Beiträge von Micha M.

    Das Bild von der Qualitäts-Lotterie im Serienbereich rundet sich...scheint ja kein "Einzelschicksal" zu sein und geistert davon ab ja auch schon über Jahre durch US-Foren...


    Schönes Specwar! :thumbup: Ärgere mich noch nach zig Jahren, daß ich mal auf nem Flohmarkt eins verschmäht hab, weil ichs nicht "Schnäppchen" genug fand...heute wärs zum damaligen Kurs mehr als das.
    So kanns gehen :)


    Also, insbesondere in den USA würde ich ja so ein Messer nicht als "Hard Use Folder" bezeichnen, wenns schon nach dem Erlegen des ersten Adipösen fettbedingt zusammenklappt :)

    Nachtrag zu Post 382...


    https://www.focus.de/gesundhei…-ausland_id_11576018.html


    Herr Montgomery (Vorsitzender des Weltärztebundes) meint: „Wir müssen uns zwischen der hohen Priorität der Rettung von Menschenleben und der Rettung unserer Wirtschaft entscheiden. Das wird noch zu Diskussionen führen“


    https://www.welt.de/wirtschaft…tienkaeufe-nicht-aus.html


    Herr Feld, oberster "Wirtschaftsweiser" und Berater der Regierung, hat in diversen Medien an die begrenzte wirtschaftliche Belastbarkeit erinnert, und Exit-Strategien mahnt er schon jetzt an, 5 Tage nach den wesentlichen Beschränkungen und 9 Tage vor Ablauf der Inkubationszeit...


    Carsten Linnemann, Gerd Landsberg zum Exit:


    https://www.zdf.de/nachrichten…wn-spahn-drosten-100.html



    Zu ethischen Rechtfertigungen für Triage-Strategien sind die Medien derzeit voll, klassische Bildung und hohe akademische Grade haben offenbar den Vorteil, für jede Ungeheuerlichkeit eine Formulierung und eine Rechtfertigung zu finden. Und am Ende darf man am besten auch den Entscheidungsträgern in der Politik nicht böse sein für Versäumnisse....


    Alles nur gerührt, was?


    Manchmal muß man übrigens die Dinge zusammenrühren, um wahrzunehmen, in welche Richtung etwas entwickelt wird.
    Denn Bewertungen und Meinungen werden nicht mit EINEM Statement beeinflusst und gemacht, sondern mit stetem Tropfen an den verschiedensten Stellen.
    Für sowas gibts z.B. "Sprachregelungen" für Pressesprecher und Journalisten, und Begriffe werden nicht EINMAL irgendwo mit etwas unterlegt, sondern bei jeder sich bietenden Gelegenheit. So funktioniert z.B. Framing, und so funktioniert politische Meinungsbildung.


    Schon vergessen: Als es noch das Wichtigste war, die bösen Messer zu verbieten, hat man nicht mit EINER vernünftigen Argumentation Meinung gemacht, sondern bei jeder noch so abwegigen Gelegenheit Messer negativ belegt. Und als es für die einschlägige Filterblase noch Lebensauftrag war, "mörderische SUV-Panzer" vom Straßenbild zu fegen, schaffte es ein VU mit einem Leichtverletzten in Berlin bis in die nationalen Videotexte.


    So geht das, übrigens geht das schon Jahrtausende so und wurde irgendwann mal als sog. "Strategie" oder "Taktik" bekannt....und dabei nutzt man jede Gelegenheit, Wetter, Geländevorteile, Ablenkung des Gegners (schon mal was von der Tet-Offensive und dem Jom-Kippur-Krieg gehört?) zum eigenen Vorteil. Genau so funktionieren Framing und politisch-gesellschaftliche Meinungsmache.


    Und will man erkennen, wohin manches steuert, muß man die einzelnen Handlungs- und Kommunikationsstränge mal nebeneinander betrachten und bewerten. Nennt es meinetwegen "zusammenrühren"....

    Vielleicht gibts da dann doch einen gewissen Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit?
    Daß man für Ministerin Klöckner natürlich noch ne Ladung zum dekorativen Regalauffüllen zur Verfügung hat, ist eh klar - aber ansonsten gehen ja schon die Zahlen merklich auseinander von erwähnten etwa 300 Prozent des normalen Umsatzes bis zu 800 Prozent nach einer anderen Statistik....


