Schön bunt malen mußt Du sie auch noch, aber das kannst Du mit Sicherheit prima ![]()
Bin gespannt auf das neue Camoose ![]()
Beiträge von Micha M.
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Tja, man wäre geneigt, das mit einem "Die waren damals halt härter" abzutun.
Aber die bittere Wahrheit, die so wenig mit Helden und dem "heldenhaften Fallen in der Schlacht" zu tun hat, ist einfach, daß die armen Hunde massenhaft überall an solchen Fronten an Erfrierungen, Unterkühlung, Lungenentzündung, vor Hunger oder aus schierer Entkräftung jämmerlich verreckt sind. -
Ah, ein Strömeng! Das ist interessant.
Weißt Du, daß sogar norwegische militärische SEen das Leuku von Strömeng verwenden, allerdings in der Ausführung mit einem kleinen unteren Handschutz?
Wie bist Du denn zufrieden mit dem Messer? -
Ah, danke!

Die Schuhe sehen wirklich interessant aus.
Bislang hab ich in grün eine Budget-Variante in Gebrauch:
https://www.asmc.de/mfh-einsatzstiefel-mid-commando-oliv
Die hat allerdings auch schon erstaunlich viel mitgemacht und hält nun schon lange durch.Mercator-Messer habe ich privat nun recht häufig dabei....sie sind ja nicht nur oldschool, sondern in ihrer schlanken, flachen Bauweise auch sehr praktisch, auch als "Teamspieler" im Setup. Und daheim verdrängen sie derzeit meist das NOKS OSA-C im "Innendienst". Und Jasmin deckt für mich seit geraumer Zeit schon ganz selbstverständlich eins der Mercator-Messer statt eines Tafelmessers ein

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Idox: Sauber!

DWH: Schöne und nützliche Dinge

Hast Du ggf. einen Link bezüglich der Botten?Und irgendwie fehlt mir noch Dein Feedback zu den Erfahrungen mit dem Mercator, zu dem Du ja ähnlich spät gefunden hast wie ich.....
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Liebe Güte! Wo bekommst Du diese Schätze immer her??
Der hat doch gefühlte 120 Jahre Wartezeit....Hast Du ein Kind von ihm entführt?

Großes Kino, was für ein tolles Messer!
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Emil, es geht ja auch jetzt schon weiter

Und es klingt ja deutlich so, als sei das ein Schritt und ein Wechsel gewesen, zu dem Dich viel gedrängt hat.Alles Gute weiterhin, wünsche Dir nun erst einmal eine interessante wie erfolgreiche Studienzeit, auch da muß man sich nach 20 Dienstjahren ja erst mal wieder durchbeißen

Aber es klingt ja immer wieder durch, daß Dich dabei zu Hause eine gute Situation auffängt, und das wird sicher immer wieder eine große Hilfe sein. Also läuft das schon!

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Also ich hab seit über 30 Jahren ein wunderbares Herbertz 727 (so ein Rambo-Klon) aus 440C, das mich noch nie enttäuscht hat....Also mag es selbst da Ausnahmen geben

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Und selbst das ist nur eine Unterstützung, keine Lösung

Ich erinnere mich an Messer, die mich nach Bild und Datenblatt sehr beeindruckt bis begeistert haben - dann aber in der Hand so überhaupt nicht zu mir "sprachen".
Und an andere, zu denen ich erst sehr spät gefunden habe, obwohl sie mir als "Faktum" viele Jahre bekannt waren. -
Wenn es "das für alle Anwender" auch nur bei speziellen Fallgruppen jeweils "beste Messer" gäbe, hätten wir kleinere Sammlungen

Schau bitte nur mal beispielhaft, wie viele Threads mit wie vielen Beiträgen es z.B. zum Thema Neck Knife hier über die Jahre gab.
Meinungen, Vorlieben usw. beeinflussen das sehr, natürlich auch das Budget....aber auch bei entsprechender Eingrenzung werden selbst langjährige und hoch erfahrene Anwender immer wieder ins Diskutieren kommen.
Das vertreibt uns zuweilen hier aber auch hübsch die Zeit
Ich wurde eine Zeitlang häufig von Anwender nach dem "für sie optimalen SV-Messer" befragt, mit der Erwartungshaltung, ich würde dann pauschal meinetwegen drei Modelle in verschiedenen Preisgruppen benennen, und die seien dann der Weisheit letzter Schluß.
Tatsächlich lief das auf regelrechte intensive "Interviews" hinaus, eine Vielzahl von Einzelfragen und -punkten wurde jeweils angesprochen.
Selbst danach kann sich mit der Zeit und verändertem Geschmack und Vorlieben das "Optimum" noch verschieben...Wir sind alle immer noch Suchende

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Oh, die mußt Du ja dann selber bunt malen

