Beiträge von Micha M.

    Aus den 3-5 Tagen wurden grad mal 2, und schon ist das T2 auf dem Weg :)
    Sofort avisiert mit Tracking-Code, der funktioniert.
    Bis jetzt läufts wirklich mustergültig und muß nicht nur den Vergleich mit anderen Auslandsbestellungen nicht fürchten, sondern setzt da Maßstäbe. Wenn ich überlege, wie viele Wochen und Monate ich vergleichsweise schon US-Bestellungen hinterhergehechelt bin...


    Bin schon sehr auf das T2 in Kydex gespannt und werde unverzüglich berichten :)

    Nicht nur für Ichthyophobe: Praktischer und solider Fischtöter


    Nach längerer Zeit ist dieses praktische Werkzeug wieder verfügbar:



    Ein Fischtöter FT-20 von der Fa. Zeichnungsbedarf Müller


    http://www.mueller-zeichnungsteile.de/Fischtoeter.html


    Das für 18 Euro plus Versand erhältliche Werkzeug mit Alu-Korpus und Edelstahlkopf wiegt wirksame 300 g und ist ohne Handschlaufe 20 cm lang. Da hat man wirklich etwas in der Hand…


    Spöttische Sprotten, hämische Heringe, tückische Thune – alles kein Problem mehr.
    Selbst der Troll, Fichflüchter vor dem Herrn, trotzt damit mühelos albernen Aalen oder frechen Forellen…


    Ich habe mir diverse andere Modelle angeschaut: Entweder Version Riesen-Trumm als Mini-Baseball-Fischtöter mit schlechter Mitführbarkeit – oder albern-leichte Versionen, die selbst einem Rudel Ölsardinen nur abschätziges Gruppenkichern entlocken...das hat den Micha alles nicht so recht überzeugen können. Da habe ich lieber einige Zeit gewartet, bis mir der freundliche Herr Müller die erneute Verfügbarkeit seines FT-20 mitgeteilt hat. Hab sofort einen für mich und einen für einen Kumpel geordert…


    Das ist übrigens KEIN Totschläger und somit KEINE verbotene Waffe nach WaffG, da der Gegenstand weder zum verletzenden Einwirken auf Menschen bestimmt ist noch insbesondere auch von seiner objektiven Beschaffenheit her einen flexiblen, aufprallverstärkenden Schaft besitzt. Es handelt sich um ein Handwerkzeug wie z.B. auch ein Hammer oder ein Schraubendreher….


    Siehe:
    Allgemeine Verwaltungsvorschrift
    zum Waffengesetz
    (WaffVwV)
    Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.3.2
    Totschläger sind biegsame Gegenstände wie Gummischläuche, Riemen und Stricke, bei denen zumindest ein Ende durch Metall bzw. durch gleich hartes Material beschwert ist. Die Biegsamkeit ist wie bei der Stahlrute wesentliches Kriterium, da nur dadurch die beabsichtigte Verstärkung der Schlagwirkung gewährleistet wird.


    Darüber hinaus sind sie auch Werkzeuge und KEINE Hieb- und Stoßwaffen, da sie NICHT eine verletzende Wirkung gegenüber Menschen entfalten sollen (auch wenn sie dies objektiv könnten), siehe dazu z.B. die Ausführungen über Hirschfänger und Jagdmesser:


    Zu Unterabschnitt 2:
    Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nummer 1.1
    Hieb- und Stoßwaffen sind Geräte, die ihrem Wesen nach objektiv dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf (z.B. Wurfstern, Speer) Gesundheitsbeschädigungen oder Körperverletzungen beizubringen. Der damit klargestellte Begriff erstreckt sich nur auf Gegenstände, denen nach der Art ihrer ersten Anfertigung oder späteren Veränderung oder nach der herrschenden Verkehrsauffassung von vornherein der Begriff einer Waffe im technischen Sinn zukommt.


    Nicht zu den Hieb- und Stoßwaffen zählen Werkzeuge (z.B. Macheten, Fahrtenmesser), Gleiches gilt auch für sogenannte Jagdnicker und Hirschfänger. Die als Jagdnicker bezeichneten feststehenden Messer mit einseitig geschliffener Klinge und typischer Griffform (oft mit Horngriffen) stellen heute übliche Schneidwerkzeuge zum Aufschärfen und Abhäuten von Wild dar und sind demnach nicht dazu bestimmt, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen herabzusetzen.



