Beiträge von Micha M.

    LatiBou: Muss es nicht. Es gibt ja klassische Tactical-Folder wie MPC und Nemesis von ER, Strider AR oder SMF, Gerber AF Combat Folder usw., Emerson Persian, Gerber Parabellum, MOD / Dieter Mk 1 usw....


    Plakativ: Für die italienischen Fernspäher war ihr "optimales" Tactical Knife z.B. ja auch ein Folder, der dann aber auch alle Fixed-Aufgaben erfüllen sollte. Als ich dann bei Maurizio und Mauro den 185RAO-Folder-Proto in der Hand hatte, hab ich das erst für einen Scherz gehalten und dann realisiert, daß das Ding einfach die 1:1- Umsetzung des Anforderungskatalogs dieser Einheit war, also ein "taktisches Messer" im engsten und besten Sinne.


    Dass sie immer wieder kritisch gesehen werden, die Folder im Einsatzbereich, liegt wohl primär am Anteil missbräuchlicher Verwendungen eines Allzweck-Tools und dem Zweifel daran, ob ein Folder mit seinen beweglichen Teilen und Verbindungen da mithalten kann mit einem Fulltang-Fixed. Das ist dann z.T. Abwägung mit dem möglichen Anfoderungsprofil, z.T. Vorliebe, z.T. Glaubenssache....


    Man sieht hier aber bei den o.a. verschiedenen Modellen, daß das sehr verschiedene Ansätze sind für ganz unterschiedliche Vorstellungen, Vorlieben, Einsatzanforderungen - alles taktisch, wohlgemerkt. Da gibt es im Tactical-Bereich ebenso die Gruppe der Allzweck-Werkzeuge mit möglichst massiver Bauweise im Hinblick auf die mißbräuchlichen (Werkzeug-)Anwendungen, aber es gibt eben auch Tactical Folder mit einer größeren Orientierung an möglichen Waffen-Anwendungen. Sagen wir mal, eine Skala zwischen einem 185RAO und einem Emerson Persian, dessen grazile Spitze zu einigen Dingen erschreckend gut taugt, aber eher weniger zum Hebeln oder Prockeln :).....ist aber alles "tactical"


    Und das, Columbo, zeigt auf die Grundproblematik Deines Threads:
    Es gibt nicht DAS perfekte Tactical Knife, sondern eine große mögliche Bandbreite zwischen dem Becker TacTool und dem Fairbairn-Sykes...


    Entscheidend für die Positionierung zwischen diesen beiden "Skalen-Enden" sind z.B.:
    - Aufgabenspektrum des spezifischen Einsatz-Auftrags
    - Erwägungen zur Mitführbarkeit
    - Erwägung, ob das Messer eher weit überwiegend Werkzeugfunktion haben soll oder auch als Waffe eingsetzt werden soll
    - Stil und Tradition der Anwendung / Ausbildung


    Wenn wir hier "DAS" Tactical Knife definieren, finden wir allenfalls das statistische Mittel über weite Zeitläufe mit Änderungen in der Kriegführung, Waffentechnik usw. hinweg und zwischen den unterschiedlichsten Einsatzkonzeptionen, Pflichtenheft-Restriktionen...und auch dem verschiedensten Aufgabenspektrum.


    Habe ich z.B. als Einsatzkraft auch noch andere Tools dabei? Sollte sinnvoll Größe / Gewicht soweit möglich eingegrenzt werden (wie z.B. bei den Überlebensmessern von Piloten). Kommt überhaupt eine gezielte Waffenanwendung in Betracht? Das wäre ja z.B. bei unseren Polizei-Einheiten eher zu verneinen, auch wenn man natürlich im Notwehrfall auch ein reines Werkzeugmesser verwenden KANN. Das dann aber natürlich im Sinne einer ausgefeilten Ausrichtung auf dieses Anwendungsspektrum wieder "taktisch" ist.....


    Schaut Euch doch mal verschiedene Tactical Knives an, die auch Ordonnanzmesser bei Einheiten von Polizei und Militär geworden sind. Sehen die alle gleich aus? Folgen die alle auch nur einer einheitlichen Konzeption? Das KA-BAR USMC der gleichen wie das Sissipuukko M95? Das FS derselben wie das DuStar Arad? Und da wird es ja plakativ: Das sind z.B. beides Einsatzmesser israelischer Spezialeinheiten: Ist das eine jetzt weniger taktisch oder das "schlechtere" Tactical Knife als das andere?