Die haben sowas Ähnliches auch in M05, lassen sich das dann aber auch oooordentlich bezahlen.
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Das kann ich nicht beantworten. Ich habe bislang eher auf M65er gesetzt, die ich von diversen Herstellern hab. Also das normale Konzept mit vier aufgesetzten Taschen, manchmal noch offene Taschen hinter den aufgesetzten Hüfttaschen. Ähnlich organisiert sind ja meine Kongo-Denisons, nur daß die auch noch zwei wunderbar geräumige Innentaschen im Brustbereich haben.
Aber die modernen Smocks mit der "Unzahl" an Taschen sowie einer großen Kapuze sind wohl bislang eher die Domäne der angesprochenen jüngeren modernen Leute.
Ich hab dann z.B. noch die Patriot von Helikon, die ich absolut empfehlen kann (aber ist das dann ein Fleece-Smock??) und einen Brandit Diamond, einen Kurzparke mit warmem Teddyfutter, der aber ansonsten auch eher wie eine M65 organisiert ist. -
Fühle mich ja ansonsten auch ohne Fixed meist eher nicht vollständig angezogen, aber die großen und sehr gut zugänglichen Taschen des Smocks verführen zu Foldern, die man auch eher erreicht, wenn die lange Joppe geschlossen ist.
Aber "erwachsen" müssen sie dann schon sein
Heute fürs Nachsitzen im "Kindergarten":

Rawles Voyager für die Primärhand, Ganzo G704 für die Sekundärhand.
Ich mag das Ganzo....
Uhr: Seiko MilitaryDer 1911er-Stock ist im Auto geblieben

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Teach, ich sags ja: Mein Gerlach OSA ist da wohl in den Kessel mit dem Zaubertrank gefallen

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Zusammenfassung des Eindrucks bisher:
Ich trage die Jacke gern, sie bewährt sich privat wie im "Kindergarten" funktional, und ich mag ihren Look.
Sie hat nach Fracht in meiner Größe rund 120 Euro gekostet und damit deutlich weniger als einige hier hinlänglich bekannte Mitbewerber, der Preis liegt nach meiner Bewertung eher im Mittelfeld der Mitbewerber.
Sie ist funktional, robust und durchdacht, den aufgerufenen Preis ist sie mir jedenfalls wert.
Minuspunkte für mich sind die sehr langen Ärmel und das Material des Futters.
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Der Smock ist winddicht, und die Grenzen des Temperatur-Wohlfühlbereichs konnte ich bei den derzeitigen milden Temperaturen noch nicht genau festmachen. Jenseits der 18-19 Grad wird er mir geschlossen wegen des Synthetikfutters zu warm, das unterscheidet ihn von den ungefütterten M65ern oder meinen geliebten Kongo-Joppen. Wegen des weiten Schnitts, wie geplant, wird man kälteres Wetter durch Sweater o.ä. auffangen können, meine Schußweste passt prima unter die geschlossene Jacke, also wird auch ein dicker Pullover darunter Platz finden.
Trotzdem ist, auch wegen meiner Gewohnheiten und Vorlieben, das Futter ein Minuspunkt für mich, ich mag das Synthetikgefühl irgendwie nicht so gern und würde ein BW-Futter vorziehen, auch wenn es langsamer trocknet...
Das Obermaterial wirkt erfreulich robust, auch alle Knöpfe und sonstigen "Beschläge" und insgesamt auch die Verarbeitung der Jacke machen einen soliden und belastbaren Eindruck, das weitere Tragen wirds erweisen

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Hier noch ein Blick auf ein paar weitere Details:
Der zentrale Zweiwege-RV ist aus Kunststoff hergestellt und zuweilen ein wenig nervig schwergängig, auch durch das breite Stoffband, das unter dem RV liegt uns sich notorisch mit einfädeln lassen will....

Unter den Achseln findet man mit RV geschlossene "Ventilationsschlitze" mit Mesh-Einsatz.
Wegen des Futters (Synthetik) kommt bei geschlossener Jacke recht schnell Wärme auf, da kann die Lüftung also eher nicht schaden...
Bei der Kapuze wurde auf einen Bügel wie bei manchen anderen Modellen verzichtet, man kann sie also besser nach innen einschlagen.
Die Verstellung über 2 Tunnelzüge läßt aber eine gute Anpassung an den Kopf auch so zu, insgesamt sitzt alles und bleibt in Position, auch nach vorn bleibt ein Rand als "Schirm" gut überstehend..
Alle Tunnelzüge sind sorgfältig gearbeitet, die verwendeten Kordelstopper hängen nicht frei an den Kordeln, sondern sind gesondert mit Gewebeband befestigt:

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Wir erinnern uns, daß sozusagen kennzeichnend für den "Smock" in seiner Entwicklung als praktisches Kleidungsstück über einen Überziehkittel hinaus die Taschen sind, die meist zahlreich und in glücklichen Fällen auch sinnreich gestaltet und positioniert sind.
Auch der PRETORIAN weist eine "Unzahl" davon aus, nicht nur die üblichen großen aufgesetzten Taschen, die sozusagen "branchentypisch" sind. Auch davon hat er zwei Paar vorn im Brust- und zwei Paar im Hüftbereich vorn sowie drei im Bereich des "verlängerten Rückens"
In der Vorderansicht schaut das dann so aus:

Man sieht, daß hinter den aufgesetzten Taschen jeweils noch in der Jacke eingearbeitete weitere Taschen über seitliche Reißverschlüsse zugänglich sind.