    Damit dürfte zumindest nach meinem eigenen privaten, persönlichen und unverbindlichen Verständnis der Vorschriften eine Mitführung keinerlei rechtlichen Beschränkungen unterliegen. Verbindlich können das natürlich nur die waffenrechtlich zuständigen Behörden beantworten, in NRW also z.B. die Polizeipräsidien…


    Mal unbeachtlich der Fragen zur Mitführbarkeit:


    Das Werkzeug ist sorgfältig und wertig hergestellt, liegt satt und vertrauenerweckend in der Hand und sollte den ausgewiesen und vorgesehenen Zweck jedenfalls bestens erfüllen.

    Wo wir doch schon bei Vietnam-Bowies waren :)


    Drei Juchtens, das M1 mit 4,5 Zoll, das "Old Merc" mit 11.5 Zoll und ein Nam-Spike (mein liebstes Wander-Neckie :) )



    Ich find das nicht hässlich, so eins hatte ich auch mal, das ist ein praktisches Ding.
    Die Ontarios mit Kraton-Griff wurden ja von hiesigen Messerfreunden öfter mal so "von oben herab" bekrittelt...."Gummigriff", das muß ja sofort kaputtgehen...und popeliger 1095...
    Tatsächlich fangen die Griffe den Prellschlag ausgezeichnet, und die Klingen sind elastisch und halten unendlich viel Gebrauch aus. Mir ist da noch nix kaputt gegangen.
    Ich hatte von denen mal ein Kukrie, das hat mit seiner 3/16 Klinge eine ganz beachtliche Hiebleistung entwickelt und hatte damals von allen Mitbewerbern den fürs Hacken angenehmsten Griff.
    Die großen Camp Knives sehen zwar irgendwann einigermaßen "abgenudelt" aus mit der Glättung der Beschichtung und dann dem Abrieb - aber die halten gut was aus. Für mich echte No-Nonsense-Tools.

    Und noch eins, auch so um die sieben Zoll, aber moderner und mit geradem Clip Point:


    Ein Hill-Knives-Proto, noch geschliffen von Altmeister Frans van den Heuvel.





    Und das DuStar Arad, in Israel aus dortigem D2 hergestellt und mordsstabil, bei vielen israelischen Soldaten im Einsatz.
    Ein Klon des Randall 14 in etwas modernerem Gewand, ein wirklich cooles Ding...





    Und wo wir schon mal bei Eisenwaren für die toughen Typen von Sajeret Matkal & Co. sind, hier noch mal ein Gruppenbild mit einem Nicht-Bowie, aber eben auch einem Klassiker und schlankem "Dritten im Bunde" meiner israelischen Militärmesser nach aktuellem Stand:



    Zwischen dem DuStar und dem Nowill mein altes mittlerweile in Ehren ergrautes Fairbairn Sykes als Gast im Beitrag :)

    Und die glorreichen Sieben(-zöller): Klassische Fighter zwischen sechseinhalb und siebeneinhalb Zoll Klingenlänge




    Blackjack 1-7 Commando Handle, ein Klon des klassischen Randall 1-7 Fighters. Liegt wunderbar in der Hand...



    SOG Bowie 2.0, das erste SOG und damit noch aus Zeiten, als die noch richtig schöne Messer aufgelegt haben. Wird noch heute angeboten als so ziemlich letzter Vertreter der schönen alten Modelle. Erstaunlich kleiner Griff, selbst für meine Kinderhand nicht üppig. Ein schnelles, nadelspitzes Ding, nicht unbedingt für grobe Werkzeugfunktionen ideal, für anderes aber prima...




    SOG Recon Bowie, glücklicherweise noch die schöne alte Version mit dem alten Finish und vor allem dem Lederscheibengriff.
    Wie das SOG-Bowie von alten Jagdmessern der Eltern-Generation von Conrad Baker inspiriert...und jetzt wird der Staffelstab weitergegeben, und Messer wie die Vietnam-Bowies inspirieren wiederum die moderne Generation. Manchmal ist es schön, ein alter Sack zu sein :)




    Und noch was für Romantiker: Israeli Commando Knife von John Nowill, ein israelisches Militärmesser aus dem britischen Sheffield.
    Von manchen als Billig-KA-BAR gescholten, liegt meins mit dem schlankeren Griff prima in der Hand, und das Finish sieht ziemlich nach der schönen alten, ungesunden Brünierung aus oder eben "Gun-Kote", obwohl "parkerized" draufsteht (sieht aber wirklich nicht nach der stumpfen Phosphatierung aus, die ich kenne...). Nicht übermäßig teuer, da tuts auch nicht weh, dem Ledergriff mal mit Sandpapier oder gar einer Raspel oder Feile zuleibe zu rücken und es noch ne Nummer griffiger zu machen :)


    Vom Thema sozusagen ange-fixed :)


    Na, dann wolln wir auch mal....


