Beiträge von Micha M.


    Auch dieses kam von Oleg "good4040" und gefällt mir ebenfalls sehr gut.
    Ich mag ja diese Ganzmetall-Russenfolder mit gelochten Griffen.


    Der Folder heißt "Bagira" und ist ebenfalls von Melita-K


    http://www.melitak.com/iskl.html/isklbag.html


    Ein stabiles Messer mit dickem Stahl-Rahmen und (für Micha) angenehm satten 185 g Netto-Gewicht....


    Es macht sich gut in der Familienrunde mit anderen russischen Foldern in dieser typischen Gestaltung, hier mit dem OSA-C, dem Mangust-K und dem NOKS Bootsmann:



    Der Unterschied zum schlanken OSA-C und zum bullig-kurzen Mangust-K wird in der Hand ebenso deutlich:



    Auch das "Bagira" wird - zumindest wirbt der Hersteller so :) - auch beruflich verwendet und trägt zur Bekräftigung (und sicher auch, weils hübsch rüberkommt) wie das Smersh-2 ein FSB-Wappen....

    Kann das Statement von Widhalmt nur bestätigen. Die fallen wirklich unterschiedlich aus.
    Bei meinem Fulcrum C alten Jahrgangs sind sie nicht störend, aber auch vergleichsweise wenig leistungsfähig. Wirklich, wie der Troll schreibt, eher in Richtung "Brotmesser".
    Mag daran liegen, dass ER lange Zeit die Philosophie vertreten hat, dass eine glatte Schneide bei hinreichender Schärfe eh besser schneidet als Serrations....


    Wenn man mal ein wenig böse wäre, könnte man ja auch anführen, daß die Aussage des testenden Russen über das Contractor ja auch dazu einen gewissen Aussagewert hat, wenn er sagt, daß man sich in der Mulde mit den herausschauenden Zähnen nicht wirklich verletzen kann, wenn man es nicht drauf anlegt. Macht man das mit nem CS Hold Out oder nem Sog Pentagon, sähe die Sache wohl böser aus :)

    Alles richtig gemacht! :)


    Das Messer ist immer wieder so schön anzuschauen wie anzufassen, auch Deine Bilder sind wieder sehr attraktiv geworden.


    Von den diversen hier mittlerweile verfügbaren Finka-Versionen mit Handschutz ist für mich wegen der Verarbeitung und der stärkeren Klinge das A&R-Produkt auch das attraktivste, manche z.B. in der Bucht günstig angebotenen Finka-Modelle haben wegen des russischen Messerrechts nur dünne Klingen.

    Ich kriegs sogar mit den dicken englischen Winter-Lederhandschuhen einhändig ohne Gehampel auf und dann auch den Liner wieder zurückgeschoben....
    Es wird einfacher, wenn man beim Öffnen zusätzlich zum Aufschieben ein wenig mit dem Handgelenk mitschwingt.
    Und nicht im rechten Winkel nach außen schieben, sondern diagonal nach vorn-außen....


    Natürlich wärs aber schöner, wenn auch die großen Folder wie Speznas, Commander und Officer so einen hübschen Öffnungshaken hätten wie die Mangusten :)


    Ist Dir das also zu fummelig, empfehle ich ein Mangust-M.
    Das hat immerhin auch vier Zoll Klingenlänge, und Du hast freie Wahl zwischen Haken, Flipper und Daumenknopf...

    Ich kenne beide Versender und hab bei beiden schon bestellt, mein Phoenix Combat kommt auch aus Lettland :)


    Wenns statt des Commander ein Officer wäre und statt Camogrom Pantera, könnte Dein Bild auch bei mir aufgenommen sein...

    Klaaaar, Troll...aber statt Alfa Romeo dann Alfa Rollator :)


    Ein Bild von mir in Camo hat Oleg aber glaube ich tatsächlich...



    Specs:
    Klingenlänge 108 mm
    Grifflänge mit Guard 102 mm
    Klingenstärke ca. 3,2 mm
    Klingenhöhe max. 23 mm
    Griffstärke max. 19 mm
    Gewicht netto ca. 140 g


    Würde für Deine Hand evtl. ein wenig knapp, ist etwa so wie der Kurzgriff von ER...

    Eine sehr schöne Überraschung von "good4040" war dieses seltene Messer hier:


    Melita-K "Smersh-2"



    Das Messer ist schon OHNE Guard nur extrem schwer aufzutreiben, diese Version hier MIT stabilem Guard hatte ich vorher noch nie gesehen und von ihrer Existenz nichts geahnt. Die Klinge hat nicht die Stärke wie bei den militärischen Modellen, sondern nur etwas über 3 mm, wirkt aber der geringen Größe angemessen und hinreichend stabil.


