Beiträge von Micha M.

    Ja, klar, uns so ein durchaus absichtlich pointierter Startschuß hat nun mal oft auch eine lebhafte und engagierte Diskussion ausgelöst. Ich finds immer mal wieder sehr spannend, und es erweitert den Horizont, ausdrücklich auch meinen eigenen - denn derart auf Gewicht fokussierte Auswahlentscheidungen sind mir z.B. ja eher fremd. Hab gerade mein heutiges EDC-Duo verwogen und fand die 370 g von Mangust-M und OSA-C nicht belastend oder überflüssig schwer. Auch Einzelgewichte im Halbpfünder-Bereich stören mich nicht, aber ich schau durchaus mit Interesse dann auf Beiträge, in denen über die Vorzüge der Leichtgewichte gesprochen wird.


    Wobei ich flache und gut und unauffällig mitführbare Messer ja durchaus selbst auch zu schätzen weiß wie meine Mercators oder bei den Fixed eben z.B. die Nealys oder das geringe Gewicht der normalen Moras.
    Oder ich hab beratend / ausrüstend auch schon mal absichtlich so etwas ausgewählt, wenn "meine" Fullsize-Favoriten eher suboptimal gewesen wären - wie z.B. beim Folder meiner schlanken Stellvertreterin, die von mir eben ein Hector bekommen hat, weil das Crawford Kasper meiner sonstigen Truppe für sie nicht gut mitführbar gewesen wäre.
    Also lese ich durchaus mit Interesse mit und hab Spaß an den eben auch engagierten und pointierten Meinungen :)

    Ist bei vielen Camos bei den Bildern recht unterschiedlich, abhängig vom Lichteinfall.
    Mal abgesehen von unterschiedlichen "Helligkeitsstufen" verschiedener Fabrikate mit gleichem Camo.
    Und dann bleichen manche Camos ja auch noch durch Licht, Waschmittel usw. aus und verändern damit ihren Farbton nach einiger Nutzungszeit. Meine oft (und mit Normalwaschmittel) gewaschenen Buxen von Köhler sind mittlerweile ja auch viel heller als die Joppe von Propper - beides ist A-TACS FG...

    Wenn Geronimos Verdienst nur ist, daß hier eine derartige Diskussion mit den verschiedensten Meinungen und Ansätzen und gemeinsamem Überlegen über Einsatzbereiche eines solchen Messers zustande gekommen ist, hat sich sein Video schon gelohnt. Und er ist lange genug in diesem Metier unterwegs, um zu wissen, daß auch seine -profunde- Meinung eben Einzelmeinung ist.

    Gerade angekommen, nachdem sich Wolfgang "Wolfster" wieder mal viel Mühe mit einer Sonderbestellung gegeben hat. Danke,Wolfgang! :)


    Gerber Pack Hatchet, sozusagen das Bear Grylls - Beilchen in Grün....
    Gleiche Maße, andere Farbe (für mich viel angenehmer als in Schwarz-Müllmann :) ) - und deutlich günstigerer Preis.


    https://www.youtube.com/watch?v=MkhHxI95iSs


    Deutlich kompakter als mein Fiskars X7 und damit natürlich auch weniger Impact.
    Während das X7 für mich ein vollwertiges Handbeil ist, ist das kleine Gerber eher ein Behelf - aber passt prima unter der Feldbluse an den Gürtel und in jeden Daypack. Vor allem die "dezente" Mitführbarkeit war hier Kauf-Kriterium...


    Mit den Fingermulden im Schaft direkt unter dem Kopf hat man auch bei Schab- und Schneidarbeiten gute Kontrolle über die Schneide, die mit dem flachen Blatt und 3/16 Stärke schon deutlich mehr Nähe zu einer Messerschneide hat als ein normales Handbeil.

    Ich halte für unverzichtbar, ein wenig genauer darauf einzugehen, worum es sich erstens bei "Survival-Ausrüstung" handeln soll und welche Mitführsituationen zweitens gemeint sind.
    Es wird ja insgesamt bei "Ausrüstung" ohnehin ziemlich unverzichtbar, einen Teil davon in einen Rucksack oder eine Tasche usw. zu packen.
    Keiner von uns wird wohl mit nem Klappspaten am Gürtel zum Brötchenholen fahren, denke ich.
    Also differenziert man erstens mal bei der Ausrüstung, was man unbedingt SOFORT zur Hand haben muß und zweitens, welche Ausrüstung man zu welchen Tätigkeiten überhaupt mitnimmt, ob am Körper, in Tasche / Rucksack oder z.B. in einer Gerätetasche im Auto usw.


    Ich hab z.B. für meinen "Kindergarten-Kram" auch eine Art von Dreiteilung zwischen den Dingen, die ich unmittelbar in Beintaschen, Koppeltaschen usw. dabei habe, zweitens den Dingen, die in einer Tasche/einem Rucksack dabei sind, der mit in Zielobjekte usw. genommen werden kann und drittens den Dingen, die für die ersten beiden Alternativen zu sperrig sind oder nur sporadisch gebraucht werden (z.B. Stanley Tool, bestimmte Wechselklamotten usw.), die dann in einer größeren Gerätetasche in der jeweiligen Karre liegen.


    Und auch bei den "Gelegenheiten" fürs Mitführen muß man ja differenzieren - Kompass und Wasserfilter wird man z.B. bei urbanen Missionen weniger benötigen als draußen, bei kurzen weniger als bei längeren.