    Große Klasse...Acht- bis Zehnzöller:


    Gruppenbild einer großen Viererbande :)



    Paragon Harley Battle Bowie, kurze Zeit mal in Serie gebaut bei Paragon und damit damals erschwinglicher als die wunderschönen Originale von Larry Harley, der ja leider nun auch schon verstorben ist...In der Serienversion ein Achtzöller, im Custom-Original meist zehnzölliger "Hog-Sticker"...




    Herbertz "727", tatsächlich mein erstes "richtig gutes" und "richtig teures" Messer, nun schon seit dreieinhalb Jahrzehnten in meinem Bestand, und es hat stets einen guten Job gemacht :thumbup:




    Becker BK-9, noch aus der alten Camillus-Fertigung aus 0170-6C (sprich Carbon V), für mich eines der besten großen Camp Knives.




    Ontario Marine Raider Bowie, Zehnzöller mit heftigem Impact. Hat bei mir schon alles mögliche gehackt, ohne daß die feine Spitze je Schaden genommen hätte (und das bei angeschliffenem Clip Point). Auch für unrühmliche Bastarde wie den alten Micha ein sehr praktisches Tool :)


    Terminator, das ist eine Frage der Gewohnheit.
    Für mich "muß" ein Messer eigentlich linksweisend mit der Schneide nach unten abgebildet sein, alles andere hat für mich weniger "Aussagewert zu Maßen und Kontur. Ich dreh zuweilen nachbearbeitend wirklich Bilder, um das dann so anzuschauen.

    Klasse! :thumbup:


    Ein Ontario Marine Raider Bowie würde sich noch gut in der Runde machen.
    Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sehr gute Leistung im Hieb - und ein Messer mit Geschichte.


    Und wenns kein konkaver Clip Point sein muß (was klassisch für den Begriff "Bowie" im Gegensatz zu einer gewissen Größe gar nicht sein muß...) vielleicht auch ein Becker BK-9, für mich noch immer eines der besten Camp Knives.


    Schöne Idee für nen Thread :thumbup:

    Terminator, der soll nicht nur schön sein (was er auch mit schwarzem Griff ist), sondern auch "funktionieren" - vor allem in der schwarzbunten genialen Stoff-Kydex von Sven. Das passt jetzt klasse und harmoniert übrigens durchaus auch mit der blanken Klinge. Schwarz mit blanker Klinge hat Böker selbst offenbar so gut gefallen, daß sie die Version jetzt selbst auch aufgelegt haben :)

    Interessant finde ich übrigens auch den Vergleich zwischen dem T7 und dem etwas gerundeten und mit einer oberen Schor versehenen Peko.


    So eine Überarbeitung würde dem kleinen Sparrow sicher auch gut zu Gesicht stehen. Mit ner oberen Schor sähe das sicher noch ansprechender aus. Mit 3 Zoll Klingenlänge wäre das doch sicher für viele hier eine interessante und günstige Izula-Alternative in urbanerem Look.
    Ich könnts mir gut als "Teamspieler" im EDC-Set vorstellen...

    Die Edition von Selected Lights hat Böhler N690 statt D2 und einen G10-Griff mit Mosaik-Pins UND rotem Spacer.


    Es gibt direkt bei Tanev nur eine Version mit D2, Hohlnieten und rotem oder Toxic-grünemSpacer und eine mit N690, Mosaik-Pins OHNE Spacer.


    Die des deutschen Händlers ist also tatsächlich eine Sonder-Edition, die man so direkt NICHT bekommt.

    Ich hatte Marc vor ner Zeit mal gefragt, weil ich erwogen hatte, bei meinem 5.5 Century Edition den Griff gegen den neuen schwarzen Micarta-Griff ersetzen zu lassen. Hatte auch selbst mal probeweise die Schraube rausgedreht, aber der Griff ist bombenfest verklebt.
    Hab dann meinen bei Michael Hayn stattdessen färben lassen, ist prima jetzt.


    Der Gedanke bei der Gewichtung ist wohl, daß das Messer nicht für Hiebe gemacht ist, sondern vor allem für Stiche - daher soll die Spitze möglichst leicht und schnell zu manövrieren sein.Zumindest bei meinem 5.5 ist der Balancepunkt allerdings dann auch genau unter dem Zeigefinger, für einen auf Penetration fokussierten Fighter dieser Größe ist das doch klassisch.....