    Kibo hat wieder einmal sehr kundig hier viele absolut zutreffende Punkte aufgeführt.


    Was die Frage nach Kraton-Griffen angeht: Es gibt eine "ideologische" Fraktion bei der Messerauswahl, die sie kategorisch für "untauglich" erklärt, weil Kraton reißen und verbrennen kann....Griff kaputt, Messer unbrauchbar, Soldat im A.....


    Absolut professionelle Hersteller wie ER machen andererseits Einsatzmesser mit Forprene-Griffen, Einsatzprofis wie Peltonen machen einen Kraton-Griff ans M95, Spetsnaz-Russen, die nun wirklich pragmatisch auf Robustheit schauen, verwenden Smersh- oder Karatel-Messer mit Kraton-Griff....
    Leichtsinn? Andere Einschätzung?
    Sie haben ja auch ihre Vorzüge: Sie liegen sicher auch in benetzten und kalten Händen, rutschen nicht in Handschuhen, fangen Prellschlag beim Hacken, isolieren gegen Strom usw....


    Gut, ich selbst mußte mich glücklicherweise nicht durch die Berge von AFG oder den Dschungel von Nam schlagen (wo übrigens die Ledergriffe unserer Messer-Idole zuweilen mörderlich geschimmelt haben sollen :) ), aber ich hab jedenfalls seit zig Jahren ERs mit Kraton-Griff am Einsatzkoppel und noch keinen davon auch nur beschädigt, geschweige denn in einem Ausmaß, das das Messer unbrauchbar gemacht hätte. Das gilt auch für über ein Dutzend weiterer Messer mit Forprene-, Kraton- und sonstigen Gummigriffen in meinem Bestand,ob nun Blade Systems, NOKS, Peltonen, Kizlyar, Melita-K oder Terävä...


    Ich sehe also nicht DAS perfekte taktische Messer, sondern ein Messer, das dem Anwendungsbereich und den Rahmenbedingungen - und das spezifisch - möglichst optimal entspricht und mit dem ich mich dann auch noch als Anwender in Stil, Vorlieben und Vertrauen möglichst optimal wiederfinde. Und das kann zwischen Suppressor und TacTool, zwischen Strider AR und Emerson Persian oder CRKT Otanashi Noh Ken ganz verschieden ausfallen....

    Ist das nur mein subjektiver Eindruck nach den Abbildungen und Beschreibungen - oder sind Nitecore HC 30 oder 33 tatsächlich wohl ein wenig robuster als die Imalent-Modelle, hier die HR-70?
    Ausschließlich die Maximal-Leuchtstärke ist ja nicht insgesamt ausschlaggebend....

    Ich hab mir gerade ein Review der Armytek von "Jojo" angeschaut, immerhin einem Händler, der sich wohl mit Lampen besser auskennt als ich - und der ganz stolz erzählt, daß er das UI der Wizard nun wegen der tollen Bedienungsanleitung versteht, während er mit Try and Error vorher auf den Vorgängermodellen rumgemorst hat, bis er die gewünschte Lichtstärke hatte.
    Das ist sicher nicht das, was ich suche, gerade i c h.....

    Paddy, Du hast mit dieser Lampe gute Erfahrungen gemacht, andere Anwender mit anderen...
    Es muß reichen, daß ich keine Olight haben möchte, es gibt ja mit Nitecore und Armytek mittlerweile gute Kandidaten unter den Mitbewerbern.
    Was ich möglicherweise an wem nicht mag, muß ich bei der Lampenauswahl für mich selbst ja nicht unbedingt begründen. Nachdem ein Kumpel von mir lediglich mit der Erwähnung eines Produktnamens so reingefallen ist, daß es ihn einen vierstelligen Betrag gekostet hat, möchte ich hier z.B. keine rein subjektive und persönliche Bewertung vorbringen, die mir dann hinterher als böswillig angehängt wird.
    Ich möchte ja z.B. auch keine Apple-Produkte, keine Medford Messer und kaufe auch partout kein Seitenbacher-Müsli, obwohl es jeweils auch für diese Produkte begeisterte und überzeugte Abnehmer gibt und sie nach Datenblatt keine KO-Kriterien aufweisen...ist aber eben nix für Micha!