    Gefährlich an dem Auseinanderfallen eigener Wahrnehmung und vollmundiger Politsprüche ist natürlich ein Abhandenkommen von Vertrauen - und dann ertappt man sich selbst schnell dabei, auch mal über das Anlegen von TPapier-Vorrat nachzudenken, bevor es keins mehr gibt.
    Über Desinfektionsmittel usw. hat man ja dasselbe behauptet, das gibts nur in manchen Läden seit Wochen nicht mehr, und selbst Krankenhäuser gehen die Bestände aus, und manche haben Stillegungen angekündigt, weil selbst sie nichts mehr beschaffen können.


    Das klang auch mal anders, trotzdem hat man bisher NICHT die Gesetze geändert, die auch Trinkalkohol als Rohstoff erschließen würden, und davon gibt es Zigmillionen Liter Bestände....


    Und wenn man Bilder von komplett dichtgemachten Grenzen in immer mehr Ländern sieht und dann mal schaut, wo denn viele Lebensmittel derzeit herkommen, wird die Frage auch immer naheliegender, wo die Grenze zwischen hysterischem Hamstern liegt und dem Anlegen sinnvoller Notvorräte....


    Man möchte ja nicht bis zum letzten Tag zur Gruppe der Folgsam-"Vernünftigen" gehören und dann merken, daß man wieder mal nur einer der Verarschten ist.....das kennt man ja schon als Dieselfahrer, Lebensversicherter und Sparbuchsparer....


    Bei Artikeln wie Desinfektionsmittel ist das schon jetzt so: Die wird man voraussichtlich als nichtpriorisierter Kunde erst mal nur extrem schwer oder gar nicht auftreiben können (wenn selbst Kliniken Probleme haben....). Masken ebenso, die noch vor ein paar Tagen als sinnlos schulterzuckend besprochen wurden, heute aber bei Ausbleiben als Grund für mögliche Klinikschließungen auftauchen und nun selbst von hohen Ärztefunktionären allgemein empfohlen werden.
    Wer da artig stillgehalten hat, ist schon verarscht.


    Bei immer mehr Waren wird das schnell so werden können wie mit dem Veranstaltungsraum für die Weihnachtsfeier: Man ist vernünftig und will nicht schon im Mai das Weihnachtsessen buchen, kriegt aber im November nur noch schulterzuckende Absagen...


    Die Halbwertzeit von Beruhigungsparolen verkürzt sich derzeit rapide.
    Vor zwei Tagen hab ich mir hier Kritk eingfangen für Erwähnungen von Rechtfertigungsstrategien von Rhetori.....ääääh, Ethikern für kommende Triage, nen Tag später war das im benachbarten Straßburg schon Realität, heute sind die Online-Medien und das Fernsehen voll von entsprechenden Beiträgen, in denen gelehrte Männer auf der Lohnliste der Herrschenden schon hübsche Formulierungen für Ungeheuerliches stricken. Die "Unmöglichkeit" hätte man uns noch letzten Monat im Brustton der Überzeugung in die Hand bzw. ins Mikro versprochen.


    Da sinkt mein Vertrauen in die Versprechungen zum garantiert immer verfügbaren Klopapier ein wenig, auch wenns für mich andere Konsumgüter gibt, die vielleicht noch eine Spur begehrenswerter sind :)

    Immerhin haben sie Dich getestet, das ist ja zuweilen schon ein Kunststück.
    Während man offiziell behauptet, schon ungeheuer viel zu testen, kenne ich aus dem Umfeld mittlerweile genug Fälle, in denen man das trotz Symptomen oder Kontakt oder Rückkehr aus Hotspots verweigert hat.


    Ein nachweislich erkrankter Kamerad wurde nun "nach" seiner Erkrankung auch nicht nochmals getestet, während "Mutti" nun schon dreimal negativ getestet wurde. Der hat jetzt eben gesund zu sein, so rein statistisch.
    Kontaktpersonen ohne Symptome werden fast nirgends getestet, obwohl andererseits mittlerweile klar ist, daß man vor eigenen Symptomen bereits mehrere Tage infektiös sein kann.
    Manche Gesundheitsämter verhängen bei symptomfreien Kontaktpersonen Quarantäne (aber nicht z.B. für deren Wohnungsgenossen, obwohl man sich sozusagen zwangsläufig gegenseitig infiziert....), andere aber nicht - und zwar bei identischer Kontaktsituation.


    Das alles übrigens so erlebt im "systemrelevanten" Bereich und wieder aus den Erfahrungen der letzten zwei Wochen "zusammengerührt" - weils so auch gemeinsam die konkreten Erfahrungen abbildet.

    Terminator: Vielen Dank, war also Gewicht MIT Scheide....


