Ich halte das auch für die Spitze des Eisbergs.
Seit langen Jahren immer wieder Beispiele, die einen grübeln lassen.
Hocherfahrene Anwender mit großem Vergleichsbestand, die verpönte Blender nobler US-Marken neben ihre Originale gelegt haben und fetstellen mußten, daß man bis zum letzten Schräubchen alles austauschen konnte...Es wäre VIEL zu mühsam und teuer, sowas in dieser Präzision einfach nur nachzubauen mit komplett neuen Maschinen usw....
Heute dann einige Designer und Marken,die schon ausdrücklich mit China-Produktion sogar offen werben, weil längst klar ist, daß man dort sehr anspruchsvoll produzieren kann, wenn ein Messer eben nicht nen Zehner kosten muß, sondern nen Hunni kosten darf.....Das könnte eine große Verschung für das heimliche Vergeben von Produktionsaufträgen sein, wenn Kevin John und Fleunde sowas auch nicht auffällig schlechter hinkriegen al die ganzen Proudly-Dengler in den USA.....von denen ich auch schon teure Originale mit Schlampigkeiten hatte, über die sich gute Chinesen frühlingsrollen würden vor Lachen...
Und in anderen Industriezweigen ist es ja nicht anders. Da lassen noble Textilhersteller meinetwegen in der Türkei nähen oder in Indien, und viele Fakes kommen nicht aus ganz anderen Fabriken, sondern aus der geheimen zweiten Schicht in derselben Fabrik für den Niedrigpreisbereich.
Ich kann mir gut vorstellen, daß auch noch genug weitere Messerhersteller diese Möglichkeiten genuzt haben und nutzen, schon seit Jahren.
Und ein wenig Schadenfreude verspüre ich dann durchaus, wenn da auch Fälle dabei sind, in denen sich die einschlägigen Spec-alists lange salbungsvoll über ihre Superstahlmesser ausgeschwärmt haben, sie nach ein paar Jahren jungfräulich weitergeben und nie drauf kommn konnten, daß die auch nur aus was Irdischem waren. Wer 440C disst, hats manchmal auch nicht besser verdient 