    Budget-Produkte sind nicht partout von fragwürdiger Qualität, und günstige Preise nicht unbedingt Dumping-Preise. Balin und ich nutzen unsere Lampen ja auch im Einsatz, neben vielen anderen, auch er hat hier bei ihm offenbar gut bewährte China-Lampen zu vergleichsweise günstigen Preisen verlinkt.
    Auch ich habe vor etwa 10 Jahren von "Wernersen" eine taktische Lampe geschenkt bekommen, eine UltraFire C2 für nun rund 15 Dollar. Das Ding ist schon zigmal runter- aber noch nie ausgefallen und hat mich bis zum Wechsel auf SolarForce und Nextorch nie im Stich gelassen.
    Bei Messsern ähnlich: Ja, da darf es auch richtig teuer sein. Aber ich hab jetzt im Urlaub einen sehr günstigen Russen-Folder benutzt und zwei chinesische Fixed aus dem absoluten Budget-Bereich, dafür blieben meist die Ü300-Mitbewerber liegen, und ich war immer zufrieden mit den günstigen Messern...die sind nie an Salami zerscherbt, am Brötchen abgestumpft oder haben sich im ersten Morgentau in braunes Gebrösel aufgelöst. Währenddessen werden die Datenblatt-Superstars häufig dann mit "hat noch nie was geschnitten" weiterverkauft, mußten aber erst mal High End und alternativlos sein. Chacun a son gout...Neben dem Nemesis, für das ich viel Geld gern bezahlt habe, ist momentan ein NOKS Mangust-M mein am häufigsten eingesteckter Arbeits-Folder. Das Ding kostet nach Steuern etwa 60 Euro...


    Für eine Redundanz-Lampe würde mir auch eine mit 16340er Akku ausreichen,sie wäre ja nicht das allein verfügbare Tool und zudem auch nicht für stundenlangen Dauerbetrieb gedacht - außerdem wäre ein Ersatzakku wohl in der Einsatztasche.


    Columbo:


    Olight: siehe oben.
    Acebeam: Da liegt für mich derzeit nach Ausstattung und Preis-Leistung die Nitecore vorn.
    Armytek: Werde ich evtl. ausprobieren, aber eher bezüglich UI und Schalter. Zu den Bedenken wegen des Seiten-Schalters (Umgreifen, ggf. Selbst-Anschalten durch seitlichen Andruck an anderes Gerödel wie beim FuG) hab ich ja schon was geschrieben. Muß man vielleicht mal in der Hand und "am Mann" haben, die Gelegenheit werde ich bekommen...

    Gestern in der Nacht einen Beratungs-Thread zu ner gesuchten Lampe gestartet.
    Bis zum Frühstück 15 Beiträge, zig Vorschläge, Links.
    Zwei PN mit weiterer Beratung und dem Angebot eines Mitstreiters, seine Armytek mal auszuprobieren.


    Zum eigenen Recherchieren diverse Treffer aus älteren Threads mit haufenweise weiteren Links.


    Und das ist nicht der erste Beratungs-Thread, der mir SEHR weitergeholfen hat und aus der Runde sehr engagiert und sachkundig unterstützt wurde....


    Verkaufen wollte mir niemand seine eigene :)


    Nur noch MP? Von wegen!

    Ja, die macht ja auch einen wertigen Eindruck...Was mich nur ein wenig stört, ist die Position des Schalters. Ich würde das Ding ja nicht als Kopflampe tragen, sondern vorn auf der Weste oder auch mal in die Jacken-Brusttasche eingehängt usw., also jedenfalls vorn auf dem Torso.
    Wenn ich die dann mit der Rechten bediene, müßte ich über die Lampe greifen oder vorn vor den Kopf der Lampe. Außerdem kann durch Andruck an andere Ausrüstung usw. ein seitlicher Schalter eher "von selbst" aktiviert werden als einer oben auf dem Kopf der Lampe, der auch instinktiv wohl schneller zu bedienen wäre, denke ich...Ich hab nen Seiten-Druckschalter am Sprechset des HFG, der sich hin und wieder auch so aktiviert, und das ist Murks...
    Und wenn Idox schon das UI zu kompliziert findet, wäre das für mich wohl erst recht nix....