    NASTYMF: Das DV ist etwas kürzer und auch etwas niedriger. Das BK-9 hat die eindeutig größere Kontur, aber das DV ist auch nicht gerade zierlich :)

    Hatte ich übersehen, der Thread hat sich ja recht dynamisch entwickelt.
    Wie stark ist eigentlich die Klinge ungefähr.
    Hab zumindest bei erstem Suchen dazu nix gefunden.
    Gesenkgeschmiedete Klingen sind ja meist ein wenig stärker, und auch die 520 g bei 8 Zoll Klinge deuten ja auf irgendwas um Viertelzoll hin...

    Emerson CQC-8 "Banana"



    In der Custom-Version von einem ehem. SEAL mitentwickelt und dort zumindest in Privatbeschaffung verwendet,



    https://sofrep.com/gear/emerson-cqc-8-combat-knife/



    beim SAS angeblich über Jahre offizielle im Notfallpack und in einer Vielzahl von Fundstellen als dort in Gebrauch angegeben..



    https://emersonknives.com/unca…d/meet-the-emerson-cqc-8/



    https://www.swatmag.com/articl…tting-edge-emerson-cqc-8/



    Es tut sich so langsam schleichend was ganz anderes, glaub ich...


    Nachdem man jetzt unglaubliche Milliardenpakete losgejagt hat, mit denen man so "ganz nebenbei" die Folgen jahrelang immer schlimmer vergeigter Währungs- und Wirtschaftspolitik aufzufangen hofft und dann noch behaupten kann, das passiere jetzt alles ohne eigenes Verschulden und zur notwendigen Errettung des Volkes aus größter Not...


    Jetzt aber - nachdem man damit natürlich auch ungeheure Wirtschaftssubventionen ermöglicht hat - kommt man so ganz sachte in immer mehr Polit-Statements und denen artig ins gleiche Horn stoßender Kommentatoren mit der Überlegung, ob man das denn überhaupt wirksam durchhalten und finanzieren könne.


    Phase 1: Flatten the Curve!
    Phase 2: Flatten the Curve, but don't ruin the System
    Phase 3: ??


    So langsam kommen sie mit ersten Fragen, was denn die Rettung "einer Minderheit" kosten dürfe....und daß es keinen Sinn mache, Corona-Tote zu verhindern, die sich dann aus Verzweiflung über das ruinierte Wirtschaftssystem doch das Leben nehmen würden. Derweil nimmt sich die Wall Street freilich nicht das Leben, sondern hat gestern Gewinne hingelegt wie seit 1933 nicht mehr.


    Und der Vorsitzende der Ethik-Kommission in Deutschland antwortet auf eine Frage nach kommender Triage "...sehr, sehr schwierig", zeigt wunderhübsche Moral mit dem Hinweis, eine Auswahl der Leute nach ihrem Lebensalter sei ja bei uns verfassungsmäßig gar nicht zulässig, führt dann aber weiter aus, eine Auswahl nach Überlebenschancen sei in der Medizin nicht neu. Prima, DAS ist mal Moral und Ethik, daß man seine ganze Gelehrsamkeit dazu einsetzt, gefällige Formulierungen für die Schweinereien zu finden, die man wohl "irgendwann tun muß".


    Da wird ganz wunderbar politisiert und moralisiert und edel gesprochen von Politik und Wissenschaft, und am Ende ist man dann doch wohl wieder bei Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral....


    Längst wird da vielerorts nüchtern gerechnet zu Verdienstmöglichkeiten ("Große Vermögen werden in Krisen gemacht"), Verluste durch Vorsichtsmaßnahmen......Und man fragt sich, ob dann nicht doch schnell der Punkt kommt, an dem genug ambitionierte Virologen im Streben nach künftigen Ämtern zur Überzeugung gelangen könnten, Durchseuchung sei dann wohl doch der bessere Weg.
    Ausbreitungskurven und Steigerungszahlen von Infektionen sind interpretierbar, und die Trennlinie zwischen "gebremster exponentieller Anstieg" und "durch Isolationsmaßnahmen eh nicht mehr aufzuhalten" ist für unsere geschulten Framing-Profis beweglich.


    Und jeder hofft, die Toten am Ende, ob nun 0,2 Prozent wie nach bisheriger Zählung oder mal so 8 Prozent wie nach italienischer Zählweise seien dann hoffentlich die betagten Habenichtse, auf keinen Fall aber man selbst....Da liegt die Last nicht so schwer auf den Schultern, die man umso einfacher zucken kann...


    Schmankerl am Rande: Meister Gauland hat sich heute getraut, Regierung und Parlament auf die auch hier zitierte Bundestagsdrucksache hinzuweisen und sich - und eben sie - zu fragen, wie man dann noch guten Gewissens sagen könne, man habe das alles nicht ahnen und einen möglichen Verlauf nicht voraussehen können...
    Aber selbst der traut sich dann nicht so recht und spricht von "Zigtausenden von Toten" lt. Studie - nur spricht die von Millionen. Aber das sagt man wohl derzeit nicht...

