Wenn Du mit den Becker-Griffen gut klarkommst (manche mögen die harten Griffe nicht oder stören sich an den Schalen-Kanten...), gibt es doch eine naheliegende Lösung:
Becker BK-7 oder noch besser BK-9
Ich würde bei Deinem Anforderungsprofil ohnehin überlegen, die Größe ein wenig nach oben zu verschieben. Ist beim Haus, kein langes Herumschleppen nötig, ein kleines Individualmesser hat man eh immer noch bei sich. Mit dem Neuner hab ich schon Knobi geschnitten und Möhren gehackt - aber es ist andererseits groß und wuchtig genug, Alltags-Hackarbeiten ohne Schlagholz-Gefummel freihändig zu erledigen.
Zweiter Vorschlag: Ontario Marine Raider Bowie.
Der Griff fängt Prellschlag beim Hacken super auf, durch den ausgeprägten "Belly" vorn ist das Messer sehr vorderlastig und hat dadurch beachtlichen Impact.
Ich hab über die Jahre über ein Dutzend Serien-Camp-Knives hier gehabt, diese beiden sind geblieben.
Anderer naheliegender Vorschlag: Wenn Dir - wie mir - das Konzept der Terävä-Messer gut gefällt, das 14er aber immer noch ne Nummer zu klein ist, "think bigger" (...siehe oben...) und warte, bis Du wieder ein Skrama kriegen kannst.
Das wäre bei diesem Aufgabenzuschnitt direkt hinterm Haus ohne 42a(bsurditäten) absolut meine Wahl heute. Individualmesser dazu, Skrama für freihändiges Hacken, aber auch für den Schlagholzeinsatz, wenn es dann noch Not tut....
Wenns ein wenig handlicher und klassisch sein soll, schau mal in die Bucht. Der Anbieter der hübschen Kizlyar-Phoenix-Modelle aus dem Baltikum hat da gerade auch wohlfeil ein Samsonov im Angebot. Super-Preis, kompakter als ein Marine-Raider, kein Choil - und teilt "notfalls" das Grillfleisch ebenso souverän wie den Scheit 