    :)


    Die Clip-Mate scheidet aus, da sie nicht gleichzeitig auch die Option als Redundanz-Lampe erfüllt.


    Bediensicher sollen die Lampen schon sein, außerdem SOFORT an oder aus, nicht erst nach Sekunden.
    Und sie sollten vom UI her bieten, bei Einschalten die letzte gewählte Lichtstufe zu liefern, alternativ zuerst Voll-Licht.


    Olight wäre von der Bauart was für mich, aber ein kompliziertes UI ist nix für den alten Micha.
    Außerdem, ehrlich gesagt, ist mir die Marke persönlich irgendwie nicht sympathisch.


    Imalent scheidet nach Deiner Bewertung aus.


    Armytek wäre - wie gesagt - nicht meine erste Wahl wegen der Position des Schalters.


    Favorit unter den bislang erwähnten Modellen ist bislang für mich die Nitecore von Putz....

    Ja, die Nitecore HC 30 war mir auch schon aufgefallen.


    Armytek Wizard klingt mit inländischer Bezugsquelle auch sehr interessant, außerdem gibt es da ja noch andere Winkellampen im Sortiment, die auch in Frage kommen könnten. Ist jedenfalls eine genauere Recherche wert.
    Allerdings würde ich den Top Switch der Nitecore dem seitlichien Schalter vorziehen wegen schnellerer Erreichbarkeit ohne Umgreifen bei Tragen auf der Weste...


    Die EAGTEC PH10C2 ist anscheinend nicht mehr erhältlich....


    Weiterer Kandidat könnte die Imalent HR20 sein, denke ich....


    Gibt es denn auch Erfahrungen zu Modellen aus dem Budget-Bereich, z.B.


    Trustfire Z2 oder


    Manker E03H ?



    Idox kriegt sicher gerade Lachkrämpfe :)

    Nachdem die JetBeam E40R wegen des "suboptimalen" Schalters als Backup/Redundanzmodell für die Nextorch TA-30 (die im "Kindergarten" die Primärlampe bei mir ist...) ausgeschieden ist, ist diese Frage noch ungeklärt.


    Ideal wäre eine Lampe, die als Winkellampe an der Weste / Jacke getragen werden kann, um bedarfsweise in für Dauerlicht hinreichend sicheren Situationen freihändig Licht zu haben (z.B. bei Durchsuchungen nach Herstellung von Sicherheit, bei Kontrollen mit hinreichendem Sicherheitslevel usw.) Eine Stirnlampe scheidet für mich aus, da ich so mit Stirnband z.B. nicht in jedes Kontrollobjekt hineingehen möchte, taktische Annäherungen usw. unmöglich sind und ich das bedarfsweise An- und Ablegen der Lampe vermeiden möchte.


    Kriterien wären also:


    - L-Lampe zum Befestigen mit Clip usw.
    - kompakte Größe (max. kompakte 18650er wie E40R, vermutlich aber eher Größe für 1x CR 123 oder entsprechendes Akku 16340)
    - wenn 16340, dann USB-ladbar
    - gut erreichbarer Schalter (auch in Handschuhen bedienbar und gut auf der Weste erreichbar) für SOFORTIGES Ein/Aus
    - mindestens ein zum Dokumentenlesen ausreichender Modus plus mindestens ein Max.-Modus über 600 Lumen (wg. Redundanz-Funktion der Lampe)
    - schwarzes Gehäuse
    - Preis max. 100 Euro, gern aber auch was im Budget-Bereich


    Vorschläge von den Cracks? :)


    Tante Edit trägt nach: Ja, ich hab Threads dazu gefunden, aus 2016...Aber es kommt ja immer wieder was auf den schnellebigen Markt, daher hier eben noch mal aktuell und im Detail auf den eigenen Bedarf zugeschnitten nachgehakt...Danke! :)

    Ist doch ordentlich recherchiert, ich meinte aber recherchierBAR, nämlich für ein gezieltes Weitersuchen nach weiteren Informationen. Und das machst Du halt in der Darstellung hier prima, in vielen anderen Beiträgen auch...man muß nicht erst lang suchen, sondern wird durch die Links gleich auf weitere Artikel usw. aufmerksam und kann sie auch noch maximal bequem aufrufen.

