Beiträge von Micha M.

    Also wie bei den nepalesichen Khukuri-Scheiden, den sog. Chapen...?


    Hängt sicher davon ab, ob man sowas eher irgendwo hübsch hinlegen oder doch eher mal tragen will.
    Schön genug zum Hinlegen ist es dabei allemal, das Ding ist wirkich wunderschön :)


    Zum Tragen praktischer fände ich aber ne Lederscheide.....

    Vielleicht wäre eine Lederscheide wie beim Al Mar Shugoto eine Option, die leicht gebogene Variante davon. Gut gemacht, beidseitig tragbar, für "normale" seitliche Trageweise so geeignet wie für Cross, seitenwahlfrei mit Laschen auf beiden Seiten...


    Ist irgendwie ein "Brückenschlag" zwischen klassischen Gestaltungselementen des Messers und einer modernen Umsetzung.

    Das mit der Axt ist ja keine neue "Idee" :)


    Wurde wohl erwogen, sicher gibts auch eine - aber es soll eben zumindest AUCH ein Messer sein...


    Eickhorn: Da würde ich allerdings das Skrama vorziehen bei etwas zum Hacken...schon wegen der Griffgestaltung (siehe oben)

    Ja, durchaus! :)
    Auch so ein Beispiel für praktische nordische Tools.
    Wenn die Finnen nicht gerade mit Wodkasaufen und Tangotanzen beschäftigt sind oder den nächsten Stapel Bücher lesen, erfinden sie Praktisches, ob nun Skrama, Hukari oder Sissipuukko :)
    Alles "No-Nonsense", manches auch mit Trecker-Charme und schön wie ein T-34, aber alles sehr praxistauglich...


    Den Vorteil des Skrama gegenüber dem Hukari sehe ich darin, durch Wahl einer Position auf dem langen Griff die Vorderlast der Klinge "dosieren" zu können und bei weit vorderem Griff und entsprechendem Ausgleich nach hinten durch den langen Griff z.B. normale Schneidarbeiten mit weniger Vorderlast machen zu können.

    Kommt halt immer drauf an, was anliegt....
    Bei leichteren Arbeiten muß man mit dem Messer nicht so präzise arbeiten wie mit der Axt, außerdem kann man bei wechselnden Arbeiten ohne Werkzeugwechsel zwischen Schneiden und Hacken wechseln.
    Bäume würde ich mit nem Messer selbstverständlich auch nicht fällen wollen - geht es aber z.B. ums Entasten, Zurichten dünnerer Stücke usw., dann haben sie ja auch im professionellen Bereich zuweilen lieber Hippe/Gertel genommen als das Beil.


    Tools wie das Skrama sind ja traditionell verankert und lange bewährt in Gegenden, in denen häufig bis ständig solche Arbeiten anfallen.


    Davon mal ab: Es macht - zumindest mir - einfach auch Spaß, mit einem Camp Knife umzugehen, solange es nicht unvernünftig oder zu aufwendig wird. Natürlich macht man mit sowas nicht das Brennholz für einen langen Winter, aber mal eben ein wenig kleines Feuerholz machen, mit dem Camp Knife den Grillrost zurecktruckeln und anschließend das Bistecca zerteilen, hat schon was .)

    Schäm Dich! :)
    Natürlich "braucht" man immer wieder neue Messer: Zum Lernen, zum Spielen, fürs Herzelein, damit man immer wieder stolz was Neues nebens Bettchen legen kann...
    Oder einfach auch zum Training eigener Argumentationsfähigkeit und Überzeugungskraft:
    "Boah, was für ein geiles Ding....das MUSS ich haben....aber warum nur?...Mooooooment....ah ja!" :)

    Lass sie dran.
    Solche Messer brauchen Gebrauchsspuren, das adelt sie.
    Du sammelst sie ja vermutlich nicht als Tauschobjekte oder Geldanlage - aber welbst dort mindern erfahrungsgemäß solche Veränderungen den Wert.


    Beschichtung teilweise abgenudelt bei diesem klassischen Folder?
    Na prima! Das lebt!


    Ich würd mein abgegrabbeltes ER Nemesis wirklich nur sehr ungern gegen ein neues tauschen :)

    Wenn Du mit den Becker-Griffen gut klarkommst (manche mögen die harten Griffe nicht oder stören sich an den Schalen-Kanten...), gibt es doch eine naheliegende Lösung:
    Becker BK-7 oder noch besser BK-9


    Ich würde bei Deinem Anforderungsprofil ohnehin überlegen, die Größe ein wenig nach oben zu verschieben. Ist beim Haus, kein langes Herumschleppen nötig, ein kleines Individualmesser hat man eh immer noch bei sich. Mit dem Neuner hab ich schon Knobi geschnitten und Möhren gehackt - aber es ist andererseits groß und wuchtig genug, Alltags-Hackarbeiten ohne Schlagholz-Gefummel freihändig zu erledigen.


