Beiträge von Micha M.

    Das hab ich Blödmann damals irgendwie verpasst, obwohls natürlich absolut mein Beuteschema ist....


    Aber ich hab auch noch eins für Dich, ebenfalls mit runder Kissaki: Al Mar Shugoto



    Ansonsten mußte ich tatsächlich lachen als ich Dein Bild sah: ich hab erst mal in meinem Regal nachgeschaut, ob meine noch da sind :)
    Da haben wir wirklich einige gemeinsame Lieblinge :)

    Ich finde das Ergebnis wirklich ungewöhnlich.
    Die Messer werden aus 1095er Carbonstahl hergestellt, der sehr moderat gehärtet wird (55 HRC) Das ist alles auf Robustheit, Elastizität und Mißbrauchstauglichkeit ausgelegt und hat sich auch zigtausendfach bewährt.
    Ich habe aus demselben Material mehrere andere Messer, insb. von Ontario, die höher gehärtet sind und heftigen Impact selbst im Spitzenbereich klaglos ausgehalten haben, auch das Auftreffen auf harte Bereiche in astigem Holz hat bei mir noch nie zu Brüchen der Schneide oder der Spitze geführt, geschweige denn zum kompletten Klingenbruch.
    Zudem war der Schlagholzeinsatz z.B. im zweiten Video ja nicht so berserkerhaft-unsinnig wie zuweilen in anderen Tests, sondern das sah eindeutig nach Sinn und Verstand aus. So hab ich selbst schon mit Moras und Lindbloms ohne Messerschäden in Tests gearbeitet...


    Ergebnisse bei solchem Material und dieser Klingenstärke, die man mit denen der Videos vergleichen kann, kenne ich eigentlich nur bei Exemplaren mit Härtungs- und oder Materialfehlern, nicht bei einem "regulären" Exemplar. Ich kann mich an solche Bilder erinnern bei einer Charge bei Camillus damals mit dem ansonsten ja fast legendär robusten 0155-6C / Chipper bei damaligen Becker-Modellen, da war es ein Härtungsfehler. So wars auch mal mit einer Serie der Outcast-Modelle von Kershaw, aber die waren ja auch aus D2, einem "schwierigen Kind", was die WB angeht - und nicht aus dem robusten 1095.
    Der ist doch mit solchen Mitbewerbern wie 5160 oder 55Si7 sonst erste Wahl für robuste Serien-Feldmesser aus C-Stahl...


    Ich hatte schon diverse Glocks in der Hand, die aus dem Gebrauch bei SEen stammten, unsere Neuner und die ZUZ haben ja u.a. das Messer früher mal im Einsatz gehabt und es bei Übungen auch mal mißbräuchlich herangenommen. Die Messer sahen dann zuweilen ordentlich abgenudelt aus, aber mir hat noch keiner von kompletten Klingenbrüchen berichtet.


    Ich hatte schon angenommen, das seien keine Originale, sondern die billigen Kopien, die man seit einigen Jahren bekommt - dagegen sprechen aber die Kennzeichnunen der Klingen.


    Wäre spannend, wenn BFG mal das / die Messer einsenden würde, wie er es ja z.B. auch damals bei den Ausbrüchen in der Schneide des Kizlyar DV gemacht hat.

    Ist ja auch nicht so angekommen :)


    Ist eben schnörkellos-robust, aus haltbar-einfachen Materialien und in entsprechender Machart gebaut...
    Seit ich das Jägermesser hab, "weine" ich dem 42a-tauglichen Peltonen nicht mehr nach, obwohl das zumindest die hübschere Lösung wäre....aber übrigens ggf. nicht mal die stabilere.


    Da haben die verrückten Finnen wirklich nichts falsch gemacht, und der Preis ist in einem Rahmen, der auch die Beistellung einer Kydex nicht unwirtschaftlich machen würde - ich selbst komm aber mit der Lederscheide gut klar.


    Ist wirklich so, als sei der Begriff "No-Nonsense-Knife" für den schneidigen Unimog aus Finnland erdacht worden :)

    Mir gehts ein wenig wie Pätte. Handwerklich beeindruckend, auch sehr elegant - aber irgendwie nicht meins, mag sein, einfach aus der Gewohnheit des so häufig mit Wicklung geführten Messers.
    Aber so ist es irgendwie zu "glatt", mir hätten da Löcher oder Mulden in den Schalen gefallen.
    Spannend wäre ein In-Hand-Photo....schon bei mir ist das ja recht klein, beim Troll gehts gar nicht - und kleinere Hände hast Du ja sicher auch nicht.

    Emil, ich hab den gesenkgeschmiedeten Sting von CRKT schon zig Jahre, und nun ist es, als sähe ich ihn erstmals :)


    Ist ein völlig anderer Look so blank, hat wirklich was :thumbup:

    Gibt es eigentlich bei S&W in den Jahres-Geschäftsberichten schon ein eigenes Kapitel "Demian"? :)


    Das muß doch mit der Zeit jetzt wirklich eine beeindruckende Sammlung geworden sein - und netterweise springen für uns neben profunden Infos immer wieder auch phantastische Bilder heraus, nochmals besten Dank!


    Dein Mai-Bild mit dem gravierten Revolver und passendem Folder gehört nach wie vor zu den schönsten derartigen Bildern, die ich kenne, top! :thumbup:

    Der Sicherungsriemen beim Halo Boot Knife ist völliger Murks, den hab ich nach natürlich nicht erhörten Protesten dann gekappt und die Scheide modifiziert, das Messer hält jetzt dank eingeklebten Widerstands nur noch durch Friktion in der Scheide. Ansonsten ein hübsches kleines Messer, bei mir zuweilen als Zweitmesser beim Wandern dabei, Solo-Fixed allenfalls im urbanen Kontext.
    Und auf dem Markt jederrzeit verfügbar....:)

    ....und zum Schluß noch en paar kleinere Vertreter...



    Das m.E. ausgezeichnete Böker / Burnley Cub zwischen einem Blackjack Mod. 15 Halo Boot Knife, sozusagen dem Zwergerl vom Randall 14, und einem anderen Klassiker, dem Schrade Sharpfinger, einem sprichwörtlich vielseitigen kleinen Upswept Skinner, seit jahrzehnten bewährt, und zwar ausdrücklich nicht nur bei Sonny Barger :)