Bei den oberen sind diese Taschen geradezu riesig, sie reichen oben bis zur Schulternaht, seitlich bis zur Seitennaht und unten bis zum Tunnelzug. Genug Platz auch für große Kurzwaffen oder auch ein Funkgerät mitsamt Antenne...Innen in den aufgesetzten Brusttaschen finden sich dann noch Stiftlaschen.
Auch die Hüfttaschen haben sowohl hinter sich noch einmal ein innen gelegenes Pendant als auch selbst ein "Innenleben", nämlich zwei mit Gummizug versehene kleine senkrechte Taschen, sehr gut für Taschenlampen, Folder usw., die dann nicht in den Taschen herumrutschen....


Hinter den Rückentaschen befindet sich eine breite weitere eingebaute Tasche, zugänglich von beiden Seiten über senkrechte Reißverschlüsse. Diese Tasche ist besser zugänglich als bei meiner Helikon Patriot, wenn man die Jacke trägt.

Pfiffig auch die Oberarmtaschen mit Reißverschluß. Aufgesetzt ist ein MOLLE-Panel mit Klett, also sehr gut sowohl für Patches nutzbar als auch praktisch einsetzbar für Stifte, schmale Lampen usw....

Alles gut gemacht.....
Wie die Unterarmtaschen sind, kann ich nicht sagen, die sind beim Krempeln verschwunden

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Nach einer Woche täglicher Trageerfahrung im Einsatz sowie privat hier ein paar Eindrücke von Passform, Sitz, Verarbeitung, Details usw....
Fangen wir einmal mit der Passform an:
Wichtige Vorbemerkung: Ich habe bei unter 1.80 Körpergröße die Jacke in XL geordert, analog meiner Helikon Patriot, um bedarfsweise auch verdeckt mein Einsatzkoppel darunter tragen zu können. Außerdem mag ich solche Jacken auch in der entsprechend sich dann ergebenden Länge....das Aussehen des jungen Brando kann ich eh nicht einholen, dann hab ich wenigstens gern einen warmen Hintern

Und die Jacke sitzt am Torso absolut wunschgemäß: Sie läßt sich im Privatgebrauch hübsch taillieren, im Dienst wird der Tunnelzug gelöst, und das gesamte Koppel verschwindet unter der voluminösen Joppe. Perfekt für mich!
Hier einmal verschiedene Trage-Varianten:
Zuerst Jacke geschlossen, Kapuze "normal" abgenommen und außen herunterhängend (sie kann nicht in ein Fach eingerollt werden).


Die Länge und den Umfang finde ich - wie gesagt für meine speziellen Zwecke - so optimal.
Nur für die Ärmellänge müßte ich dann schon King Kong heißen, die Ärmel sind bei diesem Umfang so lang, daß ich sie dreimal (!) krempeln muß, während ich sie bei Helikon lediglich einmal umschlagen muß bei XL....Ansonsten sitzt alles an den richtigen Positionen und auf den richtigen Höhen und zugriffsfreundlichen Winkeln.
Insbesondere fällt auf, daß die hinter den "Arschtaschen" liegende große hintere Innentasche besser zugänglich ist als bei Helikon.Weiter geht es mit aufgesetzter Kapuze, Bilder von vorn und von hinten.
Die Kapuze sitzt auch ohne Draht korrekt, ich komme nachher bei den Details zum Grund dafür.
Jedenfalls funktioniert das. Und der Kragen schließt vorn mit einem der großen zunächst recht schwergängigen Knöpfe (es spielt sich ein...) so hoch, daß Kinn und Mund gegen Wind abgedeckt sind....

Geöffnet mit außenliegender Kapuze sieht die Jacke von vorn so aus:

Da wird dann einiges vom Futterstoff sichtbar, und es wäre natürlich eine Luxus-Lösung gewesen, in diesem Bereich auch innen mit Camo-Material zu arbeiten....
Eine bequeme Trageweise hat sich eher zufällig ergeben, als ich die Jacke anzog, ohne die Kapuze nach außen zu klappen.
Man kann sie durchaus auch aufgrund des Verzichts auf Rahmen/Draht usw. einfach nach innen in den Rückenteil klappen, das schaut dann so aus:

Insgesamt trägt sich die Jacke bequem und angenehm und sitzt - bis auf die unsäglichen Ärmel
- absolut wunschgemäß. -
Das Messer ist einwandfrei verarbeitet, aber natürlich viel massiger als ein 110er...und noch mal mehr als 100 g schwerer, insgesamt etwa 350 g bei viereinhalb Zoll Klinge.
Ich wollte es mit Stahl-Bolstern haben, so gefällt es mir am besten.
Übrigens bietet Fandorin gerade eins auf dem MP für ziemlich kleines Geld an
Wie gesagt, man muß "fette" Viereinhalbzöller da schon mögen, sonst fragt man sich, wo die Stützräder an dem Ding abgeblieben sind. Aber wenn mans mag, vermisst man auch kein Fixed mehr