    Ja, war klar, ich kenn es.
    Hab aber das Modell nicht, und hab (noch) kein Tafelbild mit dem Phönix Combat U8 oder dem DV-2 :)


    Aber sooo schlecht kommt das Scuba Demo doch auch nicht rüber, und kleiner als das Korshun ist es ja auch nicht :)



    Und gerade dann wieder mal Indoor-EDC (ER Resolza) genutzt....Blueberry Back-Out :) Das schafft sicher auch das BM ohne Stahlliner :)



    Ist übrigens ein sehr schneller und megaeinfacher Blaubeer-Kuchen: Ne Tüte Kaiserschmarrn-Backmischung mit den vorgesehenen Zutaten plus einem Ei plus frischen Blaubeeren auf Backpapier in ne flache Backform kippen, den Fladen ausbacken, Puderzucker drauf.

    Schamhaft verborgen: Die Feuchttücher, die unsere Frauen in der Tasche haben, weil wir uns ja dauernd einsäuen und gar nicht wüßten, was wir ohne unsere wunderbaren Frauen machen sollen....und in Deinem speziellen Fall auch noch was für die Wund-Erstversorgung, falls Emil mit s e i n e m EDC wieder mal zu stürmisch umgeht :)

    Ein RED ist aber ne Ansage für ein Handtäschchen.
    Glückwunsch zur Holden und ihrem Messergeschmack.
    Nach all den Jahren kann ich Jasmin noch immer zu nichts anderem als sporadisch mal nem Mora überreden...

    Alles gut! :)
    Natürlich muß man nicht in jeder Tragesituation ein ultrarobustes und mißbrauchtaugliches Messer dabei haben. Selbst ich - und mir macht Gewicht bei Messern wirklich sonst gar nix aus - schau z.B. beim Sport oder für die Badehose natürlich auch darauf, lieber ein leichtes, kleines Messer zur Verfügung zu haben.


    Und Gewicht ist in puncto Mißbrauchstauglichkeit / Belastbarkeit übrigens auch gar nicht der einzige Faktor. Mit meinem Otanashi kann ich z.B. auch nichts Mißbräuchliches machen, und das ist da keine Gewichtsfrage, sondern eine der Klingengeometrie und insbesondere der sehr fragil ausgezogenen Spitze.


    Und ich finde auch übertrieben, diese Vielseitigkeit auch bezüglich "Mißbrauch" oder ultrahartem Gebrauch nun jedem Messer abverlangen zu wollen, für jede Mitführsituation.
    Hier in der Wohnung benutze ich übrigens eher weniger ultrarobuste Folder wie Nemesis oder Mangust-M, sondern so schlanke Messer wie die Mercator-Messer, das ER Resolza oder mein NOKS OSA-C - und zwar für Schneidaufgaben. Was die dann erledigen können, kann fraglos das Bugout auch.


    Dass ich mit dem Bugout eher nichts anzufangen weiß, liegt wohl eher an persönlichen Vorlieben. Auch wenns technisch völlig ausreicht, mag ich einfach diese platinenlosen FRN-Rahmen nicht. Ich mag das In-Hand-Gefühl nicht, ich mag die Anmutung nicht....Kopfsache meinetwegen.
    Und ich wäre eben auch nicht bereit, diesen Preis für so ein Messer hinzulegen - habe aber für andere, mir gefallende Messer sicher auch schon Beträge gezahlt, die anderen übersetzt erscheinen mögen.

    Du kannst doch nicht Statler und Waldorf aus der Loge schmeißen, Heide-Apache! :)


    Dass der Name des Produkts fehl geht, ist sicher mittlerweile unstrittig, das bejahen ja auch zufriedene Nutzer, die es eben als ultraleichtes EDC nutzen.
    Für Dich wärs nix, für mich auch nicht.
    Und ich kann wie Du die Frage nicht beantworten, wofür man da in D 160-180 Ocken bezahlt.
    Ich hatte anfangs gedacht, es sei dann "wenigstens" aus S90V, aber mit dem S30V ist das heutzutage ja nichts "Vornehmes" mehr und hebt sich damit noch weniger von dem ab, was man meinetwegen für 20-30 Prozent des Bugout-Preises aus China bekommt. Und an so nem FRN-Rahmen ohne Platinen kann man sich mit "Proudly dengelt in...." auch nicht so recht austoben.
    Aber wir geben ja durchaus auch für andere Produkte bei Gefallen viel Geld aus, für das andere dann wieder kein Verständnis haben :)
    Interessant finde ich aber, daß ja selbst Spyderco, deren Preise ich bei vielen Modellen nun wirklich in den letzten Jahren "sportlich" finde, sich bei Modellen mit ähnlicher Konzeption und dem auch dort für mich wenig wertig rüberkommenden FRN da doch preislich erheblich mehr zurückhält.
    Auch aus meiner Sicht hat BM da schon einen sehr mutigen Schluck aus der Pulle genommen.
    Ich würds nicht kaufen - aber andere würden meinetwegen ein Nemesis auch nicht kaufen...

    Ne passende Feldbluse in Pantera (PL Woodland) von Helikon, angefangen hats mit der Patriot, dann kam ne passende Buxe und ne Watchcap...alles hab ich SEHR gern an. Also jetzt auch obenrum was für die wärmere Jahreszeit. Ich mags ja "Ton in Ton" :)


    Im Vergleich zu Propper (bei A-TACS FG) fällt die Polen-Bluse allerdings in XXL echt riesig aus, da werde ich ordentlich krempeln müssen -dafür passt dann auch die Ausrüstung wieder diskret drunter :)