camillus-Fertigung aus CarbonV alias 0170-6C ohne die Härtungs-Probleme der einen oder anderen Camillus-Charge.....

    1989 / 1990 hat Blackjack mti Design-Beitrag von Pat Crawford zwei bemerkenswerte Dolch-Modelle auf den Markt gebracht, den achteinhalbzöligen Tartan Dirk und den sechszöligen Blackmoor Dirk. Sie sollten bei gleicher Penetrationsleistung eine stabilere Spitze haben als ein Fairbairn Sykes, und sie sollten besser schneiden als manch anderer viertelzöllig klingenstarker anderer Dolch - man findet in dieser Gattung ja immer wieder Modelle mit bester Penetrations- aber nur sehr mäßiger Schneidleistung....


    Wer die Dinger früher mal in der Hand hatte, hat sie nicht mehr vergessen: Crawford hat die Probleme durch eine auffällige, außergewöhnliche Klingegeometrie gelöst: Die eine Flanke des Messers sieht aus wie bei einem konventionelle Dolch mit stabilem Ricasso und Mittelsteg. Aber es ist ein Beitelschliff, "Chisel Grind", wie wir (mit dem M16-14 aufgewachsen :) ) heute natürlich sagen. So findet man das auch beim Cold Steel Counter Tac...Aber bei den Blackjack Dirks hat man zusätzlich die Flachseite konkav ausgeschliffen. Insgesamt ergeben sich wirksame Schneiden bei stabiler Rückenstärke.


    Da es insgesamt vom langen Tartan Dirk nur 800-900 Stück gab, sah man hier nur sehr selten welche - und die hatten schon damals ihren Preis, den sie als gesuchte Sammlerstücke auch heute noch haben :). Die Messer wurden damals in Seki (Japan) gefertigt wie etwa auch die alten Al Mar - Modelle.
    Noch ein paar Infos zu diesen Messern findet Ihr hier:


    http://blackjack.0catch.com/pages/dirk.htm







    In den Neunzigern hat Haller mit einigen dieser japanischen Firmen kooperiert, und es waren hier zu viel erträglicheren Preisen Messer zu haben, die - sagen wir - ziemlich inspiriert von den berühmten Vorbildern waren und ihnen übrigens qualitativ zuweilen nicht wirklich nachstanden....Vielleicht mag Teachdair ja mal ein Vergleichsbild seiner entsprechenden Warrior beisteuern :)


    So hat Haller auch einen Dolch aus Seki angeboten (ich denke, bei Hiro oder Gerber Sakai gefertigt...) der dem Tartan ähnelte, jedoch Unterschiede im Umriss des Griffs sowie in der Klingenlänge aufwies, die hier bei etwas über 7 Zoll liegt (also zwischen Tartan und Blackmoor). Die Klingengeometrie ist dabei aber sehr ähnlich...


    Zuletzt hatte ich so ein Messer so um 2000 im Ruhrpott in einem Messerladen gesehen (und - so vor etwa 100 Messern - nicht gekauft, weil ich meinen Bestand für zu groß hielt, das Ding aber nicht vergessen...).



    Nun habe ich zufällig auf einer kleinen deutschen Shopseite noch einen gefunden, für kleines Geld....geduldige, vorausschauende Portfolio-Politik oder schlichtweg gllücklicher Lagerfund :). Egal, ich konnte nicht anders, diesmal war nicht mal Rolf schuld...

    Was unter einem weiteren Sweat-Shirt, ner Feldbluse usw. auch sehr gut geht: Tipup an den Gürtel schlaufen und dann unterm Saum weg ziehen, am besten reverse.
    SEHR diskret und braucht viel weniger Raum für den Arm als ein Ziehen nach oben....