Beiträge von Micha M.

    Da ist halt glücklicherweise auch jeder Jeck anders :)


    Aber sowohl in puncto Masse alss auch mehr oder minder handfüllender Griff hat die Spydie-Palette ja ausreichende Bandbreiten....


    Emil, im Indoor-/HO-EDC darfs ja auch mal "schlanker" sein, da findet sich in Griffweite ja auch noch das Benötigte :)




    Bei mir heute auch HO-EDC, heute mit dem Maserin / Lilin Reactor und für kleine feine Schneidarbeiten zwischendurch mit nem Bast(ard)inelli sozusagen....
    Aber wenn ich mir überlege, von wem ich alles weiß, daß er auch sowas im Bestand und in der Verwendung hat, können wir natürlich moralwahrend die Äuglein zukneifen und Choräle singen oder eben auch offen zugeben, daß man sowas auch (zufrieden) im EDC nutzt. Ist ja KEINE "Beschaffungshilfe" mit Links oder andere nach den Regeln ausdrücklich unzulässige Darstellung.


    Die Lampe ist ein kleiner leichter billiger China-Kracher, und ich habe keine Ahnung, obs sowas ähnlich auch mit edlem Namen gibt.
    Reicht jedenfalls vor dem Hintergrund der hier ansonsten herumliegenden 18650er hier fürs "kleine Licht zwischendurch" :)
    Die Uhr ist ne Casio MRW 200 HB -1BVEF, noch beschafft vor der Entscheidung, diesen Anbieter persönlich nicht mehr zu frequentieren. Lag länger mit abgelaufener Batterie im Regal, läuft jetzt wieder und ist gut und günstig, zumindest solange es hell genug zum Ablesen ist....

    Bin begeistert! :thumbup:


    hab das Modell noch auf keinem Bild irgendwo gesehen, da hast Du ja echt Schätze in Deiner Sammlung.


    ich hab nicht mal gewußt bisher, daß es mit dieser Brachial-Technik überhaupt Springmesser gibt.


    Fasziniert mich ähnlich wie die teilweise ja auch nicht gerade konventionell hübschen Entwürfe von Igor Skrilev, die dann aber z.T. erstaunlich funktionell sind.

    Das ist eine Sanyi, ironisch-praktisches Geschenk eines "Erleuchteten".


    Allein hier im Wohnzimmer liegen noch zwei 18650er, weitere jeweils im Bedarfsfall griffbereit auch noch in anderen Räumen. Daneben sind aber auch ein paar von den praktischen kleinen China-Funzeln taktisch verteilt, und unter diesen Bedingungen reicht mir das kleine leichte Ding eindeutig auch im Indoor-EDC erst mal :)

    Und ein "Verwandter" des Murena, das Sapsan.
    Das Messer wird als Pilotenmesser in Russland verwendet.


    Auch das Sapsan ist fünfzöllig, und die Verwandschaft in der Konzeption und Gestaltung ist augenfällig - aber es ist insgesamt deutlich schlanker gehalten.






    Hier im Set zusammen mit dem Melita-K Bagira, einem sehr stabilen Folder.


    Beide Messer hier mit FSB-Klingenätzung :)

    Melita-K Murena, Einsatzmesser bei russischen Marinetauchern und Kampfschwimmern....





    Wurde in der Nachfolge des längeren Modells Igla entwickelt (nicht zu verwechseln mit dem kleinen Kizlyar Igla!), einem recht großen Messers mit einem Multitool-Einsatz in der Scheide.


    Das handlichere Murena ist fünfzöllig, robust, liegt satt in der Hand und macht sich auch an Land ausgesprochen gut.


    Bewegt sieht man das Messer u.a. in dem Film "22 Minutes"


    Während die Verwendung des Murena belegt ist, wurde hier auf dem Bild das "Speznas" des gleichien Herstellers eher für ein stimmiges Set dazu gelegt. Da sollte es sich aber eher um Individualbeschaffung handeln...Es handelt sich um die Folder-Version des "Antiterror", das allerdings nach einigen Quellen bei militärischen FSB-Einheiten (ALFA, Speznas?) verwendet wird.

    An einem verregnet-stürmischen Tag stimmungsaufhellender Umgang mit praktischen Tools mit "Geschichte" :)


    Tools, die sich auch bei einem gewissen Weitwander-Club aus Hereford nachweislich längerer Anwendung und einiger Beliebtheit erfreut haben.


    Fairbairn-Sykes von J.Adams aus Sheffield, hier in der 2nd Pattern-Version, die sich bei den beiden Schöpfern wohl deutlich größerer Anerkennung erfreute als die dann aus Kosten- und Materialersparnisgründen eingeführte Version 3rd Pattern, die wir heute gemeinhin als DAS Fairbairn-Sykes kennen....


    British Army Clasp Knife, seit vielen Jahrzehnten in der Truppenanwendung in GB in unterschiedlichen Versionen. Insbesondere bei der Marine so wie hier mit dem Marlspieker, der aber auch an Land als Pfriem / Ahle ein sehr nützliches Werkzeug ist. Diverse Traditionsfirmen aus Sheffield haben es im Portfolio, wie ja auch das USMC Fighting Knife eben nicht nur von KA-BAR gebaut wurde, von dem es heute seinen umgangssprachlichen Namen hat, sondern z.B. auch von Camillus und Ontario..Dieses hier ist von J. Rodgers.