    "Perfekte" Messer sind zuweilen todlangweilig :)
    War Scagel "perfekt"?


    Schöner Start :thumbup:


    Besonders gefällt mir der konkave Verlauf des hinteren Klingenrückens, so zum Hinterende des Clippoints hin. Hat was von alten Scimitar-Formen, sehr gefällig!

    Das Juchten ist dem Serien-Tracker überlegen.
    Ich hatte beide schon in der Hand.
    Das Juchten ist ein wenig gestreckter und hat etwas mehr Masse, bringt also vorn noch mehr Impact - aber es bleibt sehr handlich und führbar.


    Es "übertreibt" auch nicht mit der Länge; denn das ist ja gerade auch einer der Tracker-Grundgedanken, möglichst hohe Hackleistung ("freihändig" ohne Schlagholz) in einem handlichen Format unterzubringen und etwas anzubieten, das eben auch noch für normale Schneidaufgaben taugt.

    Auch wenn es sich nicht allgemein durchgesetzt hat, solltest Du Dich zumindest nicht grundsätzlich davon abschrecken lassen.


    In den 90ern kam das im Tactical-Bereich zumindest in breiter wahrgenommenem Umfang auf, bei manchen Spezial-Formen ist man dabei geblieben, offenbar eben von Beiteln, Hobeln usw. inspiriert. Und es gab dann immer mal interessante Messer mit diesem Konzept, das andererseits eben "Mindermeinung" blieb.


    Schwierig, eine allgemeine Antwort zu finden...so schwierig wie die Frage z.B., ob Modern Tanto was für den Alltag ist.
    Ich kenn geschickte und erfahrene Leute, die beides in Zweifel ziehen.



    Ich selbst bin mit beidem klar- und durch die Welt gekommen :)


    Die beiden CRKT / Halligan Stiff KISS hab ich so um die 20 Jahre im Bestand.
    In etwas weniger messer-hysterischen Zeiten haben sie mich durch ganz Europa begleitet, haben in Portugal brettharte Chourico geschnitten und auf Sizilien und in der Toskana Salami - und alles andere, was da so an Schneidarbeiten anfiel, immer prima erledigt, waren immer zur Hand, immer zuverlässig, immer funktionell...


    Das mit dem dünneren "Tüddelband" ist schon ziemlich abgenudelt und zigfach nachgeschärft, dadurch auch schon sichtlich "schlanker" geworden und immer gut geblieben.


    Lieber Himmel, AUS-6, Modern Tanto und einseitiger Chisel.....nach manchen Dogmatikern muß das schon am ersten Paketband versagen und anschließend bleibend unbrauchbar bleiben :) Nix davon, seit 20 Jahren treue Helfer - aber eben für mich, mit meinen Vorlieben...


    Drunter ein M16-14, mein erster "teurer" Folder damals, aus der ersten Serie, noch ohne LAWKS, auch so um die 20 Jahre im Gebrauch.
    AUS-8..."kaum besser" als die Stiff KISS. Nie bereut, immer nützlich.


    Was sich mittlerweile bei beiden eingestellt hat, ist das "Aufweichen" der Chisel-Idee zumindest an der Schneidfase: So oft mit Feldmitteln nachgeschliffen, also Rollenschärfer oder Wolframkarbid-V-Schärfer, daß die Schneidfase längst schon symmetrisch ist und die Sache mit dem Chisel sich auf "weiter oben" beschränkt.


    Der Vorbesitzer des CQC-8 hats auch auf symmetrischen Anschliff umgeschliffen, das Persian war von Beginn an symmetrisch.


    Was sich für mich gezeigt hat: Ich bevorzuge die glatte Seite mit Ausrichtung zum Schneidgut, also links für Rechtshänder. So bin ich immer bestens auch für Knobi & Co. mit den Halligans hingekommen. Ich kenn aber auch kundige Anwender, die es anders herum bevorzugen.
    Ich glaube, Hosch gehört dazu...


    Meist ist es aber so wie beim M16 oder beim Timberline Aviator, an dem ja Emerson wohl auch konzeptionell mitgestrickt hat zusammen mit Nealy (Vaughn, nicht Bud :) ).


    Unterm Strich für mich also kein Ausschlußgrund!!
    Und an der Fase fängt sich das mit der Zeit beim Anwender, der auf sammler-relevante "Authentizität" nicht unbedingt Wert legt, eh mit der Zeit ein....