    Oleg hat berichtet, das Messer sei nur zeitweise und in geringer Zahl hergestellt worden....
    Es ist sozusagen eine Synthese des bekannten Smersh-2 ohne Guard mit dem Guard eines Smersh-5


    Versehen ist es hier auf der Klinge mit dem Firmen-Logo, vor dem Handschutz mit dem Wappen des FSB :)


    Der Griff liegt ausgezeichnet in meiner kleinen Hand.






    Hier ein Familienbild meiner mittlerweile drei Smersh-Modelle, das Zweier zwischen dem Dreier und dem Vierer, diese jeweils mit der dicken Klinge der militärischen Version. OHNE Guard geht das bei den Russen, MIT wäre es eine Blankwaffe...


    Ich glaube, das seltene Smersh-2 mit Handschutz wird mich künftig häufiger begleiten :)

    Nach der üblichen wochenlangen Wartezeit auf die hiesige Post heute von der Postzollstelle abholen können:


    Melita-K "Smersh 2" in einer mir vorher komplett unbekannten, noch nie irgendwo gesehenen Version mit stabilem Guard und der Klinge der Zivilversion des Smersh (etwas über 3 statt 5-6 mm, aber der geringen Größe angemessen und hinreichend stabil).



    Noch ein paar Bilder und Infos nachher im Russen-Thread und in der Galerie....


    Ich hab mich riesig gefreut, daß dieses Messer zu mir gefunden hat, das ein unerwartetes Geschenk war; denn eigentlich wollte ich ganz andere Messer abholen :)

    Schau doch mal bei größeren Anbietern wie Knifeworks, DLTTrading oder Lamnia.
    Soweit ich weiß, ist das aber das einzige klassische BJ außer dem Mod. 12, das größenmäßig hier noch 42a-konform ist.


    Deinem "kleingezoomten" Randall 14 in 42a-konformer Größe würde ein BJ 12 entsprechen....Das hat dann auch schon den Double Hilt.

    Und da Wolfgang schon mal dran war mit Angeboten, hat er mir auch hierzu eins gemacht - und ich hab auch da nicht widerstanden :)


    Blackjack 124 mit Lederscheibengriff



    Das ist die auf vier Zoll heruntergezoomte Variante des BJ 125, das wiederum ein "Abkömmling" des Randall 25 Trapper ist, wie andere BJ-Modelle auch den Randalls nachfolgen....Daher eben auch die lange Fehlschärfe hinter der Schneide, die dafür allerdings auch lang genug ist, um wirklich umzugreifen ums PE. Ist in den USA verbreitet, hier scheidet es immer die Geister. Jedenfalls sieht es aber randalltypisch rassig aus :)


    Hier mal ein paar Specs:


    https://www.lamnia.com/de/p/21…agdmesser-stacked-leather


    Ein schönes kleines Wandermesser, das auch Jasmin sofort gut gefiel.
    Wäre wegen der moderaten Griffgröße sicher auch was für heranwachsende Messerfreunde, weils in mein zartes Händchen sehr gut passt :)



    Hier zwischen zwei anderen Messern mit Ledergriff - dem Mark 1 und dem Säbels von Linder.
    Das Mark 1 macht dann auch Anwender mit "erwachseneren" Händen glücklich, das Säbels ist so schlank dimensioniert wie das 124


    Ein paar Familienbilder mit anderen Blackjacks gibts aktuell hier noch:


    Feststehende Messer Galerie

    So ist das auch.


    "Kork" stammt von der Korkeiche.


    Daneben gibt es z.B. aber auch Griffe aus gepressten Scheiben von Birkenrinde, das sieht wie ein Lederscheibengriff aus. Und es gibt Griffe aus gestockter Birke sowie aus karelischer Maserbirke.


    Ich glaube (weiß es aber nicht), daß dieser hier aus gepressten Birkenrinden-Scheiben gemacht ist....

    Blackjacks mit Lederscheibengriff:




    1-7 Commando Handle, Klon des Randall 1-7.
    Das Messer ist schon lange in meinem Bestand und hat sich sehr gut bewährt - ein Klassiker, der den modernen Nachkömmlingen in nichts nachsteht...