    Zweiter Vorschlag: Ontario Marine Raider Bowie.
    Der Griff fängt Prellschlag beim Hacken super auf, durch den ausgeprägten "Belly" vorn ist das Messer sehr vorderlastig und hat dadurch beachtlichen Impact.


    Ich hab über die Jahre über ein Dutzend Serien-Camp-Knives hier gehabt, diese beiden sind geblieben.


    Anderer naheliegender Vorschlag: Wenn Dir - wie mir - das Konzept der Terävä-Messer gut gefällt, das 14er aber immer noch ne Nummer zu klein ist, "think bigger" (...siehe oben...) und warte, bis Du wieder ein Skrama kriegen kannst.
    Das wäre bei diesem Aufgabenzuschnitt direkt hinterm Haus ohne 42a(bsurditäten) absolut meine Wahl heute. Individualmesser dazu, Skrama für freihändiges Hacken, aber auch für den Schlagholzeinsatz, wenn es dann noch Not tut....


    Wenns ein wenig handlicher und klassisch sein soll, schau mal in die Bucht. Der Anbieter der hübschen Kizlyar-Phoenix-Modelle aus dem Baltikum hat da gerade auch wohlfeil ein Samsonov im Angebot. Super-Preis, kompakter als ein Marine-Raider, kein Choil - und teilt "notfalls" das Grillfleisch ebenso souverän wie den Scheit :)

    Nicht nur das, es ist auch im Winter in Handschuhen viel leichter einsatzfähig zu kriegen als ein Zweihandfolder. Und sie sind stabil und einfacher zu reinigen...
    Sind auch insgesamt sehr praktisch, diese kleinen Fixed, auch wenn meine Liebe noch immer den großen gilt :)
    Aber nach 42a hat sich ja auch bei mir ein ordentlicher Bestand in der Klasse bis 4 Zoll angesammelt, und da sind so schöne wie praktische Messer dabei....

    Der schönere Sharpfinger, und dann noch Ton in Ton :thumbup:


    Deine Arbeiten fallen mir immer mehr auf :)


    Und der Ulticlip bewährt sich nach wie vor gerade bei kleineren Messern (so alles bis 4 Zoll Klinge) bestens.

    Sehr schönes Messer!


    Und der "Makel" ist wohl so ne Art perfektionistischer Selbstkasteiung.


    Wer als User an so ein Messer herangeht (und nicht mit dem Präzisionsmessschieber, um dem Schaustück im Vitrinen-Schneewittchensarg dann die langweilige Topmodel-Perfektion attestieren zu können) hätte das wohl gar nicht wahrgenommen....


    Bin ich froh, daß die Kydex nicht Ton in Ton ist, sonst hätte ich mich wohl kaum beherrschen können.
    Wer sich bei so nem Ergebnis dann auf einmal nicht mehr meldet, ist vermutlich wirklich "Fratze", also stimmt das mit den Namen des Netzwerks ja :)

    Das sind dann schon eher so Emilio-Standards an Umfang des EDC....Vermutlich bist Du Mittwoch sowieso nur den ganzen Tag im Bett geblieben und hast das große Bowie am Bettpfosten nicht mitgezählt :)

    Diese unterschiedliche Einschätzung des UI war es, was ich bei dem Wunsch nach des Trolls Einschätzung im Hinterkopf hatte. Was Dir, Idox, aufgrund Deiner Lampen-Affinität vielleicht durchschnittlich schwierig erscheint, ist für den Normalanwender u.U. schon ziemlich nervig....
    Es wäre aber spannend, mal mit den Produzenten auf Deiner Sachkenntnis-Ebene in Kontakt zu kommen und z.B. mal ein Modell mit einem schlimmstenfalls auch michatauglichen UI anzuregen....Nicht unbedingt One-Mode, aber meinetwegen mit einem dreifachen Klick-Modus und Memory-Funktion.

    Ja, einfach für DICH! :)
    Das war ja auch der Grund der Frage, wie das dann bei einem Normal-Anwender wie dem Troll ankommt.
    Das kommt dann meinen eigenen bescheidenen Fähigkeiten eben doch näher, die eher bei einem andächtigen "Ohhhhh" liegen, wenn ich versehentlich auf irgendeinen Knopf gedrückt hab :)