    So um 2012 herum wurden die Tools hier positiv erwähnt, sowohl das Demolition Tool als auch der FuBar, beide in der Originalversion von Stanley.


    Ich hab mir beides zugelegt, das FuBar geht in der Gerätetasche mit in die Einsätze, das Demolition Tool habe ich im Pkw. Beides hat sich über die Zeit sehr gut bewährt. Das große hat schon so manche Tür, Kiste usw. geöffnet ("Oh, ich hab da was, das schneller geht als ein Schlüsseldienst..." :) ), mit dem Demolition Tool hab ich hier auch schon bei ner Notöffnung einer Tür sehr effektiv helfen können.
    Es ist auch für vielfältige andere Arbeiten unterwegs gut geeignet, auch ungeschärft.


    Ich selbst hätte jetzt nicht unbedingt auch das untere Ende angeschärft, schaben und beiteln kann man auch mit der Oberkante. Es ist nicht immer günstig, mit einem ZU scharfen Tool z.B. zu hebeln.
    Dann kann man auch für kraftvolle Arbeiten mit der Vorderseite unbefangener mit dem Teil umgehen.


    Beide Tools kann jedenfalls auch ich absolut empfehlen.

    Da hast Du Dir mit zwei Vorstellungen an einem Tag wirklich viel Arbeit gemacht - und gute! :thumbup:


    Die Markteinführung des TOPS fand ich interessant, da ich ja seit einigen Jahren über das Al Mar verfüge, das ein ebenso schönes wie brauchbares Messer ist - aber auch ein fast unverhältnismäßig teures. Im optischen Erscheinungsbild gefällt mir das etwas rustikaler und "breitschultriger" daherkommende TOPS fast besser.


    Kleiner Trost bezüglich der Kydex: Die Cordura des Al Mar ist mäßig, ich hab ne Custom-Kydex nachgerüstet und ein wenig an der Cordura-Scheide gebastelt, um sie akzeptabel zu machen, insbesondere was den Sitz des Kunststoff-Einsatzes angeht, der anfangs beim Ziehen oft mit aus der Scheide kam.


    Deine Arbeitsweise, bei solchen Vorstellungen sowohl ein Video als auch einen gut recherchierbaren Text-Beitrag zu erstellen, finde ich klasse! :thumbup:

    Klasse gemacht - informativ, prima zu lesen, bewährt sorgfältig mit Links unterlegt, die ein Weiterrecherchieren unterstützen. So macht das Spaß! :thumbup:


    Das Messer finde auch ich spannend - eine gute Alternative (und eine erheblich günstigere!) zum Flagrant Beard Havoc und anderen Messern mit gerader Klinge und hinterem Griff-Ring, die ja offenbar durchaus in Mode gekommen sind, nicht nur bei Marcaida und Bastinelli....


    Über die Vorzüge des Rings bezüglich Verlustsicherheit haben wir ja schon mehrfach hier gesprochen, insofern sehe ich das Messer schon als ganz normales EDC.

    DarkDestroyer: Danke! :)
    Aber Kohle ist hier echt nicht alles.
    Du HAST ja das eine oder andere Messer.
    Also ist die Tür offen, sich damit mal systematisch zu beschäftigen und Erfahrungen vorzustellen.
    Ganz ehrlich: Das kann über ein 25-Euro-Messer mit einem großen potenziellen Anwenderkreis und aus der Sicht eines "Normal-Anwenders" viel spannender sein als über ein 500-Euro-Spezialteil, das man dann eh nicht kauft.
    Ich kenn das von vielen jungen Kollegen, die auch NIE die Kohle für ein Nemesis legen würden oder könnten - die finden viel spannender, etwas aus dem Blickwinkel ihrer eigenen Fähigkeiten über ein Messer wie meinetwegen ein Crawford Kasper oder ein Kershaw-Emerson oder ein Ganzo G704 usw. zu erfahren.
    Da bist Du doch nicht raus?!
    Mir selbst hat die systematische Beschäftigung mit meinen Review-Kandidaten immer fachlich auch selbst viel gebracht, manchmal muß man sich die Dinge bewußt machen und irgendwie bewußt "sortieren", umd Systematisches überhaupt erst mal zu erkennen...


    Also ran! :)