    Und als Neuzugang ein Blackjack 124, auf 4 Zoll Klingenlänge heruntergezoomte Version des 125, das wiederum ein "Abkömmling" des Randall 25 Trapper ist - daher auch die für einen Vierzöller ungewöhnlich große untere Fehlschärfe, in die man allerdings dann auch wirklich einen stabilen Zeigefinger einlegen kann, wenn man mal ums PE greifen möchte. Bei US-Modellen häufiger zu finden, hier im Nacheifern nach Randall eben "unverzichtbar".....Verzichtbar, aber immerhin auch wieder "sexy" :)


    Versionen mit kleineren Maßen und anderem Griffmaterial hat ja auch Randall immer wieder mal als Non-Catalogue-Versionen angeboten..



    Und hier ein Familienbild meiner Blackjacks:




    Model 12 Halo Boot Knife (ein extrem heruntergezoomtes 14er...)
    AWAC (All weather, all conditions...)
    Model 124
    und das 1-7 Commando Handle

    Merc: Das mit der Streuung und zuweilen anzutreffendem Klingenspiel habe ich sowohl hier schon gehört als auch in US-Foren so nachgelesen. Das scheint ja für das so vollmundig propagierte "Proudly made..." gar keine so ungewöhnliche Sache zu sein. Bei den Buck 110 Pro, die in unserer Runde nach der Markteinführung auftauchen, waren ja auch solche Exemplare dabei, auch hier konnte man Ähnliches auch in Kurz-Reviews in den USA nachlesen...


    Meins ist prima, wenn auch nicht im Sammlersinne "perfekt" (den mittigen Klingenstand bei geschlossenem Messer haben sie ja auch dort nicht hinbekommen), aber ich habe durchaus mit Bedacht dieses Messer nicht aus den USA bestellt, sondern hier bei Wolfgang als einem befreundeten Händler, der mir das gewohnt sorgfältig vorgecheckt hat. Auf Zurücksenden bei Gewackel hatte ich nun wirklich keinen Bock, schon gar nicht in die USA, wo man zuweilen sehr "selbstbewußt" mit deutschen Mängelrügen umgeht...




    NOKS Aviator Backlock mit Säge
    Maserin Caccia 155 Slipjoint mit festem Guard, der als Schrothülsen-Auszieher funktionieren soll
    Böker 20-20 Slipjoint (aber vertrauenerweckend mordsstramm)
    Case Cheetah Backlock



    Es wurde aus der Vorstellung ja sicher auch deutlich, daß bei der Auswahl schon wesentlich das Subjektive, meinetwegen die Romantik eine Rolle spielt: Das ist ja kein Budget-Modell, bei bestimmten Beschalungen ist man da durchaus im Preisbereich sogar der Pro-Version des Buck 110, und die ist dem Case natürlich bezüglich Material, Belastbarkeit usw. deutlich überlegen, und eine Messertasche springt dann auch noch raus, während das schlank-glatte Case da erst mit Zusatzkosten versorgt sein will.


    Am Ende gings mir aber wie Columbo: "Wuschig" hat auch mich der Swing Guard gemacht, im Zusammenspiel mit dem nostalgischen Gesamteindruck. Mitbewerber von Rough Rider hatten nicht die gewünschte Größe, ob sie wertig genug waren, ließ sich kaum einschätzen...
    Da ich im Bestand auch genug sehr robuste Zweihänder habe (Gerber, Buck, Fox...) habe ich da dann zugunsten des Flairs und Gesamteindrucks eben auch gern hingenomen, daß das Case doch eher was für mittlere und feine Arbeiten ist - dafür aber eben sexy :)


    Ohne den Swing Guard hätte ich dabei definitiv das Messer nicht gekauft, das macht das Cheetah eindeutig für mich aus. Geht es um einen schlanken nostalgischen Clippoint-Folder OHNE Guard, liegt bezüglich Material und Verarbeitung eindeutig ein Messer wie das ausgezeichnete Böker 20-20 vorn.






    Vielleicht ließe sich ja Böker gewinnen, ein 20-20 mit Swing Guard aufzulegen oder einen ähnlich gestalteten Folder mit Backlock, was mir noch besser gefallen würde.
    Ich werde das mal Marc als Vorschlag unterbreiten....

    Die zuweilen belächelten Kinder-Opinels sind durch die Feststellmöglichkeit eben sicherer als ein reines Slipjoint...und praktisch.
    Die sind auch kein "rausgeschmissenes Geld", wenn die Kids damit belegt haben, sorgsam genug auch für spitze Messer mit ihrem Werkzeug umzugehen und man ihnen die dann zunächst beaufsichtigt anvertraut.


    Denn dann sind die Opinels die ersten, die man auch mal unbeaufsichtigt auch mit Mamas Segen überlassen kann. Und brauchbare Messer fürs Brödelschmieren oder Apfelschneiden sind sie auch und erfüllen so auch nach dem "Upgrade" durchaus einen Zweck.