    MOD Pattern Survival Knife, Nachfolger eines im WK II für Spezialkräfte in GB entwickelten Survival-Messers, dem Typ D, das u.a. bei Wilkinson und bei Rodgers produziert wurde.
    Der Nachfolger, das MOD Pattern Survival Knife, ist seit Jahrzehnten im Truppengebrauch, insb. bei SEen. Ein urwüchsiges, schweres Messer, das sich kaum von irgendwelchen grobschlächtigen Landsknechtsmessern zu unterscheiden scheint. Mancher kann gar nicht fassen, warum man mehr als ein Pfund Gewicht für ein Messer mitschleppen will - andere schätzen die vertrauenerweckende Unzerstörbarkeit und die Vielseitigkeit des Tools zwischen Messer, Beil und kleiner Schaufel :)
    Ich mag meins :)


    Und ein sozusagen vom SAS adoptiertes Messser aus den "Kolonien", das Emerson CQC-8, das im Herford-Slang dann "Banana" getauft wurde und angeblich nicht nur in der Individualbeschaffung verwendet wurde, sondern über Jahre zu den dortigen Überlebens-Sets gehört haben soll. Dieses hier ist in der wave-losen Surefire-Edition.
    Sehr gute Ergonomie, stabiler Liner und Platinen, praxisfreundliches Schlitz-Format der Achsschraube. Das Ding hat seine Anerkennung wirklich verdient, finde ich!


    Heute nostalgisch-russisch mit einem Finka-Duo.....



    Falls Ihr das für Indoor ein wenig oversized findet.....Scheiß drauf, es macht Spaß! :)


    Sind halt schöne Messer, die Finkas in diesem Stil....und das Brödel am Morgen hat sich nicht mal ansatzweise wehren können :)

    Der Patch zum Gear....






    Als Abwechslung zum in letzter Zeit gern getragenen Abzeichen des Wandervereins Herfeord nun mal was von einer anderen Reisegruppe, diesmal aus Russland, bekannt geworden u.a. durch ihr engagiertes Programm bei der Libanonreise 1985, wo man sich den Gepflogenheiten der Ortsansässigen sozusagen Stück für Stück erfolgreich genähert hat :)

    Ah, vielen Dank für diese Informationen!
    Man kann dazu zumindest in deutscher Sprache selten etwas Detailliertes nachlesen, umso wertvoller sind Deine Infos! :thumbup:


    Der Hintergrund des WZ.92 war mir nicht bekannt.


    Ich schätze jedenfalls das WZ.98, also das Nachfolge-Modell, als zuverlässiges und robustes Messer mit guter Handlage.


    Das ist wirklich ein No-Nonsense-Feldmesser, und dann auch noch sehr bezahlbar.


    Und ich mag das kleine OSA auch, so sehr, daß ich mich natürlich besonders über die modifizierte Form gefreut hab, die ein Freund aus dem TF für mich gebaut hat.

    Die sind klasse, Glückwunsch!


    Und ja, es geht weiter:
    Mit dem Fallschirmjäger-Kappmesser WZ.65.
    Dann kam das Multifunktionsmesser WZ.69
    Das waren beides als eher Spezialformen.


    1992 kam dann die erste Version eines neuen Feldmessers bei den Polen, eine Art Fusion von Glock Feldmesser und US-M3.
    Das wurde dann überarbeitet und kam ein paar Jahre später in der Version WZ.98 in den Dienst. z.B. in der Dolchversion WZ.98A und der anderhalbschneidigen Feldmesser-Version WZ.98 Z.
    Und als Backup und Bestandteil von Überlebenssets noch das kleine WZ.99 OSA, nach einem Entwurf des russischen Messer-Designers Igor Skrilev.
    WZ.98 und WZ.99 findest Du in diesem Thread auch mit Bildern und Text, such mal mit dem Begriff "Gerlach", dort wurden sie meist hergestellt.


    Danke für die Anregung. Mit Ghetto-Waves aus Kabelbindern arbeite ich selbst ja auch schon seit Jahren, Kabelbinder sind ohnehin "mein Ding" :)
    Es muß da noch alte Beiträge über Ghetto-Waves geben.
    Aber interessant ist hier schon die Anwendbarkeit auch bei einem Backlock mit entsprechend mehr Widerstand.
    Ich habs jetzt mal testweise gemacht und das "zu Breite" am Kabelbinder gleich beim Durchziehen durch das Loch sauber abgehobelt :)


    Ja, es funzt!
    Aber momentan gärt mit einem Kumpel aus der Runde ein Projekt, ggf. diesen Buckel vorn aufzufräsen und etwas ähnlich Emerson-Wave daraus zu machen. Wir werden sehen und zeigen :)

    Heute mal oldschool mit dem Schrade Sharpfinger, das sich ja nicht nur in der Kutte gut macht, sondern auch im Normalalltag (und DAFÜR ja auch gemacht ist :) ) undd dem CS Lone Star Hunter im Retro-Look....aber mit modern-hammerhartem Tri-Ad-Lock.


    Bei den Größen- und Stabilitätsverhältnissen kann offen bleiben, WAS da Primär- und was Sekundärmesser sein mag :)